Duette mit ihm: Über die Freundschaft mit einem Rotkehlchen

Buch von Alexandra Röhl

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Duette mit ihm: Über die Freundschaft mit einem Rotkehlchen

Der 17. November 1957 war kalt, zwischen Schnee und Regen. Wir Ostpreußen sagten zuhause: es schlackt. Ich radelte zu unserem kleinen Nachbardorf im Odenwald, um Einkäufe zu machen, fuhr geduckt unter Schneetropfen, die von den hohen Tannen am Wege fielen, und so sah ich - halb ins graubraune Laub des Straßenrandes versteckt - ein Vöglein sitzen; seine Rückenfarbe war kaum von der des Herbst-Bodens zu unterscheiden. Ich stellte mein Rad an die andere Seite der Straße und ging sehr vorsichtig zu dem Kleinen. Du Armer, was ist mit Dir hier in der Kälte? Er flog nicht fort. Ich zog langsam die noch in der Tasche trocken liegenden Handschuhe an, damit er sich nicht vor meiner Menschenhand erschrecken sollte, nahm ihn behutsam, sah, dass es ein kleines Rotkehlchen mit verletztem Oberschenkel war und wahrscheinlich einer Kopfprellung, setzte es in meine offene Einkaufstasche und dachte: ob ich¿s wohl noch lebend ins Dorf bringe? Und so beginnt eine Freundschaft mit einem Rotkehlchen.
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Bewertungen

Duette mit ihm: Über die Freundschaft mit einem Rotkehlchen wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Duette mit ihm: Über die Freundschaft mit einem Rotkehlchen

    Dieses Buch ist ein Klassiker, der nun schon in der 18. Auflage beim Verlag Freies Geistesleben in Stuttgart erscheint. Geschrieben ist es von Alexandra Röhl, einer 1899 geborenen Künstlerin, die im Berlin der Weimarer Republik ein bekanntes Modeatelier führte. Nach dem Krieg übersiedelte sie nach Amorbach im Odenwald, wo auch die in dem kleinen Buch beschriebene Begegnung mit einem Rotkehlchen stattfand, die sie 1968 zum ersten Mal veröffentlichte.
    Am 17. November 1957 findet sie auf dem Weg zum Nachbardorf ein kleines bewegungsunfähiges Rotkehlchen. Sie nimmt es mit nach Hause, pflegt es gesund. Nach langer Zeit wird der kleine Vogel wieder in die Freiheit entlassen und etwas ganz Ungewöhnliches geschieht: der Vogel kommt immer wieder in den Garten der Autorin zurück und wird ihr über lange Zeit zu einem singenden und zwitschernden, ihr Leben immer wieder erhellenden Begleiter.
    Ein berührendes sprachliches Kleinod über eine ganz besondere Beziehung zwischen einem Mensch und einem Vogel.
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Besitzer des Buches 1

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