Sams im Glück

Buch von Paul Maar, Nina Dulleck

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Sams im Glück

Was wäre Familie Taschenbier ohne das Sams? Das rüsselnasige Wesen ist Herrn Taschenbier wie ein eigenes Kind ans Herz gewachsen. Doch eines Tages ist das Sams weg. Zu seinem eigenen Entsetzen muss es nach 15 Jahren, 15 Tagen und 15 Minuten wieder in die Samswelt zurück – denn sonst würde der Mensch, bei dem es lebt, selbst ein Sams werden. Die ersten Anzeichen gibt es bei Herrn Taschenbier bereits. Wird er nun wirklich zum Sams? Und muss das echte Sams seinen Papa verlassen? Dass Herr Taschenbier auf seine alten Tage sogar noch einen Bus klaut und auf einem Kamel reitet, hätte nicht einmal das Sams für möglich gehalten … Der Klassiker von Paul Maar - neu illustriert von Nina Dulleck
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Serieninfos zu Sams im Glück

Sams im Glück ist der 7. Band der Sams Reihe. Diese umfasst 12 Teile und startete im Jahr 1973. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Über Paul Maar

Die Bücher um das Sams, einem frechen Fabelwesen, das Wünsche erfüllen kann, gehören in Deutschland zu den beliebtesten Kinderbüchern. Geschrieben wurde diese Buchreihe von Paul Maar, der 1937 in Schweinfurt geboren wurde. Mehr zu Paul Maar

Bewertungen

Sams im Glück wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sams im Glück

    Da der Klappentext meiner Meinung nach ein bisschen viel verrät, gibt es ein paar eigene Worte zum Inhalt:
    Nach exakt 15 Jahren, 15 Tagen und 15 Minuten die das Sams bei Familie Taschenbier verbracht hat, müsste es eigentlich wieder zurück in die Samswelt, so lautet die Regel. Ansonsten wird etwas Furchtbares passieren. Das Sams möchte die Taschenbiers aber ganz und gar nicht verlassen und zunächst scheint auch nichts Ungewöhnliches zu geschehen. Nur Papa Taschenbier verhält sich zunehmend merkwürdig. Ob das eine verspätete Midlife crisis ist?
    Obwohl Paul Maar bereits nach dem vierten Buch ankündigte die Reihe nicht weiter fortzusetzen, durften sich Sams-Fans seitdem über drei weitere Bände freuen. Auch im siebten Band hält er, bis auf kleine Variationen (die ein Zeitsprung um 15 Jahre nötig macht) weitestgehend an altbewährtem Aufbau und Personenkreis fest. Im Mittelpunkt steht natürlich die rothaarige Rüsselnase, unterstützt von sämtlichen Mitgliedern der Familie Taschenbier und deren Freundes- und Bekanntenkreis. Passend zur überschaubaren Charakterzahl umfasst auch die Handlung wie gewohnt nur ein paar Tage, die es jedoch in sich haben. Das Buch ist in (kind- und vorlesegerechte) schöne kurze Kapitel unterteilt, gespickt mit einer Menge Gedichte und Illustrationen.
    Es gibt jedoch auch ein paar Neuerungen: Zum ersten Mal sind auch die Zeichnungen im Buch komplett farbig. Außerdem hat sich Paul Maar diese Geschichte nicht allein, sondern gemeinsam mit Ulrich Limmer (Produzent der Samsfilme) ausgedacht, der parallel ein Drehbuch für einen neuen Film ausgearbeitet hat. Auf die Auswirkungen dieser Kooperation auf die Geschichte komme ich noch zu sprechen.
    Erst einmal zu meinem Leseeindruck; nachdem ich vom letzten Buch enttäuscht war, habe ich mit gemischten Gefühlen angefangen zu lesen. Doch ich wurde belohnt - es ist genau die Fortsetzung, die ich mir als Kind immer erträumt habe . Einige Jahrzehnte in die Zukunft schauen zu können, um zu sehen, was aus den liebgewonnenen Figuren wohl geworden ist (und zu überprüfen, ob die eigenen Ideen und Überlegungen „richtig“ waren).
    Die Geschichte hält wieder eine Reihe amüsanter Turbulenzen und lustiger Abenteuer bereit, bis zu diesem Punkt ist also alles wunderbar und ich kann es Paul Maar nicht übel nehmen, dass er sich ebenso schwer vom Sams trennen kann wie ich.
    Trotzdem trübt ein großes ABER die Wiedersehensfreude. Bereits beim letzten Band hat es mich enorm gestört, dass viele Samsregeln und Gesetzmäßigkeiten, die bisher das Geschehen bestimmt haben, einfach außer Acht gelassen wurden (siehe hier ). Auch dieses Mal habe ich das Gefühl, dass nicht die Handlung nach diesen Regeln verläuft, sondern krampfhaft bestehende Vorgaben auf Biegen und Brechen angepasst werden, nur damit die Handlung funktioniert. Es entsteht der Eindruck als habe der Autor nach der einfachsten Lösung gesucht, ohne dabei auf Glaubwürdigkeit und Authentizität zu achten. Selbst Änderungen, die erst im 6. Band vorgenommen wurden, werden einfach ignoriert, sodass der Anschluss an die übrige Reihe mehr und mehr verloren geht .
    Dazu trägt auch die Zusammenarbeit mit Limmer bei. Denn dadurch vermischen sich plötzlich die Mediengattungen, Eigenheiten der Filme tauchen plötzlich im Buch auf . Wenn Filmemacher schon immer darum bitten, dass ihr Werk unabhängig von der Buchvorlage gesehen werden soll, dann muss das auch umgekehrt gelten.
    Fazit: Insgesamt bietet das neue Sams soliden Lesespaß. Schafft man es das Buch nicht unbedingt als Teil der Reihe zu sehen, sondern als Einzelabenteuer (sozusagen als Bonusmaterial), sodass die Anschlussfehler nicht so stark ins Gewicht fallen und die Geschichte keinem direkten Vergleich mit den ersten Samsbänden standhalten muss, ist die Freude sicherlich noch etwas ungetrübter. Von mir gibt es 3,5 blaue Wunschpunkte.
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Ausgaben von Sams im Glück

Hardcover

Seitenzahl: 240

E-Book

Seitenzahl: 208

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:01h

Besitzer des Buches 17

Update: