Nestroy-Jux

Buch von Hermann Bauer

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Nestroy-Jux

Eine Floridsdorfer Amateurschauspieltruppe soll Nestroys »Einen Jux will er sich machen« aufführen. Regisseur ist der ehemalige Profi Herwig Walters, der sich den Unmut der Schauspieler zuzieht, als er den jungen Haslinger wegen einer Lappalie ausschließt. Man beschließt nicht zur nächsten Probe zu kommen. Doch auch Walters verschwindet spurlos. Ein schwieriger Fall für Chefober Leopold, dem diesmal nur Nestroy helfen kann.
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Serieninfos zu Nestroy-Jux

Nestroy-Jux ist der 5. Band der Ober Leopold / Café Heller Reihe. Sie umfasst 15 Teile und startete im Jahr 2008. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Nestroy-Jux wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Nestroy-Jux

    Das „Hochlöbliche Floridsdorfer Welttheater“, eine Amateurschauspieltruppe, der auch der Gymnasialprofessor Thomas Korber angehört, soll dieses Jahr das Nestroy-Stück „Einen Jux will er sich machen“ aufführen.
    Der Regisseur Herwig Walters, ein ehemaliger Profi, findet keinen Zugang zu den Laiendarstellern und ist bei ihnen folglich auch alles andere als beliebt. Wegen des Rauswurfs eines Mitwirkenden wollen sie sich mit einem speziellen Nestroy-Jux an ihm rächen, doch der Plan misslingt, da Walters plötzlich spurlos verschwunden ist.
    Thomas Korber stolpert bei einem nächtlichen Badeausflug mit einer Kollegin über die Leiche des Vermissten und alarmiert sofort seinen Freund Leopold. Der Chefober des Café Heller macht sich trotz sommerlicher Hitze unverzüglich - und diskret wie immer - an die Ermittlungen.
    Der vorliegende fünfte Fall der Wiener Kaffeehauskrimis von Hermann Bauer konnte mich leider überhaupt nicht begeistern. Die Idee mit der Amateurschauspieltruppe und seinem undurchsichtigen Regisseur wäre vielleicht gar keine schlechte gewesen, aber die Umsetzung wollte absolut nicht gelingen.
    An Protagonisten und somit auch Verdächtigen mangelt es zwar nicht, doch bleiben die Figuren dem Leser sowohl charakterlich als auch in ihrem Lebensumfeld so fern, dass es unmöglich ist, im Lauf der Geschichte eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.
    Selbst Leopold scheint unter der sommerlichen Hitze so zu leiden, dass es ihm nicht gelingt, seinen gewohnten Charme zu versprühen. Und auch von der Atmosphäre der Wiener Kaffeehauskultur ist diesmal nicht der geringste Hauch zu spüren. Da auch Leopold nicht mehr weiß, wo des Rätsels Lösung zu suchen wäre, wird sogar der arme Nestroy als Traumgestalt herbeigerufen, um frischen Wind in die verfahrene Situation zu bringen. Dieses Zwiegespräch im Kaffeehaus in der morgendlichen Dämmerstunde hat mir recht gut gefallen, doch damit war es an zündenden Ideen auch schon wieder vorbei.
    Die Handlung wirkt sehr konstruiert, entbehrt jeder Logik, und auch die Lösung des Falles scheint mir gänzlich an den Haaren herbeigezogen zu sein. Vielleicht hat das auch der Autor gespürt, als er über die zahlreichen unerklärlichen Zufälle sinniert, die in vielen Theaterstücken gang und gäbe sind.
    Nachstehendes Zitat aus dem Buch ist meiner Meinung nach auch unverändert für Romane anzuwenden, da uns Lesern ebenfalls sehr viel Irreales zugemutet wird.
    Das vorliegende Buch ist meiner Ansicht nach der bisher schwächste Teil dieser Krimiserie, doch hoffe ich sehr, dass der Autor in den Folgebänden noch zu ungeahnter Höchstform finden wird. Prinzipiell ist Leopold eine sehr sympathische Figur mit viel Potential, das es noch zu entdecken gilt.
    Für den „Nestroy-Jux“ gibt es von mir wegen oben erwähnter Schwächen leider nur
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Ausgaben von Nestroy-Jux

Taschenbuch

Seitenzahl: 278

E-Book

Seitenzahl: 278

Besitzer des Buches 9

Update: