Zwei Männer

Buch von Tim Moore

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Bewertungen

Zwei Männer wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zwei Männer

    Autor. Tim Moore
    Titel: Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Seiten: 364
    ISBN: 978-3-492-25144-0
    Verlag: Piper
    Autor:
    Tim Moore wurde 1964 in Chipppin Norton geboren und arbeitete nach dem Studium als Journalist. Als Reiseschriftsteller und -journalist schrieb er einen Bericht über die Arktis und arbeitete danach für den Daily Telegraph, Observer und der Sunday Times. Er lebt mit seiner Familie im Westen von London.
    Inhalt:
    Was passiert, wenn ein Engländer sein Herz und die Zügel in die Hand nimnmt und sich mit einem französischen Esel auf heiliges spanisches Terrain begibt? Genau, der esel ist störrisch, der Weg nach Santiago de Compostela lang, und Tim Moore findet in seinem Pilgerführer aus dem 12. jahrhundert auch nicht immer die passenden Tipps. Dafür findet er etwas anderes: den Weg in sein eigenes Herz. (Klappentext)
    Rezension:
    Seit Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg!" wird der Pilgerweg praktisch überrannt, was ein Engländer nicht weiß. Dafür weiß Tim Moore über die Geschichte des Jakobswegs bescheid und lauscht fasziniert den Berichten derer, die diesen mehrere 100 km langen weg schon gegangen sind. Und so reift in ihm selbst der Entschluss, dieses Wagnis einzugehen. Und ein großes Abenteuer. Mit Gepäck und Esel, den er kurzerhand Shinto tauft, macht er sich auf den Weg nach santiago de Compostela und erfährt bald, was es heißt Pilger zu sein. Übernachten in den manchmal altehrwürdigen, oft berüchtigten Refugios, stundenlange Märsche und immer wieder Kampf mit dem inneren Schweinehund. Und einem mehr als störrischen Esel. Doch mit zunehmender Kilometer-Zahl erkennt Moore seine Schwächen und stärken, beginnt über das eigene Leben nachzudenken um am Ende eine phantastische Erfahrung gemacht zu haben.
    Dieses Buch ist weniger anekdotenhaft als Hape Kerkelings Werk, wenn man mal von den Geschichten mit Esel und der Familie, die ihm ein Stück auf dem Weg begleitet, absieht. Und dennoch ist es faszinierend zu sehen, was körperliche Strapazen und Herausforderungen aus einem Menschen machen können. Von religiösen ist nur in kleinen geschichtlichen Rückblicken die Rede, denn der Autor selbst ist alles andere als religiös. Schön geschrieben ja, dürfte dieses Buch eher als Erinnerung gelten, zu deren wahre Hintergründe nur Moore selbst Zugang hat oder zumindest nur die, die auch schon Pilger-Erfahrung machen durften. Allen anderen bleibt eine Geschichte, leider auch mit einigen Längen, auf denen man förmlich die stundenlangen einsamen und anstrengenden Wege spürt.
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  • Rezension zu Zwei Männer

    Kurzbeschreibung (Amazon.de):
    Was passiert, wenn ein Engländer, ausgestattet mit einer großen Portion britischen Humors, sein Herz und die Zügel in die Hand nimmt und sich mit einem französischen Esel auf heiliges spanisches Terrain begibt? Genau, der Esel ist störrisch, der Weg nach Santiago de Compostela lang, und Tim Moore findet in seinem Pilgerführer aus dem 12. Jahrhundert auch nicht immer die passenden Tipps. Dafür findet er etwas anderes: den Weg in sein eigenes Herz.
    Über den Autor (Amazon.de):
    Tim Moore, geboren 1964 in Chippin Norton, fand nach dem Studium einen Job als Journalist und hatte über Themen zu schreiben, von denen er nicht die geringste Ahnung hatte. Als er sich eher zufällig zu einer Reise in die Arktis einschiffte, begann seine Karriere als Reiseschriftsteller und gefragter Reisejournalist für Daily Telegraph, Observer, Sunday Times. Er lebt mit seiner Frau und einer ganzen Menge Kinder im Westen von London. Auf Deutsch liegen von ihm »Alpenpässe und Anchovis« und »Zwei Esel auf dem Jakobsweg« vor.
    Meine Meinung
    Ich habe dieses Buch verschlungen. Es war das zweite - nach Hape Kerkelings - über den Jakobsweg und ich bin nach wie vor erstaunt, welche Qualen diese Menschen auf sich nehmen, wenn sie dieses Weg mit all seinen Entbehrungen und Gefahren auf sich nehmen. Hier erzählt ein Engländer (38, verheiratet, Vater von drei Kindern), wie er mit Shinto, dem kleinen grauen Esel den Weg bewältigt. Ich sage es gleich, ich habe mich in Shinto verliebt. Störrisch, eigensinnig, bissig geht er mit kleinen Trippelschritten seinen Weg und setzt seinen Willen gegen Tim durch. Die beiden brauchen lange, um zueinander zu finden und müssen manchen Umweg machen, weil Shinto Angst vor Brücken hat. Tim kennt sich mit Haustieren, mit Eseln nicht aus ... und Shinto hat überhaupt keine Lust, diesen langen Weg zu laufen. Aber irgendwie gelingt es den beiden immer wieder, den Weg fortzusetzen. Dabei kommt es zu schreiend komischen Erlebnissen, die mich oft haben laut lachen lassen. Am Ende war ich sehr traurig und brauchte ein Taschentuch, um meine Tränen der Rührung zu trocknen. Der Weg der beiden ist interessant, lustig und sehr schön. Man möchte - wie auch schon bei Kerkeling - immer weiter mitpilgern. Aber irgendwann sind sie in Santiago und sie müssen wieder ins normale Leben zurück.
    Eine Woche des Weges begleiten ihn seine Frau Birna und die drei Kinder. Komisch, die Kinder rufen, Shinto läuft und lässt sich von den kleinen Menschen verwöhnen und betüddeln und sogar reiten ... Tim kann es kaum glauben, wie schnell der Esel laufen kann
    Von mir ganz klar
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Ausgaben von Zwei Männer

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 380

Besitzer des Buches 25

Update:

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