Slide: Durch die Augen eines Mörders

Buch von Jill Hathaway, Susanne Goga-Klinkenberg

Cover zum Buch Slide: Durch die Augen eines Mörders

Titel: Slide: Durch die Augen eines Mörders

, (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: FISCHER FJB

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783841421494

Termin: September 2012

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Slide: Durch die Augen eines Mörders

Sie hat die schreckliche Wahrheit gesehen – durch die Augen eines Mörders. Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war? »Ich will etwas sagen, doch es kommt nur ein komisches Krächzen heraus. Mein Kopf dröhnt, es fühlt sich an, als würde er platzen. Es wird dunkel, ich sinke zu Boden. Ich werde mich nie daran gewöhnen, durch die Augen eines anderen zu sehen. Es ist, als sähe jeder Mensch die Welt in einer anderen Farbe. Es kommt mir vor, als setzte ich ein Puzzle zusammen - was sehe, höre, rieche ich? Lauter Hinweise. Verdammt. Wer ist es? Ich sehe ein Bett. Ein Laken. Es ist dunkelrot. Und nass. Ganz nass. Auf dem Bett liegt etwas. Jemand. Es ist … O nein! Ihr schwarzes Haar umrahmt ihr blasses Gesicht. Sie hat die Arme hilflos neben sich ausgestreckt, in jedem Handgelenk klafft ein langer, blutiger Schnitt. Nein. Nein. Nein. Das passiert nicht wirklich. Dann sehe ich, was ich in meinen verhüllten Händen halte. Eine lange, silberne Klinge.«
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Bewertungen

Slide: Durch die Augen eines Mörders wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Slide: Durch die Augen eines Mörders

    • 23. Oktober 2012 um 12:14
    Kurzbeschreibung:
    Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war?
    Zur Autorin:
    Jill Hathaway hat einen Master in Englischer Literatur. Sie ist Highschool-Lehrerin und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Des Moines, Iowa, USA.
    Rezension:
    Die 16-jährige Sylvia "Vee" Bell hat eine besondere Fähigkeit: Sobald sie einen Gegenstand einer anderen Person berührt, schläft sie ein und findet sich im Körper desjenigen wieder. Keiner weiß davon, ihr Vater denkt, sie leide an Narkolepsie, was ihr bei einer Untersuchung attestiert wurde.
    Für Vee ist ihre Fähigkeit nichts Besonderes mehr, eher stört sie, dass sie damit in die Privatsphäre von anderen Menschen eindringt. Doch bald ist nichts mehr wie vorher: Die beste Freundin ihrer Schwester Mattie, Sophie, wurde ermordet und Vee findet sich ausgerechnet im Körper des Mörders wieder. Aber wer ist der Täter? Den konnte Vee nämlich nicht erkennen...
    Slide. Durch die Augen eines Mörders konnte mich dank seines interessanten Klappentextes sehr neugierig machen. Doch leider konnte das Buch für mich nicht das halten, was es versprach.
    Am Anfang lernt der Leser Sylvia kennen, die recht zurückhaltend, ängstlich und auch ein wenig blauäugig daherkommt. Erst sehr spät beginnt sie, aus sich herauszugehen, auf eigene Faust Fragen zu stellen und herauszufinden, wer hinter dieser Tat stecken könnte. Ihren besten Freund Rollins fand ich da schon interessanter, er hat einige Geheimnisse zu verbergen und wirkt nicht ganz so durchschaubar.
    Mit Zane, dem neuen Mitschüler, in den sich Sylvia alsbald verliebt, konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Er ist der Prototyp des sympathischen Sunnyboys und Schönlings, bei dem man sofort eine Art bitteren Beigeschmack empfindet.
    Was zu anfangs noch nach einer vielversprechenden und spannenden Handlung aussah, konnte sich leider nicht bis zum Ende hin halten. Das Grundthema ist wirklich ungemein interessant, auch werden die Wanderungen Vees in andere Körper sehr gut von Jill Hathaway geschildert und auch der Mord an Sophie kann erschüttern. Doch danach passierte einfach zu wenig.
    Die weitere Handlung plätscherte vor sich hin, in der sich Vee Gedanken macht, was passiert sein könnte und sich lieber mit Zane trifft, als auf eigene Faust zu ermitteln. Bei ihrer Fähigkeit, die sie hat, hätte sie prädestiniert dazu sein können, früher daraufzukommen, dass diese ihr sehr nützlich für die Lösung des Mordfalls sein kann. Aber leider dauerte das knapp bis zum Ende hin!
    Das Motiv und die Lösung des Mordes dürfte bei Thriller-Fans eher ein müdes Lächeln hervorlocken, für einen Jugendthriller ab 14 Jahren ist beides allerdings in Ordnung.
    Fazit: Slide konnte leider nicht das halten, was es für mich anhand des Klappentextes versprach. Das vielversprechende Grundthema wurde nicht wirklich ausgeschöpft und Jill Hathaway webt auch noch eine Liebesgeschichte mit ein, die aus meiner Sicht überflüssig war und durch die die Protagonistin sich in Nebensächlichkeiten verliert, die mir zu langatmig waren.
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Ausgaben von Slide: Durch die Augen eines Mörders

Hardcover

Cover zum Buch Slide: Durch die Augen eines Mörders

Seitenzahl: 320

Besitzer des Buches 5

Update: 6. April 2018 um 04:33