Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Buch von Rachel Joyce

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Doch dann geht Harold Fry 1000 km zu Fuß. »Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.« Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle. Der preisgekrönte Roman von Rachel Joyce über Geheimnisse und lebensverändernde Momente, Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.
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Serieninfos zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist der 1. Band der Harold Fry Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry wurde insgesamt 116 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Eine bezaubernde, herzergreifende und bewegende Geschichte. Wunderbar gelesen v. Heikko Deutschmann. 💚

    Cordi

  • Eine ungewöhnliche, herzerwärmende Geschichte über Selbstfindung, unsere Fehler, Vergebung und Liebe

    Lavendel

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Menschen, die etwas tun ohne viel darüber nachzudenken, etwas, das eigentlich nicht zu ihnen oder dem Bild, das sie von sich haben, passt – die haben so was Erfrischendes. Sowohl in der Literatur als auch im realen Leben.
    Macht jemand einen Schritt aus seiner Alltäglichkeit hinaus, kann alles passieren. So wie Harold sich in Ereignisse stürzt, die ihm bis dato fremd waren, Begegnungen erlebt, die sein Menschenbild ändern, und einen neuen Zugang zu sich selbst, seiner Vergangenheit und Zukunft bekommt.
    Dass ein Weg, auf den sich jemand macht, nicht nur auf ein örtliches Ziel hin läuft, sondern auch stets auf einen unbekannten Ort, eigenes Inneres genannt, weiß man nicht erst seit Hape Kerkeling und Forrest Gump. Und hier beginnt das Problem eines Schriftstellers: Wie schildert man dies, dass es weder oberflächlich wird, noch allzu sehr in den Tiefen bohrt und peinlich wirkt? Wie leitet man eine individuelle Erfahrung so, dass sie allgemeingültig und von möglichst vielen Lesern verstanden wird?
    Joyce hat den Spagat beinah geschafft. Wie Harold sich in seinen Erinnerungen verliert, mit seinen Versäumnissen und Fehlern hadert und seinen Schmerz noch mal durchlebt, das ist meist ohne Sentimentalität und übertriebene Rührseligkeit geschildert.
    Dass sich vieles im Umfeld ändert, wenn jemand etwas in seinem Leben und an den eigenen Verhaltensweise ändert, ist eine Binsenweisheit und trifft auch hier zu in Persona Maureen.
    Trotzdem gibt es Ungereimtheiten: Harold wird als verschlossen, distanziert und menschenscheu charakterisiert. Dass ausgerechnet jemand wie er, der so an den Ritualen seines Alltags hängt, auf einmal einer spontanen Idee folgt, ist zumindest fragwürdig. Dass er unterwegs mit Unbekannten sofort und ohne Umschweife über elementare Fragen redet und ihnen seine Intention und sein Ziel offenbart, halte ich für äußerst zweifelhaft.
    Die Szenen, in denen sich ihm Leute aus verschiedener Motivation anschließen, Harolds Pilgerschaft für ihre Zwecke ausnutzen, mag zwar der realste Teil des Buches sein, doch er stört. Als Leser ärgert man sich über Harold, mit dessen neuem Selbstbewusstsein es doch nicht so weit her ist.
    Zum Schluss wird’s doch noch ein bisschen rührselig. Die einen freuen sich, dass die bereit gehaltenen Taschentücher doch noch zum Einsatz kommen. Die anderen knirschen mit den Zähnen. De gustibus.
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  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Klappentext:
    EIGENTLICH WOLLTE ER NUR ZUM BRIEFKASTEN. DANN GEHT HAROLD FRY 1000 KILOMETER ZU FUSS.
    Der unvergessliche Roman, der die ganze Welt erobert hat.
    »Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
    Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
    Meinung:
    Es fällt mir schwer, etwas zu diesem Buch zu schreiben. Es war unglaublich toll zu lesen, Rachel Joyce hat eine wahnsinnig schöne Sprache. Mit einfachen Worten lässt sie eine Geschichte entstehen, voller Ernst und mit viel Tiefgang. Eine Geschichte die einen zum Nachdenken anregt.
    Zum Teil wird man zu Tränen gerührt, dann muss man wieder herzlich lachen. Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben nicht intensiver schreiben könnte.
    Dieses Buch vergisst man so schnell nicht wieder. Und ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.
    Fazit:
    Eine Geschichte, die von der Autorin mit sehr viel Wärme, Ernst und Leichtigkeit geschrieben wurde. Ein Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte
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  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Ich war sehr gespannt wie mir das Buch gefallen würde, denn das Vorliegende begeistert entweder oder enttäuscht. Dazwischen gibt es wahrscheinlich nichts.
    Kurz zuvor habe ich "Ein Tag im März" von Jessica Thompson gelesen. Beide haben dasselbe Hauptthema, es geht schlussendlich um Versöhnung, ums "Verzeihen". Jessica Thompson ist es leider nicht gelungen, das Thema gut umzusetzen, doch Rachel Joye ist es sowas von gelungen!
    Anstatt seinen kurzen Brief an seine ehemalige Mitarbeiterin Queenie, einfach einzuwerfen, läuft Harold weiter. Zuerst zum nächsten Briefkasten, dann noch weiter, bis er sich spontan entschliesst zu Queenie nach Schottland zu laufen. Er ruft im Hospiz an und bittet die todkranke Queenie auf ihn zu warten. Seine Frau Maureen ruft er ebenfalls an, und erklärt ihr, dass er sich auf eine Reise zu Queenie aufmacht. Maureen versteht Harold nicht, einerseits ist sie eifersüchtig, andererseits traut sie Harold nicht zu, dass er die Reise zu Ende bringt. Doch "Harold hat einen Anfang gemacht und damit kam schon das Ende in Sicht."
    Auf seiner Wanderung bekommt er einen neuen Blickwinkel aufs Land. Farben wirken tiefer, Schatten fallen auf und das Essen schmeckt intensiver. So langsam kommen ihm Erinnerungen an Vergangenes hoch: "Er mass die Entfernungen nicht mehr in Kilometer sondern in Erinnerungen." Harold befreit die Vergangenheit, er ist ihr 20 Jahre aus dem Weg gegangen und erwandert seine Lebensgeschichte nun aktiv und kommt seinem inneren Frieden immer näher.
    Auf seiner Reise begegnet er vielen Leuten - und er merkt, wie er dabei lernt die Eigenart anderer zu akzeptieren. Die Begegnungen mit Harold verändern auch die weiteren Beteiligten. Sie alle überdenken ihr eigenes Leben. Allen voran Maureen.
    Eine extrem eindrückliche Geschichte. Man läuft quasi in Harolds alten Segelschuhen mit und spürt jede Blatter, die ihn drückt. Im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegende und gefühlsvolle Erzählung. Absolute Leseempfehlung!
    5 Punkte.
    "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist für den Booker-Preis nominiert und mit dem Specsavers National Book Award für das beste Debüt prämiert und wird verfilmt.
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  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Mein Freund hat dieses Buch gelesen, ist hier nicht angemeldet, möchte aber seine Meinung kundtun
    Seine Meinung:
    Jetzt habe ich das Buch mal eine Zeit wirken lassen, aber so wirklich erschließt sich mir nicht der tiefere Sinn.
    Nun gut, es ist nobel, dass Harold sich auf den Weg, gute 1000km quer durch England, macht um eine alte Freundin, welche im Sterben liegt, zu besuchen, sich zu verabschieden, sie zum Leben zu überreden, oder was auch immer.
    Harold bekommt eines Tage einen Brief von besagter Freundin. Er will ihr daraufhin nur einen kurzen Brief zurückschreiben, aber läuft dann von einem Briefkasten zum anderen, am Postamt vorbei und findet sich dann schon auf dem Weg.
    Seine Reise verläuft dann etwas holprig. Er lernt fremde Menschen kennen, die ihm ihre und er ihnen seine Geschichte erzählt. Viele helfen ihm und alle bewundern ihn geradezu. Irgendwann bekommen die Medien dann Wind von der Sache, alles läuft etwas aus dem Ruder, doch irgendwie kann er seine Reise dann doch beenden.
    Naja, dann kommen noch die Gedanken und Gefühle von Harold und seiner Frau, diese Geschichte,das Aufarbeiten der letzen zwanzig Jahre, die Geschichte zur alten Freundin und die Geschichte zu seinem Sohn, wird parallel dazu abgehandelt. Und so hätten wir dann das ganze Buch auch schon besprochen.
    Unspektakulär? …. Was soll ich sagen, das Buch ist nicht viel mehr als das.
    Was mich besonders gestört hat, ist dass die ganzen kleinen Lebensgeschichten, welche sich über die letzen zwanzig Jahre angesammelt haben, und welche auch immer wieder ansatzweise von Harold und seiner Frau durchdacht werden, sich am Ende auf vielleicht 10 (!) Seiten erklären.
    Ich habe mir wirklich mehr von diesem Buch erwartet. Es ist schnell und einfach zu lesen und man kann auch immer mal wieder Absätze überspringen, was auch ganz sinnvoll ist, da die Geschichte nicht wirklich durchgängig interessant ist. Die Hauptcharaktere sind glaubwürdig dargestellt. Aber leider bringt die Geschichte nicht wirklich viel mit sich. Die Nebendarsteller tauchen nur sehr kurz auf und ihre Geschichten sind nicht wirklich überzeugend und auch nicht unbedingt interessant. Einige von ihnen hätten sicherlich ihren Reiz, aber eben nur wenn man das etwas ausgebaut hätte.
    Für mich war dieses Buch nicht viel mehr als ein Zeitvertreib. Es hat nicht viel hinterlassen, außer der Frage ob ich vielleicht etwas übersehen oder den tieferen Gedanken des Autors überlesen habe. Jedenfalls war mir das Buch zu lang, die Auflösung viel zu kurz, das Ende zu vorhersehbar, die Nebenfiguren und ihre Geschichten zu flach.
    Mit der Bewertung schwanke ich etwas. Da ich das Buch zu Ende gelesen habe, hat es sich ja schonmal 2 Sterne verdient und irgendwie ist die Geschichte ja trotz ihrer Schwächen irgendwie interessant, wenn man mal von der reichlich lang gezogene Erzählweise absieht und dem schwachen Ende und somit sind ja vielleicht auch 3 Sterne gerechtfertigt.
    Jedenfalls kann ich nicht mit den Superbewertungen z.B. auf Amazon einhergehen und ich würde das Buch auch nicht uneingeschränkt empfehlen.
    Sterne
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  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Ich habe es soeben ausgelesen und war zu Tränen gerührt.
    Ich hatte es mir aus lauter Frust aus der Bücherei mitgenommen, weil sie die beiden Bücher, die ich eigentlich haben wollte, nicht da hatten. Und eigentlich habe ich vorher gedacht, das ist überhaupt nichts für mich und habe erwartet, dass ich es bestimmt vor dem Ende abbreche. Aber da habe ich mich getäuscht.
    Die Geschichte von Harold und Maureen und deren Sohn David, und von der einstigen Freundschaft zwischen Harold und Queenie, die nicht mehr lange zu leben hat und sich in einem Brief von Harold verabschieden will und wie dieser dann zu Fuß komplett durch England läuft, in der Hoffnung, Queenie noch einmal zu sehen und ein durch das Laufen etwas von seiner Last loszuwerden, war schön und anrührend. Alles daran klingt plausibel, wieso Harold am Briefkasten vorbeiläuft, wie er mit bestimmten Dingen und Menschen umgeht, ich konnte es nachvollziehen. Auch die Stimmung zwischen ihm und seiner Frau und wie sich diese im Laufe der Geschichte ändert wurde plausibel beschrieben. Letztendlich war es doch eine recht vorhersehbare Story, aber um Spannung o.ä. ging es hierbei nicht. Es war ein Genuss, diese gefühlvolle Geschichte zu lesen und sich dabei selbst zu reflektieren und zu fragen, ob man selbst alles richtig gemacht hat, wie man sich sich selbst in 20,30,40 Jahren vorstellt und was ich sehr schön fand: ich glaube, ich habe durch dieses Buch etwas mehr gelernt, Dinge nicht nur aus meinem, sondern auch aus dem Blickwinkel meines Gegenübers zu betrachten.
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  • Rezension zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Selten habe ich so ein bewegendes Buch gelesen . Ein Buch das sich ganz einfach , an den einfachsten Dingen des Lebens orientiert .
    Was passiert , wenn man sein Leben lang mit ein und dem selben Menschen zusammen ist . Wieviel hat man sich noch zu sagen ? Wie schafft man es ein Leben lang überhaupt zusammen zu bleiben ?
    Sicher ist bei Harold schon in seiner Kindheit einiges " daneben " gegangen , so das es im " erwachsenen " Leben einiges falsch gemacht haben zu scheint , da er irgendwie nicht mehr aus seiner Haut kann .
    Harold begibt sich also auf Pilgerreise um zu seiner ehemlaigen Arbeitskollegin , die in sterben liegt , zu gelangen . Das alles in seinen Segelschuhen und nix anderen als was er am Körper trägt . Da er ja eigentlich nur den Brief , den er an sie geschrieben hat in den Briefkasten einwerfen wollte. Während die Reise beginnt er über sein leben nachzudenken ....
    Mehr mag ich euch an dieser Stelle gar nicht verraten .
    Ein Buch welches ich jeden nur wärmstens ans Herz legen kann .
    Ein Buch über Leben , Liebe , Freundschaft , Eltern sein , Treue und am Ende : VERGEBUNG
    Das einzige was bei mir zu einem halben Sternabzug führt :
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Ausgaben von Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 464

Taschenbuch

Seitenzahl: 398

E-Book

Seitenzahl: 358

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:18h

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