Die Totensammler
Buch von James McGee, Christine Naegele
Titel: Die Totensammler
James McGee (Autor) , Christine Naegele (Übersetzer)
Band 2 der Sonderermittler Hawkwood-Reihe
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783453470309
Termin: Januar 2008
Aktion
Zusammenfassung
Serieninfos zu Die Totensammler
Die Totensammler ist der 2. Band der Sonderermittler Hawkwood Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2017.
Bewertungen
Die Totensammler wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Totensammler
- Lesley
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17. Juli 2009 um 10:31
Ich bin gestern damit fertig geworden und es hat mir ganz gut gefallen, da ich gerne düstere Szenerien habe, besonders, wenn ich gemütlich im Wohnzimmer oder im Garten sitzen kann. ;)Weiterlesen
Dieses Buch spielt im London in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wo nur hingerichte Mörder zu anatomischen Studien seziert werden durften. Aus diesem Grund war Leichenraub und deren anschliessender Verkauf ein gängiges, wenn auch verwerfliches, Geschäft.
In diesem Buch nun trifft man auf Matthew Hawkwood, einen ehemaligen Soldaten und jetzigen Bow Street Runner (einer der ersten echten Polizisten Londons), der nun zum einen den Fall des auf dem Friedhof gehenkten Fleischträgers Doyle und zum anderen den Tod eines Priesters in Londons berüchtigstem Irrenhaus aufzuklären hat und den es immer tiefer in die Machenschaften von Leichenräubern, Prostituierten und sogar einigen sehr angesehenen Bürgern Londons hineinzieht.
Wie bereits von Brenda und auch oben erwähnt, ist dieses Buch ziemlich düster, teilweise auch sehr gewalttätig und auch unappetitlich, also für schwache Mägen ungeeignet.
Den Anfang fand ich recht spannend, da es doch einige Überraschungen gibt. So etwa ab der Hälfte ist einem eigentlich klar, wie es weitergeht, deswegen bekommt das Buch von mir auch nur -
Rezension zu Die Totensammler
- brenda
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2. Februar 2009 um 08:37
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Mysteriöse Leichenräuber erschüttern das Empire.
London zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Metropole wird von düsterem Gesindel bevölkert. Als auf einem Friedhof und in einem Irrenhaus seltsam entstellte Leichen gefunden werden, ermittelt der exzentrische Sonderermittler Hawkwood in der verruchten Unterwelt Londons. Dort stößt er auf ein unfassbares, grauenhaftes Experiment.
Klappentext
»Ein höchst unterhaltsamer, beeindruckend recherchierter und höchst spannender Roman. James McGee ist ganz sicher einer der kommenden Starautoren historischer Kriminalromane.«
Andrew Taylor
»Halsbrecherische Geschwindigkeit, knallharte Action, kluge Charakterzeichnung und überraschende Wendungen [...] Bei James McGee wird das historische London lebendig!«
Reginald Hill
»James McGee kennt sich gut aus mit den zeitgeschichtlichen Hintergründen; aber sein Roman ist nichts für Leserinnen und Leser mit schwachen Nerven.«
Brigitte
Inhalt
Die Geschichte spielt 1811 in London. Auf dem Friedhof Cripplegate fand man den toten Körpers des Fleischträger Doyle, gehenkt und gekreuzigt , mit herausgeschnittener Zunge und ausgeschlagenen Zähnen. Der Bow Street Runner Matthew Hawkwood nimmt die Ermittlungen in diesem Fall auf und erfährt, dass Doyle sich durch Leichendiebstähle etwas hinzu verdiente.
Bevor er tiefer in den Fall einsteigen kann wird er an einen zweiten Tatort, die Irrenanstalt Bedlam, gerufen. Dort wurde dem Priester Tomb, der den Insassen Colonel Hyde zu einer Schachpartie besucht hatte, ermordet und das Gesicht gehäutet. Hyde, ein ehemaliger Feldarzt, ist entflohen. Doch gleich nachdem Hawkwood den Tatort inspiziert hat, geht eine Kirche nicht weit entfernt in Flammen auf. Dort stürzt sich der als Priester verkleidete Colonel Hyde, bereits von den Flammen ergriffen, reumütig vom Kirchturm.
Hawkwood kann nicht glauben, dass es der Colonel war, der sich zu Tode gestürzt hat, muss aber den Fall abschließen und ermittelt weiter in dem Friedhofsfall. Seine Wege führen durch die verruchten Kneipen und Gassen Londons, während die Leichendiebstähle weitergehen und ein Serienkiller Frauen tötet und ihnen Körperteile entnimmt.
Die Geschichte ist zwar simpel gestrickt, doch die Atmosphäre ist dicht und die ganze Szenerie ist äußerst bildhaft dargestellt. Man riecht förmlich den Gestank und hört den Matsch unter den Schuhen.
Mich hat das Buch gefesselt und ich habe es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, hat sie mich doch in ihren Bann gezogen. Während des Lesens habe ich mich förmlich rein versetzen können in die ganze Szenerie, die doch teilweise unheimlich schaurig, blutig und gewalttätig dargestellt wird. Wer schwache Nerven hat, sollte es nicht lesen. Wer es aber düster mag, der sollte es lesen.
Ausgaben von Die Totensammler
Besitzer des Buches 33
Update: 19. März 2025 um 02:36



