Der Augenjäger

Buch von Sebastian Fitzek

  • Kurzmeinung

    SirPleasant
    Unvorhersehbar mit diversen zähen Stellen, doch das Ende rechtfertigt alles.
  • Kurzmeinung

    Gaymax
    Sehr brutal, sehr spannend, düster mit interessantem Ende
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Augenjäger

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste 'Patientin' geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...
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Serieninfos zu Der Augenjäger

Der Augenjäger ist der 2. Band der Alina Gregoriev Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Über Sebastian Fitzek

Der Schriftsteller und Journalist Sebastian David Fitzek hat sich durch seine Bücher zu einem der bekanntesten Thrillerautoren in Deutschland entwickelt. Er wurde im Jahr 1971 in Berlin geboren. Mehr zu Sebastian Fitzek

Bewertungen

Der Augenjäger wurde insgesamt 226 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Unvorhersehbar mit diversen zähen Stellen, doch das Ende rechtfertigt alles.

    SirPleasant

  • Sehr brutal, sehr spannend, düster mit interessantem Ende

    Gaymax

  • Band 2 der Augenarzt Reihe...Auch hier wieder Spannung pur!

    Chattys Buecherblog

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Augenjäger

    Nachdem ich vor einigen Tagen "Der Augensammler" gelesen habe, musste ich direkt danach auch noch "Der Augenjäger" lesen. "Der Augenjäger" ist der zweite Teil in Fitzeks Augenreihe. Auch wenn die beiden Teile in sich abgeschlossen sind, möchte ich wie Fitzek selbst auch, allen raten erst "Der Augensammler" zu lesen, wenn man plant diesen auch zu lesen. Es geht nämlich viel Spannung verloren, wenn man zuerst "Augenjäger" liest.
    In " Der Augenjäger" treibt der Augenchirurg Dr. Suker in der Stadt sein Unwesen. Er vergewaltigt Frauen und entfernt ihnen die Augenlider. Nur eine Frau konnte ihm schwer traumatisiert entkommen. Nun sitzt Suker in U-Haft. Die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriv wird von der Polizei ins Team geholt und soll Suker massieren um Informationen zu bekommen, denn sie hat die Gabe, dass sie unter Berührung "hellsehen" kann. Sie ahnt nicht wie sehr sich selbst damit in Gefahr bringt.
    Wie auch bereits im ersten Teil wird man als Leser von Fitzek immer wieder in die Irre geführt. Das hat mir besonders gut gefallen. Fast an jedem Kapitelende gab es einen Cliffhänger, der dazu verleitet hat, nicht aufhören können zu lesen.
    Die Charaktere wurden toll weiterentwickelt und es sind auch neue Charaktere hinzu gekommen, die toll ausgearbeitet wurden.
    Manche Handlungen fand ich zwar etwas unrealistisch, aber das war nicht weiter tragisch, denn das hat diesen super spannenden Thriller ausgemacht.
    In "Der Augenjäger" hat Fitzek meiner Meinung nach nochmal eine Schippe an Spannung, unerwartete Wendungen und Leser verwirren drauf gelegt. Ich fand diesen Teil sogar noch besser als den ersten Teil. Von daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Der Augenjäger

    Die Aufregende Geschichte geht weiter!
    Klappentext:
    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
    Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...
    Mein Fazit:
    Teil 2 ist Spannender und Aufregender als der erste Teil. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Die Hetzjagt ist sehr emotional und man springt von einer Spannenden Situation in die Andere. Immer wieder neue Ereignisse bringen einem beim Lesen das Mitfiebern mit...Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und gebe deshalb für diese gelungene Story ganze ★★★★★ Sterne. ;-)
    Ich kann nur ein sagen: "Nur weiter so Herr Fitzek" ;-)
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  • Rezension zu Der Augenjäger

