Geisterfjord

Buch von Yrsa Sigurðardóttir

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Geisterfjord

Von Islands Königin des Spannungsromans! Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen. In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit. Dieser unheimliche und furchteinflößende Roman der internationalen Bestseller-Autorin Yrsa Sigurðardóttir ist, neben diversen Kinderbüchern, ihr sechstes Buch für Erwachsene und beruht zum Teil auf Tatsachen.
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Über Yrsa Sigurðardóttir

Die isländische Schriftstellerin Yrsa Sigurðardóttir wurde 1963 geboren. Sie studierte bis 1997 zuerst an der Universität von Island in Reykjavík und anschließend an der Concordia University in Montréal Bauingenieurwesen. Mehr zu Yrsa Sigurðardóttir

Bewertungen

Geisterfjord wurde insgesamt 131 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Spannend, gruselig, übernatürliche Erscheinungen. 3 Handlungsstränge, die sich am Ende zum Gesamtbild zusammenfügen

    ManuH

  • Anfangs etwas langatmig, das Ende war dann aber doch noch spannend und versöhnlich. Knappe 4 Sterne.

    MiriamM35

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Geisterfjord

    Als ich beim Stöbern in der Onleihe über diesen Roman stolperte, musste ich ihn einfach ausleihen. Bei der Inhaltsangabe in Verbindung mit dem Handlungsort und der Tatsache, dass die Autorin selbst Isländerin ist, hatte ich gar keine andere Wahl. Und was soll ich sagen: Das war definitiv eine gute und lohnende Entscheidung!
    Es ist schon sehr lange her, dass sich mein furchtsames Wesen derart beim Lesen gegruselt hat. Ja, ich gebe es gerne zu: Ich bin ein Hasenfuß Und mehr als einmal bin ich, wenn ich mit unserem Hund durch die Dunkelheit gelaufen bin, beim leisesten Rascheln zusammen gezuckt.
    Mir hat das Verschwimmen der verschiedenen Genre sehr gut gefallen. Auch fand ich die düstere Stimmung dieses abgelegenen Ortes sehr authentisch wiedergegeben. Und was ich besonders schön fand war, dass der typisch isländische Hang zum Übersinnlichen feste in die Story eingeflochten wurde.
    Auch der ruhige Erzählton passte meiner Meinung nach ganz hervorragend dazu, wird aber sicher nicht allen gefallen. Leser, die eine eher actiongeladene und blutige Story bevorzugen, werden sich mit dem Geisterfjord eher nicht anfreunden können und sich sicher langweilen.
    Mit dem Ende, welches einigen Raum für Spekulationen lässt, war ich im ersten Moment nicht ganz einverstanden. Komme aber nun, nach ein wenig Bedenkzeit, doch zu der Überzeugung, dass es genau so wie es ist, gut gelungen ist.
    Und so schließe ich mein Lesejahr völlig unverhofft mit dieser absoluten Perle ab und vergebe guten Gewissens für den Lesespaß
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  • Rezension zu Geisterfjord

    4.5 Sterne wegen ein paar kleinen Unstimmigkeiten, aber insgesamt großartig mit einer latenten, unheimlichen Stimmung! Perfekt aufgebaut und gut durchdacht!
    Das Buch geistert ja momentan durch sämtliche Social Media Kanäle, aber entdeckt hab ich es durch eine sehr begeisterte Rezension beim Tintenhain.
    Auch mich hat es durch die besondere Atmosphäre gepackt; es war für mich zwar nicht wirklich gruselig, aber es hatte schon seine unheimlichen Momente in genau der richtigen Dosierung. Die Autorin hat da wirklich ein ganz tolles Gespür dafür und auch wenn mir ein paar kleine Details aufgefallen sind, die mir etwas unlogisch vorkamen, war es insgesamt großartig umgesetzt!
    Es gibt zwei Erzählstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und die Spannung immer weiter ausbauen.
    Gardar, seine Frau Katrín und ihre gemeinsame Freundin Líf wollen ein altes Haus revnovieren - auf einer einsamen Insel auf der sie für eine Woche komplett auf sich allein gestellt sein werden. Das allein gibt ja schon den Anreiz für ein mulmiges Gefühl in dieser unwirtlichen Einsamkeit und unerreichbar für die "Außenwelt" wurden auch recht schnell
    Gleichzeitig wird die Kommissarin Dagny auf dem Festland zu einem Fall von Vandalismus in einem Kindergarten gerufen, der auf den ersten Blick nach keiner großen Sache aussieht - doch als der Psychologe Freyr hinzugerufen wird, verdichten sich auch hier immer mehr Hinweise auf düstere Hintergründe.
    Die Charaktere kann man von Anfang an gut einschätzen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sichtweise von Katrín und Freyr, was zusätzlich Spannung hervorruft, da immer wieder Cliffhanger am Kapitelende auftauchen, die es wirklich in sich haben! An die etwas ungewohnte Schreibweise hab ich mich schnell gewöhnt und obwohl es recht einfach gehalten ist, erzeugt die Autorin eine ganz eigene, beklemmende Stimmung, die mich beim Lesen nur selten verschnaufen ließ. Ich konnte mir alles super vorstellen und war von Anfang an immer mitten im Geschehen.
    Während die Figuren scheinbar den Bezug zur Realität verlieren, rätselt man selbst mit, was da tatsächlich geschieht bzw. geschehen ist und wird bis zum Schluss über die Hintergründe im Dunkeln gehalten. Natürlich hat man so seine Vermutungen und kann gut miträtseln, aber die Aufklärung war dann teilweise überraschend, aber doch recht heftig und hat mich aufgrund dessen, dass hier auch einige tatsächliche Ereignisse mit verwoben wurden, bewegt und berührt.
    Trotzdem alles sehr verstrickt aufgebaut wurde konnte man der Handlung super folgen, es ist alles in sich logisch und wurde am Ende schlüssig aufgeklärt.
    Fazit
    Ein wirklich ganz toller Thriller mit einem unermerklichen Grauen, das sich während dem Lesen immer wieder ganz unverhofft einstellt. Sehr spannend und mit gut durchdachter Story!
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Geisterfjord

    Ich gehöre zu jenen Vernunftpersonen, die selbstverständlich nicht an Gespenster glauben und doch immer ängstlich in jede dunkle Ecke schielen. Mit den Jahren ist mir allerdings klar geworden, dass nichts so gruselig ist wie die Realität selbst. Deshalb sind es auch weniger die Spukerscheinungen als vielmehr die Eiseskälte und die Abgeschiedenheit auf der Insel, die mir beim Lesen des Romans Schauer über den Rücken gejagt haben.
    Wohlige Gänsehaut hat sich bei mir aber auch aus einem anderen Grund nicht gebildet. Es gibt einfach zu viele Unstimmigkeiten in der Geschichte. Auch bei übersinnlichen Erscheinungen muss es mit rechten Dingen zugehen, auch Geister haben sich an gewisse Regeln zu halten, sonst wirkt alles an den Haaren herbeigezogen und beliebig. Schon auf die Frage, warum die mysteriösen Ereignisse erst jetzt geschehen und nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt, lässt sich keine logische Antwort finden, aber auch eine ganze Reihe weiterer Ungereimtheiten, die hier in den verschiedenen Spoilern angesprochen werden, haben dazu geführt, dass sich das Zähneklappern bei mir in Grenzen hielt.
    Gut gefiel mir, dass die Autorin nach alter Agatha Christie-Tradition den Leser nicht im Dunkeln tappen lässt, sondern hier und da geschickt kleine Hinweise einstreut. Das betrifft auch das von Kapo beanstandete Verhalten der drei Hauptfiguren.
    Abgesehen davon, dass es nicht wenige Leute gibt, die aus finanzieller Not heraus blauäugig eine Ich-AG gründen, ohne von Tuten und Blasen die leiseste Ahnung zu haben, erfüllt diese Darstellung einen bestimmten Zweck.
    Im Großen und Ganzen habe ich den Krimi aber gern gelesen. Er hat zugleich Tempo und Atmosphäre, die Figuren sind gut gezeichnet, die beiden Erzählstränge auf spannende Weise miteinander verknüpft. Wären mir die Schilderungen der mysteriösen Vorgänge nicht so willkürlich erschienen, hätte ich mehr als Sterne vergeben.
    Gruß
    mofre
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  • Rezension zu Geisterfjord

    Isch habe fertig. Das Buch war der Hammer. Endlich mal wieder eine richtig gute Geistergeschichte.
    Zwar gibt es ein paar negative Punkte, wie das Ende/Zusammentreffen der beiden Handlungsstränge, das dann doch irgendwie zu gestellt ist, eine fehlende Erklärung für die "toten Flecken" und überhaupt einige irgendwie offene Fragen.
    ABER: Das regt zum Nachdenken an. Man kann alles auch positiv sehen ;-)
    Insgesamt gesehen, konnte man von Anfang bis Ende grübeln, wollte durch die Cliffhangar am Ende jedes Kapitels unbedingt noch weiter lesen und hat relativ gut entwickelte Figuren erlebt.
    Der Schreibstil war sehr, sehr flüssig und halbwegs glaubwürdig. Mich stört es immer, wenn Dialoge in Büchern zu gestelzt sind und so in der wahren Welt nie genutzt würden.
    Sowas wie dieser "Island-Thriller" lief früher unter "Horror" oder "Grusel", nicht unter Thriller und für mich ist es dann immer noch, die Splatter Orgien moderner Literatur dieses Genres hat für mich nichts mit dem klassischen Horror/Grusel zu tun. So gar nicht. Aber das ist Off-Topic.
    Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für jeden Fan klassischer Gruselgeschichten.
    Nur eins noch: Kennt vllt jemand die anderen Romane der Autorin und kann mir kurz spoilern, ob es dort auch übersinnliche Elemente gibt? Oder sind das wirklich reine Krimis?
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  • Rezension zu Geisterfjord

    Ich habe das Buch während der letzten Lesenacht gelesen und meine Wahl hätte nicht besser ausfallen können. Ich war alleine zu Hause und dadurch durch nichts und niemanden abgelenkt (außer natürlich durch das Forum ). Ich konnte mich so richtig intensiv auf das Buch einlassen und mich von ihm gefangennehmen lassen.
    Die ersten 50 Seiten waren noch relativ ruhig, aber den Schreibstil der Autorin empfand ich sofort als angenehm und sie hat eine tolle Atmosphäre geschaffen, in die ich mich direkt hineinversetzt gefühlt habe. Und dann ging es los. Der Gruselfaktor nahm extrem zu und hat mich voll gepackt. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich mich so gegruselt habe. Eigentlich mache ich um solche Bücher auch eher einen großen Bogen, weil ich genau weiß, was für ein Angsthase ich bin. Aber bei den guten Rezensionen zu diesem Buch konnte ich dann doch einfach nicht widerstehen. Es ist wirklich ein sehr subtiler Horror - Strandläuferin hat das in ihrer Rezi ja schon sehr gut beschrieben - aber er verfehlt seine Wirkung nicht. Und er ist mir auch viel lieber als Monster und spritzendes Blut.
    Ich muss aber auch sagen, dass so circa 100 Seiten vor Schluss meine Faszination nachgelassen hat, weil es doch irgendwie immer wieder dasselbe war, was dem Leser geboten wurde und der Reiz an der Geschichte und der Grusel einfach auch nachgelassen haben. Und ein wenig hat es mich dann auch genervt, dass jedes Kapitel mit einem total fiesen Cliffhanger endet, die Autorin im nächsten Kapitel dann aber nicht immer darauf eingeht, wie es nach diesem Cliffhanger weiterging. Irgendwie ist dann doch plötzlich alles wieder "gut" und auf das, was in dem Kapitel vorher so viel Grusel verbreitet hat, wird nicht mehr eingegangen. Da hat es sich die Autorin stellenweise doch etwas zu einfach gemacht.
    Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen könnten und die Auflösung fand ich gut durchdacht, logisch und auch sehr passend. Ich bin wirklich erleichtert, dass es nicht für jedes Gruselelement eine rationale Erklärung gibt, denn vermutlich hätte ich die der Autorin nicht abgekauft bzw. hätte sie zu konstruiert auf mich gewirkt. So bleibt die mystische und unheimliche Stimmung auch nach dem Lesen noch erhalten.
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  • Rezension zu Geisterfjord

    Mir hat dieser Gruselthriller auch sehr gut gefallen. Gerade durch den stetigen Wechsel der Perspektive zwischen dem Arzt Freyr und der Gruppe um Katrin war ich immer "gezwungen" weiter zu lesen. Bei dem Arzt handelt es sich trotz einiger Fehler um den Sympathiekandidaten, ich konnte jederzeit seine Zerrissenheit gegenüber seinem Beruf als Psychologe und seinem Verhalten seiner Exfrau gegenüber nachempfinden, auch die Polizistin Dagny empfand ich als erfrischend unauffällig und undramatisch. Bei der Dreier-Clique sah es da ein bißchen anders aus. Während ich Katrin noch als halbwegs fähig ansehe, sind bei beiden anderen entgegen ihrem gesellschaftlichen Status die klassischen Verlierertypen. Und extrem nervig noch dazu! Aber auch das machte den Reiz an dieser Geschichte für mich aus.
    Besonders schaurig-schön fand ich den Ort, an dem die Ereignisse passieren. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Einsamkeit, Einmaligkeit der Landschaft zu beschreiben. Außerdem hat sie erreicht, dass ich nicht nur ihre weitern Krimis lesen möchte, sondern auch Island als Reiseziel für mich entdeckt habe.
    Einen halben Punkt Abzug gibt es allerdings für den letzten Absatz des Buches.
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Ausgaben von Geisterfjord

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 368

Hörbuch

Laufzeit: 00:11:05h

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