Tod und Teufel

Buch von Frank Schätzling

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Tod und Teufel

Köln im September 1260: Jeder steht gegen jeden. Erzbischof und Bürger versuchen, einander mit allen legalen und illegalen Mitteln in die Knie zu zwingen. Jacop der Fuchs, Dieb und Herumtreiber, zeigt an den erzbischöflichen Äpfeln indes mehr Interesse als an der hohen Politik. Was ihm nicht gut bekommt: In den Ästen eines Apfelbaumes sitzend, wird er Zeuge, wie ein höllenschwarzer Schatten den Dombaumeister vom Gerüst in die Tiefe stößt. Er hat den Mord als einziger gesehen. Aber der Schatten hat auch ihn gesehen. Er heftet sich an Jacops Spuren und bringt jeden um, den Jacop einweiht. Als Jacop begreift, daß der Sturz vom Dom nur Auftakt einer unerhörten Intrige war, ist es fast schon zu spät. Premium Edition: Mit einem Stadtplan des mittelalterlichen Kölns und einem ausführlichen Glossar.
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Serieninfos zu Tod und Teufel

Tod und Teufel ist der 1. Band der Kölner Krimis Reihe. Sie umfasst 5 Teile und startete im Jahr 1995. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2000.

Bewertungen

Tod und Teufel wurde insgesamt 103 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Tod und Teufel

    Ein historischer Roman, der im 13. Jhd. in Köln spielt.
    Jacop, der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot.
    Jacop findet Hilfe und Unterstützung bei Jasper von Rodenkirchen, einem klugen, scharfsinnigen Dechanten und Physikus, und dessen Familie. Jacop und Jasper decken gemeinsam eine Verschwörung höchster Patrizierkreise auf.
    Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen von Kirche und Patriziertum in Köln werden die Themen Moral, Religion und rechtes Handeln ausgearbeitet. Die Handlung des Romans ist gut konstruiert und durchdacht aufgebaut, die Figuren sind mit allen menschlichen Fehlern gut gezeichnet, der Schauplatz Köln ist interessant gewählt. Ich kann nicht beurteilen, ob die historischen Hintergründe korrekt erzählt sind, mir erscheint es schlüssig. Nur die philosophischen Ausführungen aus Jaspers Mund sind mir fast zuviel. Die vielen Dialoge stören mich nur wenig.
    Mir hat dieser Roman gut gefallen. Ich vergebe:
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  • Rezension zu Tod und Teufel

    Ich hatte mir das Hörbuch bereits vor einigen Monaten aus der Bücherei ausgeliehen und fand die Musik wie axelotle auch so störend, dass ich das Buch ungehört zurück gegeben habe. Ich wollte es gern abends im Bett hören, da war die Musik im Gegensatz zum Text viel zu laut. Und man kann die Tracks nicht mal eben kurz anhören, um zu wissen, wo man stehengeblieben war, weil sie immer mit der Musik beginnen. Da habe ich schon bei der ersten CD abgebrochen.
    Doch in den Osterferien hatte ich Urlaub, ich habe mir das Hörbuch noch einmal ausgeliehen und es mit Genuss gehört. Dabei saß ich allerdings meistens in der Sonne auf dem Balkon und hatte Zeit, mehrere CD's hintereinander zu hören. Auch die Kleiderschränke konnte man dabei wunderbar aufräumen ... Die Musik empfand ich dabei als sehr passend und stimmig. Witzig war nur, dass sie am Schluss noch lange lief und ich immer dachte, es müsse noch was vom Nachwort kommen.
    Frank Schätzing liest selber und er liest m.M. nach sehr gut.
    Und es war schon so lange her, dass ich das Buch gelesen hatte, dass ich vieles nicht mehr wusste.
    Ich fand die Geschichte auch beim 2. Mal sehr gut und spannend. Ein empfehlenswertes Hörbuch, wenn man es ohne große Unterbrechungen hören kann.
    grüße von missmarple
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Tod und Teufel

