Die Brückenbauer

Buch von Jan Guillou, Lotta Rüegger, Holger Wolandt

Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Brückenbauer

Die Brückenbauer ist der 1. Band der Romanreihe zum 20. Jahrhundert Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2011. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Bewertungen

Die Brückenbauer wurde insgesamt 12 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

(7)
(4)
(1)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Brückenbauer

    Vor den Brückenbauern kannte ich den Autor nur dem Namen nach, weil Kreuzritter eben nicht so mein Ding sind.
    Ja die Brüder ähneln sich, aber Lauritz war in meinen Augen am Anfang der stärkere. Oscar gewann jedoch an Erfahrung und Selbstvertrauen.
    Liebesgeschichte zwischen Lauritz und Ingeborg - ein bisschen vorhersehbar, aber ich bin schon froh, wenn es nicht im Kitsch versinkt. So ganz ohne trauen sich die meisten Autoren nicht, Argumente die Romane werden hauptsächlich von Frauen gelesen. Ehrlich ich habe nichts dagegen einen historischen Roman zu lesen bei dem Liebesdinge eher am Rande stattfinden oder überhaupt nicht.
    Was mir extrem gut gefiel waren die Darstellungen der Arbeitsbedingungen in Norwegen und Afrika.
    Und jetzt mein Kritikpunkt, warum ich keine volle 5 Sternchen vergeben konnte. Ingeborg möchte studieren, aber am Ort gibt es keine Uni. Lauritz beschafft ihr einen Studienplatz in der nächst größeren Stadt. Ingeborg wohnt dort, ist nur am Wochenende daheim. Die Kinder werden von Kindermädchen betreut. Und das Anfang des 20. Jahrhunderts! Nein so viel Toleranz in damaliger Zeit, unvorstellbar! Ich habe die Schwerpunkte für mich anders gelegt, aber über diese moderne Auffassung konnte ich nicht hinwegsehen.
    Sverre - ja ich denke auch das Potential ist noch lange nicht ausgereizt, es wird sicher eine Fortsetzung folgen, die ich dann erneut sehr gerne lesen werde.
    Liebe Grüsse
    Wirbelwind
    Weiterlesen
  • Rezension zu Die Brückenbauer

    Jan Guillou war mir als Autor bisher unbekannt, der Klappentext des Romans versprach ein packendes, atmosphärisches, farbenprächtiges und großes Jahrhundertabenteuer. Das machte mich neugierig, obwohl ich diese Ankündigung schon als sehr vollmundig empfand.
    „Die Brückenbauer“ ist in einer einfachen, aber gefälligen Sprache geschrieben, dadurch war das Buch für mich sehr flüssig zu lesen und die knapp 800 Seiten erschienen nicht zu umfangreich. Die technischen Abhandlungen über den Eisenbahn- und Brückenbau fand ich sehr gelungen. Sie langweilten mich nicht, im Gegenteil, sie regten mich an, selbst nachzulesen und weitergehende Informationen zu sammeln. Besonders gefielen mir die Ausführungen zu den sehr unterschiedlichen Bedingungen des Baus in Afrika und Norwegen. Beide Extreme wurden vom Autor gut beschrieben und sehr glaubhaft dargestellt und ich konnte mir ein gutes Bild über die damaligen Arbeitsweisen und den Stand der Technik verschaffen. Auch die Stimmung des anbrechenden 20. Jahrhunderts als Zeit des Auf- und Umbruchs hat der Autor gut eingefangen und den Zeitgeist sowie die historischen Hintergründe gut beschrieben.
    Allerdings blieben mir die Figuren ein wenig zu farblos. Die Brüder Lauritz und Oscar waren kaum voneinander zu unterscheiden, nur der Handlungsort und die damit verbundenen geänderten Lebensumstände sorgten für eine Abwechslung. Auch ihr Leben verlief mir ein wenig zu geradlinig, insbesondere deshalb, weil es außer in ihren Liebesangelegenheiten nur unterschwellig Probleme in ihrem Leben gab. Sverre, der dritte Bruder, verschwand bereits im ersten Drittel des Romans aus dem Blickfeld des Lesers. Da kann man nur auf die weiteren geplanten Teile hoffen. Die Liebesgeschichten der Protagonisten empfand ich als sehr konstruiert. Als dann auch noch gegen Ende mehrere Kapitel nur auf Ingeborg ausgerichtet waren und auch sie in Norwegen fast ohne Stolpersteine durchs Leben schritt, war ich ein wenig enttäuscht. Bei der Beschreibung der Eigentümlichkeiten der verschiedenen Nationen, bedient der Autor alle denkbaren Klischees. So gab es die guten Deutschen, die bösen und brutalen Engländer und, was mich am meisten ärgerte, die kanibalistisch veranlagten Ureinwohner. Der Szene in der Missionsstation wurde für meine Begriffe zu viel Raum gegeben. Solche effekthaschende Darstellungen gingen leider zu Lasten der Charakterisierung der Personen.
    Dieser Roman ist eine interessante Familiengeschichte, deren Potential jedoch nicht vollständig ausgereizt wurde. Aber immerhin wurde mein Interesse an weiteren Romanen des Autors geweckt und wenn ich auch kein Serienleser bin, freue ich mich auf die in Aussicht gestellten folgenden Teile mit diesen Protagonisten, zumal ja die Hoffnung besteht, den in diesem Band aus den Augen verlorenen Sverre doch noch einmal zu treffen.
    Weiterlesen

Ausgaben von Die Brückenbauer

Taschenbuch

Seitenzahl: 800

Hardcover

Seitenzahl: 784

E-Book

Seitenzahl: 783

Hörbuch

Laufzeit: 00:21:46h

Besitzer des Buches 55

Update: