Verachtung

Buch von Jussi Adler-Olsen

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Verachtung

Der Spitzentitel jetzt im Taschenbuch! Eine Reihe vermisster Personen aus dem Jahr 1987, die durch eine Person und deren entsetzliches Schicksal verbunden sind: Nete Hermansen. Eine junge Frau ohne jede Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, von Menschen grausam misshandelt, wird zwangssterilisiert durch einen fanatischen Arzt und verbannt nach Sprogø, der Insel für ausgestoßene Frauen. Sie nimmt grausam Rache ...
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Serieninfos zu Verachtung

Verachtung ist der 4. Band der Carl Mørck Sonderdezernat Q Reihe. Sie umfasst 9 Teile und startete im Jahr 2007. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2020.

Über Jussi Adler-Olsen

Der Durchbruch in seinem Heimatland Dänemark gelang dem Schriftsteller Jussi Adler-Olsen erst mit seinem 2007 erschienenen Roman "Erbarmen", dem ersten Band seiner Serie um das Sonderdezernat Q. Mehr zu Jussi Adler-Olsen

Bewertungen

Verachtung wurde insgesamt 141 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • spannend und gut zu lesen, inhaltlich leicht überdreht, wie oft bei den Sknadinaviern ;)

    Smoke

  • Fantastisch produziertes Hörspiel, spannender Fall.

    Petra Lustig

  • Habe hauptsächlich die gekürzte Hörbuchversion gehört. Genügte in dem Fall. Ich mag Carl & Co., aber ging schon besser.

    Submania

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Verachtung

    Eine zufällige Begegnung bei einer Party zerstört das Leben von Nete Hermansen schon zum zweiten Mal. Aber während sie beim ersten Mal untätig war, ergreift sie dieses Mal die Initiative und nimmt Rache. Jahre später findet die Akte zu diesem Fall den Weg zu Carl Mørck. Die Ermittlungen bringen ihn und sein Team in Lebensgefahr.
    Was haben Nete Hermansen und die verschwunden Prostituierte Rita Nielsen gemeinsam? Diese Frage wird im Verlauf der Geschichte beantwortet, aber der Weg dorthin ist mühselig für die Ermittler und manchmal auch für den Leser. Netes Erinnerungen bringen Stück für Stück eine unglaubliche Geschichte ans Licht, deren Folgen auch heute noch zu spüren sind.
    Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass Netes Geschichte wahr sein könnte. Aber die Anstalt auf der Insel Sprogø gab es wirklich und was dort passiert ist, zählt zu den dunklen Kapiteln in der jüngeren Geschichte von Dänemark. Hier ist es der Aufhänger für einen beispiellosen Rachefeldzug.
    Nicht alle haben aus der Geschichte gelernt und so machen die Verantwortlichen von damals heute noch weiter. Als Carl ihnen bei seinen Ermittlungen zu nahe kommt, wollen sie ihn mit allen Mitteln aus dem Weg räumen. Das fällt ihnen leicht, denn die haben Verbindungen in die höchsten Kreise.
    In jedem neuen Fall von Carl Mørck erfahre ich ein bisschen mehr über seinen Assistenten Assad und über Rose. Jede neue Erkenntnis macht mich noch ein bisschen neugieriger und das Buch noch spannender.
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  • Rezension zu Verachtung

    Zunächst möchte ich erwähnen, dass "Verachtung" mittlerweile das 4. Buch meiner Carl Morck / Jussi Adler Olsen Reihe ist, was ich gelesen und zu denen ich bereits jeweils eine Rezension verfasst habe.
    Diese Rezension schreibe ich, nachdem ich "Verachtung" gerade eben zu Ende gelesen habe und ich total hin und her gerissen bin von der Geschichte. Allerdings möchte ich hier keine Details über den Inhalt wiedergeben, sondern lediglich meine persönlichen Eindrücke zum Buch als Ganzem.
    Zunächst möchte ich positiv erwähnen, dass das Buch insgesamt von der ersten bis zur letzten Seite eine enorme Spannung aufbaut und man als Leser unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Dafür hat Adler-Olsen absolut ein Talent. Außerdem war das Thema rund um die Anstalt für Frauen auf der Insel Sprogo absolut neu.
    Auch empfand ich manche Stellen entgegen den anderen Rezensionen hier nicht als langweilig. Sie beinhalteten wichtige Informationen um für den Leser die verschiedenen Handlungsstränge verständlich zu machen bzw. ihm ein Bild von der kriminalistischen Ermittlungsarbeit der Polizei zu geben. Teilweise erinnerte mich dies sogar an die ersten 3 Bände von Stieg Larsson im Rahmen der so genialen und von mir geliebten Millennium-Reihe.
    So spannend, logisch und gut auch das Buch beginnt bzw. über die ersten 100 Seiten geht, so konstruierter, unlogischer und unrealistischer wird es mit zunehmender Seitenzahl (zugegeben bleibt die Spannung erhalten).
    Nicht nur, dass es Carl und seinen Kollegen Rose und Assad unter Mithilfe zufälliger Ereignisse gelingt den Fall aufzuklären, erweisen sich die "Bösewichte" auf der einen Seite als geniale über Jahrzehnte im verborgenen arbeitende Strippenzieher. Doch gelingt es Ihnen trotz der Macht, Möglichkeiten und Ihres Einflusses nicht, einen der Ermittler „aus dem Weg“ zu räumen.
    Die Protagonisten bekommen zwar nicht die typischen Attitüden eines Superhelden zugeschrieben, doch kommen Sie aus allen noch so schwierigen Situationen immer wieder heraus.
    Ein weiterer negativer Punkt der mir aufgefallen ist, sind die zahlreichen „Nebenkriegsschauplätze“ rund um Carls Vergangenheit und das private Umfeld von Assad. Mit jedem Buch das ich gelesen habe, kommen mehr Fragezeichen die es langsam und vor allem über mehrere Bücher hinweg ziehend komplizierter machen.
    Auch die Beziehung zwischen Carl und Rose ging mir so ziemlich auf den Wecker. So interessant es noch bei Ihrem ersten Auftritt gewesen ist, so langweilig und nervig ist es mittlerweile. Hier kommt keine richtige Entwicklung voran bzw. das diese „Arbeitsbeziehung“ mal auf eine neue Ebene gehoben wird.
    Als letzten negativen Punkt, möchte ich das Finale furioso anmerken. Dies ist absolut und ohne Frage sehr spannend. Dennoch war es für mich mehr als konstruiert und sehr unglaubwürdig.
    Allein die Konstellation und die Handlungen durch / mit Curt Wad am Ende erschienen für mich mehr als überzeichnet.
    Auch hier würde ich mir mehr Realismus wünschen. Vielleicht vergleiche ich aber Adler Olsen immer wieder zu sehr mit Stieg Larsson und seinen ersten 3 Bänden....
    Zum Schluss ergibt sich für mich ein sehr geteiltes Bild. Adler Olsen schafft es durchaus eine, für mich, neue und interessante Story packend und spannend zu erzählen. Aber gleichzeitig wechselt er mit zunehmender Seitenzahl in eine Art „True Crime-Fiction“.
    Für die nächsten Bände würde ich mir persönlich den gleichen Aufbau bzgl. des Spannungsbogens wünschen aber mit einer deutlich realistischeren und nicht so sehr konstruierten Auflösung. Zum anderen hoffe ich, dass sich meine Fragezeichen rund um Carls „Amager-Fall“ reduzieren bzw. sich bei Assad und seinem Hintergrund langsam mal der Nebel hebt.
    So sehr die Protagonisten auch Sympathisch wirken, so sehr unnötig kompliziert und teilweise nervig ist das hinhalten des Autors bzgl. Ihrer Hintergründe und deren Vitas.
    Dennoch wünsche ich allen Interessierten viel Spaß beim Lesen, bei einem Buch, dass man trotz aller Kritik nicht mehr so schnell aus den Händen nehmen möchte.
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  • Rezension zu Verachtung

