Elche morden nicht
Buch von Henry-Sebastian Damaschke
Titel: Elche morden nicht
Henry-Sebastian Damaschke (Autor)
Format: E-Book
Seitenzahl: 185
ISBN: B00ND2FJXK
Termin: September 2014
Aktion
Bewertungen
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Elche morden nicht
- KarinJ
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24. Januar 2026 um 15:57
Inhalt (Quelle: Klappentext):Weiterlesen
[…]
Bewertung: Ich habe nur die Leseprobe gelesen, die im dritten Kapitel mit dem ersten Toten endet. Darüber war ich froh, denn die Geschichte wird von einem Geheimniskrämer erzählt. Recht bald wollte ich wissen, ob es zu diesem Roman nicht einen vorausgehenden Band gäbe, weil es wurden so viele Dinge angesprochen, als würde der Leser bereits davon wissen. Eine unglückliche Liebe, eine problematische Beziehung zur Tochter, eine Krankheit, die zurückgekommen war. Weil es nach meinen Recherchen keinen früheren Band gibt, sind das wohl alles Andeutungen auf den Plot oder seinen Hintergrund, welche ich gewollt ominös fand. Sie haben mich eher irritiert als interessiert. Zu umfangreich, zu wenig Aussage, zu schlecht getimt. Beispielsweise geht es darum, dass Hendrik Fels nach Norwegen reist: "Warum gerade nach Norden, er hätte auch eine warme Region wählen können? Er dachte an Dubai." Erst nach einer ausführlichen Schilderung von Dubai erfährt der Leser, dass Hendrik Fels früher in Dubai gearbeitet hatte. Bis dahin steht die Darstellung der Stadt vollkommen zusammenhanglos da.
Die Einblicke in das menschliche Sein fand ich schwach (wobei später im Text möglicherweise doch noch was Andersartiges vorkommt). In den ersten drei Kapiteln jedenfalls bestanden diese Einblicke aus der Beschreibung der Gefühle der Hauptperson, die mich nicht berührt haben, und aus Gesprächen voller trivialer Sinnsprüche ("Na, so dramatisch kann es doch gar nicht sein / Dafür hat einer da oben gesorgt / man soll nie 'nie' sagen").
Die Hauptfigur war mir unsympathisch. Bei mir kam Hans Fels weniger als tragische Figur an, sondern eher wie eine Drama Queen ("Nein, sein Leben hatte immer kompliziert zu sein, so kompliziert, wie er eben war."). Dann meinte er noch, als er überlegte, ob er nicht nur als Kriminalautor, sondern im echten Leben einen Mord begehen könnte, dass er seine Ex-Frau hätte umbringen wollen, aber die sei es ihm nicht wert gewesen. Das finde ich einen sehr verächtlichen Ausspruch.
Die Sprache fand ich klar und verständlich, abgesehen von wenigen seltsamen Formulierungen, und die Satzlänge angenehm. Der Roman liest sich zumindest flüssig.
Zusammengefasst gebe ich dem Roman 2 Sterne.
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Update: 24. Januar 2026 um 15:57


