Der höchste Berg: Traum und Albtraum Everest
Buch von Walther Lücker, Elizabeth Hawley
Titel: Der höchste Berg: Traum und Albtraum ...
Walther Lücker (Autor) , Elizabeth Hawley (Vorwort)
Verlag: National Geographic Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544
ISBN: 9783492405799
Termin: April 2015
Aktion
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Der höchste Berg: Traum und Albtraum Everest
Vom einsamen Gipfelerlebnis zum Massenziel und Schauplatz offener Gewalt: Am 29. Mai 2018 jährte sich zum 65. Mal die Erstbesteigung des Mount Everest – Magnet für Bergsteiger, Tummelplatz für Abenteurer, Ort intensiver Glücksmomente und schrecklicher Tragödien. Der Journalist, Autor und Bergsteiger Walther Lücker rollt die Geschichte auf, kritisiert die Vermüllung und den Massenansturm und zeigt auf, welchen Stellenwert der Gipfel mit seinen 16 verschiedenen Routen für die erfahrensten Alpinisten hat. Mit Originalbeiträgen prominenter Everestbesteiger dokumentiert dieser Band das Faszinosum des höchsten, meistbegangenen Achttausenders.
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Bewertungen
Der höchste Berg: Traum und Albtraum Everest wurde bisher einmal bewertet.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Der höchste Berg: Traum und Albtraum Everest
- Winfried Stanzick
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31. Mai 2013 um 13:13
In diesem Jahr 2013 jährt sich zum 60. Mal die Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt, des Mount Everest 1953 durch Sir Edmund Hillary und seinem Sherpa Tenzing Norgay. Aus diesem Anlass sind zahlreiche Bücher über das Phänomen Everest erschienen. Sie nehmen zum großen Teil nicht nur die Sicht begeisterter Bergsteiger ein, sondern thematisieren auch zunehmend kritisch die Tatsache, dass es mittlerweile regelrechte Schlangen von Bergsteigern aus aller Welt gibt, die darauf warten, zum Gipfel aufbrechen zu können, und dass eine 50-jährige Geschichte eines zunehmenden Bergtourismus die Wege bis zum Gipfel in eine Müllhalde verwandelt haben, besonders an den Stellen wo traditionell die Nachtlager aufgeschlagen werden.Weiterlesen
Das vorliegende Buch des Journalisten und passionierten Bergsteigers Walther Lücker hebt sich von den anderen Büchern ab durch seinen besonderen Ansatz. In einem ersten Teil versammelt er „Geschichte und Geschichten“ und erzählt von der besondern Faszination dieses Berges, aber auch von der Dramen und Tragödien, die sich auf dem Weg zum Gipfel abgespielt haben.
Ein zweiter, nicht weniger interessanter und spannender Teil versammelt Reportagen und Interviews von ihm mit unterschiedlichen Frauen und Männern, die zu unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedenen Routen den höchsten Berg bestiegen haben und welche intensiven Erfahrungen damit verbunden waren.
Beeindruckt haben mich besonders die Worte des Sherpa Pemba Nurbu, der schon 1992 forderte:
„Die Regierung muss die Expeditionsrouten auf der Südroute unbedingt limitieren. Es gibt keine andere Möglichkeit, der Staus und dieser schrecklichen Szenen Herr zu werden. Die Permitkosten für die Normalroute sollte erhöht werden und die für die anderen, technisch schwierigeren Routen drastisch gesenkt werden.“ Auch wenn es dann Wartelisten von 25 Jahren gebe.
Doch bis heute ist in dieser Richtung wenig geschehen. Mit dem Everest ist in rasend schneller Zeit das passiert, was auch mit anderen früher weißen Regionen auf der Erde geschehen ist. Zuerst kamen die ersten Entdecker, dann folgten weitere, und zum Schluss hat der Massentourismus das ökologische Gleichgewicht zerstört. Zu viele Menschen wollen das erleben, was erfahrene Bergsteiger in ihren Interviews in diesem Buch beschreiben, welche Glücksmomente sie hatten, als sie das Dach der Welt erreicht hatten. Wer wollte ihnen das Recht dazu bestreiten? Eine sehr schwierige Frage.
Ausgaben von Der höchste Berg: Traum und Albtraum Everest
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Update: 18. März 2025 um 12:19





