Wer ohne Liebe ist

Buch von Mechthild Lanfermann

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wer ohne Liebe ist

Ein toter Lehrer, eine verbotene Liebe, eine Ermittlerin zwischen den Fronten. In Berlin Zehlendorf wird ein Mann ermordet in seiner Wohnung gefunden. Seltsame Codes im Internet bringen die Radioreporterin Emma Vonderwehr auf eine brisante Spur: Der allseits beliebte Grundschullehrer verkehrte in rechten Kreisen. In seinem brandenburgischen Heimatort findet Emma heraus, dass der Schlüssel zu dem Mord in der DDR-Vergangenheit des Opfers liegt. Weitere Menschen sterben und auch Emma steht auf der Liste der Täter. Die junge Journalistin muss sich entscheiden: Macht sie ihre Entdeckungen öffentlich um Schlimmeres zu verhindern oder verhält sie sich loyal zu ihrem Partner Kommissar Edgar Blume, der auf den Fall angesetzt ist?
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Serieninfos zu Wer ohne Liebe ist

Wer ohne Liebe ist ist der 2. Band der Emma Vonderwehr und Edgar Blume Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Bewertungen

Wer ohne Liebe ist wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wer ohne Liebe ist

    Der beliebte Grundschullehrer Lukas Brinkmann wird brutal ermordet in seiner Zehlendorfer Wohnung gefunden. Während Polizist Edgar Blume die Ermittlungen in dem Mordfall aufnimmt, kümmert sich Reporterin Emma Vonderwehr für den Radiosender „Berlin Direkt“ um die Information der Bevölkerung. Einige Zeit vor dem Mord an dem Lehrer gab es schon einen Todesfall eines Teenagers. Die beiden Fälle hängen irgendwie zusammen, aber wie?
    Im Zuge der Nachforschungen stellt sich heraus, dass Lukas Brinkmann ein wichtiges Mitglied der Rechten Szene war, die vom Verfassungsschutz schon seit Längerem beobachtet wird, weil man stichhaltige Beweise für ein Parteiverbot sucht. Während sich Blume mit den Politikern und den verdeckten Informanten herumschlägt, bringt Emma sich immer mehr durch ihre eigenen Ermittlungen in Gefahr und steht schon bald im Visier der Rechten Szene. Bei ihren Recherchen stößt sie auf einen alten Fall aus dem Jahr 1987, der auf einmal wieder ganz aktuell wird.
    Mechthild Lanfermann ist mit ihrem zweiten Buch „Wer ohne Liebe ist“ um die Reporterin Emma Vonderwehr und Edgar Blume ein guter Nachfolger zu Band 1 gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig, auf und findet in einem großen überraschenden Finale ihren Abschluss. Der Charakter von Emma ist eigenbröt-lerisch, einsam, stur, clever, aber auch liebenswert, manchmal anlehnungsbedürftig. Blume ist ebenfalls ein spezieller Typ, manchmal sympathisch, aber auch zerrissen durch seine Beziehung zu seiner Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn auf der einen Seite und seiner Liebesbeziehung zu Emma Vonderwehr auf der anderen. Beide Protagonisten sind allerdings so angelegt, dass sie schon allein durch ihre einzigartigen Charaktere unvergesslich sind.
    Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die erst parallel laufen, am Ende aber sehr gekonnt miteinander verknüpft werden, so dass keine Fragen offen bleiben. Das Storyende birgt trotzdem ein überraschendes Finale als würdigen Schlusspunkt.
    Mechthild Lanfermann ist ein atmosphärischer und gesellschaftskritischer Krimi zu einem sehr schwierigen Thema gelungen. Fans von Elizabeth Herrmann werden hier voll auf ihre Kosten kommen! Besonders spannend und sehr lesenswert.
    Alle wert!
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Ausgaben von Wer ohne Liebe ist

Taschenbuch

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 480

Besitzer des Buches 12

Update: