Der Sohn des Greifen

Buch von George R. R. Martin

Zusammenfassung

Serieninfos zu Der Sohn des Greifen

Der Sohn des Greifen ist der 9. Band der Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones Reihe. Diese umfasst 20 Teile und startete im Jahr 1996. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Über George R. R. Martin

Der amerikanische Autor George R. R. Martin wurde 1948 im US-Bundesstaat New Jersey geboren und schrieb schon in jungen Jahren Monstergeschichten für die Kinder in der Nachbarschaft. Als Teenager begann er damit, Texte für Fan-Magazine einzureichen. Mehr zu George R. R. Martin

Bewertungen

Der Sohn des Greifen wurde insgesamt 101 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Ich liebe die Bücher soooooo sehr!!

    Smoky82

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Sohn des Greifen

    Das erste Buch der Reihe, das nicht mehr super, sondern "nur" gut war. Das Problem war ganz einfach, dass es fast überhaupt keinen Fortschritt in der Geschichte gab. Über 800 Seiten und es hat sich sehr, sehr wenig getan und das fand ich ein wenig schade. Klar, die Sache mit dem Sohn des Greifen verspricht interessant zu werden, man könnte aber auch meinen, dass George Martin sich ein wenig verzettelt hat und selber nicht mehr weiß wie er das zu einem vernünftigen Ende führen soll. Ansonsten finde ich Daenerys immer nerviger, die eigentlich das ganze Buch über nur auf ihrem Hintern in einer Wüstenstadt gesessen ist und nicht weiß, was sie tun soll. Fortschritt und Weiterführung ihrer Geschichte: gleich null. Das Gleiche bei Jon Schnee an der Mauer. Bis auf die Sache mit ist alles noch auf dem gleichen Stand wie vor dem Buch. Auf Tyrion habe ich mich sehr gefreut, denn der hat mir in den letzten Bänden gefehlt und seine lockere Zunge und seine Gedanken waren wieder eine super Auflockerung. Die Sache mit Stinker war auch eine interessante Geschichte und auch hier bin ich gespannt wo das noch hinführen wird. Man kann es im Grunde so sagen: Drei dicke Überraschungen, aber sonst viel Stillstand. Aber insgesamt gesehen hat mir das Buch trotzdem Spaß gemacht, auch wenn es einige Ärgernisse gab und ich das erste Mal in dieser Reihe nicht den absoluten Drang weiterzulesen hatte.
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  • Rezension zu Der Sohn des Greifen

    Die Eindeutschungs-Debatte um die Neuausgabe der Bücher wird ja sehr vehement geführt (unzählige Rezensionen auf Amazon, die 1 Stern vergeben und dann sagen: "Tolles Buch, scheiß Übersetzung, deswegen nur 1 Stern" ...). Ich habe die Reihe von Anfang an mit den neuen Namen gelesen, daher muss ich mich natürlich nicht umstellen. Andererseits kann ich natürlich völlig verstehen, dass es für Leser der alten Ausgaben sehr störend ist. Ich denke das Hauptproblem liegt nicht darin, welche Übersetzung jetzt die bessere ist - das ist hauptsächlich Gewöhnungs- und dann noch Geschmackssache - sondern dass der Verlag die alte Übersetzung nicht fortführt. Gut, die alte Ausgabe war schon wirklich älter und die Cover entsprechen nicht mehr dem aktuellen Geschmack, und so ist es verständlich dass der Verlag zum Erscheinen der langersehnten Fortsetzung eine komplette Neuausgabe veröffentlicht, um die Reihe nochmal für neue Leser interessant zu machen. Dass Blanvalet dasselbe jetzt z.B. mit Steven Eriksons Spiel der Götter macht ist meiner Meinung nach eher Geldmache . Ob man die Übersetzung hätte ändern müssen ist eben fraglich, für alteingesessene Leser sicherlich nervig, und die sollte man nicht vergraulen wenn sie eh schon so lang auf Fortsetzungen warten müssen .
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  • Rezension zu Der Sohn des Greifen

    Das Lied von Eis und Feuer 9
    englischer Originaltitel: A Dance with Dragons (Pages 1 – 499)
    Ich habe bisher alle Bände in der alten Ausgabe gelesen, in der die Eigennamen aus dem Original noch übernommen wurden und mir graute schon davor, mit dem neu aufgelegten Band 9 auf „eingedeutschte“ Betitelungen umsteigen zu müssen. Und ich kann sagen: angenehm war es nicht. Warum die goldenen Löwen jetzt unbedingt „Lennister“ heißen müssen anstatt wie früher „Lannister“ – es ist mir rätselhaft und ärgert mich auch ein wenig. Wobei im Falle dieser Namensänderung noch deutlich ist, wer gemeint ist, wohingegen die Umänderung von „Barrowton“ auf „Hüglingen“ oder „Dreadfort“ auf „Grauenstein“ weniger offensichtlich sind. Natürlich kann man alles im angehängten Glossar nachschlagen, aber Spaß wird das den alteingestammten Lesern nicht wirklich machen. Ansonsten ist die neue Auflage aber viel hübscher aufgemacht als die vorangegangene, die von den Titelbildern her sehr „verkitscht“ ausgefallen war.
    Band 9 (in der deutschen Reihenfolge) enthält auf insgesamt 829 deutschen Seiten die Blattnummern 1- 499 des englischen Originals, was bemerkenswert ist. Der englische Druck muss entweder ziemlich klein oder sehr eng gehalten sein.
    Klappentext :
    Auch nach dem Krieg kann es keinen Frieden geben.In Essos herrscht Daenerys Targaryen über eine Stadt, die auf Staub und Tod errichtet wurde. Die Sklaverei und der Sklavenhandel von Meereen gehören zwar der Vergangenheit an, aber die Freiheit ihrer Untertanen ist noch immer bedroht. Denn nicht nur die Söhne der Harpyie planen den Untergang der Barbarenkönigin und ihrer Drachen, die gesamte zivilisierte Welt von Volantis bis Qarth ist in Aufruhr.
    Allerdings sind nicht nur Feinde, sondern auch Freier und Prinzen auf dem Weg zu Daenerys. Einer von ihnen ist Tyrion Lennister, ein verurteilter Mörder. Einer seiner Gefährten ist der Sohn des Greifen. Ihn umgibt ein gefährliches Geheimnis, das Daenerys’ Anspruch auf den Eisernen Thron von Westeros zunichtemachen könnte.
    ******
    In diesem Band befinden wir uns abwechselnd im Wesentlichen bei dem flüchtigen Vatermörder Tyrion, der sich auf der Reise zu Daenerys befindet, Daenerys selbst, die sich in Meereen einen wackeligen Stützpunkt für ihr neues Reich erschaffen hat, Jon Schnee, dem neuen Lordkommandanten der Nachtwache, Davos Seewert, der Hand von Stannis Baratheon, Stinker, einer menschlichen Neukreation von Bolton’s grausamen Sprössling Ramsay und Bran Stark, der sich mit Hilfe seiner Gefährten den Weg zur verheißungsvollen dreiäugigen Krähe durch den Wiedergänger-verseuchten wilden Norden bahnen muss.
    Tyrion ist also auf der Flucht, nachdem er seinen verhassten Vater ermordet hat und sich von der „Spinne“ auf eine gut geplante Reise hat bringen lassen. Schließlich verläuft aufgrund einer verhängnisvollen Zufallsbegegnung nichts mehr wie ursprünglich geplant und der gewitzte Zwerg verliert seinen Lebensmut fast gänzlich, aber eben nur fast.
    Die Drachenkönigin hat ihren Sitz in der Stadt Meereen eingerichtet und weiß nicht mehr ein noch aus. Die Silberkönigin hat viele Feinde, wesentlich mehr als Freunde und selbst bei diesen kann sie nicht sicher sein, wem sie tatsächlich vertrauen kann. Denn die prophezeiten Worte über den Verrat dreier Freunde verfolgen Dany immer noch. Soll sie nun nach Westeros segeln und den Thron beanspruchen? Oder ist es klüger, in Meereen zu bleiben, um zu retten, was noch zu retten ist? Das würde bedeuten, dass sie jemanden heiraten muss, der ihre Macht festigt. Bewerber gibt es viele, doch Dany ist zögerlich, zumal es da jemanden gibt, den sie sehr anziehend findet, der jedoch so vertrauenswürdig ist wie eine Viper. Und Danys Drachen geraten aufgrund ihrer zunehmenden Größe eher zum Problem als zum Vorteil, obwohl es einige Berater gibt, die nichts lieber sähen als drei über Stadt und Land kreisende unkontrollierbare zerstörerische Biester. Zwei lassen sich einsperren, aber Drogon, der wildeste der Drachen, ist entkommen und Dany weiß selbst nicht, wann und ob der „schwarze Schatten“ zu ihr zurückkehren wird.
    Und was ist los bei den Stark-Söhnen? Jon behauptet sich als Lord Kommandant ganz gut auf der Mauer, obwohl die Nachtfeste mittlerweile eher einer Ruine gleicht als einem gesicherten Stützpunkt. Stannis Baratheon hält sich mit seiner roten Priesterin Melisandre und seinem Heer ebenfalls an der Mauer auf, schwer beschäftigt damit, sich die Herren des Nordens per Kniefall gefügig zu machen und Jon muss sich immer wieder an sein Gelübde als Bruder der Nachtwache erinnern, welches verbietet, sich in politische Machtkämpfe einzumischen, was sehr schwer zu verwirklich ist, ohne bei Stannis in Ungnade zu fallen.
    Der verkrüppelte Bran Stark ist mit seinem Helfer Hodor und den Reet-Geschwistern unterwegs in den ganz hohen Norden, um die dreiäugige Krähe zu treffen, von der er sich Heilung verspricht. Hilfe und Führung erhält die kleine Truppe von einer geheimnisvollen schwarzen Gestalt, die allerdings mehr tot als lebendig zu sein scheint.
    Zu Stinker lässt sich wenig sagen, ohne eine gut gesetzte Überraschung zu verderben.
    Eigene Meinung:
    Es ist viel los im deutschen Band 9. Es gibt viele Überraschungen und Cliffhanger. Und die Stimmung ist durchgehend düster, vielleicht abgesehen von ein paar schlagfertigen Dialogen, die Tyrion involvieren – der Zwerg sorgt wie stets für ein wenig Auflockerung in der schweren Düsternis, die während der ganzen Handlung, an jedem Ort und bei jeder Figur spürbar ist. Nicht einmal Dany mit ihren einzigartigen Drachenkindern kann diesen Vorteil tatsächlich genießen – es ist zum Haareraufen!
    Martin schreibt, wie er immer schreibt: fesselnd, interessant, eindringlich und episch.
    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, den Anschluss an die Geschehnisse zu finden – 2 Jahre sind eine lange Zeit bei einer so komplexen Handlung wie dieser und dann auch noch diese Namensänderungen! Aber irgendwann ist man dann wieder im Bilde.
    Wie der Autor es wieder einmal schafft, jeden einzelnen Erzählstrang so zu gestalten, dass man neugierig mitliest, obwohl man doch eigentlich eher darauf brennt, die Fortsetzung im Umfeld einer vorangegangen Figur zu erfahren, ist rätselhaft und bewundernswert. Trotz der unzähligen Häuser, Banner, ein- und umgeheirateten Familienverhältnissen und Bündnissen, wird man des Lesens nicht müde!
    Richtig gut finde ich die animalischen Erlebnisse der Warge (Gestaltwandler), auch wenn die Beschreibungen stellenweise schwer zu verdauen sind. Ebenfalls schwer verdaulich: unzählige abgeschlagene Köpfe, herausquellende Gedärme, verfaulende Gliedmaßen, lebenserhaltender Rattenverzehr, das Häuten etc etc.
    So düster und ekelhaft die Erzählungen auch sind, es passt zu dieser großen Geschichte um den nahenden Winter, menschenfressende Wiedergänger, geschundenes Volk und finsteren Intrigen.
    Denn der Leser weiß die ganze Zeit über: wenn die Mauer der bevorstehenden Invasion im Zuge der Langen Nacht nicht standhält, ist auch der Thron kaum mehr etwas wert.
    Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Drachen losgelassen werden und mal so richtig „aufräumen“, Bran bei der „dreiäugigen Krähe“ etwas wirklich Bedeutendes erlernt und wieder glücklich wird, die Wiedergänger ausgerottet werden und Jon den Thron besteigt!
    Der 9. Band hat mir wieder äußerst gut gefallen und der 10. Teil ist bereits bestellt.Wo soll das alles noch hinführen, fragt man sich und ist gespannt darauf, wie die Geschichte ausgeht und ob sich das allgegenwärtige Elend vielleicht doch noch bessert.
    Von mir gibt es !
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Ausgaben von Der Sohn des Greifen

Taschenbuch

Seitenzahl: 848

E-Book

Seitenzahl: 976

Hörbuch

Laufzeit: 00:28:08h

Hardcover

Seitenzahl: 210

Der Sohn des Greifen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Sohn des Greifen (Details)
  • Englisch: A Dance with Dragons: Dreams and Dust (Details)

Besitzer des Buches 297

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