Dancing Jax: Auftakt: Band 1

Buch von Robin Jarvis

  • Kurzmeinung

    Räuberin
    Seltsam, wirr und irgendwie abgehoben..
  • Kurzmeinung

    Enigmae
    startet sehr spannend, verliert dann leider an Fahrt. trotzdem eine interessante Geschichte

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Dancing Jax: Auftakt: Band 1

Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können – bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen. „Dancing Jax – Auftakt' ist der erste Band einer Trilogie. Stephen-King-like kombiniert Robin Jarvis intelligente Schockelemente mit Fantasy und schafft so eine vor Spannung überbordende Trilogie. Die Saat des Bösen geht auf und es scheint kein Entrinnen für die gleichgeschaltete Menschheit zu geben …
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Serieninfos zu Dancing Jax: Auftakt: Band 1

Dancing Jax: Auftakt: Band 1 ist der 1. Band der Dancing Jax Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2011. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2013.

Bewertungen

Dancing Jax: Auftakt: Band 1 wurde insgesamt 39 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Seltsam, wirr und irgendwie abgehoben..

    Räuberin

  • startet sehr spannend, verliert dann leider an Fahrt. trotzdem eine interessante Geschichte

    Enigmae

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Dancing Jax: Auftakt: Band 1

    "Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen. Was auch immer du tust, öffne es nicht!" lautet der Klappentext des Buches, welches mit keinem anderen, das ich bisher gelesen habe, vergleichbar ist.
    Eine Gruppe junger Menschen dringt in ein altes, verlassenes Haus ein, um das sich viele Geheimnisse und Ängste ranken. Es gilt als eine Mutprobe sich dorthin zu wagen und Jezza, Shiela und andere begeben sich dorthin, in der Erwartung, dort etwas Wertvolles zu finden. Doch mit dem, was tatsächlich dort ist, hätten sie nie und nimmer gerechnet. Während Sheila bei dem Haus von Anfang an ein ungutes Gefühl hat, scheint es Jezza völlig unbeeindruckt zu lassen.
    Angestachelt durch das ängstliche Verhalten seiner sonst ergebenen Gefolgsleute begibt sich Jezza direkt in die Höhle des Löwen....doch als er herauskommt, wirkt er in seinem Verhalten völlig verändert. Im Keller findet er mehrere Kisten gefüllt mit ein und demselben Buch, die er später von seinen Leuten fortbringen lässt. Dieses Buch hat auf fast jeden, der es liest oder auch nur seinen Worten lauscht, eine ungeahnte Wirkung. Einzig Shiela wehrt sich noch verzweifelt gegen seinen bösen Einfluss. Fortan versucht Jezza, das Buch unter die Menschen zu bringen, damit sie sich ihm unterwerfen. Welche Macht hat dieses Buch und was steckt wirklich dahinter?
    Ich muss gestehen, dass ich erst ein wenig gebraucht habe, um mit diesem Buch warm zu werden. Es ist sehr flüssig geschrieben und angereichert mit einer Vielzahl von Charakteren, die mit ihren diversen Handlungssträngen letzten Endes alle aufeinander zuführen. Doch ich fand es zunächst sehr schwer, mit den Charakteren oder zumindest einem Teil davon warmzuwerden, da anfangs keiner von ihnen wirklich positiv für mich aus der Menge herausstach. Einzig der sammelwütige Lehrer Martin, der angesichts vieler gleichgültiger und aggressiver Schüler schon fast innerlich mit seinem Beruf abgeschlossen hat, kam da am nächsten noch in Betracht. Doch in der zweiten Hälfte gewann er für mich an Profil, ebenso wie einige andere Charaktere, die erst später detailreicher vorgestellt worden sind. Auch Martin ist von den Auswirkungen des Buches nicht verschont geblieben und es ist beängstigend, wie sich dieser Kreis im Laufe der Geschichte immer weiter um ihn schließt.
    Besonders gut hat mir gefallen, wie verschieden die Charaktere alle sind und wie sie während des Lesens stetig an Konturen gewannen. Da gibt es neben Martin, Carol, Paul, Shiela und Jezza auch noch den Schulleiter Barry, der ebenfalls am heutigen Schulsystem verzweifelt und sich nach Feierabend seinen Leidenschaften hingibt, ebenso wie ein dümmliches und eingebildetes Mädchentrio, das sich einbildet, das sich die Welt um sie dreht. Auch den Charakter von Gerald fand ich nicht nur wegen seiner Vielfältigkeit faszinierend. Ich könnte noch viel mehr Figuren aus dem Roman aufzählen und sie alle sind auf ihre dargestellte Art besonders und verschwinden auch nicht als Randfigur des Geschehens, sondern haben alle ihre eigene, wichtige Rolle darin.
    Titel und Cover des Buches sind andeutig an das im Roman thematisierte ominöse Buch gekoppelt und erwecken den Eindruck, es selbst in den Händen zu halten. Während der Erzählung werden immer wieder Auszüge des eigentlichen "Dancing Jacks" zitiert, wobei die Welt des Buches mit der der eigentlichen Geschichte immer weiter verwoben wird bis man fast selbst daran zweifelt, was noch Realität und was Fiktion ist. Ich fand den Roman ungeheuer spannend und fesselnd, insbesondere zum Ende hin, das ganz klar einen Folgeband erwarten und erhoffen lässt. "Dancing Jax" ist ein spannender Roman mit Fantasy-Aspekten für alle ab ca. 14 Jahren und es ist der erste Band einer ungewöhnlichen Trilogie mit einer fesselnden Idee. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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  • Rezension zu Dancing Jax: Auftakt: Band 1

    Kurzbeschreibung:
    Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können - bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen...
    Zum Autor:
    Mit dem Schreiben und Illustrieren begann Robin Jarvis 1988. Seine Bücher wurden in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben sich bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Was der Autor, der in London lebt, überhaupt nicht mag, sind Geschichten, in denen er niemanden umbringen kann.
    Rezension:
    Der junge Jezza hat es sich in den Kopf gesetzt, zusammen mit seinen Freunden Shiela, Tommo und Miller ein verlassenes Haus im kleinen englischen Ort Felixstowe nach noch zu verwertbaren Sachen zu durchstöbern. Dort angekommen, merkt Shiela als Erste, das es in dem Haus nicht mit rechten Dingen zugeht. Im Keller finden sie mehrere Kisten mit ein und demselben Buch, "Dancing Jacks". Und dieses Buch ist böse, wie die vier und nicht nur sie bald am eigenen Leib erfahren müssen...
    Mit Dancing Jax legt Robin Jarvis den Auftakt einer Trilogie vor, die es in sich hat. Anfangs begleitet man die vier Jugendlichen Jezza, Shiela, Tommo und Miller beim Eindringen in ein altes verfallenes Herrenhaus, in dem sie die Kisten mit den Ausgaben von "Dancing Jacks", einem vermeindlichen Märchenbuch, finden.
    Dann beginnt ein zweiter Erzählstrang, der sich der Schule von Felixstowe widmet, in der man einige der Schüler näher kennenlernt, hier ist das Augenmerk vor allem auf Paul Thornbury und den Freund seiner Mutter, den Lehrer Martin Baxter, gerichtet. Danach zieht der Spannungsbogen ungeheuer an. Nach einem verheerenden Unfall werden über 40 Schüler getötet und "Dancing Jacks" hält Einzug in die Kinderzimmer.
    Denn Jezza wurde nach dem Lesen vom Buch "infiziert" und lebt nun die Rolle des Ismus, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, den Prinzen der Dämmerung wieder zum Leben zu erwecken, indem er den Hof von Mooncaster neu besetzt und zwar mit Schülern und auch Erwachsenen aus Felixstowe. Jeder, der "Dancing Jacks" liest, wird von seiner Geschichte infiziert. Und die ist nicht nur schön, sondern auch grausam.
    Es kommt so weit, dass bereits Infizierte andere dazu zwingen, das Buch zu lesen und somit fast niemand aus dem kleinen Ort verschont bleibt. Ob eine Möglichkeit besteht, die Einwohner zu retten, bleibt am Ende offen, da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt.
    Mich konnte die Geschichte durchaus überzeugen, denn Robin Jarvis hat den gewissen Erzählstil, der fesselt. Außerdem lässt er auch einige Passagen aus "Dancing Jacks" mit in die Geschichte einfließen, sodass der Leser auch davon einen Einblick bekommt, von dem ich mir aber ruhig etwas mehr gewünscht hätte.
    Spannung ist nach Entdeckung von "Dancing Jacks" bis zum Ende hin gegeben, allerdings schließt das Buch mit einem sehr ärgerlichen Cliffhanger ab. Ich wünschte, es würden momentan nicht so viele Trilogien den Markt überschwemmen! Hier kann man also nur darauf warten, dass der Nachfolgeband, der im Englischen bereits im Februar 2012 unter dem Titel Freakx and Rejex erschienen ist, auch den Weg in die deutsche Übersetzung findet.
    Fazit: Mit Dancing Jax ist Robin Jarvis ein äußerst spannender und ungewöhnlicher Trilogie-Auftakt gelungen, der absolut Lust auf mehr macht.
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  • Rezension zu Dancing Jax: Auftakt: Band 1

