Pampa Blues

Buch von Rolf Lappert

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Pampa Blues

Ein mitreißender Roman in einem filmreifen Setting Ben ist 16 und sitzt in dem verschlafenen Kaff Wingroden fest, weil seine Mutter mal wieder mit ihrer Band durch die Lande tingelt und er auf seinen greisen Großvater und die Gärtnerei achtgeben muss. Ein bisschen Schwung in sein Leben bringt Lena, die mit ihrem klapprigen Peugeot ebenfalls hier gestrandet ist. Aber auch Maslow, der Visionär des Dorfes, sorgt mit seinen ausgefallenen Ideen für ausreichend Aufregung. Denn bald kreuzen nicht nur UFOs den Himmel über Wingroden, sondern auch junge Hochzeitspaare pilgern in Scharen herbei.
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Bewertungen

Pampa Blues wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Pampa Blues

    Klappentext:
    Der 16-jährige Ben sitzt in dem verschlafenen Nest Wingroden fest, wo es nichts gibt als eine alte Tankstelle, die gut besuchte Dorfkneipe, den Baggersee und die schöne Friseurin Anna. Ben träumt davon, irgendwann nach Afrika abzuhauen und vielleicht wäre er auch schon längst weg, wenn seine Mutter nicht als Jazzmusikerin durch die Welt tingeln würde. Bis sie zurück ist, macht er den VW-Bus flott, kümmert sich um seinen Großvater und debattiert mit Maslow, dem Ideenstifter, Finanzier und Visionär der Gemeinde. Maslow will Wingroden zu einer Touristenattraktion machen, mit Vergnügungspark und Golfplatz. Seine jüngste Idee ist es, Nachrichten von einem gestrandeten Raumschiff zu verbreiten, um den Ort in eine Pilgerstätte der Ufo-Gläubigen zu verwandeln. Als die junge Lena mit ihrer Kamera aufkreuzt, scheint der Plan zu funktionieren. Doch dann treibt Maslows selbst gebasteltes Ufo in den Nachbarort ab. Polizei und Presse kommen wegen eines Mordverdachts. Lena ist gar keine Journalistin - und Ben ist verliebt. Als Lena ihm einen Abschiedsbrief hinterlässt, macht er sich Hals über Kopf auf die Suche nach ihr....
    Der Autor:
    Rolf Lappert, 1958 in Zürich geboren, lebt in der Schweiz. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete viele Jahre als Drehbuchautor, u.a. für eine Serie des Schweizer Fernsehens. Sein Roman "Nach Hause schwimmen" wurde mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. "Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch.
    Roman, 253 Seiten
    Meine Meinung:
    Der Ich-Erzähler Ben berichtet von einem Sommer in dem Ort Wingroden, in dem so einiges passiert, obwohl er hier sonst vor Langeweile beinahe umkommt. Die Einwohnerzahl lässt sich an einer Hand abzählen, so kommt es jedenfalls in dem Roman rüber. Jedenfalls scheinen die Kumpel Horst und sein Vater Alfons, Willi, Kurt und Otto, sowie Anna und ihr Mann Georgi (ein Russe, mit dem sie eine Scheinehe eingegangen ist), JoJo, Maslow und natürlich Ben mit seinem Opa Karl die letzten zu sein, die hier noch die Stellung halten. Dabei fungiert Maslow mit seinem, aus einem bewegten Leben stammenden Geldvorrat, als Kapitalgeber in so manchen Krisensituationen. Alle sind mehr oder weniger auf ihn angewiesen, besonders JoJo, dem dann auch eine besondere Rolle im Projekt "Ufo" zugewiesen wird. Denn Maslow sucht verzweifelt nach Möglichkeiten, aus Wingroden (am Ende der Welt, abgeschiedene norddeutsche Provinz) eine Touristenattraktion zu machen. Und dann entsteht die Idee, ein Raumschiff zu basteln. Die Dorfbewohner fallen auch prompt darauf herein (das ist wichtig, sollen die Berichte doch möglichst glaubwürdig an die Presse gelangen). Nur Ben, den Maslow eingeweiht hat, ist mit dem ganzen Unternehmen auf Kosten der Gutgläubigkeit der anderen nicht einverstanden.
    Und dann taucht Lena auf, die von Maslow sofort für eine Journalistin gehalten wird und für die deshalb noch ein bisschen Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Doch Lena hat ihre ganz eigenen Gründe, warum sie den Ort aufsucht und die haben nichts mit irgendwelchen Pressearbeiten zu tun. Außerdem kommt es noch zu einem Todesfall, der die Anwesenheit der Polizei erforderlich macht und Ben erhält von Lena einen Brief, in dem eine Entscheidung von ihm gefordert wird. Lena weiß, dass er in sie verliebt ist und verlangt, das Ben seinen Opa Karl in einem Pflegeheim abliefern soll. So kommt in diesem Sommer also einiges zusammen.
    Mir haben die beschriebenen Charaktere ganz gut gefallen. Die Schilderung des Dorfes, der Einwohner und auch die Hitze eines Sommertages sind sehr anschaulich und plastisch beschrieben. Verfilmung vorstellbar. Der knappe und lakonische Sprachtstil ermöglichen ein schnelles Durchlesen. Aber irgendwie ist das alles nicht so der große Knaller. Ich kann nicht genau sagen, was eigentlich fehlt. Irgendwie habe ich auf mehr Wortwitz gehofft. So bleibt alles eine ganz nette und durchschnittliche Unterhaltungslektüre, die sich gut für einen Sommertag eignet und ein leicht lesbares Jugendbuch abgibt. Bewertung:
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Ausgaben von Pampa Blues

Taschenbuch

Seitenzahl: 272

E-Book

Seitenzahl: 256

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:46h

Besitzer des Buches 17

Update: