Das Tor zwischen den Zeiten

Buch von Anne Alexander

Bewertungen

Das Tor zwischen den Zeiten wurde bisher einmal bewertet.

(0)
(0)
(0)
(0)
(1)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Tor zwischen den Zeiten

    Handlung (Klappentext von Amazon.de):
    "Susan arbeitet als Fotografin in London. Kurz vor ihrer Hochzeit mit Marc Baxter erbt sie von ihrer Großtante, die sie kaum kennt, ein altes Haus in Wales. Nach ihrer Heirat ziehen Susan und Marc in dieses Haus, in dessen Eingangsbereich das Porträt eines etwa zehn Jahre alten Mädchens hängt.
    Susan findet in der Bibliothek eine Familienchronik. Aus ihr geht hervor, dass es in diesem Haus angeblich spuken soll. Immer wieder will man nebelhafte Gestalten gesehen haben. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ist dann etwas Furchtbares passiert. Pamela, die zehnjährige Tochter des damaligen Besitzers, ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Genauso verschwunden wie in früheren Jahren der Sohn eines Hirten, ein alter Mann, der Lieblingshund des Hausherrn und noch einige andere Tiere. Es wird behauptet, dass die Geister Menschen und Tiere geholt hätten.
    Susan fotografiert viel. Sie will einen Fotoband über diese Gegend herausbringen. Als sie einem weißen Pferd folgt, überschreitet sie die unsichtbare Grenze zur anderen Welt, die an diesem Tag offen steht. Sie spürt, dass sich etwas geändert hat, kann aber nicht sagen, was es ist. Sie sieht ein altes Bauernhaus, wie sie noch nie eines in dieser Gegend gesehen hat. Hinter dem Haus bearbeitet ein Mann mit einem Ochsen sein Feld. Altmodisch gekleidete Kinder starren sie verwundert an. Eine Frau kommt aus dem Haus, ruft die Kinder und breitet schützend die Arme um sie.
    Susan geht auf die Frau zu, die zurückweicht und sich bekreuzigt. Sie fragt nach dem Weg nach Dawn-House. Die Frau weist ihr die Richtung. Verwundert kehrt Susan um. Sie erreicht das Haus, aber es ist nicht mehr dasselbe. Das Haus sieht aus, wie es Mitte des l9. Jahrhunderts ausgesehen haben muss. Vor dem Haus hält eine Kutsche. Eine Frau und zwei Mädchen steigen ein. Eines gleicht dem Porträt in der Halle. Trotz ihrer Angst macht Susan Fotos, danach sucht sie den nahen Schuppen auf und bleibt dort über Nacht. Als sie am nächsten Morgen erwacht, stellt sie entsetzt fest, dass es kein Traum gewesen ist, sondern sie noch immer in dieser sonderbaren Welt lebt.
    Ein Mann betritt den Schuppen. Er starrt sie an, will sie dann packen. Sie flieht und rennt auf die Berge zu. Vor ihr taucht eine Hütte auf. Sie geht hinein, um sich auszuruhen und vergisst dort ihren Fotoapparat. Als sie die Hütte verlässt, scheint sich wieder etwas zu verändern. Sie hört ihren Namen. Wenig später liegt sie in Marcs Armen. Er glaubt ihr nicht und denkt, sie sei in den Bergen gestürzt und hätte das Bewusstsein verloren.
    Doch dann taucht wie aus dem Nichts ein Mädchen in altmodischen Kleidern auf. Es behauptet Pamela Hill zu heißen. In den Händen hält es den Fotoapparat, den Susan in der Hütte verloren hat. Als die Bilder entwickelt werden, weiß Marc, dass Susan nicht geträumt hat. Und sie beide wissen auch, dass Pamela aus einer anderen Zeit kommt. Einen Weg zurück scheint es momentan jedoch nicht zu geben. Sie beschließen, dass Kind bei sich zu behalten und als eine Cousine auszugeben. Dadurch werden sie in einen Strudel von Ereignissen gerissen, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen."
    Eigene Meinung:
    Anfangs fand ich die Geschichte wirklich noch in Ordnung. Die Handlung ist zwar nicht sonderlich kreativ, war aber soweit in Ordnung. Je weiter ich dann aber kam im Buch, desto weniger Lust schien die Autorin gehabt zu haben. Rechtschreibfehler und Grammatikfehler häufen sich und sogar Formatierungsfehler schleichen sich ein. Einem unfassbar guten Buch hätte man sowas eventuell noch verzeihen können, aber diesem Werk leider nicht.
    Handlungstechnisch gesehen, ist die Story nämlich ziemlich vorhersehbar und die Charaktere einfach nur nervig. Allein schon dieses ständige "Darling" wann immer Susan von Marc angesprochen wird, hat mich bereits nach ein paar Seiten aufgeregt.
    Richtig schlimm wird es aber erst, als die kleine Pamela Hill aus dem 19. Jahrhundert auftaucht und einfach mal von Susan und Marc adoptiert wird. Die Story wirkt von hier an meiner Meinung nach nur noch abgedroschen und furchtbar schnulzig. Natürlich verliebt sich das Paar sofort in das kleine Mädchen. Natürlich waren die Eltern von dem kleinen Mädchen auch voll schrecklich, damit es für sie kein Problem ist, sie einfach zu vergessen und fortan im 21. Jahrhundert zu leben. Alles gar kein Thema.
    Das Schlimmste ist aber noch, dass in der Eingangshalle ein Porträt aus dem 19. Jahrhundert hängt, auf dem Pamela zu sehen ist und die Haushaltshilfe trotzdem nicht merkt, dass das neue Kind, dasselbe ist wie auf diesem Porträt. Meiner Ansicht nach, ein ziemlich markanter Logikfehler.
    Fazit:
    Uninspirierte, mit Fehlern geschmückte Story. Ziemlich lasch und mit nervigen Protagonisten. Ich vergebe
    "Das Tor zwischen den Zeiten" ist ein deutscher Roman von Anne Alexander, der 2001 erschien und 67 Seiten lang ist. Nur als eBook erhältlich.
    Weiterlesen

Ausgaben von Das Tor zwischen den Zeiten

E-Book

Seitenzahl: 67

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 5. Oktober 2008
Update: