Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Buch von Jonas Jonasson

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Allan Karlsson lebt in einem Altersheim und wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die Lokalpresse auf das große Spektakel vorbereiten, hat Allan ganz andere Pläne: Er verschwindet an seinem 100. Geburtstag – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, schließlich hat er schon in jungen Jahren die gesamte Weltpolitik durcheinandergebracht und so manches Abenteuer erlebt ...
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Serieninfos zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand ist der 1. Band der Allan Karlsson Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Über Jonas Jonasson

Durch seine Bücher erlangte der Schriftsteller Jonas Jonasson Kultstatus. Der schwedische Journalist und Autor wurde 1961 in Växjö in Smaland geboren und schrieb nach seinem Studium für die Magazine Expressen und Smalandsposten. Mehr zu Jonas Jonasson

Bewertungen

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand wurde insgesamt 298 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Ganz lustig, allerdings etwas zu langatmig für meinen Geschmack

    kaffee_zum_mitnehmen

  • Leider gar nicht meins 😬, meine Schwester ist aber Fan

    Lesemieze

  • eine abenteuerliche Reise mit nüchtern-charmantem Humor

    Enigmae

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    Witzig, chaotisch und viel schwarzer Humor!
    Inhalt:
    Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen. Mit viel Charme begleitet Otto Sander den schlitzohrigen Allan auf seiner herrlich komischen Flucht durch Schweden und lässt augenzwinkernd die politischen Verwicklungen des 100-Jährigen Revue passieren.
    Fazit:
    Das Faszinierende bei dem Buch ist, dass es vollkommenen unrealistisch ist, allerdings durch den witzigen und fesselnden Schreibstil irgendwie real wirkt.
    Das Buch habe ich schon ein paar Mal gelesen. Einmal sogar auf Englisch (für die Schule). Ich war schon sehr gespannt, wie das Hörbuch dazu sein würde. Vor allem, da es auf drei Stunden gekürzt wurde. Leider war es nicht so ganz mein Fall. Vor allem für Leser/ Hörer, die das Buch noch nicht kennen, dürfte die Geschichte verwirrend sein.
    Am Ende komme ich zu dem Entschluss, dass man zuerst das Buch lesen sollte, bevor man das Hörbuch anhört.
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  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    ### Inhalt ###
    Allan Karlsson ist kurz vor seinem hundertsten Geburtstag in einem Altenheim in irgendeinem schwedischen Kaff. Seine Pflegerin geht ihm gehörig auf den Senkel, da sie streng seinen Alkoholkonsum unterbindet und eine Meute Schaulustiger inklusive der örtlichen Lokalpresse droht ihn am Tage seines Geburtstages zu begaffen wie einen Affen hinter Gittern. Da fasst er einen Entschluss, steigt aus dem Fenster seines Zimmers im Erdgeschoss und watschelt zur nächstgelegenen Busstation. Dort angekommen steigt er in den nächsten Bus, beschließt kurz vorher jedoch kurzerhand, einen Koffer eines unfreundlichen jungen Mannes mit langen Haaren mitzunehmen, der wie sich später herausstellt 50 Millionen Kronen enthält. Die Flucht und sein Abenteuer beginnt.
    ### Positives ###
    Der Roman beschreibt die Flucht Allen Karlssons vor den Mitgliedern einer örtlichen Verbrecherbande. Dabei werden Abschnitte aus Allans Vergangenheit seit seiner Geburt abschnittsweise und chronologisch immer wieder in den Hautphandlungsstrang eingewoben. Daher erfährt man als Leser viel aus Allans Vergangenheit, u.a. dass sein Lebensmotto lautet: Es ist wie es ist, und es kommt, wie es kommt. Dieses Mantra zieht sich wie ein roter Faden durch sein Biographie. Seine Liebe zum Alkohol, seine völlige Abkehr von politischen Angelegenheiten und seine Expertise in der Herstellung von allem Explosivem machen ihn zu einem Liebling großer Staatenlenker und einflussreicher Persönlichkeiten.
    Die Geschichte ist oft aberwitzig. Der oft brutale Tod seiner vielen Freunde auf seinen Lebensweg ist oft ein nebensächlich wirkendes Ereignis. Die Erzählung ist größtenteils in passiver Rede und schafft dadurch eine seltsame Distanz. Allan ist dabei immer höflich selbst wenn er sich in kritischen Situationen befindet oder die Situation schräg ist, was den komischen Reiz des Buches ausmacht. Auf S. 187 heisst es: „Allan meinte, der Herr Premierminister könne mit seinen Zigaretten und Allans Kaffee sicherlich ganz nach Belieben verfahren, aber wenn es sich so verhielt, dass der Herr Minister mit seinem Aschenbecher nicht so ganz glücklich sei, könne er Allan doch einen kurzen Hafturlaub gewähren, dann würde dieser gern in die Stadt gehen und dem Herrn Minister einen schönen neuen Aschenbecher besorgen.“ Oder S. 253: „Allan tröstete ihn und meinte, es gebe doch sicher noch andere Drogen, die der Herr Piranha verkaufen könne. Er sei zwar im Drogengeschäft nicht zu Hause, aber könnte der Herr Piranha mit dem bösen Bosse nicht etwas auf diesem Grundstück anbauen?“. Das Buch ist gespickt mit Hinweisen auf nach Allans Auffassung irrwitzige und doch ergebnislose sich gegenseitige Bekriegen der Menschen, dabei müsse man sich doch nur zusammensetzen und einfach mal vernünftig Saufen.
    ### Negatives ###
    Das Buch wirkt etwas fantastisch und konstruiert, die Handlung die Verhaltensweisen der Charaktere zu sehr daraufhin getrimmt im die Botschaft des Autors zu vermitteln.
    ### Fazit ###
    Der Roman atmet eine stoische Gelassenheit: "Es ist wie es ist, und es kommt, wie es kommt.“ Die ganze Aufregung menschlichen Daseins, all das Menschliche Sterben wirkt vor Allans Geschichte urkomisch. Das Lesen diese Romans ist wie ein Blick aus dem Weltraum auf unseren Planeten und man merkt, dass man öfters mal einen Gang runterschalten sollte, um die einfache Schönheit des Seins zu geniessen.
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  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    Ich habe "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" vor kurzem zum zweiten Mal gelesen, da ich mich nur noch vage an den Inhalt erinnern konnte und vor der Lektüre der neu erschienenen Fortsetzung meine Erinnerung auffrischen wollte. Das Buch hatte mir schon zuvor gut gefallen, aber ich konnte nicht viel mit den Rückblicken anfangen, da sie mir zu absurd und etwas zäh vorkamen. Dieses Mal fand ich die Einblicke in Allans Vergangenheit jedoch interessant; sie bildeten eine gute Abwechslung zu den Geschehnissen der Gegenwart und obwohl die Schilderungen definitiv überspitzt waren und man die realen Umstände oft ignorieren muss, war es doch amüsant zu sehen, bei welchen besonderen Ereignissen der Weltgeschichte der Hundertjährige zugegen war, welchen Einfluss er ausübte und wie die verschiedenen wichtigen Persönlichkeiten charakterisiert wurden, auf die er so trifft.
    Seine gegenwärtigen Erlebnisse sind natürlich auch alles andere als langweilig und man kann nur hoffen, mit 100 noch so aktiv zu sein wie der Protagonist Er und seine Begleiter, die alle ihre Eigenarten haben, werden mit einigen unglaublichen Situationen konfrontiert und auch wenn die Geschichte meiner Meinung nach zwischendurch ein paar Längen hatte und der Humor für mich nicht immer funktioniert hat, bleibt ihre Reise ereignisreich, da ständig etwas neues passiert und daraus, wie die Charaktere mit all diesen Vorkommnissen umgegangen sind, ergeben sich einige lustige Momente. Die Figuren selbst sind skurril, aber ich fand sie dennoch weitgehend sympathisch und ich habe gerne über sie gelesen. Generell hat das Buch mich gut unterhalten und ich hatte ein paar angenehme Lesestunden. Da ich dieses Mal größeren Spaß an den Rückblicken hatte, habe ich meine frühere Bewertung von um einen halben Stern erhöht.
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  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    Es ist unfassbar, wie lange manche Bücher auf meinem SuB rumdümpeln! Ich kann gar nicht sagen, wie lange "Der Hundertjährige" nun schon bei mir Staub gefangen hat, bis er mir vor ein paar Tagen wieder in die Hände fiel. Sehr wahrscheinlich ist er jetzt schon 103 oder 104 Jahre alt
    Aber wie auch immer .... die Geschichte wird ja nicht schlechter durch lange Lagerung. Und genau das war sie für mich: Eine gute Geschichte!
    Jonas Jonassons sehr schräger Humor hat genau meinen Geschmack getroffen, gerade weil er an etlichen Stellen so übertrieben daher kam. Phasenweise hat mich zwar Allans Lebensgeschichte, die im Rückblick erzählt wurde, etwas gelangweilt und ich verfolgte sehr viel lieber die aktuelle Entwicklung der Räuberpistole. Aber dieses Gefühl der Langeweile hielt sich absolut in Grenzen und wurde durch die rasche Entwicklung und die eingebaute und manchmal etwas versteckte Situationskomik wieder wett gemacht.
    Dieser kautzige und sehr liebenswerte Alte hat es irgendwie geschafft, sich in mein Leserherz zu schleichen und sein Lebensmotto ("Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt") erinnert mich nicht nur sehr stark an das Kölsche Grundgesetz, sondern ist mir ebenfalls sehr sympathisch und ich sollte mir von seiner abgrundtief positiven Gelassenheit eine dicke Scheibe abschneiden
    Fazit: Ein absolutes Lesevergnügen für Leute, die schrägen Humor mögen
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  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    Schon die Vorgeschichte, wie ich zu dem Buch gekommen bin, passt eigentlich genau zu dem Werk von Jonas Jonasson. Auf der Buchmesse, wo ich zum ersten Mal auf ein paar Forenmitglieder traf, hatten wir alle geplant uns gegenseitig den "Buchmagier" von Jim C. Hines unterschreiben zu lassen. Dummerweise hatte ich es vergessen, mit in den Rucksack zu packen, so lag es zu Hause. Da lag es gut und ich hatte einen Grund mehr, mir auf der Buchmesse ein Buch zu kaufen, was ich sowie so getan hätte und so ging ich mit den "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand" aus der Messebuchhandlung. Natürlich, nachdem ich den Roman auch bezahlt hatte. Das hat aber der Wachmann nicht gesehen und verdächtigte mich promt des Diebstahls. Mein Gesichtsausdruck muss von Verwirrung bis "Wo habe ich jetzt den verdammten Kassenbon?" alles gezeigt haben. Jedenfalls war's komisch, für die anderen. Heute kann ich auch darüber lachen.
    Rezension:
    Sowie über das gesamte Buch hinweg. Ich musste schmunzeln, grinsen, lachen, wie Allan trotz oder gerade wegen seiner hundert Jahre Lebenserfahrung von einer Situation in die nächste gerät und dabei Geschehnisse ins Rollen bringt, denen er mit Interesse aber auch mit unverhollen viel Gleichmut begegnet. Es kommt, wie es kommt und irgendwo gibt es immer einen Weg. Sei es, Gängstern zu entkommen, deren Koffer mit 50 Millionen Schwedischer Kronen Allan an sich genommen hat oder, in Rückblicken beschrieben, wie er zahlreiche Staatsoberhäupter der Vergangenheit traf und das Weltgeschehen beeinflusste ohne jedoch selbst politisches oder religiöses Interesse zu haben. Trocken erzählt Jonasson wie die Sowjets durch Allan zur Atombombe kamen, wie er die Politik von Indonesien, China, Nordkorea, Amerika, ... ja, eigentlich sämtlichen großen Staaten (oder die, die sich dafür halten) beeinflusste und es immer wieder schafft, seinen Kopf aus der sich zuziehenden Schlinge zu ziehen, die das Weltgeschehen nun einmal so mit sich bringt. "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist nicht nur ein Roadmovie, ein Krimi oder ein geschichtlicher Roman (der diese völlig verdreht) sondern vor allem feinste politische Satire über die schwedische Gesellschaft und vor allem über die Welt.