    "Verachtung" ist der vierte Band der Reihe um das Sonderdezernat Q. Der erste Band war sehr stark, aber mit den beiden Nachfolgern ("Schändung" und "Erlösung") hatte ich ein paar Probleme, obwohl ich gerade den dritten Teil nicht schlecht fand. "Verachtung" war meiner Meinung nach aber wieder auf dem Niveau von "Erbarmen"; obwohl von Anfang an klar ist, wer der Täter ist und man auch grob weiß, was geschehen wird, fand ich den Fall sehr interessant... und vor allem erschütternd. Das Nachwort, dass tatsächlich in Dänemark einmal so mit 'unerwünschten' Frauen umgegangen wurde, war erschreckend und hat die ganze Geschichte noch einmal furchtbarer gemacht; dem Autor ist es dabei meiner Meinung nach gut gelungen, das schwierige Thema sensibel zu behandeln, obwohl er recht genau beschreibt, was mit Nete gemacht wurde. Und am Ende, als man dachte, dass man nun ganz genau weiß, was passiert ist, gab es noch eine Wendung, die ich überraschend, aber wirklich gut umgesetzt fand. Davon abgesehen fand ich es interessant, nach und nach mehr über Netes Leben und ihr Leid zu erfahren und parallel dazu zu sehen, wie die Ermittler der Auflösung immer näher kommen.
    Auch die Figuren sind gut ausgearbeitet. Es gibt ein paar, die auf den ersten Blick klar schwarz/weiß gezeichnet sind, aber selbst hier gab es kleine (!) Momente, in denen es dem Autor gelungen ist, dass ich Mitgefühl für einen Mann hatte, der mir ansonsten kein bisschen sympathisch war.
    Ein wenig enttäuschend fand ich, dass man in diesem Buch wieder nur ein paar neue Schnipsel dazu bekommt, wer Assad denn jetzt eigentlich ist. Hier würde ich endlich gerne einmal konkrete Antworten bekommen, aber immerhin weiß man dafür mehr über Roses Leben und ihre Hintergründe. Auch Carls persönliches Umfeld wurde wieder behandelt und hier haben sich einige interessante Veränderungen ergeben; beruflich wird er immer noch von dem Fall belastet, bei dem einer seiner Kollegen sehr schwer verletzt und ein anderer getötet wurde. Einerseits finde ich diesen 'roten Faden' nicht schlecht, aber andererseits hätte ich auch hier gerne einmal ein paar Antworten. Vielleicht wird der nächste Band sie liefern.
    "Verachtung" bekommt von mir .
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  • Rezension zu Verachtung

    Meine Meinung:
    Grenzen der Zumutbarkeit für die Gesellschaft
    In Band 4 der Thrillerreihe um Carl Mørck und sein Team, hat es das Sonderdezernat Q mit einem fanatischen, alten Arzt zu tun, der sich vor vielen Jahren in den Kopf gesetzt hat, die dänische Bevölkerung zu "reinigen". Was für ihn soviel bedeutet wie: Ausländer, Dunkelhäutige, Sozialschmarotzer, geistig Minderbemittelte und dergleichen, die in seinen Augen sogenannte Untermenschen sind, zu sterilisieren, bzw. gegebenenfalls zur Abtreibung zu zwingen, damit sie sich nicht mehr vermehren können.
    Mich persönlich hat das ganze Vorhaben von diesem wahnsinnigen Arzt ein wenig an die zweite Weltkriegszeit denken lassen, denn gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem Denken von Adolf Hitler und unserem Arzt hier, sind wirklich nicht zu überlesen ...
    ~ Wer war er, dass er es wagte, sich zum Richter über Leben und Tod aufzuschwingen? ~
    (S. 153)
    Mittendrin in diesem unglaublichen Wahnsinn ist eine unserer Hauptprotagonistinnen Nete Hermansen. Wir lernen sie schon von klein auf kennen und erfahren allerhand, was ihr in ihren jungen Jahren widerfahren ist, was sie sich alles gefallen hat lassen müssen und verstehen dadurch dann auch recht bald, warum Nete zu so einem abgestumpften, gefühlskalten Wesen, das auf Rache sinnt, geworden ist.
    Nete war mir eine der liebsten Charaktere in diesem Buch, ständig habe ich mit ihr mitgelitten und mich gefragt, womit sie diese Ungerechtigkeit in ihrem Leben nur verdient hat. Und obwohl ich von Rache absolut nichts halte, kann ich sie dennoch verstehen, weshalb sie vergelten wollte. Netes Schicksal fand ich einfach nur traurig und unfair, man hat ihr so viel Leid und Unrecht angetan und mir als einfühlsamer Mensch hat das Mit-ihr-Mitfühlen richtig weh getan ...
    ~ "Du bist gut genug, Nete. Vergiss das niemals: Du bist gut genug." ~
    (S. 494)
    In diesem Buch gibt es meines Erachtens wieder sehr viele verschiedene erzählende Zeitebenen und Namen, die es sich zu merken galt, und für mich war es nicht immer leicht, mich schnell auf die dauernd wechselnden Erzählstränge einzustellen.
    Erzählt wird das Ganze wieder sehr rasant, flüssig und durchaus spannend. Je höher die Seitenzahl wurde, desto gefesselter war ich und am Ende des Buches bin ich nur noch an den Seiten gehangen. Der Schluss ist wirklich erwähnenswert: spannend, gefährlich, ekelhaft, abartig und absolut irre! (Lasst euch das auf keinen Fall entgehen!)
    Und unsere drei Ermittler Carl, Assad und Rose haben mir diesmal mehr denn je gefallen. Besonders Carl hat für mich in diesem Fall "den Vogel abgeschossen". - So wie in diesem Buch habe ich ihn bisher noch nicht erlebt: mit Problemen bombardiert (beruflich und privat) mit denen er auf eine für uns Leser witzige Art und Weise umgeht.
    Auch mein Lieblingssyrier Assad ist wieder einmalig. Die Geheimnisse, die sich um seine Person ranken, verdichten sich sogar noch ein wenig, aber durch seine unschuldige, gutmütige und engagierte Art hat er sich einfach in mein Leserherz geschlichen. Von ihm zu lesen ist jedes Mal ein besonderes Highlight!
    Und was soll ich zu unserer eigensinnigen Rose sagen? Diese Frau ist äußerst unterhaltsam. In meinen (und ich glaube auch in Carls und Assads) Augen hat die Gute eindeutig einen Sprung in der Schüssel ...
    ~ "Ich sag nur, dass es in ihr irgendetwas gibt, das wie ein Stein im Schuh scheuert." ~
    (S. 168)
    Ein im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich trauriger und wahnsinniger Fall in dem sich Carl und sein Team hier wiederfinden. Die Spannung baut sich nach und nach auf und gipfelt dann am Ende in einem irren Abschluss, den es sich absolut zu lesen lohnt.
    Lasst euch Verachtung bitte auf keinen Fall entgehen, dieser Fall ist nämlich grandiose Unterhaltung, wie man sie selten in Thrillern findet!
    5 !
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Verachtung

    Ich bin jetzt auch durch und muss sagen das das Hörbuch zwar seine schwächen hat, mich aber über weite Strecken sehr gut unterhalten hat. Da die Rezi von schwarz sich über weite Strecken mit meiner decken würde hier die kurzfassung aus meiner Sicht:
    Negativ:
    Ziemlich Spannungsarm. Richtig spannend wirds erst mitte der fünften CD (von sechs). Davor ist der Wissensvorsprung einfach zu groß
    Neutral:
    Kaum neues über Assad - Wobei ich wenn die Serie wirklich auf 10 Teile angelegt ist damit auch frühestens im übernächsten Band rechne.
    Der Druckluftnaglerfall geht weiter - Auch hier rechne ich nicht so schnell mit einer Lösung
    Mit Carls Cousin scheint sich ein neues Bändeübergreifendes Thema anzubahnen
    Positiv:
    Unschagbar sympatisches Ermittlerteam
    Alle Ermittlungsschritte sind immer nachvollziehbar, niemand stößt mal "zufällig" auf was
    Fazit:
    Nicht so gut wie der Vorgänger was insbesondere an der fehlenden Spannung liegt. Fans der Serie kommen auf ihre Kosten, auch wenn es kaum neues gibt. Wer die Serie nicht kennt und einfach nur einen guten Krimi sucht könnte enttäuscht sein
    Dem kann ich im übrigen nur voll zustimmen. Ich höre wirklich sehr viele Hörbücher. Das Konstrukt aus Rückblenden und Rückblenden in den Rückblenden hat auch mich einige mal zurückspulen lassen.
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  • Rezension zu Verachtung

    Zusammenfassung:
    Es ist der vierte Fall für das Sonderdezernat Q. Wie schon so oft entscheiden Rose und Assad, welcher Fall bearbeitet werden soll. Es ist der Fall der vermissten Rita Nielsen. Als Rose und Assad herausfinden, dass im Zeitraum von ein paar Tagen noch fünf weitere Personen vermisst gemeldet wurden ist auch Carl Morck überzeugt, dass mehr an dem Fall dran sein muss. Aber nicht nur das beschäftigt Carl. In seinem Privatleben treibt ihn seine „Ex-Frau“ Vera in den Wahnsinn und noch dazu will Mona ihm ihre Tochter vorstellen. Auch im alten Fall von Amanger gibt es neue Erkenntnisse, die Carl nicht erfreuen. Sie sprechen nämlich alle gegen ihn.
    Dafür kommen Carl und Assad in ihrem aktuellen Fall ganz gut voran. Sie werden auf eine Einrichtung aufmerksam, in die Mädchen und Frauen bis in die 1960er abgeschoben wurden. Diese Einrichtung befand sich auf Sprogø. Mädchen und Frauen, denen nicht zugestanden wurde Kinder in die Welt zu setzen wurden dort gezüchtigt und teilweise unfruchtbar gemacht.
    Auch Nete Hermansen war dort. Mehrere unglückliche Umstände führten dazu, dass sie durch die Hölle ging. Durch die Zwangssterilisierung wurde ihr Traum von einer eigenen Familie zerstört und sie kann die Leute nicht vergessen, die dafür verantwortlich sind.
    Carl Morck wird in seinen Ermittlungen auf eine Partei aufmerksam, die sich „Klare Grenzen“ nennt und sie treffen dort auf einen bekannten Namen, Curt Wad. Die Partei setzt sich für ähnliche Ziele ein, wie sie auf Sprogø hochgehalten wurden. Carl sieht hier einen Zusammenhang zu den Vermisstenfällen.
    Meine Meinung:
    Wie schon in den vorangegangenen Teilen der Serie besteht das Buch aus aktuellen Berichten und Erzählungen aus der Vergangenheit. Diese vergangenen Episoden berichten von Nete Hermansen. Dadurch ist der Hörer den Ermittlern in seinem Wissen voraus. Es bedeutet jedoch auch, dass es viel Konzentration bedarf, um nicht die Zeitangaben zu verpassen. Das Beziehungsgeflecht ist sehr komplex und wichtig für die Geschichte. Trotz diesem Vorwissen zieht sich eine Spannung durch die gesamte Geschichte und man darf sich auch auf überraschende Wendungen freuen.
    Die verschiedenen Nebencharaktere werden in diesem Teil weiter ausgebaut. Doch wer darauf hofft mehr über Assads Vorgeschichte zu erfahren sollte sich nicht allzu viele Hoffnungen machen.
    Alles in allem scheint „Verachtung“ eher dafür dazu sein die Spannung auf eine Fortsetzung zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Fall und zusätzlich entstehen beim Hörer immer mehr Fragen zu den Charakteren und auch zum „Druckluftnaglerfall“ auf Amanger.
    Fazit:
    Gelesen wird das 476 minütige Hörbuch von Wolfram Koch. Seine Stimme ist sehr angenehm und lässt einen in das Geschehen eintauchen. Ich würde das Hörbuch denen empfehlen, die keine Schwierigkeiten haben komplexe Geschehen und Zeitsprünge auditiv zu erfassen und so dem ganzen konzentriert folgen können. Wer sich beim hören gerne zwischendurch auf andere Dinge konzentriert verliert schnell den Faden und sollte lieber auf das Buch zurückgreifen.
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Ausgaben von Verachtung

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 544

Taschenbuch

Seitenzahl: 560

E-Book

Seitenzahl: 552

Hörbuch

Laufzeit: 00:17:26h

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