Polt

Buch von Alfred Komarek

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Polt

Eigentlich ist Simon Polt im Ruhestand. Eigentlich. Zur Polizei, die nunmehr über die kleinen Dörfer im Wiesbachtal wacht, hat er kaum noch Kontakt – nur mit Norbert Sailer ist er befreundet, einem Ordnungshüter ganz nach seinem Geschmack. Doch nach einem gemeinsamen Zechgelage ist es um die Ruhe in Polts Leben schon wieder geschehen: Im Weingarten stolpern die beiden über die Leiche eines Mannes, den niemand gekannt haben will. Polt ist plötzlich nicht nur Zeuge, sondern zugleich Verdächtiger eines Verbrechens … Vor der vertrauten Kulisse der Weinviertler Kellergassen entfaltet Alfred Komarek einen Kriminalroman voller Spannung, psychologischer Raffinesse und hintergründigem Humor – ein fulminanter Auftritt von Gendarmerie-Inspektor a.D. Simon Polt.
Weiterlesen

Serieninfos zu Polt

Polt ist der 5. Band der Simon Polt Reihe. Diese umfasst 7 Teile und startete im Jahr 1998. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Bewertungen

Polt wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

(1)
(5)
(0)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Polt

    Simon Polt, jener unter Krimifreunden nicht nur in Österreich legendär gewordene Gendarmerieinspektor, hat sich in den freiwilligen Ruhestand begeben und sein Erfinder, der Schriftsteller Alfred Komarek, hat den Verlag gewechselt. Erschienen die früheren Bücher mit Simon Polt alle im Diogenes Verlag, ist Alfred Komarek nicht nur mit seiner neuen, gleichfalls empfehlenswerten Serie um den Journalisten Daniel Käfer (z. B. "Narrenwinter" beim Haymon Verlag in Innsbruck heimisch geworden.
    Dort ist nun nach langer Pause wieder ein Roman mit Simon Polt erschienen, der hier in seiner Taschenbuchausgabe von Diogenes anzuzeigen ist. Simon Polt hat mit anderen Freunden die Bewirtschaftung an eines alten traditionsreichen Gasthauses in einem der Dörfer im Wiesbachtal übernommen, das sie nur an einigen Tagen der Woche für wenige Stunden öffnen. Oft sind sie ihre besten Kunden selbst, doch das tut ihrer Freude an diesem Job keinen Abbruch. Auch Polts langjährige Beziehung zu seiner Freundin Karin Walter ist wieder neu aufgelebt.
    Mit der Polizei der Dörfer des Wiesbachtals hat er nur noch wenig Kontakt, nur mit Norbert Sailer ist er noch befreundet, weil der ein Polizist ist, wie er selbst. So weit, so beschaulich. Doch eines Tages wird die Leiche eines Fremden gefunden. Keiner kennt den Fremden, doch als Polt - natürlich - privat und auf eigene Faust nachzuforschen beginnt, kommt heraus, dass einige doch von dem Toten mehr wissen, als sie zugeben.
    Und das, was Simon Polt nach einer spannenden Ermittlung vor dem Hintergrund der Kulisse und der Kultur der Weinviertler Kellergassen schlussendlich herausfindet, mag ihm gar nicht gefallen ...
    Alfred Komarek hat den pensionierten Polt zurückgebracht, zur großen Freude seiner Fans. Darf man auf ein nächstes Buch hoffen ?
    Weiterlesen
  • Rezension zu Polt

    Simon Polt hat den Polizeidienst quittiert und nun neben seinem Steckenpferd, dem Weinbau, vorwiegend damit beschäftigt, mit zwei alten Freunde das Dorfwirtshaus zu führen und im Tante-Emma-Laden den Assistenten für die ältere Besitzerin zu spielen. Er genießt diesen Quasi-Ruhestand sehr, als ihm der Zufall im Weingarten seines Freundes und Kollegen Norbert Sailer wieder mal eine Leiche vor die Füße wirft.
    Der übereifrige offizielle Ermittler hat prompt Sailer und/oder Polt im Verdacht. Das kann letzterer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und fängt an, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.
    Und als ob das noch nicht genug wäre, hat seine Lebensgefährtin Karin Walter auch noch aufregende Neuigkeiten: Polt wird Papa!
    Der Kriminalfall ist nicht atemberaubend aufregend, aber spannend, und findet ein für mich recht überraschendes Ende. So weit, so gut.
    Was diesen schmalen österreichischen Krimi aber aus der Masse hervorhebt, ist der liebevoll geschilderte Lokalkolorit und die kauzigen, aber glaubwürdigen Dorfbewohner. Der Gemütsmensch Polt selber ist ein sympathischer Protagonist. Genretypisch ist er nur in dem Sinne, dass er nicht nach Handbuch vorgeht - das hat er auch schon im aktiven Polizeidienst nicht getan. Insgesamt geht es im Buch eher gemütlich zu in einem Dorf, das noch ein bisschen hinter der sich immer schneller drehenden Welt herhinkt und die Balance zwischen Nostalgie und Fortschritt noch nicht so ganz gefunden hat.
    Für mich hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein können, ich mag vor allem die Atmosphäre in den Kellergassen und die Weinbaudetails, die am Rande einfließen. Und den Kater Czernohorsky.
    Weiterlesen

Ausgaben von Polt

Taschenbuch

Seitenzahl: 192

Hardcover

Seitenzahl: 168

E-Book

Seitenzahl: 168

Besitzer des Buches 16

Update: