Das Geflecht

Buch von Andreas Laudan

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Geflecht

Es lebt. Es wächst. Es tötet. Ein stillgelegtes Bergwerk: für Justin und seine Freunde der perfekte Ort, eine verbotene Party 
zu feiern. Was als Spaß begann, endet in einem Albtraum. Zwei der jungen Draufgänger stürzen in einen tiefen, engen Schacht. Nur eine Frau kann sie retten: Tia Traveen ist Höhlenforscherin, eine der besten - und sie ist blind. Doch kaum hat sie sich in die Tiefe abgeseilt, stürzt hinter ihr der Schachteingang ein. In dem finsteren Labyrinth beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn dort unten wächst etwas Tödliches. Und irgendjemand setzt alles daran, dass keiner überlebt, um davon zu erzählen.
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Serieninfos zu Das Geflecht

Das Geflecht ist der 1. Band der Tia und Leon Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2014.

Bewertungen

Das Geflecht wurde insgesamt 26 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Flüssig geschrieben, spannend, Protagonisten etwas hölzern

    Kapo

  • gefiel mir super gut: spannend, tolle Protas

    Irrlicht

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Geflecht

    Im Prolog liest man, wie Tia Traveen einem jungen Mann das Leben rettet. Erst als dieser ihr die Hand zum Abschied hinstreckte, machte Tias Freund Leon ihn darauf aufmerksam, dass sie blind war.
    Justin wollte mit seinem Freund Finn, dessen Freundin Laura und seiner Freundin Dana die Schulabschlussfeier in einem alten Bergwerksstollen feiern. Den Schlüssel dazu hatte er seinem Vater geklaut. Doch das sollte sich als großer Fehler erweisen, denn bei ihrer kleinen Feier fielen Finn und Dana durch einen Schacht in eine unerforschte Höhle. Justin ging mit Laura um Hilfe zu holen. Und Jörn Bringshaus erschrak, denn er wusste, was in dieser Höhle lag. Was sollte er tun? Kurzerhand rief er Tia an, von der er erst kürzlich einen Artikel in der Zeitung gelesen hatte und wusste, dass sie in der Nähe war.
    Tia und Leon waren gerade auf dem Weg in ihr Hotel, als der Anruf ankam. Sie war sofort bereit zu helfen und so fuhren sie nach Linden. Tia machte sich an die Arbeit, nachdem Bringshaus ihr erklärt hatte, dass diese Höhle als Abfallbehälter benutzt worden war. Sie seilte sich ab, fand Finn auch zwar verletzt, aber lebend vor. Außerdem war er zum großen Teil mit einem seltsamen Geflecht bedeckt. Tia vermutete einen Pilz. Dana hatte sich in einer Felsspalte versteckt, auch bei ihr hatte sich der Pilz breitgemacht, allerdings nur auf dem Unterschenkel. Finn wurde zuerst an die Oberfläche gebracht. Böttcher bestand darauf, dass Tia nichts darüber sagen durfte, was sie dort unten gefunden hatte. Wenn Dana gerettet wäre dürfte Tia nicht unten bleiben. Sie hatte angekündigt, diesen Pilz untersuchen zu wollen. Um dies zu verhindern wollte Böttcher die Höhle fluten. Ein alter, verrosteter Wassertank würde dafür sorgen. Da stürzte plötzlich Justin, der seiner Freundin helfen wollte, in den Schacht und blieb auf halber Höhe hängen. Als Leon ihn befreien wollte, wurde der Schacht verschüttet. Sie waren von der Oberwelt abgeschnitten. Gemeinsam befreiten sie Dana aus dem Felsspalt in dem sie festgeklemmt war. Und Tia untersuchte die Höhle auf einen Ausgang, den es geben musste, denn sie spürte einen Luftzug. Doch sie fand noch etwas anderes, nämlich das, was Böttcher unbedingt verheimlichen wollte. Dieser tat alles, um zu verhindern, das Tia plauderte…
    War schon die Leseprobe recht spannend, so hat mich das Buch nicht enttäuscht. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Auf jeden Fall hat der Autor es verstanden Spannung zu erzeugen, die an keinem Punkt des Buches nachließ. Lediglich am Schluss hat mir gefehlt, was aus Böttcher und Bringshaus geworden ist. Auf jeden Fall ein Thriller, den sich Fans dieses Genres nicht entgehen lassen sollten.
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  • Rezension zu Das Geflecht

    Hier jetzt auch meine Meinung zu dem Buch (Inhalt spar' ich mir, ist ja schon oft genug gekommen ):
    Schon von der ersten Seite an war ich gefesselt. Nicht nur der sehr flüssige Schreibstil und die spannende Handlung haben dazu beigetragen, sondern vor allem auch Tia. Da sie blind ist, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten und es war höchst interessant über sie zu lesen. Sie orientiert sich auf ganz vielfältige Weise und erscheint dadurch ziemlich unerschrocken. Obwohl es in der Höhle stockdunkel ist, bekommt man einen sehr guten Eindruck davon, vor allem durch Tias geschärfte Sinne. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bleibt das aber nie einseitig. Im Laufe des Romans gerät Tia durchaus auch mal an ihre Grenzen, aber das hätte meiner Meinung nach noch etwas ausgebaut werden können.
    Der ganze Roman ist in 3. Person geschrieben, aber die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel zu einer anderen Person. Mal diejenigen in der Höhle, mal außerhalb, aber die Kapitel fügen sich nahtlos ineinander und ergänzen sich. Spannung ist eigentlich schon von den ersten Seiten an vorhanden und sie steigert sich im Laufe des Romans immer mehr. Zwischendurch stagniert das zwar mal kurz, aber sie lässt niemals nach. Die Handlung in der Höhle ist sehr spannend und abenteuerlich, während man draußen immer mehr den kriminellen Machenschaften auf die Spur kommt, sodass die Handlung niemals abgehoben wirkt. Die Erklärungen und Hintergründe dazu sind schlüssig.
    Die Protagonisten fand ich allesamt sehr authentisch beschrieben. Sie werden durch kurze Einschübe näher beleuchtet, sodass sie sehr lebendig wirken und man einen guten Draht zu ihnen bekommt.
    Fazit:
    Alles in allem ein sehr spannender und abenteuerlicher Roman mit authentischen Charakteren. Die unterschiedlichen Perspektiven fügen sich sehr gut ineinander und beleuchten die Handlung von unterschiedlichen Seiten. Insgesamt ein sehr gelungener Thriller!
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  • Rezension zu Das Geflecht