    Kurzbeschreibung von Amazon.de:
    Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen. Dancing Jax Auftakt" ist der erste Band einer Trilogie.
    Über den Autor (von Amazon.de):
    Robin Jarvis wurde in Liverpool geboren und hat Grafikdesign an der Northumbria University studiert. Nach dem Studium zog er nach London, wo er als Modellbauer für das Fernsehen und die Unterhaltungsindustrie arbeitete. Mit dem Schreiben und Illustrieren von Büchern begann Robin Jarvis 1988. Er wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und hat bereits mehr als eine Million Bücher verkauft.
    Handlung:
    Als die auf die schiefe Bahn geratene Sheila zusammen mit ihrem Freund, dem Lebenskünstler und Gelegenheitskriminellen Jezza und dessen Kumpels Tommo und Miller in ein uraltes, verlassenes Haus einsteigt, hätte sie nicht erwartet, was sie dort vorfinden: Statt wie ursprünglich geplant wertvolle Gegenstände zu entwenden und zu verkaufen, finden sie eine Kiste mit Büchern. Es ist immer das gleiche Exemplar: Der Titel ist „Dancing Jacks“, verfasst von einem unbekannten Autor namens Austerly Fellows vor knapp 80 Jahren. Doch „Dancing Jacks“ ist kein normales Buch. Es nimmt denjenigen, der es liest, gefangen und verwandelt ihn unwiderruflich in eine andere Person. Das Buch ist ziemlich wirr geschrieben und handelt von einer fremden, historisch anmutenden Märchenwelt und deren seltsamen Bewohnern und genau zu solchen werden die, die darin gelesen haben. Sie geben sich von nun an seltsame Namen wie „Kreuzbube“, „Karodame“, verhalten sich wie auf einem mittelalterlichen Hofe und wollen mit ihrem alten Ich nichts mehr zu tun haben. Könnte es sein, dass der Autor des Buches einen teuflischen Plan hat um unsere Welt zu verändern? Die Bücher werden überall in der Stadt verteilt und immer mehr Menschen verfallen diesem Wahn. Sheila erkennt ihren Freund Jezza nicht mehr wieder, denn dieser hat sich in den Ismus verwandelt, den Herrscher der Welt aus dem Buch. Kann es Zufall sein, dass fast zur gleichen Zeit eine SMS von einem unbekannten Absender an sämtliche Jugendlichen des englischen Küstenstädtchens Felixstowe gegangen ist und alle zu einer Mega-Party eingeladen hat? Dort kommt es zu einer riesigen Katastrophe und 41 Menschen finden den Tod. Nur wenige Einwohner Felixstowes wie der Lehrer Martin Baxter und dessen Ziehsohn Paul können dem Buch widerstehen und bemerken wie sich die Welt in in ihrem sonst so beschaulichem Städtchen langsam zu verändern beginnt. Hoffentlich ist es nicht schon zu spät…
    Meine Meinung:
    Der Grundriss der Story, vor allem das Vermischen der Realität mit einer historisch-fantasyartigen Welt durch die Macht von Büchern, erinnert auf den ersten Blick ein wenig an "Tintenherz", aber schon nach wenigen Seiten merkt man, dass man ganz woanders gelandet ist als in dem doch ziemlich kindgerechten verfassten Werken von Cornelia Funke. Die Anfangsszene als die Freunde in das alte Haus einsteigen fand ich ziemlich spannend und auch atmosphärisch dicht und so hate Robin Jarvis erst einmal meine vollste Aufmerksamkeit gewonnen. Leider konnte der Autor dies nicht über die kompletten 542 Seiten durchhalten.
    "Auftakt" ist ein ziemlich düsteres und manchmal auch gruseliges Buch. Der Tod ist allgegenwärtig: Man denke nur an die große Katastrophe als 41 Menschen verstorben sind. Dies wird zwar nicht in allen Einzelheiten geschildert, aber so schockierend, dass ich den ersten Band dieser Reihe schon nah an der Grenze zum Erwachsenenbuch einordnen würde. Zudem hat mir auch ein wenig die Herzlichkeit gefehlt. Die Charaktere wirken nämlich fast alle ziemlich verroht und auch nicht wirklich sympathisch. Einzig der coole Lehrer Martin, der im Privatleben ein Fantasy- und Science-ficiton-Nerd ist, der Sohn seiner Lebensgefährtin namens Paul, der sich von Martins Sammelleidenschaft anstecken hat lassen und der harte aber herzliche Schuldirektor Barry konnten punkten. Allerdings hätte man auch diese Personen noch besser charakterisieren können, ganz zu schweigen von den Nebenfiguren, von denen es meiner Meinung nach zu viele gibt. Teilweise sind auch Kapitel aus deren Sicht verfasst, aber da sie zumindest im ersten Band noch relativ unbedeutend sind, konnte man nur wenig Bezug zu ihnen aufbauen.
    Neben der Realtität gibt es ja auch noch die Märchenwelt aus dem Buch und dort dreht sich größtenteils alles um den Hofstaat rund um das Schloss Mooncaster. Am Anfang jedes Kapitels ist ein kurzer, aber meistens nichtssagender Abschnitt aus dieser Welt abgedruckt. Zwischendurch bekommt man auch ganze Auszüge aus dieser Welt zu lesen. Es geht immer um verschiedene Personen und ein Zusammenhang ist absolut nicht zu erkennen. Mal geht es um eine böse Hexe, einen hinterhältigen Hirten, eine fiese Königstochter mit lebendigen Puppen oder auch um ein Einhorn. Alles schön und gut, aber etwas mehr Struktur hätte ich mir hier schon gewünscht und nicht nur nichtssagende Kurzgeschichten. Vielleicht ergibt das Ganze ja im Laufe der Trilogie noch einen Sinn, aber mir waren es eindeutig zu wenig Informationen um gebannt auf den nächsten Teil zu warten. Aber eins ist Robin Jarvis wirklich gut gelungen: Diese andere Welt ist böse! Zwar meist nicht offensichtlich, aber das Verhalten fast aller dort auftretenden Personen lässt auf große Gefühlskälte schließen und steht im krassen Gegensatz zu dem farbenfrohen Prunk im Schloss Mooncaster. Wenn sogar ein unschuldiges Wesen wie ein Einhorn auf sehr diabolische Weise dargestellt wird, sind Albträume vorprogrammiert.
    Ich will das Buch nicht komplett runtermachen, denn es hatte auch seine guten Seiten. Robin Jarvis hat durchaus Fantasie gezeigt, denn eine derartige Geschichte habe ich noch nie gelesen und bis auf den oben schon erwähnten, ziemlich weit hergeholten Vergleich mit "Tintenherz" kenne ich nichts Vergleichbares. Einige Details wie z.B. dass ein männlicher Charakter in dem Buch vor vielen Jahre als Frau Showauftritte gemacht hat und von Zeit zu Zeit immer wieder diese Rolle annimmt, ließen mich schon staunen. Das Haus, in dem anfangs die Bücher gefunden waren und zu dem es später auch eine Rückkehr gibt, wurde auch richtig klasse beschrieben und hat eine wunderbar gruselige Atmosphäre erzeugt. Auch wie Paul nach und nach mehr über den schauerlichen Autor von "Dancing Jacks" herausfindet, war ziemlich spannend. Allerdings hakt es halt etwas bei er Charakterzeichnung und die langatmigen Stellen waren auch zu gegenwärtig um dieses Werk von "Mittelmaß" zu "Gut" aufzuwerten. Ich kann allerdings trotzdem Lesern, die gerne außergewöhnliche Jugendfantasy lesen, raten, zumindest mal reinzulesen, denn mit meiner durchschnittlichen Bewertung stehe ich ziemlich alleine da. "Dancing Jax" wird fast überall abgefeiert und mit 4-5 Sternen ausgezeichnet.
    Fazit: Ziemlich deftige Jugendfantasy mit einer außergewöhnlichen und interessanten Story, die aber für meinen Geschmack zu viele Schwächen bei den Charakteren hat und das "Ich-muss-unbedingt-wissen-wie-es-weitergeht"-Gefühl vermissen lässt.
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Ausgaben von Dancing Jax: Auftakt: Band 1

Taschenbuch

Seitenzahl: 544

E-Book

Seitenzahl: 544

Besitzer des Buches 106

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