Gott schütze dieses Haus

Buch von Elizabeth George

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gott schütze dieses Haus

Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William in einer Scheune. Neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter. Sie behauptet: »Ich war's.« Und verstummt. Scotland Yard schickt Inspector Thomas Lynley und Seargeant Barbara Havers. Die beiden arbeiten zum ersten Mal zusammen und sind ein eher ungewöhnliches Team. Doch der Fall lässt ihnen keine Eingewöhungszeit. Vor Ort erwartet sie ein undurchsichtiges Gewirr von Geheimnissen und Abhängigkeiten – hinter dem sich eine grausige Wahrheit verbirgt ...
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Serieninfos zu Gott schütze dieses Haus

Gott schütze dieses Haus ist der 2. Band der Thomas Lynley und Barbara Havers Reihe. Sie umfasst 22 Teile und startete im Jahr 1988. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Über Elizabeth George

Elizabeth George wurde 1949 in den USA im Bundesstaat Ohio geboren. Sie studierte Englisch und Psychologie und unterrichtete "Kreatives Schreiben" an verschiedenen Universitäten. Mehr zu Elizabeth George

Bewertungen

Gott schütze dieses Haus wurde insgesamt 89 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gott schütze dieses Haus

    Weiter gehts mit dem re-read der Inspektor Lynley Reihe
    Der erste Band war ja noch ein bisschen verhalten und viel mit persönlichen Konflikten gespickt - jetzt im zweiten stand der Mordfall schon sehr viel mehr im Vordergrund.
    Natürlich ist auch Thomas Lynleys Beziehung zu seiner Ex-Verlobten und seinen Freunden immer präsent, aber endlich tritt auch Barbara Havers auf den Plan. Sie wurde im Dienst zurückgestuft, weil sie mit keinem der anderen zusammenarbeiten konnte; der Plan, sie mit Lynley zu dem Mord nach Keldale zu schicken, steht also unter keinem guten Stern.
    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und ich muss zugeben, dass sie anfangs sowas von unsympathisch ist. Was sie denkt und wie sie die Umgebung wahrnimmt, wie sie aneckt und ohne Rücksicht auf Verluste ihre kleinen Sticheleien und Bosheiten rauslässt, ist wahrlich nicht einfach zu ertragen. Aber Lynley spürt, dass da noch mehr dahintersteckt und ein bisschen erfährt man schon, was es damit auf sich hat. So ganz kann ich mich ja nicht mehr an alles erinnern und ich bin gespannt, wie sich das in den Folgebänden noch entwickeln wird.
    Die Ermittlungen empfand ich sehr fesselnd. Viele Verwicklungen haben zum miträtseln eingeladen und obwohl ich schon leichte Ahnungen hatte, war es spannend bis zum Schluss! Der Aufbau war wirklich gut, denn man bekommt viele kleine Hinweise, mit denen man sich das Puzzle zusammen setzen kann, ohne aber noch das große Ganze zu sehen. Die Aufklärung war jedenfalls schlüssig und war schon ziemlich heftig.
    Der Sprachstil und die ganzen Umgangsformen aus der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, ist etwas ungewöhnlich - 1989 ist ja eigentlich noch nicht so lange her, aber man merkt es eben doch, wobei ich mich da recht schnell reingelesen hab. Vor allem Thomas Lynleys Stellung im englischen Adel ist ja immer wieder Thema und dieses ganze Drumherum ist ja nicht so mein Fall; aber wie schon gesagt, im ersten Band war das alles viel umfassender. Obwohl ja Helen z. B., eine sehr gute Freundin von Lynley, auch zu dieser Oberschicht gehört und ich ja mit diesem ganzen "Gehabe" nicht viel anfangen kann, ist sie mir in ihrer spontanen, empathischen und fröhlichen Art total ans Herz gewachsen!
    Die Reihe sollte man allerdings unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da man die ganzen Zusammenhänge sonst wahrscheinlich nicht so ganz nachvollziehen kann.
    Fazit: 4.5 Sterne
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Gott schütze dieses Haus

    Das malerische Dörfchen Keldale sieht aus wie einer dieser Orte, an denen die Welt noch in Ordnung ist, doch eines Tages wird ein Bauernhof am Dorfrand Schauplatz eines grausigen Verbrechens: William Teys, der Besitzer, wird enthauptet in der Scheune aufgefunden, neben ihm hockt seine Tochter Roberta, blutbespritzt und mit einer Axt in der Hand, und sagt: "Ich war's, und es tut mir nicht leid." Das war das Letzte, was das stark übergewichtige Mädchen sagte. Inzwischen befindet sie sich in der Psychiatrie und verweigert jegliche Kommunikation.
    Die Polizei vor Ort ist völlig ratlos und ersucht Scotland Yard um Hilfe. Inspector Thomas Lynley wird direkt von der Hochzeit seines besten Freundes weg in den Norden geschickt. Mit an Bord ist seine neue Ermittlungspartnerin Barbara Havers, die in so ziemlich allem das krasse Gegenteil des adeligen, gutaussehenden und zumindest äußerlich stark vom Glück begünstigten Lynley ist, was für einige Reibung zwischen den beiden sorgt.
    Bei den Ermittlungen wird schnell klar, dass sich auch hier hinter beschaulichen Fassade so einiges an heftigen Emotionen und düsteren Geheimnissen verbirgt, und Lynley ist sich ziemlich sicher, dass Roberta unschuldig ist, doch wie soll er das beweisen, wenn die junge Frau beharrlich schweigt?
    Der Auftakt zur inzwischen 17 Bände umfassenden Lynley-Havers-Reihe hat mir auch beim Re-Read nach langer, langer Zeit noch einmal Spaß gemacht. Witzig irgendwie, die Figuren noch einmal ganz vorn vorn kennenzulernen.
    Zwar ist die Ausgangssituation mit dem ungleichen Ermittlerpaar, das jeweils so privat seine Problemchen hat, nicht unbedingt wahnsinnig originell, aber schon im ersten Band hebt sich die Reihe durch Georges ausdrucksvolle Sprache und die gelungene Charakterzeichnung von der breiten Krimimasse ab. Sowohl Lynley, der trotz seiner Oberschicht-Herkunft angenehm unarrogant daherkommt, als auch die aufbrausende Havers, die mit ihren kranken bzw. geistig verwirrten Eltern ein ordentliches Päckchen zu tragen hat, werden schnell sympathisch, ebenso Gerichtsmediziner Simon St. James (der bis heute eine meiner Lieblingsfiguren in der Reihe ist), dessen Assistentin (und Lynleys Beinahe-Freundin) Lady Helen Clyde sowie seine Frau Deborah (die Verflossene von Lynley). Zudem gelingt es der Amerikanerin George ausnehmend gut, very British zu schreiben.
    Aber bei all dem Lokalkolorit und den persönlichen Verwicklungen von Lynley und Havers kommt der Kriminalfall auch nicht zu kurz. Ich hatte zwar etwa bei der Hälfte des Buches eine Ahnung, wohin sich alles entwickeln könnte, die sich dann auch bestätigt hat, aber trotzdem fand ich es spannend, zuzusehen, wie Lynley und Havers nach und nach ihre Schlüsse ziehen und sich die losen Fäden verknüpfen.
    Vielleicht nicht das allerbeste Buch aus der Serie, aber auf jeden Fall ein gelungener Auftakt.
    (Die deutsche Ausgabe heißt allerdings "A Great Deliverance", nicht "A Suitable Vengeance").
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  • Rezension zu Gott schütze dieses Haus

