Das Tal des Grauens

Buch von Michael Knoke

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Tal des Grauens

    Inhalt:
    Im Frühjahr des Jahres 1968 macht sich eine Expedition auf die Suche nach einem bisher nicht kartographierten Tal irgendwo in den Appalachen. In zahlreichen Legende der lokalen Ureinwohner gilt das Tal als Heimstätte eines mächtigen verschollenen Stammes, als heiliger Ort von dem aber zugleich eine furchtbare Bedrohung ausgehen soll. Nur Schamanen ist es erlaubt das Tal zu betreten. Die Teilnehmer der Expedition ignorieren alle Warnungen und machen sich, geführt vom indianischen Scout Running Horse auf den Weg in die Berge.
    Außer Running Horse verschwinden die Teilnehmer der Expedition spurlos. Der Indianer selbst erscheint eines Tages halb wahnsinnig ein seinem Dorf, in den Händen das Tagebuch des Expeditionsleiters.
    Die Aufzeichnungen berichten von merkwürdigen Wetterphänomenen, einen unerklärlichen Geräuschen und unbekannten Bestien, denen die Männer letztlich zum Opfer gefallen sein sollen. Jahre später fällt das Tagebuch Dr. Richard Matheson in die Hände, der als Jugendlicher den Aufbruch der ersten Expedition miterlebt hat. Nach Durchsicht der Aufzeichnungen ist er fest entschlossen, dass Geheimnis um das verborgenen Tal zu lüften. Er organisiert eine neue Expedition, der sich schließlich auch Running Horse wiederum als Scout anschließt. Auch sie gelangen letztlich in das verborgene Tal, wo Matheson und seine Gefährten sich bald mit Mächten jenseits von Raum und Zeit konfrontiert sehen.
    Der Roman selbst ist in Form eines Berichtes des Icherzählers verfasst. Der Protagonist versucht durch das Schreiben, das Erlebte zu verarbeiten und zugleich eine weitere Erkundung des besagten Tales zu verhindern. Der Stil ist dabei sehr flüssig gehalten. Die verschiedenen Charaktere, die übrigen Expeditionsteilnehmer - im Besonderen der Scout Running Horse - bleiben überwiegend Randfiguren und sind dem entsprechend eher blass gehalten. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Erzähler, einem rational und nüchtern denkenden Wissenschaftlicher, der sich plötzlich mit Ereignissen konfrontiert sieht, die er nicht erklären kann.
    Die Handlung erinnert stark an die Werke H.P. Lovecrafts und seiner Schüler. Das Motiv des kosmischen Grauens, das in die prinzipiell rational erklärbare Welt eindringt, steht dabei ganz im Vordergrund. Das Grundthema wird durch Inhalte aus der indianischen Mythologie angereichert, leider treten diese im Laufe der Handlung eher in den Hintergrund. Hier geht leider großes Potential verloren.
    Fazit:
    Knokes Erzählung ist eine solide und durchwegs spannende klassische Horrorgeschichte in der Tradition Lovecrafts, auch wenn sie nicht ganz die Qualität des großen Vorbildes erreicht.
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Ausgaben von Das Tal des Grauens

Taschenbuch

Seitenzahl: 140

Besitzer des Buches 4

Update: