Mord im Circus Maximus
Buch von Cay Rademacher
Titel: Mord im Circus Maximus
Cay Rademacher (Autor)
Verlag: Bastei-Lübbe
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 476
ISBN: 9783404153930
Termin: September 2005
Aktion
Zusammenfassung
Über Cay Rademacher
Der deutsche Schriftsteller Cay Rademacher wurde in Flensburg im Jahr 1965 geboren. Nach seinem Schulabschluss lebte er unter anderem in Köln und in Washington, D. C., um dort zu studieren. Mehr zu Cay Rademacher
Bewertungen
Mord im Circus Maximus wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Mord im Circus Maximus
- Bellis-Perennis
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2. September 2026 um 06:12
Wer verfolgt Decimus Junius Juvenalis?Dieses Buch aus der Feder von Cay Rademacher ist bereits im März 2003 als gebundene Ausgabe unter dem Titel "Das Geheimnis der Essener" erschienen.Weiterlesen
Der Römische Senator Decimus Junius Juvenalis wird von Kaiser Domitian zu einem Festmahl (vor)geladen. Solche Einladungen hinterlassen bei den Eingeladenen immer einen schalen Nachgeschmack, nicht nur wegen der opulenten Speisen und Getränke, sondern weil man sich im Fokus des unberechenbaren Imperators befindet.
Juvenalis entkommt vorerst den Intrigen des Palastes, um sich wenig später bei einem unbekannten Toten in einer Nische des Circus Maximus aufzuwachen. Was ist passiert? Wer ist die Leiche?
Um einer Mordanklage zu entgehen, flieht der angesehene Senator mit Archigenes, einem ehemaligen Sklaven und Schlitzohr. Gemeinsam wollen sie den Mörder finden und geraten in ein Abenteuer, das sie nach Pompeij, Alexandria und an das Tote Meer zu den berühmten Höhlen von Qumram und letztlich nach Jerusalem führt.
Noch in Rom und dann unterwegs machen sie die Bekanntschaft von Juden, Essenern und Christen, die alle samt einem Geheimnis nachjagen. Die multi-religiöse Gesellschaft (Juvenal glaubt an die Römischen Götter, Archigenes ist Anhänger des Mithras-Kult) vertraut einander so viel wie einer giftigen Spinne und bildet dennoch eine Zweck- und Schicksalsgemeinschaft. Und nicht zu vergessen: Die Schergen des Kaisers, die ebenfalls dem Mysterium auf dem Grund kommen wollen.
Meine Meinung:
Dieser historische Roman verspinnt die geheimnisvolle jüdische Sekte der Essener mit einem Schatz. Doch der besteht, wie wir nun wissen, „nur“ aus Schriftrollen und nicht wie hier angedichtet aus Gold und Silber. Die Jagd nach diesem (Gold)Schatz ist der rote Faden der Handlung.
Eine kleine historische Ungenauigkeit ist mir aufgefallen: Jesus und sein Vater waren Zimmerer und nicht Steinbaumeister.
Schön geschildert fand ich vor allem Palästina, incl. der Landschaft am Toten Meer.
Hin und wieder begegnen wir anderen großen Römern wie Plinius, der beim Ausbruch des Vesuvs ums Leben kam, und die Schilderungen der Festmahle erinnern an Sueton
Die unerfüllte Liebe von Juvenalis zu Rebecca und von ihr zu Johannes hätte meiner Ansicht nach nicht unbedingt sein müssen, aber dann wären vermutlich zu wenige Frauen in der Geschichte vorgekommen.
Wer die nachfolgenden Bücher von Cay Rademacher kennt, weiß um die positive Entwicklung des Autors.
Mich irritiert in diesem Buch noch ein wenig, dass der erste Teil der Handlung, der nur wenige Tage in Rom umfasst, rund 280 Seiten lang ist, und der zweite Teil, der sich über mehrere Wochen erstreckt, nur knapp 200 Seiten beträgt.
Interessant und lebendig finde ich die Ich-Form der Erzählung. Wir erleben das Geschehen hautnah und mit allen Sinnen mit. Vor allem, wenn ich an die Szene in der Cloaca Maxima denke.
Fazit:
Insgesamt ein spannendes Buch mit Atmosphäre, das auch ein wenig dichterische Freiheit genießt, und von mir 4 Sterne erhält.
Ausgaben von Mord im Circus Maximus
Besitzer des Buches 7
Update: 2. September 2026 um 06:12



