Schlaf süß im tiefen Grabe

Buch von Stefan Holtkötter

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Schlaf süß im tiefen Grabe

Land unter in Marienbüren: Sintflutartige Regenfälle machen den Bewohnern des kleinen Örtchens im Teutoburger Wald zu schaffen. Nicht zuletzt, weil eine verweste Kinderleiche direkt vor die Füße der jungen Sozialarbeiterin Sanna Marquart gespült wurde. Doch das Kind wird nirgends vermisst. Es ist, als hätte es nie existiert. Zusammen mit dem Bielefelder Kommissar Böttger beginnt Sanna, den Spuren zu folgen, und stößt dabei auf ein verborgenes Dorfgeheimnis, das niemals ans Licht geraten sollte ...
Weiterlesen

Bewertungen

Schlaf süß im tiefen Grabe wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Schlaf süß im tiefen Grabe

    Klappentext:
    Land unter in Marienbüren: Sintflutartige
    Regenfälle machen den Bewohnern des kleinen Örtchens im Teutoburger Wald zu schaffen. Nicht zuletzt, weil eine verweste
    Kinderleiche direkt vor die Füße der jungen
    Sozialarbeiterin Sanna Marquart gespült wurde. Doch das Kind wird nirgends vermisst.
    Es ist, als hätte es nie existiert. Zusammen mit dem Bielefelder Kommissar Böttger beginnt Sanna, den Spuren zu folgen, und stößt dabei auf ein verborgenes Dorfgeheimnis, das niemals ans Licht geraten sollte ...
    Inhalt:
    Das Buch beginnt mit der Schilderung des Todes von Sanna Marquarts Bruder Jannis. Sie ist mit der Situation überfordert, und die Schuldgefühle, falsch reagiert zu haben, verfolgen sie durch ihr weiteres Leben, so dass sie schließlich Berlin den Rücken kehrt und ihr Glück in Marienbüren sucht. Doch schon bei der Anreise ereignet sich das nächste Drama: Durch heftige Regenfälle gerät ein Hang ins Rutschen, und Sanna und ihre Tante, die Lokalreporterin, können sich gerade noch retten. Als sie den Schaden näher in Augenschein nehmen, entdecken sie ein halb verweste Kinderleiche. Die Ermittlungen beginnen am ersten Tag am neuen Arbeitsplatz von Kommissar Böttger, der heute die Leitung der Abteilung übernehmen soll. Während er rätselt, warum das Kind anscheinend nirgens vermisst wird, tritt auch Sanna ihre neue Stelle im Stift Marienbüren an, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen, und lernt dort Jakob kennen, der sich permanent verändert. Sie beobachtet einen Einbruch mit Diebstahl von Krankenakten, kann Jakob vor dem Suizid abhalten und nimmt ihn schließlich mit zu sich nach Hause. Inzwischen hat sich bei der Polizei ein Zeuge gemeldet, der Hinweise auf die Identität des toten Mädchens geben kann. Die Spur führt in einen abgelegenen Bauernhof voll seltsamer Bewohner, die ein tiefes Misstrauen gegen jegliche Behörde haben, und zu keiner Zusammenarbeit bereit sind. Gleichzeitig erfährt der Leser, dass Sannas Tante und der neue Kommissar in ihrer Jugend liiert waren, und immer noch eine gewisse Spannung zwischen ihnen besteht. Es werden immer mehr Verbindungen zwischen den Charakteren aufgedeckt, und die Aufklärung des Todes des kleinen Mädchens wird schließlich zum Nebenschauplatz.
    Meine Meinung:
    Unaufgeregt beschreibt der Autor ein Thema, an das sich nur wenige Autoren heran trauen. Am Anfang ist unklar, um was es eigentlich geht. Die Trauer Sannas um ihren Bruder? Die damit verbundenen Schuldgefühle und die Flucht vor dem kalten Elternhaus aus Berlin nach Marienbüren? Das immer wieder angedeutete Familiengeheimnis?
    Die Charaktere werden einfühlsam beschrieben, jedoch besonders die Figur Jakobs verwirrt den Leser zu Anfang sehr. Die Handlung nimmt immer wieder unerwartete Wendungen, und die Aufklärung des Todesfalls geschieht schließlich in wenigen Nebensätzen, fast überliest man, wer die Tat begangen hat, weil sich inzwischen eine ganz andere Scheußlichkeit nach vorne gedrängt hat. Es kommt nur hin und wieder Spannung und Emotion auf, weil man als Leser diese Distanz auch braucht, um bis zum Ende durchhalten zu können. Holtkötter gelingt die Annäherung zwischen Fiktion und Wirklichkeit so ausgezeichnet, dass der Leser sich nicht zu sehr auf das Thema einlassen muss, weil zu jeder Zeit klar ist, dass es ein fiktives Szenario ist, aber intensiv genug, dass man genau realisiert, dass eben genau so etwas wirklich stattfinden könnte.
    Fazit:
    Lesenswertes Buch, zeitweise etwas zerfaserte Handlungsstränge, sehr emotionales Thema.
    Weiterlesen

Ausgaben von Schlaf süß im tiefen Grabe

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 449

Besitzer des Buches 5

  • Mitglied seit 8. September 2018
  • Mitglied seit 18. November 2018
  • Mitglied seit 7. November 2015
  • Mitglied seit 5. Oktober 2008
  • Mitglied seit 24. August 2014
Update: