Herr Klee und Herr Feld

Buch von Michel Bergmann

Zusammenfassung

Serieninfos zu Herr Klee und Herr Feld

Herr Klee und Herr Feld ist der 3. Band der Jiddische Familiengeschichten Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2013.

Bewertungen

Herr Klee und Herr Feld wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Herr Klee und Herr Feld

    Inhalt:
    Frankfurt am Main, heute. Die Brüder Moritz (77) und Alfred Kleefeld (75) wohnen zusammen in einer Gründerzeitvilla. Alfred ist Schauspieler und nennt sich »Freddy Clay«. Karriere hat er nie gemacht. Moritz dagegen ist emeritierter Professor für Psychologie. Alfred ist ein Snob und ein Hypochonder, Moritz nur ein Hypochonder. Beide versuchen, sich mit eingebildeten Leiden zu überbieten. Als die langjährige Hausdame Frau Stöcklein schließlich entnervt kündigt, schreiben die Brüder die Stelle aus. Vierzehn Bewerberinnen später scheint mit Zamira endlich die Richtige gefunden. Doch schon bald kommt es zu ersten Reibereien, denn die neue Haushälterin ist nicht nur jung und bildhübsch, sondern auch Palästinenserin. Und während Moritz und Alfred stellvertretend für die israelische Regierung jede Menge verbaler Prügel einstecken müssen, wird Zamira klar, dass es in diesem Haushalt um weit mehr als ums Kochen, Putzen und Waschen geht nämlich um die Liebe, das Leben und den Tod.
    (Quelle: Verlagsseite)
    Der Autor:
    Michel Bergmann wurde als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren. Nach einigen Jahren in Paris ziehen die Eltern nach Frankfurt am Main. Bergmann absolvierte eine Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau, wird er freier Journalist, später Autor, Regisseur und Produzent; er verfasst Drehbücher für Film und Fernsehen.
    (Quelle: Verlagsseite)
    Mein Eindruck:
    Der Roman "Herr Klee und Herr Feld" ist der dritte Band von Michel Bergmanns Trilogie (Band 1: Die Teilacher, Band 2: Machloikes)
    Alfred Kleefeld, noch jung in "Die Teilacher", ist nun ein alter Mann in den siebziger Jahren. Gemeinsam mit seinem Bruder Moritz lebt er in einer alten Frankfurter Villa aus der Gründerzeit. Alfred hat ein Leben als wenig erfolgreicher Schauspieler hinter sich; Moritz war Professor für Psychologie. Moritz war verheiratet mit der inzwischen verstorbenen Fanny. Beide Brüder sind kinderlos geblieben. Um nicht alleine zu sein, hat Alfred das Angebot angenommen, von Rom zu Moritz in die Villa zu ziehen.
    Moritz hält sich mehr oder weniger an die jüdischen Traditionen, führt einen koscheren Haushalt - Alfred sieht es lockerer.
    Sowohl Alfred als auch Moritz pflegen ihre Marotten. Alfred widersteht den Erziehungsversuchen seines Bruders.
    Als ihre Haushälterin Frau Stöcklein kündigt, müssen sie eine neue Hilfe suchen und geben eine Zeitungsannonce auf. Es meldet sich ausgerechnet eine junge Palästinenserin, Zamira.
    Doch die anfänglichen Bedenken verflüchtigen sich. Die Drei verstehen sich gut und die beiden Herren bemühen sich sehr um Zamira.
    Dennoch ganz ohne Spannungen geht es nicht zu unter den Dreien. Gemeinsames Sehen der Nachrichten führt zu Diskussionen über die israelische Politik.
    Michel Bergmanns Roman lässt sich flüssig und amüsant lesen. Interessant ist die Darstellung von jüdischer und palästinensischer Sichtweise, wenn auch in vereinfachter Form. Weitere Denkanstöße lässt der Autor mit einfließen, sei es die Beschneidung oder die Kreuzzüge.
    Ich habe den Roman gerne gelesen, doch scheint er mir von der Trilogie der schwächste zu sein.
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Ausgaben von Herr Klee und Herr Feld

Hardcover

Seitenzahl: 400

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

Besitzer des Buches 9

Update: