Blutzeugen

Buch von Marco Sonnleitner

Zusammenfassung

Serieninfos zu Blutzeugen

Blutzeugen ist der 1. Band der Bartholomäus Kammerlander Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2014.

Bewertungen

Blutzeugen wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Blutzeugen

    1. Klappentext
    Warum baut jemand einen Herd aus, um einen biederen Finanzbeamten zu töten? Die Münchner Polizei steht vor einem Rätsel. Ein Rätsel, das Hauptkommissar Bartholomäus Kammerlander vielleicht lösen könnte. Der hat jedoch genug von menschlichen Gräueltaten und seinen Dienst quittiert. Als eine junge Polin am Gift einer Zimmerpflanze qualvoll verendet, kann er jedoch nicht anders: Sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe, er muss dieses Scheusal jagen, zumal immer mehr Spuren zu seinem eigenen Hotel in Berg am Starnberger See führen. Im eisigen Münchner Winter denkt sich der Mörder immer perfidere Todesarten aus. Will er der Polizei damit etwas sagen? Hat sein Morden Methode? Die Hinweise verdichten sich und ein dunkles Kapitel der Münchner Geschichte tut sich auf. Doch Bartholomäus weiß immer noch nicht alles …
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    2. Meine Meinung:
    Als großer Fan regionaler Krimis, gerne auch aus dem Gmeiner Verlag, war ich überglücklich durch einen Wanderbuchrunde in den Genuss dieses Buches zu gelangen.
    Anfangs war ich geneigt, das Buch gleich wieder zur Seite zu legen, weil ich einfach keinen Zugang zur Story und den Protagonisten gefunden habe.
    Seitenweise wurde dann wieder etwas Spannung aufgebaut, die aber meiner Meinung nach, nicht lange anhielt. Einige Abschnitte musste ich mehrfach lesen, um den Sinn zu erfassen. Viele Namen, wenig Neues. So wurde mein Lesespaß leider immer wieder ausgebremst, so dass ich mich teilweise wirklich durch die Seiten quälen musste.
    Etwa ab der Mitte des Buches wurde die Story etwas flüssiger, was vielleicht auch daran lag, dass ich nur noch oberflächlig gelesen habe.
    Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.
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  • Rezension zu Blutzeugen

    Der ehemalige Kommissar Bartholomäus Kammerlander hat sich von seinem Beruf distanziert, weil er die Grausamkeit der Menschen, mit der er jeden Tag konfrontiert wird, nicht mehr ertragen kann. Er kehrt dem Polizeidienst und seinen Kollegen den Rücken und kauft sich zusammen mit seiner Frau Wiebke ein Hotel in der Münchner Umgebung. Als im Ort jedoch ein Finanzbeamter getötet wird, stoßen seine ehemaligen Kollegen Zillenbicher und Kreuzpointer an ihre Grenzen und sie bitten Kammerlander, sie in dem Fall zu unterstützen.
    Nach etwas über 90 Seiten bin ich fast so weit, das Buch abzubrechen. Schuld daran sind die vielen Szenen- und Figurenwechsel, die scheinbar alle gar nichts miteinander zu tun haben und die mir große Mühe bereiteten, noch zu folgen. Auch der bayrische Dialekt trägt nicht gerade zu einem guten Lesefluss bei. Ich mag den Dialekt zwar gerne hören und finde es auch nicht schlimm, wenn hier und da mal ein Satz eingestreut wird. Aber in diesem Fall finden die ganzen Dialoge im Dialekt statt.
    Völlig entnervt möchte ich das Buch schon zur Seite legen, als die Geschichte plötzlich an Fahrt gewinnt. Eins führt zum anderen und ich kann mich plötzlich gar nicht mehr losreißen. Protagonist Bartholomäus Kammerlander mit seiner inneren Zerrissenheit hat mir am besten gefallen. Er ist eine Figur mit Tiefgang, die sehr authentisch beschrieben wird. Sein Kampf mit sich selber, ob er den Fall übernehmen soll oder nicht, ist lang und er macht sich es sich wirklich nicht leicht. Dabei sticht besonders hervor, wie tief die Verbundenheit zwischen ihm und seiner Frau Wiebke ist. Die beiden verstehen und vertrauen sich blind. Sie ist ihm in dieser Zeit eine sehr große Stütze, weil sie einfach weiß, wie es in ihm aussieht. Mich haben die Szenen zwischen ihnen sehr berührt. Kammerlander ist kein Übermensch und seine Ecken und Kanten machen ihn als Ermittler sehr sympathisch. Er muss sich nicht zum Helden aufspielen, seine Mitmenschen sind ihm wichtig und er behandelt sie mit Respekt.
    Auch über die anderen Charaktere habe ich in diesem Krimi sehr viel erfahren. Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern viel Wert auf detaillierte Beschreibungen gelegt. Für einen guten Kriminalroman, wie ich finde, unerlässlich. Und trotzdem ist es mir nicht gelungen, den Mörder auszumachen. Der Roman bietet ausreichend Möglichkeiten für spekulative Verdächtige, aber die gelegten Spuren stellten sich alle als Sackgassen heraus. Da es nicht bei einem Toten bleibt, wird die ganze Sache immer kniffeliger und auch ich immer verbissener bei der Suche nach dem Mörder. Die im Buch beschriebenen Morde sind schon sehr außergewöhnlich – ebenso wie das Motiv, welches aber erst ganz zum Schluss offenbart wird.
    Trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten bekommt „Blutzeugen“ eine ganz klare Empfehlung von mir. Marco Sonnleitner ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit gelungen, der stellenweise auch etwas Humor durchschimmern lässt. Ich hoffe, der Autor nimmt sich für den zweiten Band mit dem Protagonisten Kammerlander die kritischen Anmerkungen seiner Leser zu Herzen und räumt somit auch die letzten Zweifel aus dem Weg. Von mir gibt es vier Sterne!
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  • Rezension zu Blutzeugen

    Inhalt:
    In München wird ein Finanzbeamter auf bizarre Art und Weise ermordet. Der Täter hinterließ so gut wie keine Spuren, hat aber alles perfekt inszeniert Die Kripo steht vor einem Rätsel und bittet Bartholomäus Kammerlander, einen freien Mitarbeiter, um Hilfe. Vor Jahren hat Kammerlander den Dienst quittiert und möchte zunächst gar nicht an den Ermittlungen beteiligt sein. Dann wird das nächste Mordopfer gefunden und Kammerlander kann gar nicht mehr anders als sich einzuklinken...
    Meine Meinung:
    Puh, diese Buch habe ich in einer Leserunde gelesen und wäre es nicht so gewesen wäre es vermutlich schon nach den ersten 50-100 Seiten auf den Stapel abgebrochener Bücher gewandert, aber der Leserunde fühlte ich mich verpflichtet und so las ich weiter und es wurde besser.
    Was den Einstieg ein wenig schwierig machte waren viele Namen die auf mich einprasselten und der bayrische Dialekt, der je nach Protagonist mal stärker und mal schwächer vorhanden war. Das war zunächst gar nichts für mich und hemmte mich ein wenig beim Lesen. Es waren wie kryptische Zeichen. Ich musste Abschnitte nochmal lesen um sie zu verstehen. Das mit dem Dialekt gab sich und auch die Namen blieben langsam haften. Ab dem Moment wurde es besser. Hinzu kam das die Geschichte an Fahrt aufnahm. Waren die ersten 100 Seiten etwa noch recht langatmig und eher ein kennen lernen des Szenerie. Ging es stetig mehr um den Fall und die Ermittlungen.
    Kammerlander ist ein Kommissar der einem so nicht oft über den Weg läuft. Er war mir sehr sympathisch. Was damit zusammen hing das er einen gewissen Humor hatte den ich mag. Er ist ganz normale und Positiv. Nicht so negativ wie manche Ermittler in Krimis oder Thrillern. Er liebt seine Frau und diese Akzeptiert seine Arbeit. Sie führen eine Bilderbuch Ehe und auch sonst gibt es kaum etwas was dem Bartl das Leben schwer macht.
    Die anderen Protagonisten mag ich nun nicht alle aufzählen. Es gab einige davon und teilweise wurden sie auch in diesem Krimi begleitet, aber wie weiter oben schon erwähnt waren es sehr viele Namen und das würde diese Rezension sprengen. Manche lernt man als Leser näher kennen, manche nur beiläufig. Alle haben ihren Platz und auch Sinn in diesem Krimi auch wenn es zunächst nicht so scheint.
    Noch ein Punkt hat mich auf jeden Fall dazu gebracht über den ersten Abschnitt hinaus zu lesen. Der Schreibstil der abgesehen von Passagen wo der Dialekt so heftig ist wirklich leicht zu lesen ist und auch der Witz der in manchen Situationen beschreiben wurde. Ich musste mehr als einmal schmunzeln. Das lockerte alles ein wenig auf.
    Der Fall selber bleibt ein Rätsel bis zum Schluss. Auf diese IDee muss man erstmal kommen, auch wenn man eine Richtung ahnt ist es noch nicht die Lösung und dann kommt es doch anders als man vermutet. Es macht Spaß zu rätseln und das bis zum Ende.
    Mein Fazit: Der Krimi nimmt etwas langsam an Fahrt auf, aber es lohnt auf jeden Fall mehr wie hundert Seiten zu lesen um sich ein Bild zu machen. Dann wird man das Buch nicht mehr weglegen mögen und wird als überwiegend zufriedener Leser das Buch zuklappen
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Ausgaben von Blutzeugen

Taschenbuch

Seitenzahl: 462

E-Book

Seitenzahl: 462

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