Der Weihnachtswunsch

Buch von Richard Paul Evans, Anita Krätzer

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Weihnachtswunsch

James ist erfolgreicher Immobilienentwickler und will nach ganz oben. Dafür geht er über Leichen. Als er eines Tages fälschlicherweise für tot erklärt wird, liest er allenthalben, ohne ihn sei die Welt besser dran. Das wirft James völlig aus der Bahn. Ist er wirklich so schlecht, wie seine Mitmenschen sagen? James möchte das Gegenteil beweisen. Sein Plan: das Leid der Menschen wiedergutzumachen, denen er am meisten geschadet hat, und zwar bis Weihnachten. Doch dafür bleiben ihm nur wenige Tage ...
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Bewertungen

Der Weihnachtswunsch wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Weihnachtswunsch

    Ein moderner Ebenezer Scrooge!
    Im Grunde ist "Der Weihnachtswunsch" eine moderne Variante des bekannten Weihnachtsmärchens von Charles Dickens:
    Der reiche Karrieremensch James muss an Weihnachten erkennen, was für ein selbstsüchtiges, leeres Leben er führt und wie vielen Menschen er damit geschadet hat, und das rüttelt ihn dermaßen auf, dass er Besserung gelobt. Deswegen bittet er seine Sekretärin, ihm eine Liste mit den Menschen zu erstellen, die am meisten unter ihm gelitten haben, und macht sich auf den Weg, sie nacheinander aufzusuchen und den Schaden, den er angerichtet hat, wieder gutzumachen.
    Die Geschichte ist also nicht unbedingt etwas Neues, aber ich fand sie interessant, unterhaltsam und berührend umgesetzt. Ich war angenehm überrascht, dass der Autor es James nicht zu einfach macht - der reumütige Büßer muss schnell erkennen, dass man sich Vergebung nicht mal so eben erkaufen und Unrecht nicht immer ungeschehen machen kann. Nicht jeden Punkt auf der Liste kann James abhaken. Und mehr und mehr begreift er, dass seine Reue von Herzen kommen muss, aus dem ehrlichen Wunsch heraus, zu helfen - und nicht aus dem Wunsch heraus, das eigene Gewissen zu beruhigen.
    Religion und Glaube spielen in diesem Buch eine Rolle, stehen aber nicht im Mittelpunkt; man kann auch als nicht religiöser Mensch etwas für sich mitnehmen. Für mich ist es ein Buch, das dazu anregt, auch mal über das eigene Verhalten nachzudenken und sich vorzunehmen, jetzt, in der Gegenwart, alles zu tun, damit man in der Zukunft nichts bereuen muss.
    Anfangs hatte ich nicht erwartet, mich mit James anfreunden zu können, so egoistisch und skrupellos ist sein Verhalten. Aber natürlich erfährt man im Laufe des Buches noch, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ein Mann, der in jungen Jahren freundlich, hilfsbereit und warmherzig war, sich dermaßen in einen eiskalten Geschäftsmann verwandelt, und das hat mich halbwegs mit ihm versöhnt. Vergebung ist ein wichtiges Thema in diesem Buch, und James tut wirklich sein Möglichstes, um sie sich auch zu verdienen.
    Natürlich geht seine Wandlung sehr schnell vonstatten und das ist sicher nicht ganz realistisch, aber das hat mich nur wenig gestört, schließlich verwandelt sich auch in Dickens' Weihnachtsmärchen Ebenezer Scrooge quasi über Nacht! Von einem Weihnachtsbuch erwahrte ich weniger Realitätsnähe als von einem regulären Roman.
    Auch die anderen Charaktere haben mir an sich gut gefallen, denn auch diejenigen, die nur kurz auftauchen, haben alle ihre ganz persönliche Geschichte und wirkten auf mich glaubhaft und lebendig. Allerdings hätte ich mir bei vielen der Menschen auf James' Liste gewünscht, noch wesentlich mehr über sie zu erfahren! Sie wurden zum Teil eben doch sehr schnell abgehakt, und auf zum nächsten.
    Der Schreibstil ist eher einfach, aber angenehm und flüssig zu lesen, und so hatte ich das Buch dann auch in nur einer Nacht durch.
    Das Ende ist eine bittersüße Mischung, bei der nicht alles gut ausgeht, es aber doch in allem auch Hoffnung gibt, und das macht es für mich trotz kleiner Kritikpunkte zu einem schönen Weihnachtsbuch.
    Fazit:
    Der reiche Geschäftsmann James liest seinen eigenen Nachruf in der Zeitung - ein Versehen, das ihm die Augen öffnet, denn nun fühlt sich alle Welt frei, sich darüber auszulassen, was für ein skrupelloser Fiesling er doch war. Und jetzt, wo er so darüber nachdenkt, stellt er fest: sie haben recht. Also bittet er seine Sekretärin, ihm eine Liste mit den Menschen zu erstellen, denen er am meisten geschadet hat, und zieht los, das Unrecht wiedergutzumachen.
    "Der Weihnachtswunsch" ist für mich kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber es ist ein nettes Buch für zwischendurch, wenn man im Weihnachtstrubel mal ein wenig die Seele baumeln lassen will, das aber dennoch zum Nachdenken anregt. Natürlich ist nicht alles realistisch, aber der Autor lässt durchaus auch manches bittersüß enden.
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  • Rezension zu Der Weihnachtswunsch

    Auf der Suche nach einem Buch das schön in die Weihnachtszeit passt, bin ich auf dieses hier gestoßen. Die Kurzbeschreibung fand ich schon sehr ansprechend und freute mich deshalb sehr auf das Buch. Und ich muss sagen, es hielt was es verspricht.
    Der Plot, reicher aber eingebildeter Mann meint durch sein Vermögen sei er der Beste und kann somit ärmere Menschen strafen. Ist nur aufs Geld aus und geht deshalb auch über Leichen ..
    ist nicht neues, aber Herr Evans hat es geschafft ein schönes, nettes, liebevolles Buch auf die Beine zu stellen.
    Gerade die Sichtweise, das James Kier seinen eigenen Nachruf lesen muss noch dazu Kommentare von seinen „Freunden“, hat mir sehr gut gefallen bzw. war es mal etwas anderes. Es war sehr interessant zu lesen, wie die anderen ihn zu „Lebzeiten“ gesehen haben.
    Das alles schockiert James Kier so sehr das er einsehen muss das sein jetziges Leben auf keinen Fall besser ist als sein früheres, Geld ist eben nicht alles auf der Welt! Schon gar nicht wenn man dadurch eine Liebe gehen lassen muss …
    Man erfährt im Laufe des Buch warum Kier so ist, wie er geworden ist und das er nicht immer so eingebildet war. Es ist nett die Geschichte zu erfahren bzw. zu lesen und zu sehen das sich Menschen ändern können, wenn sie nur wollen.
    Mit seinen 282 Seiten ist das Buch sehr schnell ausgelesen, auch hat es jetzt vielleicht nicht so einen Tiefgang, wie soll das bei so wenigen Seiten auch gehen, trotz allem ist es ein schönes Buch für nebenbei das einen hoffen lässt!
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  • Rezension zu Der Weihnachtswunsch

    Klappentext:
    James ist erfolgreicher Immobilienentwickler und will nach ganz oben. Dafür geht er über Leichen. Als er eines Tages fälschlicherweise für tot erklärt wird, liest er allenthalben, ohne ihn sei die Welt besser dran. Das wirft James völlig aus der Bahn. Ist er wirklich so schlecht, wie seine Mitmenschen sagen. James möchte das Gegenteil beweisen. Sein Plan: das Leid der Menschen wiedergutzumachen, denen er am meisten geschadet hat, und zwar bis Weihnach- ten. Doch dafür bleiben ihm nur wenige Tage…
    Eigene Inhaltsangabe:
    James Kier ist ein Chef, wie man ihn nicht haben möchte und wer ihn zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr. Beruflich ist er unheimlich erfolgreich und dabei nimmt er keine Rücksicht auf seine Mitmenschen. Als er fälschlicherweise für tot gehalten wird, erfährt er, was die Menschen wirklich vom ihm halten und es trifft ihn wie ein Schlag. Ist er wirklich so ein Monster? Ist die Welt tatsächlich ohne ihn besser dran? Mit Hilfe seiner Sekretärin Linda Nash will er Wiedergutmachung leisten. Ist dies überhaupt noch möglich? Und worum geht es ihm dabei? Den Menschen zu helfen, oder selber in einem besseren Licht dazustehen? James sucht die Menschen auf, denen er besonders großen Schaden zugefügt hat und muss dabei feststellen, dass man nicht alles wiedergutmachen kann und es manchmal einfach zu spät ist.
    Zudem befindet er sich gerade im Scheidungsverfahren und sein Sohn will nichts mehr von ihm wissen. Spät merkt er, wer eigentlich immer auf seiner Seite stand und was ihm im Leben wirklich wichtig ist.
    Meine Meinung:
    Ein wundervolles Buch.
    Natürlich passt es gerade zu meiner Stimmung, (im Hochsommer hätte ich es vielleicht etwas anders empfunden) mit Kerzen, kuschelig auf meinem Sofa, zur kälter werdenden Jahreszeit. Mit 279 Seiten ist das Buch nicht besonders dick und die Kapitel sind recht kurz gehalten. Der Scheibtiel ist einfach und flüssig zu lesen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass nicht alles in diesem Buch positiv verläuft und es einen nachdenklich zurück lässt. An einer Stelle sind mir sogar die Tränen in die Augen gestiegen, obwohl ich eigentlich nicht unbedingt der Typ dafür bin. Wieder einmal wird einem deutlich gemacht, dass Geld auf der Welt nicht alles ist und das man gewisse Fehler nicht rückgängig machen kann. Für manche mag es vielleicht etwas zu kitschig sein, aber ich fand es sehr schön.
    Von mir gibt es
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Ausgaben von Der Weihnachtswunsch

Taschenbuch

Seitenzahl: 288

E-Book

Seitenzahl: 289

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