The Lying Game #6. Seven Minutes in Heaven

Buch von Sara Shepard

Bewertungen

The Lying Game #6. Seven Minutes in Heaven wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu The Lying Game #6. Seven Minutes in Heaven

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 - 5 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Und raus bist du", "Weg bist du noch lange nicht", "Mein Herz ist rein", "Wo ist nur mein Schatz geblieben?" und "Sag mir erst, wie kalt du bist" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.
    Wer hat Sutton umgebracht und zwingt Emma die Rolle ihrer Zwillingsschwester Sutton einzunehmen und niemandem etwas davon zu erzählen? Diese Frage beschäftigt Emma seit Wochen, doch bisher konnte sich kein Verdacht erhärten. Emma hat nun jedoch neue Indizien gegen Garrett, den aufbrausende Exfreund von Sutton. Als dann überraschenderweise Suttons Leiche entdeckt wird, kommt ein Teil der Lügengeschichte ans Licht und plötzlich wird Emma verdächtigt Sutton ermordet zu haben, um deren besseres Leben einzunehmen. Somit hat sich Emmas Lage weiter verschlimmert und ihr droht nun auch noch eine Verhaftung.
    Seit nunmehr sechs Bänden verfolge ich Emmas und Suttons Geschichte, aus der Feder der amerikanischen Autorin Sara Shepard. Der Autorin ist es tatsächlich gelungen mich durchgängig gut zu unterhalten und an ihre Romane zu fesseln. Der sechste und finale Band beginnt wie gewöhnlich mit einem weiteren Verdächtigen, dem Emma den Mord an ihrer Zwillingsschwester zutrauen würde. Das Ganze wird dann durch Geheimnisse aus der Familie Mercer und vor allem auch durch das Auffinden der Leiche bereichert, was die Geschichte sehr nach vorne bringt.
    Der flüssige Schreibstil wird lediglich dadurch etwas unterbrochen, dass die Passagen aus Emmas Sicht und die Passagen aus der Ich-Erzähler-Perspektive von Suttons Geist optisch nicht zu unterscheiden sind. Ein Faktor, den ich von Anfang an bemängelt habe, der sich jedoch leider durch alle Romane zieht. Aber ansonsten bin ich weiterhin sehr begeistert. Das Geschehen um Emma konnte mich sehr fesseln und ich war unheimlich gespannt, wie die Autorin die Auflösung gestalten wurde. Zum Glück hat sie nach sechs Romanen alle Handlungsstränge verweben und ein rundes, zufriedenstellendes Gesamtbild erstellen können. Das Ende ist mehr als gelungen und der Weg dorthin überzeugt. Die Autorin konnte mich zwischendurch sogar aufs Glatteis führen.
    Fazit: Ein spannender Abschluss einer tollen Serie, die ich allen Lesern ab 14 Jahren empfehlen möchte, die gerne Jugendromane lesen und es nicht blutig wollen, sondern "nur" fesselnd". Interessante Charaktere, viele Verdächtige, ein roter Faden durch jedes einzelne Buch und die Serie insgesamt, garniert mit einem gelungenen Ende und einer tollen Auflösung sorgen für Lesespaß!
    Taschenbuch: 384 Seiten
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Originaltitel: The Lying Game 6 - Seven minutes in heaven
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  • Rezension zu The Lying Game #6. Seven Minutes in Heaven

    Die Autorin:
    Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Jugend dort hat die „Pretty Little Liars“-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde und die, ebenso wie ihre neue Reihe "Lying Game", zum New-York-Times-Bestseller wurde. Inzwischen werden "Pretty Little Liars" und "Lying Game" mit großem Erfolg als TV-Serien bei ABC ausgestrahlt.
    (amazon.de)
    Klappentext:
    The jaw dropping conclusion to Sara Shepard's latest series of secrets, lies, and killer consequences.
    The final installment in NEW YORK TIMES bestselling author Sara Shepard's The Lying Game series delivers suspenseful action, to die for lifestyles, magnetic characters, and a terrifying twist as Sutton's killer is revealed.
    After Sutton Mercer died, her long lost twin, Emma, stepped into her life to solve her murder. For months now Emma's had her hands full ruling out suspects, but as she gets closer to the truth, the killer will do whatever it takes to make sure Emma never breathes a word.
    Inhalt:
    Drei Monate lang lebt Emma nun das Leben ihrer ermordeten Zwillingsschwester und niemand außer ihrem Freund Ethan weiß, dass sie überhaupt nicht Sutton Mercer ist. Zwar fällt ihr das Lügen immer schwerer, doch Emma weiß, dass sie jeden in Lebensgefahr bringen würde, dem sie die Wahrheit sagt – der Mörder scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein.
    Jetzt jedoch spitzt sich die Lage immer mehr zu. Sutton, die nur als Geist mitbekommt, was mit Emma los ist und der es nicht möglich ist, mit der noch lebenden Schwester Kontakt aufzunehmen, glaubt inzwischen zu wissen, wer sie getötet hat – und auch für Emma selbst verdichten sich die Beweise immer mehr, dass es Suttons Exfreund Garrett gewesen sein muss. Garrett ist seit einer Sache, die seiner Schwester passiert ist, psychisch schwer gestört und neigt zu unkontrolliertem Verhalten. Ist ein Streit mit Sutton außer Kontrolle geraten?
    Als Suttons Leiche endlich im Canyon gefunden wird, glaubt man zunächst, das tote Mädchen sei Emma Paxton, die auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester von Las Vegas nach Tucson gekommen sei. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Emmas Tarnung auffliegt und sie von einer Sekunde auf die andere alles verliert, was sie sich als Sutton aufgebaut hatte: da jeder glaubt, sie habe Sutton auf dem Gewissen und sich aus Neid das Leben ihrer Schwester angeeignet – um jeden Preis, beginnt eine Hetzjagd auf Emma. Diese bemerkt nun erst recht, wie viel ihr die Mercers und auch die Mädchen vom Lying Game Club eigentlich bedeuten; und auch wenn sie fürchten muss, sich nun noch mehr dem Mörder auszusetzen als bisher schon, setzt sie alles daran, um ihre Unschuld zu beweisen. Doch es gibt einen Menschen in ihrer Umgebung, der alles dafür tun würde, um Emma zum Schweigen zu bringen…
    Meine Meinung:
    Am Ende von Band 5 war ich mir endgültig sicher, wer der Täter sein würde, und das bestätigte sich in diesem Band dann auch. Was als großer Überraschungseffekt gedacht war, wird wahrscheinlich jedem, der schon mal ähnliche Romane gelesen hat, als recht offensichtlich erscheinen, aber in der Zielgruppe kann ich mir schon vorstellen, dass Überraschung und Entsetzen groß sein werden. Als man fünfzig Seiten vor Schluss weiß, wer es war, inklusive Geständnis des Täters, fragt man sich, was nun noch kommen soll, aber natürlich muss nun noch erzählt werden, wie es für Emma weitergeht und wie Sutton quasi erlöst wird.
    Das dadurch sehr lange Ende war dennoch ganz gut, denn hier macht Sara Shepard nicht einfach ein großes Happy End auf, sondern überlegt sich schon etwas, das in Anbetracht der Handlung passend ist. Manche Szenen sind unheimlich kitschig, gerade das letzte Kapitel ist in der Hinsicht fast nicht zu übertreffen, aber ich fand es trotzdem ganz schön zu lesen.
    Die erste Hälfte des letzten Bandes muss man sich schon etwas zusammenreißen, weiterzulesen. Nach fünf Bänden, die im Prinzip immer vollkommen gleich aufgebaut sind, reicht es dann auch mal hin und Emmas ewig gleiche Gedanken zum Thema Wahrheit sind dann auch irgendwann wirklich nicht mehr allzu interessant.
    Etwas lächerlich – tut mir leid – sind immer Suttons Erinnerungen zu dem Mord. Wir erinnern uns: das Mädchen wurde in einem vermeintlich einsamen Canyon mitten in der Nacht umgebracht. Einsam? Hm, Ms. Shepard, mindestens sechs (!) Menschen haben dort am selben Abend (!) so einen Streit mit Sutton gehabt, dass, wenn praktischerweise die Erinnerungen des toten Mädchens endeten, immer angedeutet wurde, diese eine Person habe Sutton getötet. Aber nein – die Person wird immer noch von einer nächsten abgelöst, die eine immer traurigere Sutton im Canyon vorfindet. Kein Wunder, wenn man x-mal attackiert und gepackt und an den Abgrund geschubst wurde. Im verlassenen Canyon war ganz schön was los! Und vor allem wimmelte es da von Leuten, die zufällig eine Rechnung mit Sutton offen hatten. Nun gut…
    Davon mal abgesehen, wird die Reihe hier zu einem glaubwürdigen und guten Abschluss gebracht. Und damit kann man ja zufrieden sein.
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Ausgaben von The Lying Game #6. Seven Minutes in Heaven

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

Besitzer des Buches 1

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