    Mein Fazit:
    Das Buch nach so langer Zeit zu rezensieren, ist keine leichte Aufgabe. Aber ich versuche es mal.
    Die Geschichte ist die Fortsetzung von Der Augensammler. Man muss den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, aber für das bessere Verständnis wäre es schon hilfreicher.
    Im Mittelpunkt steht wieder die Physiotherapeutin Alina Grigoriev, die blind ist und sich gelegentlich als Medium sieht. Da sie schon beim Augensammler helfen konnte (wenn auch nicht unbedingt erfolgreich), wird sie dieses Mal von der Polizei um Hilfe gebeten. Denn Dr. Suker steht unter dem dringenden Verdacht, der Augenjäger zu sein. Tagsüber ist er ein genialer Augenchirurg, nachts entpuppt er sich als Psychopath, der seinen weiblichen Opfern die Augenlider entfernt und vor dem Spiegel vergewaltigt. Bisher konnte nur eines seiner Opfer überleben, doch diese ist nicht vernehmungsfähig.
    Tatsächlich sieht sie etwas, während sie Dr. Suker nur mit großen Widerwillen behandelt. Schließlich steckt ihr noch Alexander Zorbachs Tod in den Knochen, der seinen Sohn verzweifelt gesucht hat. Die ganzen Geschehnisse um den Augensammler hat sie noch nicht verdaut und ist dem Ganzen sehr zwiegespalten. Aber dann passiert das Unfassbare: Sie gerät selbst in die Fängen des Augenjägers, denn Dr. Suker musste aus Mangel an Beweisen aus der U-Haft entlassen werden.
    Ich habe einen großen Respekt vor dem Autor. Eine so ausgeklügelte Geschichte, mit vielen Überraschungen und plötzlichen Wendungen zu schreiben ist wirklich große Kunst. Sebastian Fitzek ist sich da auch treu geblieben. Die Figuren bekommen Raum zu Entfaltung und doch geht alles so wahnsinnig schnell. Wie man auf den Verlauf der Geschichte kommt, bleibt wohl nur das Geheimnis des Autors. Soviel Einfallsreichtum ist schon enorm und zeugt von einer gewissen Fantasie.
    Eine spannende Lektüre, die man schnell durchliest und man immer wieder Atem anhält. Fünf Sterne gibt es von mir.
    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.
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  • Rezension zu Der Augenjäger

    Klappentext:
    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider.- Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen…
    Dieses Buch ist zwar der zweite Teil des Augensammlers, allerdings, schreibt Fitzek ganz am Anfang des Buches, dass es auch gelesen werden kann, und der Inhalt verstanden wird, wenn man den Augensammler nicht gelesen hat. Da ich den Augensammler vorher gelesen habe, kann ich nicht genau sagen, ob der Inhalt etwas verwirrend wäre, ich kann nur empfehlen, vorher den Augensammler zu lesen, da die Handlung immer wieder auf den Augensammler zurückführt.
    In diesem Thriller geht es Hauptsächlich um den Augenchirurgen Zarin Suker, dieser sitzt in Untersuchungshaft und soll wieder entlassen werden, da die einzige noch lebende Zeugin nicht Aussagen möchte. Alina Gregoriev wird gebeten, in Zarin Sukers Zukunft zu sehen und so herauszufinden, wer sein nächstes Opfer sein wird…
    Doch auch der Augensammler ist noch auf freiem Fuß und Alexander Zorbach würde alles tun um ihn zu finden und sich an ihm für den Verlust seiner Familie zu rächen…
    Ich muss sagen, dass ich das Buch anfangs etwas schleppend fand, irgendwie hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Das kenne ich so gar nicht von Sebastian Fitzek. Normalerweise schaffen es seine Thriller mich von Anfang an zu Fesseln.
    Nachdem ich aber die ersten 100 Seiten gelesen habe, wurde die Geschichte zunehmend spannender und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
    Zarin Suker ist wirklich gruselig, er hat mir an dem Buch am besten gefallen. Die Mischung aus Intelligenz und Wahnsinn lässt ihn zu einer schrecklichen Figur werden.
    Auch die kurzen Kapitel mit den kleinen Cliffhangern, wie man sie von Fitzek kennt, waren wieder geschickt eingesetzt, gerade zum Ende hin hob dies die Spannung gewaltig.
    Die Entwicklung von Alexander Zorbach hat mir nicht sonderlich gefallen, er wurde mir Zunehmens Unsympathischer.
    Der Finale Showdown hatte es dafür in sich, ich war wirklich überrascht, denn mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet. Und auch das letzte Kapitel ist genial.
    Alles in allem war es wieder ein sehr Spannender Thriller von Fitzek und ich gebe diesem Buch Sterne.
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  • Rezension zu Der Augenjäger

    Jetzt habe ich "Der Augenjäger" beendet und muss an dieser Stelle wohl keine Inhaltsangabe mehr einstellen, das haben meine Vorschreiber bereits ausführlich getan.
    "Der Augenjäger" unterscheidet sich von Fitzeks vorherigen Büchern dadurch, dass hier nicht nur gelegentlich Figuren aus vorherigen Bänden auftreten, sondern dass der vorherige Fall "Der Augensammler" noch nicht abgeschlossen ist und deshalb während des ganzen Romans parallel zum neuen Fall weiterläuft. Dabei sind die Protagonisten dieselben wie im Vorgängerband: Alexander Zorbach und die blinde Alina Gregoriev. Während Alexander sich hauptsächlich mit der Jagd auf den Augensammler befasst, da dieser seinen Sohn Julian entführt und möglicherweise bereits getötet hat, soll Alina mit ihren "medialen" Fähigkeiten dabei helfen, stichfeste Beweise gegen Dr Zarin Suker alias "Augenjäger" zu finden. Mir persönlich war das zuviel und ich hätte es vorgezogen, wenn sich dieses Buch mehr mit dem Augenjäger und seinem interessanten Motiv befasst hätte.
    Der Autor bleibt seinem bewährten Konzept treu, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, berichten in schnell wechselnder Folge aus unterschiedlichen Perspektiven und enden mit den fitzektypischen Cliffhangern, die zum schnellen Weiterlesen animieren. Die Handlung nimmt ca ab der Hälfte des Buchs immer mehr Fahrt auf und wird rasanter und spannender. Allerdings geht damit auch eine proportionale Zunahme der Abstrusität und Unglaubwürdigkeit einher. Vor allem die medizinischen Details über Zorbachs schwere Verletzung und wundersame Rehabilitation sind realitätsfern.
    Gut gefallen hat mir die originelle Art, wie Fitzek im letzten Kapitel mit den Erwartungen und Hoffnungen der Leser spielt, um dann ein für einen Fitzek-Krimi überraschend realistisches und vom Leser eher nicht erwartetes Ende zu präsentieren.
    "Der Augenjäger" bietet spannende Unterhaltung, kann aber nicht übermäßig ernst genommen werden. Ich möchte unbedingt zur Einhaltung der Reihenfolge 1. "Augensammler", 2. "Augenjäger" raten, falls man beide Bücher lesen möchte, anderenfalls könnte der Leser beim "Augenjäger" der Handlung nicht besonders gut folgen und hätte beim "Augensammler" keine spannende Lektüre mehr vor sich.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Der Augenjäger