    Gerade einmal 415 Seiten umfasst die Taschenbuch-Ausgabe, wenn man von der Leseprobe des Quasi-Nachfolgers absieht und die haben es in sich. Der Schreibstil flüssig, lässt die Seiten nur so unter die Finger gleiten und in Windeseile hat man mehr als die 10 Minuten gelesen, die man eigentlich nur lesen wollte. Ich jedenfalls, kam dadurch fast zu einem anberaumten Termin zu spät. Trockener und bissiger Humor wechseln sich ab mit der irren Verdrehung von Geschichte und schwedischer Gelassenheit, die ihres Gleichen sucht. Alles in allem ein ganz wunderbarer und lesenswerter Roman.
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  • Rezension zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    Klappentext:
    Allan Karlsson wird hundert Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch er steigt kurzerhand aus dem Fenster (im Erdgeschoss) und verschwindet (zum Bahnhof)- und schon bald steht das ganze Land wegen seiner Flucht Kopf.
    Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand ist eines der Bücher mit dem längsten Titel, welches ich besitze. Das Buch erzählt die wahnwitzige Geschichte von Allan Karlsson der auf seine alten Tage hin ein wenig Spannung vermisst und sich kurzer Hand entschließt einfach ab zu hauen.
    So beginnt die Flucht von Allan Karlsson. Zunächst Ziellos such sich Allan Karlsson seinen Weg und begegnet dabei nicht nur Freundlich gesinnten Menschen…
    Der Schreibstil des Buches hatte für mich etwas frisches, einfach mal anderes. Immer wieder gab es überraschende Wendungen und Ereignisse. Die ersten Seiten ließen sich zügig Lesen und ich kam gut in die Geschichte rein. Leider blieb es nicht dabei. Immer wieder hatte ich die ein oder andere Länge zu überwinden, in denen ich immer wieder in Versuchung kam ein oder zwei Seiten vor zu Blättern.
    Die Geschichte hatte etwas Skurriles teils makabres mit einigem am Schwarzen Humor, was genau meinen Geschmack traf. Teilweise war die Story einfach total abgedreht, was mir total gut gefallen hat.
    Schade fand ich, dass die Charaktere zu wenig ausgearbeitet waren. Sie waren einfach da. Jedoch nur sehr Oberflächig. Ich kann mich besser mit einem Buch identifizieren, wenn man die Charaktere nach und nach besser kennen lernt. Hier waren die Menschen aber einfach nur da.
    Die Geschichte um Allan Karlsson ist eine tolle Idee mit einem guten Schreibstil. Es hätte der Gesichte meiner Meinung nach nicht geschadet, wenn sie etwas kürzer und knackiger gewesen, und an anderen Stellen mehr Tiefgang gehabt hätte.
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Ausgaben von Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Taschenbuch

Seitenzahl: 432

E-Book

Seitenzahl: 417

Hörbuch

Laufzeit: 00:02:59h

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 360

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Details)
  • Englisch: The 100-Year-Old Man Who Climbed Out the Window and Disappeared (Details)
  • Französisch: Le vieux qui ne voulait pas fêter son anniversaire (Details)
  • Niederländisch: De 100-jarige man die uit het raam klom en verdween (Details)
  • Schwedisch: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann (Details)

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