Delete

Buch von Karl Olsberg

Cover zum Buch Delete

Titel: Delete

3,8 von 5 Sternen bei 19 Bewertungen

76,3% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783833309397

Termin: Oktober 2013

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Delete

Eine mörderische Wirklichkeit. Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt - und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner »Sonderermittlungsgruppe Internet« beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität ... »Olsberg lässt das Internet lebendig werden.« NDR
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Serieninfos zu Delete

Delete ist der 1. Band der SEGI / Adam Eisenberg Reihe. Diese umfasst 7 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Über Karl Olsberg

Karl-Ludwig Max Hans Freiherr von Wendt wurde 1960 in Bielefeld geboren und entschied sich Bücher unter dem Pseudonym Karl Olsberg zu veröffentlichen. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre promovierte Olsberg im Bereich künstliche Intelligenz. Mehr zu Karl Olsberg

Bewertungen

Delete wurde insgesamt 19 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Delete

    • 7. Januar 2015 um 12:53
    Delete von Karl Olsberg ist auf den letzten Drücker im Dezember 2014 noch in die Liste meiner Jahreshighlights eingezogen.
    Zum einen lag es an der unglaublich interessanten Thematik, die dem Buch zugrundeliegt. Was macht uns so sicher, dass unsere Welt wirklich ist und nicht eine Simulation, die unsere zukünftige Zivilisation oder eine möglicherweise ganz andere Daseins-Form entwickelt hat?
    Stellt man sich die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte hochgerechnet in 100 - 200 Jahren vor, so wäre dieses Szenario zumindest nicht abwegig. Dieses philosophische Grundstimmung zieht sich durch das gesamte Buch und wird im Nachwort des Autors erneut aufgegriffen. Mich persönlich hat alleine diese spannende Frage schon gefangen.
    Andererseits und davon mal abgesehen habe ich einen intelligenten, tollen Thriller gelesen - mit interessanten Charakteren, die mich in ihrer Darstellung überzeugt haben, mir symphatisch und unsymphatisch gewesen sind, glaubhaft und schön gestaltet. Die Spannung kam auch nicht zu kurz, im Prinzip alles, was eine richtig gute Geschichte ausmacht. Sogar das Ende gefiel mir ausgesprochen gut und ohne zuviel zu verraten, greift es die eingangs beschriebene Thematik sehr eindringlich wieder auf, rundet das Buch für mich wunderbar ab.
    Wie gesagt, von mir und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
    Ich habe mir sogar spontan das Buch "Simulacron-3" von Daniel F. Galouyes quasi als Sekundärliteratur zugelegt, obwohl ich eigentlich nur sehr vorsichtig an das Genre Science Fiction herantrete. Es steht jetzt ganz oben auf meinem SuB.
    Hat eigentlich jemand von euch schon die Bonusstories über Ben Varnholt, Claudia Morani und Jaap Klausen gelesen ?
    Die beiden ersten gibt es auf der Homepage des Autors auch als PDF Download ...
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  • Rezension zu Delete

    • 20. Februar 2014 um 18:44
    Inhalt
    Eine mörderische Wirklichkeit. Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner »Sonderermittlungsgruppe Internet« beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität ...
    Meine Meinung:
    Karl Olsberg hat mit dem Roman ein heißes Thema angeschnitten. Ist unsere Welt real? Oder ist sie in Wahrheit nur eine gigantische aufwendige Computersimulation, und die Menschen darin ebenfalls?
    Was klingt wie ein Abklatsch von "Matrix" ist in Wirklichkeit eine Anspielung auf Daniel F. Galouyes Roman "Simulacron-3" und Rainer Werner Fassbinders Verfilmung "Welt am Draht" 1973. Beide - Film und Buch - spielen in Olsbergs Thriller eine entscheidende Rolle. Dort glauben offenbar einige Studenten auf der Grundlage von Simulacron-3 und "Welt am Draht", dass sie in Wahrheit nur in einer virtuellen Realität leben. Kurz darauf verschwinden sie spurlos. Alles deutet darauf hin, dass sie von einer höheren Ebene gezielt aus der virtuellen Welt gelöscht wurden. Der Protagonist des Romans, Kommissar Eisenber, glaubt nicht so recht daran, obwohl er das eine oder andere Mal schon zweifelt.
    Der Roman ist gut strukturiert. Man lernt zu Beginn Hauptkommissar Eisenberg gut kennen, ebenso seine Sonderermittlungsgruppe Internet, ein bunter Haufen aus mehr oder weniger merkwürdigen Leuten, die augenscheinlich garnicht zusammenpassen. Allem voran ein autistisches Computergenie.
    Was gemächlich beginnt, steigert sich im Laufe des Buches zu einem rasendem Erzähltempo und mehreren Spannungshöhepunkten, die einen das Werk (oder den Kindle in meinem Fall) nicht mehr aus der Hand legen lassen. Mehrmals fragt man sich, ob die Romanwelt nun die Realität darstellt oder tatsächlich eine Simulation ist. Das wird noch mehr abstrahiert durch die Tatsache, dass man als Leser weiß, das alles nur ein Roman ist, also nicht real. Die Frage, die dabei immer wieder auftaucht, und die dem Leser auch im zweiten Epilog persönlich gestellt wird: Ist deine Welt real? Du hälst sie für real, aber ist sie es? Leben wir vielleicht in einer Computersimulation? Oder sind wir etwa nur Figuren in einem Buch? Nein? Woher wollen wir das wissen? Die Protagonisten eines beliebigen Romans wissen es doch auch nicht ...
    Der Thriller wartet mit einigen solide recherchierten Hintergrundinformationen auf und jagt einen von Zeit zu Zeit einen ordentlichen Schauer über den Rücken. Und das nicht etwa, wegen der darin vorkommenden Morde und Entführungen, sondern weil man sich immer wieder unwillkürlich fragt, ob das Buch, das man da in der Hand hält, wirklich real ist oder ob man nur denkt, man sitzt auf der Couch und liest ... Eine Frage, die zum Schluss auch offen bleibt, insbesondere, durch den extremen Cliffhanger des letzten Kapitels. Letzendlich ist die Frage nach der Realität wohl eine, die sich nie klären lässt. Wie auch?
    Fazit: Klare Leseempfehlung für Freunde des tiefsinnigen Thrillers, die nicht abgeneigt sind, sich ihre eigenen Gedanken zur Thematik zu machen.
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Ausgaben von Delete

Taschenbuch

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Seitenzahl: 464

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Seitenzahl: 465

Hörbuch

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Laufzeit: 00:11:49h

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Update: 23. Oktober 2025 um 20:33