    Autor
    Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
    (Quelle: Verlagshomepage luebbe.de)
    Sprecher:
    Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher auch Autor und Regisseur. Bekannt ist er unter anderem als deutsche Synchronstimme von Matt Damon (Die Bourne Verschwörung), Heath Ledger (Brokeback Mountain), Josh Hartnett (Pearl Harbour, 40 Tage und 40 Nächte) und River Phoenix (Indiana Jones III).
    (Quelle: Verlagshomepage luebbe.de)
    Inhalt:
    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...
    (Quelle: Verlagsinfo)
    Meine persönliche Meinung
    „Der Augenjäger“ ist die Fortsetzung von „Der Augensammler“ und obwohl es für mich das erste Augen-Buch von Fitzek war, habe ich sofort in die Geschichte herein gefunden. Selbstverständlich habe ich durch die Lektüre von Rezensionen in etwa gewusst, worum es in „Der Augensammler“ geht und hatte sehr schnell den Überblick über die Hauptfiguren gewonnen.
    Simon Jäger drückt als Sprecher diesem Hörbuch einmal mehr seinen unverwechselbaren Stempel auf. Er schafft es, die verschiedenen Personen durchgehend mit verschiedenen Stimmen und teilweise leichter Dialektfärbung zu lesen, so dass man zwischendurch vergisst, dass es nur eine Person ist, die liest. Die einzelnen CDs werden mit passender, geheimnisvoller Musik eingeleitet und abgeschlossen, was ich als sehr stimmig empfunden habe.
    Zu Beginn der einzelnen Kapitel, die sich im Hörbuch praktischerweise mit den tracks decken, wird angekündigt aus welcher Perspektive - aus Alex Zorbachs oder aus Alina Gregorievs - das Kapitel erzählt wird. Das erleichtert die Orientierung sehr, wenn man mal zurückgehen muss.
    Die Erzählstränge von Zorbach sind in der Ich-Perspektive verfasst, was eine besondere Nähe zu ihm verschafft, während die Handlungen mit Alina in der 3. Person geschrieben sind, was den Leser (oder Hörer) in die Position eines Beobachters stellt. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung und trägt dem Umstand Rechnung, dass Alina blind ist und eine Schilderung aus ihrer Sicht ja nicht möglich wäre.
    In diesem Buch lernen wir einen neuen Täter kennen, Dr. Suker, der für mich die Inkarnation eines Albtraums darstellt. Er ist intelligent, gerissen, perfektionistisch und als Augenchirurg ein Meister seines Fachs. Dieser Zwiespalt - einerseits bewundert man seine Expertise auf seinem Fachgebiet und andererseits ist man abgestoßen durch sein grausames, psychopathisches Handeln – macht ihn zu einer sehr interessanten Figur.
    Auch die Figur der Alina gefällt mir recht gut. Sie ist auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin mit der man mitfiebert und natürlich auch mitleidet. Nicht zuletzt, weil sie blind und dadurch doppelt hilflos ist.
    Ich konnte meinen mp3-Player kaum mehr auf die Seite legen und hatte dieses Hörbuch in zwei Tagen fertig gehört. Üblicherweise zieht sich das bei mir auch bei einem so kurzen Hörbuch etwa eine Woche hin. Von der Spannung her und vom Handlungsaufbau hat mir dieser Thriller auf jeden Fall sehr gut gefallen. Den Aufbau der Handlung empfand ich sehr klar und stimmig. Die unerwarteten Wendungen, die sich an Tragik jeweils noch toppen, selbst wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr schlimmer, haben mir echtes „Thrillerfeeling“ beschert.
    Einige Punkte fand ich aber dann doch nicht so gelungen. So trägt für mich die spontane Selbstheilung des Alex Zorbach innerhalb weniger Stunden nicht gerade positiv zur Glaubwürdigkeit bei. Das war mir unnötig viel Dramatik, die den Plot nicht wirklich voran gebracht hat. Durch seine fast übermenschliche Zähigkeit, kann er mir nicht wirklich als Identifikationsfigur dienen.
    Leider kann ich so gar nichts anfangen mit dem Trend, den ich in letzter Zeit immer häufiger beobachte, dass „Mystery“ auf Realität trifft. Den Visionen von Alina kann ich so gar nichts Positives abgewinnen. Wenn etwas nicht weitergeht, dann hat sie eine Vision. Das ist mir zu einfach gestrickt. Ein Thriller ist für mich an naturwissenschaftliche Realitäten gebunden; die Geschichte müsste sich so abgespielt haben können.
    Hörbuchdaten
    Titel: Der Augenjäger
    Autor: Sebastian Fitzek
    Anzahl CDs: 4 Audio CDs im Profilepac
    Hördauer: 284 Minuten, bearbeitete Fassung
    Erschienen: Dezember, 2011
    Verlag: LÜBBE Audio
    ISBN: 978-3-7857-4561-8
    Sprecher: Simon Jäger
    Von mir gibt es für dieses Buch eine Hör- und Leseempfehlung mit
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Ausgaben von Der Augenjäger

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 432

E-Book

Seitenzahl: 433

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:44h

Der Augenjäger in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Augenjäger (Details)
  • Polnisch: Pasjonat oczu (Details)

Besitzer des Buches 525

Update: