Eisige Wellen

Buch von Leigh Bardugo

  • Kurzmeinung

    Enigmae
    Zum Ende hin nimmt es an Fahrt auf. Solide Fortsetzung, nicht besser oder schlechter als Teil 1.
  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Schade, dass die Autorin mehr Wert auf Liebeskummer als auf eine spannende Story legt und so viel Potential verschenkt.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Eisige Wellen

Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen mussten Alina und Maljen aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen. Um ihr Land zu retten, wird Alina wählen müssen: zwischen ihrer neu entdeckten Macht, die noch immer wächst – und ihrer Liebe.
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Serieninfos zu Eisige Wellen

Eisige Wellen ist der 2. Band der Legenden der Grischa / Grishaverse Reihe. Sie umfasst 14 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Über Leigh Bardugo

Die High-Fantasy-Autorin Leigh Bardugo wurde durch ihre spannenden Stories, interessant beschriebenen Settings und fesselnden Charaktere erfolgreich. 1975 in Jerusalem geboren, wuchs die Schriftstellerin in Amerika bei ihren Großeltern auf. Mehr zu Leigh Bardugo

Bewertungen

Eisige Wellen wurde insgesamt 72 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Zum Ende hin nimmt es an Fahrt auf. Solide Fortsetzung, nicht besser oder schlechter als Teil 1.

    Enigmae

  • Schade, dass die Autorin mehr Wert auf Liebeskummer als auf eine spannende Story legt und so viel Potential verschenkt.

    Hirilvorgul

  • Liebesgedöns nervt, ansonsten ein tolles Buch.

    mondy

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Eisige Wellen

    Im Kampf gegen den Dunklen
    Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.
    „Eisige Wellen“ von Leigh Bardugo ist der zweite Teil der „Grisha“-Trilogie. Die Geschichte setzt ziemlich nah am ersten Teil an. Die Bücher sollten, meiner Meinung nach, in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.
    Wir begleiten in diesem Band Alina und Mal auf der Flucht vor dem Dunklen. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort aber der Dunkle ist ihnen auf der Spur.
    Sie begegnen dem Freibeuter Sturmhond und dem Zarensohn Nikolai, ebenso wie einigen anderen starken Figuren. Dazu jagen sie den zweiten Kräftemehrer und schmieden im kleinen Palast einen Plan gegen den Dunklen.
    An sich passiert einiges und doch wieder wenig. Mir hat das Buch gut gefallen aber ich verstehe, warum einige es doch eher negativ bewerten.
    Das Buch hat seinen Längen, da wir die Geschichte nur aus Alinas Sicht erleben und sie manchmal eben nicht an der Front sein kann, sondern ihrer neuen Rolle gerecht werden muss. Sie macht dabei eine gute Entwicklung durch aber es passiert wenig Action.
    Ich habe selbst gemerkt, dass mich die Geschichte zwar irgendwo begeistert, ich mich aber doch manchmal zum Weiterlesen drängen musste.
    Es geht viel ums Pläne schmieden, um die philosophischen Fragen wie Macht und Verantwortung und weniger um wilde Kämpfe und das Einsetzen der Kräfte.
    Ich denke, ein bisschen mehr hätte die Autorin davon reinbringen können, dann wäre es zum Pageturner geworden.
    So ist „Eisige Wellen“ ein solider zweiter Teil, der den letzten Band „Lodernde Schwingen“ für mich zu einem Muss macht.
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  • Rezension zu Eisige Wellen

    "Weißt du, wie es Helden und Heiligen ergeht, (...)?", fragte ich, klappte das Buch zu und ging zur Tür. "Am Ende finden sie alle den Tod."" (S. 392)
    Meine Meinung
    Die Geschichte beginnt sofort dort, wo der erste Band geendet hat, was ich ziemlich gut finde, denn es gibt keinen Sprung und ich war sofort wieder in der Geschichte. Natürlich hier begonnen mit Alina und Mal, die versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen und das trotz Flucht vor dem Dunklen. Alina ist mächtiger denn je und hat keine Wahl als zu versuchen den Dunklen zu besiegen. Gemeinsam mit Mal und weiteren Verbündeten bereitet sie sich darauf vor. Doch es gibt so vieles, dass sie darin einschränkt und vor allem ablenkt. Natürlich macht sie eine gewaltige Entwicklung im Laufe des Buches, anders hätte ich es auch nicht verstanden. Es steht so viel auf dem Spiel und Alina wächst an ihrer Aufgabe. Aber genauso tut es der Dunkle. Nicht zu schweigen von ihren verwirrenden Gefühlen gegenüber Mal, dem Dunklen und ihrer eigenen Macht. Sie verändert sich und ich bin selbst noch am Überlegen, ob in die positive oder negative Richtung, denn die Autorin hat es wirklich geschafft, dass ich wirklich gespannt darauf bin, wie Alina sich entwickelt. Durch all ihre Handlungen weiß man nicht so recht, in welche Richtung es sich alles entwickelt und sie überraschte mich immer wieder.
    Vom Dunklen erfährt man hier immer mal wieder aus der Ferne, er ist nicht mehr ganz so präsent wie im ersten Teil und doch beeinflusst er die Geschichte gewaltig. Obwohl die Autorin und auch die Geschichte ihn als den Bösen darstellt, liebe ich ihn einfach. Und ich habe die große Hoffnung, dass er sich im dritten und letzten Teil verändert und es einen triftigen Grund dafür gibt, warum er so ist, wie er ist.
    Mal ist schließlich genauso ein Hauptprotagonist, aber irgendwie werde ich trotzdem nicht ganz warm mit ihm.
    Wer es vielleicht gemerkt hat, ich habe bis jetzt ziemlich geschwärmt. Ganz im Gegenteil zum ersten Teil und das liegt mitunter auch an der Handlung, die hier so viel spannender und ereignisreicher ist. Ich konnte Alinas Abenteuer und ihre Gefühlswelt erleben und nachempfinden und konnte kaum erwarten, zu wissen wie es auf jeder Seite weiter geht. Es gibt eine Mischung aus Spannung, rührenden und schönen Momenten und humorvollen Dialogen, vor allem mit einer Person die neu in die Geschichte eintaucht und die ich einfach lieben gelernt habe. Vom ersten Moment habe habe ich so gehofft, dass es die Person ist, die ich vermutet habe und als es sich dann bestätigt hat, habe ich beinahe glücklich aufgeschrien. Ich hoffe, dass ich im letzten Teil mehr von dieser Person erfahren kann!
    Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen, ich kann noch keine Entwicklung dessen ausmachen, da es einfach auch vorher schon ziemlich gut war. Hier taucht man noch viel mehr in Ravka ein und lernt viele neue Orte kennen, die immer noch russischen Ursprungs sind. Die Beschreibungen dieser haben mir auch super gut gefallen und es ist natürlich eine große Hilfe, dass es eine Karte im Buch gibt, auf die ich immer greifen konnte!
    Es wird außerdem aus Alina's Sicht geschrieben, wobei auch hier der Prolog und der Epilog in der Erzählerperspektive ist und das Buch immer noch besonders machen. Ich denke, dass es im dritten Teil nicht anders sein wird.
    Fazit
    Der zweite Teil konnte mich viel mehr überzeugen, als der erste. Voller Spannung, tollen neuen Charakteren und wirklich schönen Momenten. Vor allem Ravka konnte ich noch besser kennen lernen!
    Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!
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  • Rezension zu Eisige Wellen

    Alina und Mal sind aus Ravka geflohen, doch können sie dem Darkling und seinen finsteren Zielen wirklich entkommen?
    "Siege and Storm" ist der zweite Band von Leigh Bardugos Grisha Trilogie und wird wieder aus Alinas Sicht erzählt.
    Mal und Alina ist die Flucht aus Ravka gelungen, doch so wirklich können sie ihr Leben in Freiheit nicht genießen. Zu groß ist die Angst, dass der Darkling sie findet und Alina und ihre Macht wieder in die Finger bekommt.
    Das Buch hatte einen spannenden Einstieg, doch danach wurde es ziemlich schnell ruhig. Die Geschichte hat mir weiterhin gut gefallen und durch den Schreibstil war das Buch sehr angenehm zu lesen, aber mir ist viel zu wenig passiert! Wie bei so vielen zweiten Bänden ist es Leigh Bardugo bei "Siege and Storm" leider nicht gelungen die Spannung hoch zu halten.
    Das Ende war natürlich nochmal richtig spannend, aber das konnte dann auch nicht mehr darüber hinweg helfen, dass man fast zweihundert Seiten lang darauf gehofft hat, dass ein bisschen Action die Geschichte so richtig in Schwung bringt.
    Was mir aber richtig gut gefallen hat, ist die Welt der Grisha, die wir im zweiten Band noch besser kennenlernen dürfen, ebenso wie die Entwicklung von Alina. Aus einem einfachen Mädchen wird plötzlich eine Heilige gemacht, auf dessen Schultern die Hoffnung der Bürger von Ravka lastet. Ich fand es interessant zu sehen, wie Alina lernt mit dieser plötzlichen Macht umzugehen! Auch Nikolai, den wir in diesem Band erstmalig kennenlernen durften, hat dafür gesorgt, dass die Geschichte nicht zu langweilig wurde.
    Fazit:
    Der Anfang von "Siege and Storm" war wirklich vielversprechend, aber leider konnte Leigh Bardugo die anfängliche Spannung nicht aufrechterhalten. Lange Zeit passiert nicht viel Aufregendes. Die Geschichte ließ sich trotzdem gut lesen und die Welt der Grisha gefällt mir immer noch richtig gut, sodass ich auf ein spannendes Finale hoffe!
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  • Rezension zu Eisige Wellen

    Auch mit dem zweiten Band „Eisige Wellen“ konnte mich Leigh Bardugo begeistern. Obwohl ich den ersten Band „Goldene Flammen“ schon vor einiger Zeit gelesen hatte, hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Es war erneut mitreißend, wie die Welt der Grischas, des Dunklen und vielen anderen mystischen Wesen auferstanden ist. Rau und unberechenbar wie im ersten Band und doch voller Leben und magisch.
    Leigh Bardugo hat eine Welt erschaffen, die mich nicht nur fasziniert, sondern mich auch jedes Mal einfach verzaubert. Ich mag ihre Art zu schreiben. Das Dunkle, das Melancholische und das Märchenhafte. Ihre Figuren haben Ecken und Kanten, sind menschlich - zumindest teilweise - und haben Fehler. Und mit jeder gelesenen Seite wachsen sie einem immer mehr ans Herz. All das zusammen ergibt für mich ein unvergleichliches Leseerlebnis, da ich in eine wundervolle neue Welt eintauchen kann.
    Das Lesen von „Eisige Wellen“ war ein Auf und Ab der Gefühle. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt sagen, wohin die Geschichte wirklich gehen würde. Viele überraschende Wendungen, einige Missverständnisse auf Seitens der Protagonisten und das angehaucht Märchenhafte haben den zweiten Band für mich zu einem wahren Pageturner gemacht. Ich habe mich in der Geschichte verloren und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
    Alina und Maljen sind zwei Charaktere, die ich bereits im ersten Band sehr ins Herz geschlossen habe. Und auch in „Eisige Wellen“ haben sie einige Hürden zu überwinden, sodass ich oft mit ihnen gelitten habe. Leigh Bardugo versteht es wirklich das kleine Leserherz leiden zu lassen. Aber auch einige neue Figuren haben deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Es war eine mehr als gelungene Mischung. Versehen mit Humor, Leichtigkeit und doch einer steten Ernsthaftigkeit. Die Autorin hat auch hier wieder einmal ihr meisterhaftes Können bewiesen.
    Was mich aber am meisten an den Büchern von Leigh Bardugo verzaubert und einfach nur fasziniert ist die märchenhafte Atmosphäre gepaart mit den Fantasy-Elementen. Ihr bildgewaltiger Schreibstil, der mein Kopfkino auf Hochtouren laufen lässt. Von der ersten bis zur letzten Seite.
    Der Showdown am Ende hat es wahrlich in sich. Er lässt den Leser atemlos zurück und auch wenn es kein allzu schlimmer Cliffhanger ist, so möchte man am liebsten direkt zum Abschlussband „Lodernde Schwingen“ greifen. Auch wenn es dann vorbei sein wird. Ich bin mir sicher, dass mich Frau Bardugo nicht enttäuschen wird.
    Fazit
    Auch mit dem zweiten Band „Eisige Wellen“ konnte mich Leigh Bardugo vollkommen begeistern und mich erneut verzaubern. Ein abwechslungsreicher Plot, liebevoll heraus gearbeitete Charaktere und eine Atmosphäre, die nicht nur magisch ist, sondern den Leser ab der ersten Seite in den Bann zieht. Rau und unberechenbar und gleichzeitig märchenhaft magisch und bildgewaltig. Ein unglaubliches Lesevergnügen auf ganzer Linie!
    5/5
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  • Rezension zu Eisige Wellen

    Klappentext:
    Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.
    Meine Meinung:
    Der Buchumschlag ist wie bereits beim ersten Teil wieder wunderschön gestaltet und ein richtiger Blickfang.
    Der erste Teil der Reihe hatte mir gut gefallen und so war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Leider konnte mich dieser Band nicht so richtig in seinen Bann ziehen.
    Nachdem Alina und Maljen im letzten Band die Flucht vorm Dunklen gelungen ist, kommen die Beiden in diesem Teil durch unerwartete Umstände in den Palast zurück. Dies habe ich als sehr schade empfunden, da ich gerne mehr von den anderen Städten und Ländern erfahren hätte, aber nun gut.
    Der Schreibstil konnte mich diesmal ebenso nicht mitreißen, für mich waren erst die letzten 30-40 Seiten wirklich spannend, was das Lesevergnügen natürlich einschränkte. Die Liebesgeschichte zwischen Alina und Maljen bleibt für mich sehr gefühllos, flach und kalt, es war für mich beim Lesen einfach nicht greifbar und somit konnte ich es auch nicht "mitleben". Weiters werden die meisten Charaktere nicht weiter ausgearbeitet, im Prinzip bleiben die Figuren unnahbar und unbekannt obwohl sie zum Teil tragende Rollen in der Geschichte spielen.
    Fazit:
    Leider war ich von diesem Band sehr enttäuscht, da ich mir wirklich mehr von der Geschichte erwartet hatte. Glücklicherweise wurde es zumindest gegen Ende nochmal spannend! Den dritten Band werde ich wohl dennoch lesen um die Trilogie zu komplettieren.
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  • Rezension zu Eisige Wellen

    Inhalt (lt. amazon.de):
    Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.
    Kommentar:
    Alina und Maljen sind dem Dunklen gerade nur knapp entkommen, als sie ihm schon wieder in die Hände fallen. Auf hoher See will der Dunkle einen weiteren mächtigen Kräftemehrer für Alina finden. Als es soweit ist, werden sie von einem Freibeuter und seiner Crew aus den Fängen des Dunklen befreit und reisen mit ihm zurück nach Os Alta zum Palast des Zaren, wo Alina eine schwierige Aufgabe erwartet…
    Der erste Band hat mich ja bereits positiv überrascht, obwohl mir das Cover damals nicht gefallen hatte, ich war sehr begeistert von dieser faszinierenden Welt die Leigh Bardugo hier erschaffen hat. Beim zweiten Band finde ich das Cover ehrlich gesagt nicht viel besser, es passt zwar perfekt zum ersten Band, mein Geschmack ist es allerdings nicht. Trotzdem hat der zweite Band mich von mehr begeistern können als es der erste Band bereits tat und mich restlos überzeugt!
    Anders als im ersten Band musste ich mich dieses Mal nicht an die etlichen fremden Begriffe gewöhnen, die waren mir noch aus dem ersten Band vertraut und die neuen in diesem Band hat man sich schnell angeeignet. Deswegen fiel mir der Einstieg auch überhaupt nicht schwer.
    Das Buch setzt an der Stelle ein, mit der der erste Band endete und es ging mit atemberaubendem Tempo weiter! Nach den ersten hundert Seiten kam mir schon der Gedanke, dass sich die Ereignisse des ersten Bandes hier ganz schnell wiederholen würden, das aber durchaus nicht negativ gemeint ist. Die Spannung riss einfach nicht ab!
    Erst danach geht es wieder etwas gemächlich zu und Leigh Bardugo widmet sich wieder meisterhaft ihren Figuren. Das ist es auch, was mir an den beiden Grischa-Bänden so gefällt. Die Autorin schafft es hier ihre Figuren so authentisch, vertraut und lebensecht darzustellen, dass sie einem nicht nur ans Herz wachsen und man mit ihnen mitfiebert, nein, ich habe teils auch noch den Eindruck die Figuren, allen voran natürlich der Protagonistin Alina, zu kennen. Keine der Figuren polarisiert einfach, es gibt etliche Abstufungen und Bardugo konstruiert ihre Figuren so richtig geschickt, so dass es nahezu unmöglich ist sie zu durchschauen und voraus zu sehen, auf welcher Seite sie stehen, auch wenn sie von Grund auf gut oder böse scheinen.
    Gerade Alina ist eine unglaublich vielschichtige Figur und ich fand es sehr spannend ihre innere Unruhe und ihr Machtbedürfnis wachsen zu sehen.
    Die Geschichte selbst, ich sagte es schon, ist mal wieder total spannend und richtig gut durchdacht. Nach dem ersten Band hätte ich ja bereits ahnen können, dass es am Ende doch anders ausgehen wird, als es die ganze Zeit über den Anschein machte, aber ich bin dann doch rein gefallen. Die überraschenden Wendungen gefallen mir richtig gut, so kann es einfach nie langweilig werden.
    Tja, was soll ich bemängeln? Ich weiß einfach nichts zu beanstanden, ich habe mich total gut unterhalten gefühlt und bin schon total gespannt auf den dritten Teil der Grischa-Trilogie, auch wenn ich eigentlich gar nicht möchte, dass diese Reihe schnell zu einem Abschluss kommt.
    Von mir gibt es dieses Mal die volle Sternzahl, diese Reihe ist einfach der Wahnsinn!
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Ausgaben von Eisige Wellen

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 449

Hörbuch

Laufzeit: 00:06:27h

Eisige Wellen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Eisige Wellen (Details)
  • Englisch: Siege and Storm (Details)

Besitzer des Buches 122

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