Tulpenfieber
Buch von Deborah Moggach
Titel: Tulpenfieber
Deborah Moggach (Autor)
Verlag: Fischer Scherz
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 270
ISBN: 9783502119357
Termin: 1999
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Bewertungen
Tulpenfieber wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Tulpenfieber
- Bellis-Perennis
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12. Mai 2025 um 06:40
Eine verhängnisvolle AffäreDeborah Moggach entführt ihre Leser in das Amsterdam von 1636. Es ist der Höhepunkt der als „Tulpenfieber“ oder „Tulpenmanie“ bekannten Spekulationen rund um das Zwiebelgewächs, die Tausende, nach dem Platzen der Spekulationsblase in den Abgrund reißen wird. Dies ist allerdings nur der Hintergrund vor dem dieser historische Roman spielt.Weiterlesen
Cornelis Sandvoort, ein durch eben diese Spekulationen reich gewordener Kaufmann will sich und seine zweite Gemahlin Sophia von dem jungen, aufstrebenden Maler Jan van Loos malen lassen.
Sophia und Jan verlieben sich ineinander und suchen nach einem Ausweg, ihre Liebe zu leben. Sie wollen nach Batavia auswandern, doch dazu brauchen sie Geld, viel Geld, das sie mit einer Tulpenspekulation bekommen wollen.
Da kommt ihnen die Schwangerschaft der Magd Maria gerade Recht. Sophia, Jan und Maria verwickeln sich in Widersprüche und Intrigen aus denen es kaum ein Entrinnen gibt.
Meine Meinung:
Deborah Moggach ist hier ein opulenter historischer Roman gelungen, der die Leser fest in den Bann ziehen kann. Wir erfahren einiges über die damalige Art zu leben und wie knapp Glück und Unglück nebeneinander liegen (können). Während Cornelis Sandvoort ein Kind und Erben herbeisehnt (und dafür fast alles tut, was ihm seine Ehefrau aufdrängt), wird Maria von ihrem Liebsten ungewollt schwanger.
Die Geschichte mutet stellenweise wie eine griechische Tragödie an. Eine Lüge folgt der anderen, kaum dass die Protagonisten sich in ihrem Lügengespinst noch zurechtfinden. Mehrmals scheint dieses Geflecht an Lügen beinahe aufzufliegen.
Der Schreibstil ist üppig und durch die wechselnden Perspektiven sehr spannend. Elegant wird das Wissen der Autorin um die flämischen Maler eingeflochten. Auch die Details rund um die Tulpenspekulationen sind gut beschrieben.
Die Auflösung ist dramatisch und recht ungewöhnlich.
Fazit:
Ein opulenter historische Roman, der sich wie ein Krimi liest. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Besitzer des Buches 9
Update: 28. Februar 2026 um 18:03