    Ich habe heute das Buch zu Ende gelesen und bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich es finde ;)
    Einerseits fand ich die Art und Weise die Geschichten der verschiedenen Protagonisten mit einzubeziehen mal was anderes (sonst erfährt man von den Ermittlern herzlich wenig), andererseits war es teilweise sehr verwirrend und gerade am Anfang bin ich öfter mal "ausgestiegen" weil ich mit den vielen Namen und Nebensträngen nicht mehr klar kam.
    Andererseits macht genau das dann doch das Buch aus.
    Ich bin eigentlich auch recht früh auf die Idee gekommen, wer der Täter war bzw. was das Motiv sein könnte, bin dann aber davon abgekommen weil...
    Liebevoll finde ich auch so superkleine Anspielungen am Anfang , die man eben so hinnimmt , nichtsahnend, daß das zum Schluß nochmal zum Thema wird, auch wenn es mit dem eigentlichen Inhalt ja nichts zu tun hat.
    Im Großen und Ganzen bin ich sehr beeindruckt über die Story, die soviele verschiedene Anlaufpunkte hatte, die dann aber sauber in der Mitte zusammenlaufen und man einen "aha-Effekt" nach dem nächsten hat.
    Irgendjemand hat hier geschrieben, daß Spannung erst ab Seite 80 losgeht - dem kann ich mich anschließen. Ich wollte das Buch schon wegelegen, weil ich so gar nicht reinkam, aber es war wie ein Diesel, brauchte etwas Anlaufzeit und dann ging's los
    Trotz Allem weiß ich nicht, ob ich so schnell wieder ein Buch von ihr lese, obwohl ich noch zwei von ihr in meinem Bücherregal hätte ;)
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  • Rezension zu Gott schütze dieses Haus

    2. Fall Lynley/Havers-Reihe
    Autor:
    Die Amerikanerin Elizabeth George hatte von Jugend an ein ausgeprägtes Faible für alles Englische, besonders für die raffinierte britische Kriminaltradition. Sie kombiniert ihre Romane mit einem modernen, realistischen Sinn für Dramatik.
    Sie lebt in Huntington Beach, Kalifornien
    Inhalt:
    Jahrhundertelang hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht - bis ein brutaler Mord die Spinnweben zerreißt.
    Denn der Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grauenhafte Entdeckung: William Teys, eines seiner treuesten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert Roberta, seine leicht debile neunzehnjährige Tochter, sie behauptet "Ich war's". Dann verstummt sie.
    Ein Fall für Scotland Yard, das ein höchst ungleiches Team zur Aufklärung des Verbrechens schickt: Inspector Thomas Lynley, attraktiv, weltmännisch, galant und seine Mitarbeiterin Barbara Havers, ein häßliches Entlein, das neben dem charmanten Lynley noch plumper und unbeholfener wirkt.
    In nervenaufreibender Kleinarbeit entwirren die beiden ein dunkles Netz, das die Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit kaschiert, entlarven eine grausige Wahrheit, die mehr als ein Leben zerstört hat.
    Anmerkung:
    Gleich vorweg, "Mein ist die Rache" ist wirklich der 1.Fall (und nicht der 4.Fall), da dieser 2.Fall ein Jahr später spielt und tatsächlich an die Geschehnisse anschließt.
    Allerdings war dieser Fall für mich persönlich noch "schwächer" als der erste, hier kommt erst die letzten 80 Seiten etwas Spannung auf. Es ist zwar nett geschrieben und die Protagonisten mag ich auch sehr, aber es ist halt fast schon eher ein Familienroman und kein Krimi.
    Ich würde eigentlich den Vegleich mit Martha Grimes "Inspector Jury" herstellen, der auch lieb und nett ist, aber das war's dann schon.
    Wer allerdings lieber solche "feineren" Krimis liest, der ist damit sehr gut bedient, da gibt es überhaupt keinen Zweifel.
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Ausgaben von Gott schütze dieses Haus

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 592

E-Book

Seitenzahl: 417

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:40h

Gott schütze dieses Haus in anderen Sprachen

  • Deutsch: Gott schütze dieses Haus (Details)
  • Englisch: A Great Deliverance (Details)

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