Gehirnflüsterer: Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen

Buch von Kevin Dutton

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gehirnflüsterer: Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen

Der SPIEGELBestseller jetzt im Taschenbuch Ständig will uns jemand von irgendetwas überzeugen. Warum fallen wir auf manche Mittel oder Tricks herein, auch wenn wir es eigentlich besser wissen? Welche »psychologischen Keulen« werden eingesetzt? Wie kommt es, dass wir manipulierbar sind? Diese Fragen beantwortet Kevin Dutton. Er erklärt uns, warum sich unser Gehirn, der komplexeste Computer der Welt, manchmal in das komplexeste »Furzkissen« (O-Ton Dutton) verwandelt.
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Bewertungen

Gehirnflüsterer: Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gehirnflüsterer: Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen

    Klappentext:
    Es gibt Menschen, die unsere Wahrnehmung der Welt extrem beeinflussen können, im Guten wie im Bösen, manchmal in Sekundenschnelle. Was vorher eindeutig schwarz war, erscheint plötzlich ebenso eindeutig weiß. Wir lassen uns umstimmen, obwohl uns vorher keine zehn Pferde von unserer Meinung abgebracht hätten. Wir fallen auf Tricks herein, obwohl wir es eigentlich besser wissen müssten. Welche Mittel, welche „psychologischen Keulen“ werden hier eingesetzt? Was geht dabei vor im menschlichen Gehirn? Wie kommt es, dass wir auf diese Weise manipulierbar sind?
    Über den Autor:
    Kevin Dutton, geboren 1967 in London, ist promovierter Psychologe und Research Fellow am Faraday Institute des St. Edmund's College der Universität Cambridge und lehrt auch an der University of Western Australia in Perth. Sein Spezialgebiet ist soziale Beeinflussung.
    Allgemeines zum Buch:
    „Gehirnflüsterer“ umfasst 351 Seiten, wobei ab Seite 321 der Anhang folgt. Dort finden sich zwei Tests für den Leser, eine Danksagung des Autors, das Literaturverzeichnis, eine Liste der Bildnachweise sowie ein Sach- und Personenregister.
    Der Aufbau des Buches lässt sich dem Inhaltsverzeichnis entnehmen: Das Buch beginnt mit einer Einleitung des Autors und gliedert sich in acht Kapitel, die jeweils einen Titel tragen. Die einzelnen Kapitel sind in Abschnitte untergliedert, die auch jeweils einen Titel tragen.
    Die Kapitelüberschriften sind sehr allgemein gehalten. Ihnen lässt sich nicht ohne Weiteres entnehmen, womit sich das jeweilige Kapitel beschäftigt. Am Ende eines jeden Kapitels findet sich ein Abschnitt, der die Erkenntnisse eines jeden Kapitels zusammenfasst und zum nächsten Kapitel überleitet.
    Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „Flipnosis. The Art of Split-Second Persuasion“. Übersetzt wurde das Buch von Klaus Binder und Bernd Leineweber.
    Meine Meinung zum Buch:
    Das Buch trägt den Untertitel „Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen“ und dies ist auch das große Thema des Buches. Kevin Dutton beschäftigt sich damit, warum wir so einfach zu beeinflussen sind, wie wir erkennen, dass wir beeinflusst werden und wie wir es schaffen können, dem Einfluss anderer zu entgehen.
    Das Thema Beeinflussung wird umfassend vom Autor beleuchtet. Kevin Dutton beschäftigt sich mit der Beeinflussung im Tierreich, verfolgt die Einflussmöglichkeiten eines Kleinkindes auf dem Weg zum Erwachsenen, beschäftigt sich mit der Beeinflussung in den Medien, insbesondere der Werbung. Einen großen Bereich nimmt die Beeinflussung durch Körpersprache und das Aussehen eines Menschen ein. Aber auch mit Worten ist der Mensch beeinflussbar, diesem Thema widmet sich der Autor ebenfalls. Schließlich beschäftigt sich Kevin Dutton mit dem Phänomen, dass ein Einzelner innerhalb einer Gruppe leicht zu beeinflussen ist und widmet den Psychopathen, die als „geborene Verführer“ gelten, ein eigenes Kapitel.
    Größtenteils geht der Autor in der Weise vor, dass er dem Leser verschiedenste Experimente rund um das Thema „Beeinflussung“ beschreibt und ihre Ergebnisse vorstellt. Dies wird durch eigene Schlussfolgerungen des Autors ergänzt. Aufgelockert wird der wissenschaftliche Ton durch Witze, Sprüche und kleine Anekdoten.
    Der Stil des Autors ist verständlich und nachvollziehbar. Wissenschaftliche Experimente werden anschaulich beschrieben und ihre Ergebnisse lebensnah vorgestellt. Der Autor tritt in den Dialog mit seinen Lesern, spricht diese persönlich an und gibt ihnen die Möglichkeit, an Selbstexperimenten teilzunehmen. Diese sorgen dafür, dass der Leser nicht nur darüber liest, wie beeinflussbar wir sind, sondern es am eigenen Leib zu spüren bekommt. Die Selbstexperimente sind oft sehr verblüffend und sorgen für manche Aha-Effekte.
    Unterstützt werden die Erklärungen des Autors durch Schwarz-Weiß-Bilder, Diagramme und Schemata, die für zusätzliche Verständlichkeit sorgen.
    Nach Lesen des Buches begegnet der Leser seinen Mitmenschen auf eine andere Art und Weise. Er hat gelernt, Körpersprache zu lesen, kennt die Tricks, die zum Beispiel Verkäufer beim Anpreisen eines Produkts verwendet und weiß, dass es manchmal das eigene Gehirn ist, dass für Verwirrung und Beeinflussung sorgt. Der Leser hat aber auch gelernt, wie er der Beeinflussung anderer entgehen kann.
    Mein Fazit:
    Kevin Dutton widmet sich mit „Gehirnflüster“ umfassend dem Thema der Beeinflussbarkeit des Menschen, vermittelt Erkenntnisse anhand von wissenschaftlichen Experimenten und sorgt mittels Selbstversuchen für Verblüffung beim Leser.
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Ausgaben von Gehirnflüsterer: Die Fähigkeit, andere zu beeinflussen

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

E-Book

Seitenzahl: 352

Besitzer des Buches 9

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