    Als Hörbuch einfach genial!
    Bei dem Hörspiel handelt es sich um einen Mittelalter-Krimi.
    Die Geschichte spielt im mittelalterlichen Köln.
    Es geht um den Tod des Dom-Baumeisters.
    Punkte, die mir positiv aufgefallen sind:
    Die musikalische Untermalung / Einspielung (oft mit alten Instrumenten aus der damaligen Zeit) vermittelt eine sehr düstere, jedoch passende, Stimmung.
    Die Erzählung wird mit ruhiger Stimme und guter Betonung gesprochen; sehr angenehme Stimme.
    Ebenso sind die Dialoge mit voller Klangfarbe und eindringlicher Betonung gesprochen.
    Die gehobene Sprache und Sprechweise sowie die verwendeten „altertümlichen Begriffe“ runden das stimmige Bild ab.
    Ich finde, dass der Autor ein begnadeter Erzähler ist: „… einen Augenblick – dieses Nichts an Zeit…“ finde ich eine sehr gelungene Formulierung.
    Besonders gut gefallen haben mir die philosophischen Diskussionen z.B. über die Kreuzzüge sowie deren Hintergründe.
    Einziger Kritikpunkt:
    Die Musikeinspielung ist oftmals zu laut, während die Dialoge meist sehr leise gesprochen sind; so ist es schwierig die korrekte Lautstärkeregelung einzustellen.
    Die szenische Lesung mit Dialogen und Musik hat mir sehr gut gefallen; ich finde dies ein sehr aufwendiges und hochwertiges Hörspiel!
    Ein Mittelalter-Spektakulum - ein opulentes Werk.
    Fazit: Ein Theaterstück für die Ohren!
    5 Sterne (von max. 5 Sternen)
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  • Rezension zu Tod und Teufel

    Frank Schätzing ist Autor. Und zwar ein erfolgreicher. In diesem Hörbuch ist Schätzing aber mehr: Er ist Autor, Hörbuchsprecher und er hat auch noch die Musik selbst eingespielt! Tausendsassa? Selbstüberschätzung? Kontrollfreak? Hier meine Meinung...
    Inhalt by Frank Schatzing
    Jacob ist Bettler im Köln des Jahres 1260 und schlägt sich mit dem Diebstahl von Nahrungsmitteln durchs Leben. Als er Äpfel von einem Baum stielt wird er Zeuge eines Mordes auf der Baustelle des Doms. doch auch der Mörder hat ihn gesehen. Jeder dem er von dem Vorfall Erzählt wird kurze Zeit später ermordet und auch er wird ständig verfolgt. Die einzige Möglichkeit die ihm bleibt ist das Komplott im Hintergrund selbst aufzudecken....
    Die Handlung hat mich angenehm überrascht. Die erste CD zieht sich noch in die Länge, aber dann nimmt die Handlung richtig Fahrt auf. Es ist kein typischer Mittelalterroman. Es gibt keine großen geschichtlichen Ereignisse, keine tragischen Liebesgeschichten oder Schicksale, keine Treffen mit bedeutenden Persönlichkeiten... Es ist einfach eine Kreuzung aus Krimi und Katz und Maus Spiel in einer mittelalterlichen Umgebung. Auch der ein oder andere Charakter passt nicht so richtig in die Zeit, was aber egal ist. Die Charaktere sind Liebenswert ausgefallen und auch gerne mal ein wenig Ironisch... Richtig schön erfrischend.
    Ja, Frank Schätzing ist ein erfolgreicher Autor und zwar zurecht. Ich selbst mag seine bisweilen ausufernde Art nicht so sehr. In diesem Hörbuch gibt es diese aber nicht. Außer dem schwachen Anfang der dazu verleitet das Werk wieder wegzulegen hat die Geschichte mich richtig fasziniert!
    Das Hörbuch
    8 CD's für ein relativ dünnes Buch (384 Seiten). Das ist mal ein Vorbildlicher Umfang. Die Geschichte kommt dementsprechend wenig gekürzt und ohne Logikbrüche aus. Gute Geschichte, mehr als Ausreichender Umfang: Jetzt kann doch kaum noch was schiefgehen oder? Naja, die 8 CD's muss man schnell relativieren... Das wird schon beim Hören des ersten Tracks klar. Dieser ist 2 Minuten Lang und besteht nur aus Musik... Bis in Kapitel Kapitel 2 endlich die Geschichte beginn wird nochmal 1 Minute Musik abgespielt...
    Musik by Frank Schätzing:
    Bei Historischen Hörbüchern leider weit verbreitet: Es wird Musik eingespielt. Ich persönlich mag keine Musik in Hörbüchern und bin auch außerhalb von Hörbüchern kein Fan oder gar Kenner von mittelalterlicher Musik... Trotzdem gibts dazu jede Menge zu sagen weil die Musik in diesem Hörbuch einfach unabhängig von Ihrer Qualität ein Ärgernis ist:
    - Die Musik ist an jedem Kapitelanfang vorhanden und dauert von wenigen Sekunden bis hin zu 2 Minuten. Bei 87 Tracks bedeutet das schonmal 1 CD komplett mit Musik...
    - ... die man eben auch nicht wegdrücken kann weil sie am Kapitelanfang ist...
    - ... was dazu führt das man wenn man mal nicht mehr genau weis wo man war sinnlos im Kapitel spulen muss bis endlich mal text kommt.
    - Außerdem gibt es bei ca jedem zweiten Kapitel auch nochmal Musik am Kapitelende. Die kann man zwar wenigstens wegdrücken, aber...
    - ...manchmal kommt auch noch Musik in langen Kapiteln, also muss man mit dem wegdrücken vorsichtig sein den man weis ja nie ob danach noch was kommt...
    - ... so oder so geht dadurch noch einmal eine halbe CD für Musik drauf
    - Die Musikstücke sind willkürlich platziert und haben aus meiner Sicht nichts mit der Stimmung im Buch zu tun.
    - Besonders Ärgerlich: Es kommt mehrfach vor das am Ende eines Kapitels und am Anfang des nächsten Kapitels das absolut identische Musikstück läuft. Somit hört man das selbe gedudel manchmal 2x hintereinander
    - Die Musik ist schlecht abgemischt und im Vergleich zum Text zu laut. In meinen Ohren klingt es auch wenig Mittelalterlich und teilweise zu synthetisch,
    - Das erste und die letzen 15 (!!) Kapitel bestehen ausschließlich aus Musik (Teilweise 8 Minuten lange Tracks). Macht nochmal über eine halbe CD Musik.
    Bei all diesen doch gravierenden Punkten muss man der Hörbuchproduktion aber eines zu gute halten - Der größte alle Fehler wurde NICHT gemacht: Entweder es läuft Musik, oder es wird gesprochen. Nie wird paralell gesprochen und musizert. Die Musik wird so zwar zum regelmäßigen Stimmungstöter und zu einem Ärgerniss, macht das Hörbuch aber wenigstens nicht komplett unhörbar...
    Der Sprecher (Frank Schätzing)
    Frank Schätzing ist Kölner. Eigentlich doch naheliegend das jemand mit einem gewissen köllschen Singsang in der Stimme (s)ein Hörbuch vertont das in Köln spielt. Auch in "Der Schwarm" war Schätzing schon als Sprecher unterwegs. Hier hat er einen einzelnen Charakter vertont und das gut gemacht. Hier ist er aber alleiniger Hörbuchsprecher und das ist eine andere Hausnummer. Eine gewisse Stimmvielfalt kann man Schätzing dabei nicht absprechen und er ist auch engagiert bei der Sache. Dennoch, selten war der allseits bekannte Satz aus Arbeitszeugnissen so angebracht: Es war stets bemüht... Seine Betonung ist eine Katastrophe und es ist einfach nicht schön anzuhören. Seine Stimme reist mich immer wieder aus der Geschichte. Sein Köllscher Unterton ist selbst für mich der ein großer Fan der Stadt Köln ist und seine Wahlheimat in die nähe gelegt hat schwer zu ertragen.
    Fazit:
    Inhaltlich vieleicht der beste Roman von Schätzing den ich bisher gelesen/gehört habe. Deshalb gelingt es mir sogar erstaulich oft trotz der doch mäßigen Sprecherleistung von Schätzing tief in die Geschichte abzutauchen. Allerdings maximal so lange bis wieder Musik kommt dann ist wieder aufschrecken angesagt.... Schätzing bleib bei deinen Leisten. Ohne Musik und mit einem durchschnittlichen Sprecher hätte ich 4-5 Sterne gegen, so allerdings bleiben
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Ausgaben von Tod und Teufel

Taschenbuch

 

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 513

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