    Anlässlich ihres Schulabschlusses begeben sich vier Jugendliche, Justin, Dana, Finn und Laura, in ein stillgelegtes Bergwerk um dort gemeinsam eine geheime Party zu feiern. Finn rutscht dabei in ein Loch im Boden. Als Dana ihm zu Hilfe kommen will, stürzen beide in den dunklen, tiefen Schacht. Die Rettung entpuppt sich als schwierig, da die Feuerwehrmänner keine Erfahrung für Bergwerke mitbringen und das Bergrettungsteam lässt auf sich warten. Jörn Bringshaus, Justins Vater und gleichzeitig für die Sicherheit der Stollen zuständig, bittet deshalb die bekannte Höhlenforscherin Tia Traveen um Hilfe, die zufällig im Nachbarort gastiert. Die blinde Speläologin wurde vor kurzem durch eine spektakuläre Rettungsaktion berühmt. Sofort machen sich Tia und ihr Assistent Leon an die Rettung der beiden Jugendlichen. Der Junge ist schnell gerettet, doch Dana steckt in einer Felsspalte fest. In Sorge um seine Freundin, stürzt sich Justin in den Schacht. Als Leon ihn zurück halten will, stürzt die Decke über ihnen ein. Nun sind die vier in völliger Dunkelheit in der Höhle eingeschlossen. Es liegt jetzt allein an Tia, die anderen zu retten und einen Weg an die Oberfläche zu finden. Doch dies ist gar nicht so einfach, wenn man von einem merkwürdigen, schnellwachsenden Geflecht umgeben ist und wenn eine Person um jeden Preis ein gefährliches Geheimnis vertuschen möchte.
    Das Cover des Thrillers passt äußerst gut zum Inhalt. Es zeigt einen kleinen Ausschnitt eines menschlichen Gesichts, der Rest ist hinter einem grünen Geflecht verborgen. Dieses ist hervorgehoben, sodass man durch die Prägung das Gefühl hat, es anfassen zu können, was die Neugier auf das Buch in jedem Fall steigert.
    Inhaltlich ist "Das Geflecht" spannend aufgebaut. Abwechselnd wird in den Kapiteln das Geschehen aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert, z. B. von Tia, Leon, Justin und seinem Vater. Neben dem Namen der Person wird zusätzlich immer die Uhrzeit in den Kapitelüberschriften angegeben, sodass man die Rettungsaktion sozusagen in Echtzeit miterleben kann. Wer und was hinter dem mysteriösen Geflecht steckt, ist relativ vorhersehbar, nimmt der Spannung jedoch nicht viel, da sich der Autor vor allem auf die verschütteten Menschen und ihren Weg durch das weitläufige Labyrinth des Bergwerks konzentriert, weil dieser viele Gefahren birgt.
    Die Charaktere finde ich recht gut gezeichnet, vor allem von Dana war ich fasziniert, wie aus dem verängstigten Mädchen, das wegen jeder Kleinigkeit in einer Panikattacke auszubrechen droht, am Ende eine mutige, junge Frau wird, die ihre Ängste überwindet. Auch Bringshaus muss seinen Fehler einsehen, der seinem Sohn und weiteren Menschen fast das Leben gekostet hätte. Ebenso zeigt die anwesende Journalistin ihre menschliche Seite und ist nicht nur auf der Jagd nach einer guten Story. Nur Tia wird meiner Meinung nach etwas zu heldenhaft dargestellt, denn außer, dass sie Leons Gefühle für sie nicht bemerkt, scheint sie keinerlei Schwächen zu haben. Von ihrem Vater, einem sympathischen, besonnenen Mann, erfährt der Leser, was zu Tias Blindheit geführt hat und wie sie es mit Willensstärke geschafft hat ein fast normales Leben führen zu können.
    Im Nachwort erläutert Andreas Laudan kurz die Fakten. Dabei erfährt man nicht nur Wissenswertes über Bergwerke und die sogenannte Kish-Methode, mit der sich blinde Menschen ohne Hilfe in ihrer Umgebung zurecht finden können, sondern auch faszinierende Begebenheiten über Pilze. Ich selbst habe mir noch nie viele Gedanken darüber gemacht, dabei sind Pilze äußerst interessante Organismen, auch wenn einige von ihnen gefährlich sind und beängstigende Eigenschaften besitzen.
    Bei Andreas Laudans Werk "Das Geflecht" handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller, der hochinteressante Fakten beinhaltet über die sich viele Menschen wohl noch nicht so viele Gedanken gemacht haben!
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  • Rezension zu Das Geflecht

    Das Geflecht, ein Thriller, welcher mir sehr gut gefallen hat. Er ist spannend von der ersten Seite an. Bis auf kleinere Pausen, in denen man mehr über Tia, Leon, Justin und Dana erfährt, zieht sich die Spannung bis zum Schluss durch.
    Es wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Jedes Kapitel enthält in der Überschrift den Namen, aus wessen Sicht erzählt wird und die Uhrzeit, so dass man keine Probleme mit den verschiedenen Sichtweisen hat. Auch die Zeitangaben sind sehr nützlich, um ein gewisses Zeitgefühl zu bekommen.
    Andreas Laudan hat diesen Thriller spannend und fesselnd geschrieben. Ich habe die Seiten mehr oder weniger verschlungen. Die Charaktere fand ich - bis auf Böttcher - sympathisch und liebenswert. Ich habe mit ihnen mitgefühlt, mitgekämpft und mitgelitten. Auch bei Leon`s Panik hatte ich irgendwie auch selbst Panik, als ich mir die Situation gerade vorgestellt habe.
    Tia fand ich sehr faszinierend. Ich kann es mir nicht vorstellen, wie es ist blind zu sein. Aber ich habe Respekt vor der Leistung, welche sie in dem Buch gebracht hat: wie sie sich orientiert und die anderen aus dem Schacht geführt hat.
    Es stellt sich sehr schnell heraus, wer um jeden Preis etwas zu verbergen hat. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Auf der einen Seite droht so Gefahr Übertage und auf der anderen Seite die Gefahr untertage: Das Geflecht…
    Den Hintergrund der Geschichte ist gut ausgearbeitet und glaubhaft. Am Anfang war ich skeptisch, ob das Eingesperrtsein in einem Bergwerksschacht mich interessieren könnte. Aber Laudan hat die Suche nach dem Ausgang aus dem Schacht mit den ganzen Hindernissen und Gefahren sehr gut umgesetzt.
    Am Ende des Buches befindet sich noch ein Anhang, welcher aufklärt, was wahr und was fiktiv ist.
    Zum Cover kann ich einfach nur sagen: Wow. Das gefällt mir sehr gut, auch weil man, wenn man mit dem Finger darüber fährt, die Strukturen deutlich spürt.
    FAZIT: Ein Thriller mit einer überzeugenden Sachkenntnis und einer gelungenen Mischung aus Spannung und Romantik. Ich vergebe . Das Buch ist nur zu empfehlen.
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  • Rezension zu Das Geflecht

    2 Pärchen die ihren gemeinsamen Realschulabschluss feiern wollen , Justin und Dana sowie Finn und Laura , dringen mit Hilfe eines " genommenen " Schlüssel in ein still gelegtes Bergwerk ein . Unten angekommen feiern sie ihren Abschluss mit Alkohol und Dope , das in der Tiefe sich ja nochmal ganz anders auf den menschlichen Körper auswirkt . So kommt es das sie einschlafen , als Dana wieder erwacht muss sie dringend mal auf Toilette . Als nächstes kommt Finn wieder zur Besinnung und beide suchen sich einen Platz für ihren dringenden Toilettengang . Dabei stürzt Finn fast ab , als aber Dana ihm zu Hilfe eilt verlassen Finn die Kräfte und beide stürzen nun in den Schacht . Justin hört die Hilfeschreie seiner Freundin und alamiert darauf hin seinen Papa . Sein Papa fällt natürlich aus allen Wolken , da er weis was da unten lagert . Er ruft die blinde Höllenforscherin Tia an , diese weilt gerade mit ihrem besten Freund Leon , auf Vortragsreise und erklärt sich sofort bereit die Kinder zu retten . Mehr möchte ich nun aber nicht verraten .
    Es ist ein unglaublich spannendes Buch bis zur letzten Seite , sicher bedient es gerade was Dana betrifft einige Klischees . Trotz allen ist es mal was ganz anderes die Geschichte in einem still gelegten Bergwerk zu erzählen , wer weis denn wirklich was da unten alles liegt bzw. schon illegal entsorgt wurde . Ganz ehrlich ich möchte mich nicht in völliger Dunkelheit orientieren müssen , nicht zu wissen worüber man vielleicht als nächstes stolpern könnte . A. Lauden schafft es nie Langeweile aufkommen zu lassen , sein Schreibstil ist sehr flüssig , er hält den Spannungsbogen immere hoch und hat alles sehr genau recheriert. Was mir am besten gefällt . A. Lauden hat nicht versucht , seiner Geschichte irgendwie künstlich zu verlängern , sondern konzentriert sich auf das Wesentliche . Sicher am Ende darf dann ein kleinwenig Romantik nicht fehlen , aber in welchen Buch ist das heut zu Tage nicht mehr anzutreffen ?
    Nun noch zum Cover : Es ist in Grün und Schwarz gehalten , wobei das Geflecht geprägt und in grün gehalten ist und darunter schaut dich ein Gesicht an . Für meine Begriffe recht gut gelungen und man kann es sicher in der Buchhandlung nicht übersehen .
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  • Rezension zu Das Geflecht

