A Life Together: Wisdom of Community from the Christian East

Buch von Sigrist Seraphim

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu A Life Together: Wisdom of Community from the Christian East

    Original : Englisch, 2011
    INHALT (laut Klappentext) :
    “What if humanity came together in the light and spirit poured out at Pentecost? Would it not be possible to become of one heart and mind and to discover a unity? Can we live together, and together touch the Divine?”
    Written in the tradition of the Orthodox East’s “desert tradition” of short meditations on spiritual themes, Bishop Seraphim’s new book is the Eastern Church’s answer to Dietrich Bonheoffer’s great reflection on similar themes. Here, Bishop Seraphim explores the Russian understanding of the term Sobornost, a word for “community” first introduced in the 19th century, which has taken shape as a key concept for exploring what community means and how unity between human beings is truly possible.This uniquely Eastern perspective on a topic of interest to people everywhere will appeal to anyone hungering for a new understanding of community that can inspire daily life. The book will also leave readers with the happy awareness that the history of the Church is not something closed and complete, nor is Christianity an exhausted creed which has run its course. Instead, Christianity is young and ever new, and the Church is just beginning to discover the inwardness that is implicit in the Gospels.
    KONTEXT (nach meinem Verständnis) und ANMERKUNGEN :
    Heute und immer werden sich Menschen die Frage nach dem Sinn stellen. Und immer noch finden viele Menschen im christlichen Glauben einen Ansatz, Antworten und Impulse. Doch wir stossen heute auf einen neuen Umstand in der Geschichte : Beziehen sich noch viele Menschen auf einen (christlichen) Glauben, wird doch die (zumindest die) institutionalisierte Struktur (= die Kirche) infrage gestellt. Glaube erscheint als persönliche, oder gar individuelle Angelegenheit.
    Was sind aber die Charakteristika der Gemeinschaft der Gläubigen ? Wie bekommen wir wieder einen Sinn dafür, dass uns diese « zutiefst persönliche Angelegenheit » GLEICHZEITIG in einen Rahmen der/einer Gemeinschaft stellt ? Dabei geht es nicht nur um eine soziale Wirklichkeit und notwendigen Übermittlungsräumen und -orten, sondern um eine zutiefst geheimnisvolle Wirklichkeit einer in Gott und zwischen uns sich erbauenden Gemeinschaft.
    Bischof Sigrist geht diesen kommunitären Aspekt aus der Sicht der orthodoxen Kirche an, und kann sich dabei auf die Weisheit und Glaubensschätze beziehen, die uns teils neu sein und überraschen mögen. Grundvokabel einer Annäherung an das Geheimnis der Gemeinschaft, der Kirche ist dabei die « sobornost ». In diesem Begriff sind verschiedene Aspekte, die im Buch dann herausgearbeitet und meditativ vorgestellt werden, vereint. Die sobornost, russische Übersetzung für das griechische « katholikos » des Glaubensbekenntnisses, umfasst unter anderem sowohl die Gemeinschaft über Grenzen von Zeit und Raum hinweg, als auch die Realität, dass die universale Dimension im Einzelnen enthalten ist, sprich : dass eine konkrete Gemeinschaft vor Ort jeweils einer Grundanforderung auf Universalität zu entsprechen hat.
    Nach einer kurzen Einleitung und Hinführung spricht der Autor in einem ersten, längeren Teil eben von der sobornost in verschiedenen Aspekten der Beschreibung von Gemeinschaft. In einem zweiten Teil geht es um (Aus-)Schauen, Wachen, Sehenkönnen als wichtiges Thema der sobornost.
    Es folgen dreißig kurze Elemente zum Thema der Komplimentarität und ein vierter Teil zum Thema des Gebets und der Mission als Einladung einer Bewegung hin zum anderen und dem Versuch einer Begegnung mit dem anderen. Ein kurzer Epilog schließt das Buch ab.
    Das ganze Buch ist in sehr kurze Abschnitte unterteilt, die zum Innehalten und Meditieren einladen. Es handelt sich also nicht um ein theologisches Lehrbuch als eben, wie der Untertitel sagt, einer « Weisheit von Gemeinschaft aus dem christlichen Osten ».
    Der Autor bezieht sich auch auf Autoren und Texte anderer Traditionen und gibt Querverweise (siehe auch anhängende Bibliographie und weiterführende Lektüren), die Zeichen einer weiten Schau sind. Ich selber bin darin schon relativ daheim, kann aber nicht einschätzen, inwieweit diese Bezüge für andere immer direkt verständlich sind. Ich denke allerdings, dass es eine gute Herausforderung ist, sich auf sie einzulassen, den ein oder anderen unbekannten Gedanken und Autor kennenzulernen.
    Hier ein sehr interessantes Interview mit dem Autor des Buches (auf Englisch) :
    http://easternchristianbooks.b…-bp-seraphim-sigrist.html
    ZUM AUTOR :
    Bischof Seraphim (Sigrist) of Sendai ist ein pensionierter Beschof der japanischen Kirche. Er wurde am 13.12.1941 als Josef Sigrist in Nyack, New York, geboren und wuchs als Presbyterianer auf. Beim Ende seines College wurde er in der Orthodoxen Kirche aufgenommen. Er studierte in St. Vladimir's Orthodox Theological Seminary, wo er 1967 anschloss. 1967 verliess er New York in Richtung Japan, wo er innerhalb der japanischen Kirche als Englischlehrer arbeitete und gleichzeitig als Diakon einer Gemeinde. 1969 wurde er Mönch, nahm den Namen Seraphim an und zum Priester geweiht. Nach zwei Jahren als Gemeindepriester wurde er zum Bischof von Sendai (Stadt im Norden und am Pazifik) und Ostjapan. 1987 kehrte er in die USA zurück, wo er unterrichtete und schrieb. Regelmäßig besuchte er Russland.
    Andere Bücher, siehe auch : http://www.amazon.co.uk/s/ref=…keywords=seraphim+sigrist
    Hier ein Link zu seiner Seite im « livejournal » : http://seraphimsigrist.livejournal.com/
    Paperback: 200 pages
    Publisher: Paraclete Press (MA) (30 Jun 2011)
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Ausgaben von A Life Together: Wisdom of Community from the Christian East

Taschenbuch

Seitenzahl: 154

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  • Mitglied seit 30. März 2006
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