    ISBN: 9783499258480
    Einband: Taschenbuch
    Erschienen bei: rororo
    Seitenzahl: 367
    Autorenportraits:
    (Cover/Verlag)
    Andreas Laudan, geboren 1967 in Lüneburg, ist promovierter Musikwissenschaftler. Neben der Musik hat er sich auch begeistert mit Philosophie, Psychologie, Geschichte und Naturwissenschaften beschäftigt. Das Romanschreiben erlaubt es ihm, seine vielfältigen Interessen gleichzeitig zu verfolgen und sein großes Wissen unterhaltsam umzusetzen. Er hat bereits den Thriller "Pharmakos" und ein Krimi "Das weiße Mädchen" veröffentlicht.
    Kurzbeschreibung:
    (Cover/Verlag)
    Es lebt. Es wächst. Es tötet.
    Ein stillgelegtes Bergwerk: für Justin und seine Freunde der perfekte Ort, eine verbotene Party zu feiern. Was als Spaß begann, endet in einem Albtraum. Zwei der jungen Draufgänger stürzen in einen tiefen, engen Schacht.
    Nur eine Frau kann sie retten: Tia Traveen ist Höhlenforscherin, eine der besten - und sie ist blind. Doch kaum hat sie sich in die Tiefe abgeseilt, stürzt hinter ihr der Schachteingang ein.
    In dem finsteren Labyrinth beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn dort unten wächst etwas Tödliches. Und irgendjemand setzt alles daran, dass keiner überlebt, um davon zu erzählen.
    Meine Meinung:
    Schon die Gestaltung des Covers hat mich angesprochen. Dunkelgrüner Hintergrund durchwuchert mit einem hervorgehobenen Geflecht aus Ästen und einem Gesicht dahinter.
    Mir gefällt diese Technik: Teile des Covers hervorzuheben - sieht sehr gut aus.
    Und nun zu dem Roman:
    Ein spannender Thriller, der mich von der ersten Seiten an gefangen hielt. Es ist dem Autor auch gelungen die Spannung durchgängig aufrecht zuhalten.
    Abgesehen von dem spannenden, interessanten und eher ungewöhnlichen Plot hat auch die Kapitel Aufteilung dazu beigetragen, dass der Leser das Gefühl hatte: den Protagonisten würde die Zeit davon rennen.
    Die Kapiteln sind knapp gehalten und tragen als Überschrift die jeweilige Uhrzeit und den Namen einer Handlungsperson.
    Der Roman lässt sich sehr gut lesen, ist spannungsgeladen und vermittelt eine actiongeladene Stimmung.
    Mir persönlich hat die Thematik sehr zugesagt. Ich mag es sehr gerne, wenn ich die Möglichkeit habe aus den Büchern auch was Neues zu erfahren. Und in diesem Fall traf es zu: Bergwerk, verschüttete Schächte, Beschaffenheit der Höhlen, unbekanntes pilzartiges Lebewesen, eine hervorragende Höhlenforscherin, die blind ist und sich dadurch auf andere Sinne verlassen muss, was sie gerade so einzigartig und bemerkenswert machte.
    Bis lang habe ich noch nichts ähnliches gelesen und fand das Thema sehr interessant gewählt. Außerdem ist der Roman gut recherchiert und am Ende des Buchs gibt es auch Hinweise des Autors zu den Fakten, die in der Geschichte erwähnt wurden.
    Die Charaktere wurden lebhaft und realistisch dargestellt, und was ich besonders gut fand, dass das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kam. Es hat der Geschichte noch zusätzliche Spannung verliehen.
    Für mich war es ein sehr gelungener Thriller, der eher in Richtung eines Wissenschaftsthriller geht. Wer Grusel- oder einen Blutbad erwartet - wäre in diesem Fall eher schlecht beraten. Aber wenn man Spannung und Action mag und dazu auch noch gute Recherche und ein Buch, das Wissen vermittelt - ist hier genau richtig.
    Von mir
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Ausgaben von Das Geflecht

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 368

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