Sturm der Schwerter

Buch von George R. R. Martin

  • Kurzmeinung

    volatile
    Zeitweise sehr zäh, zum Teil zu viel Fokus aufs Drumherum, aber mit vielschichtigen Charakteren in einer spannenden Welt

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Sturm der Schwerter

Ein blutiger Bürgerkrieg tobt in den Sieben Königreichen. Robb Stark, der Herr von Winterfell, leistet dem tyrannischen Kind-König Joffrey Lennister hartnäckig Widerstand und lässt sich auch nicht dadurch in die Knie zwingen, dass seine Schwester vom König als Geisel gehalten wird.
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Serieninfos zu Sturm der Schwerter

Sturm der Schwerter ist der 5. Band der Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones Reihe. Sie umfasst 13 Teile und startete im Jahr 1996. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Über George R. R. Martin

Der amerikanische Autor George R. R. Martin wurde 1948 im US-Bundesstaat New Jersey geboren und schrieb schon in jungen Jahren Monstergeschichten für die Kinder in der Nachbarschaft. Als Teenager begann er damit, Texte für Fan-Magazine einzureichen. Mehr zu George R. R. Martin

Bewertungen

Sturm der Schwerter wurde insgesamt 140 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.

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Meinungen

  • Zeitweise sehr zäh, zum Teil zu viel Fokus aufs Drumherum, aber mit vielschichtigen Charakteren in einer spannenden Welt

    volatile

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sturm der Schwerter

    Meine Meinung:
    Ich dachte ja kurz vorm Schluss des Buches, dass ich mich auch erstmal davon erholen muss ... aber nun würde ich gerne direkt das nächste beginnen
    Allerdings dachte ich, ich muss mich erstmal von den ganzen zähen Kapiteln, insbesondere am Anfang (bis Mitte des Buches) erholen. Ich habe deshalb nun mehr als ein Jahr gebraucht, um das Buch auszulesen.
    Ab der Hälfte des Buches habe ich die Kapitel dann wieder verschlungen, davor musste ich mich „zwingen“ weiterzulesen. Insbesondere bei den Charakteren, die ich erstmal noch langweilig fand, z. B. Davos.
    Insbesondere die Ereignisse um Daenerys könnten im Folgeband nun richtig spannend werden, aber genauso fiebere ich gerade sehr mit Jaime und Brienne mit.
    Das ist das gemeine und so ging es mir bisher, meine ich, auch bei den vorherigen Bänden. Zu Beginn gibt es viele Kapitel, bei denen mir stets zu viel Drumherum, unzählige Namen und ihre Herkunft beschrieben werden (die in meinen Augen zu dem Zeitpunkt gar nicht relevant sind), dass die Geschichte einfach nicht vorankommt. Ich verstehe, warum der Autor das so handhabt, aber finde das oftmals für das Vorankommen, den Sog in die Geschichte nicht förderlich.
    Fazit:
    Irgendwie ist das eine Hassliebe mit dieser Reihe und mir. Insgesamt durchaus lesenswert, eine spannende Welt mit vielschichtigen Charakteren, bei der ich einfach wissen möchte, wie es weitergeht, aber kapitelweise zu zäh in der Erzählung, dass es mir zwischenzeitlich schwer fällt dranzubleiben.
    Daher sind es für mich .
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  • Rezension zu Sturm der Schwerter

    Weiterhin spannend und komplex
    Der Aufbau vom Buch blieb gleich, allerdings gibt es teilweise andere Protagonisten der Kapitel. Theon Graufreund wurde durch Jaime Lennister ersetzt und auch Samwell Tarly taucht kurz auf. Jamie, der vorher eindeutig ein Bösewicht war, darf nun auch seine guten Seiten zeigen und im Zusammenspiel mit Brienne eine vielschichtige Persönlichkeit zeigen.
    Nachdem das vierte Buch mit einer Schlacht endete, beginnt das fünfte wieder ruhiger. Im Gegensatz zu Band eins und drei gibt es hier aber mehr Action und es werden nicht nur Fäden gesponnen, sondern die Handlung richtig vorangetrieben. Im Norden schließt sich Jon Schnee den Wildlingen an und im Osten kann die Königin der Drachen ihre Macht ausdehnen.
    Negativ anzumerken ist, dass man mittlerweile zu viele Namen vorkommen und man leicht den Überblick verlieren kann. Gehört der eine jetzt zu der Fraktion oder zur anderen? Hat er die Seiten gewechselt? Wie in den vorherigen Bänden auch sind hinten die einzelnen Hauptpersonen aufgeführt, dennoch kommt man sehr schnell durcheinander. Da bleibt die Hoffnung, dass bald einige Namen verschwinden werden.
    Ansonsten ist das Buch wieder sehr gut geschrieben, spannend bis zum Schluss. Auch dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.
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  • Rezension zu Sturm der Schwerter

    Ich habe "Sturm der Schwerter" heute auch zu Ende gelesen und ich kann den positiven Rezensionen in vielen Punkten zustimmen. Insbesondere Jaime wurde in diesem Buch unglaublich vielschichtig beleuchtet. Und ich mochte insbesondere Brienne wirklich sehr. Überhaupt das Verhältnis zwischen Jaime und Brienne.
    Es gab natürlich wieder einige Wendungen im Buch, aber man merkt ihm auch an, dass es ein ungerades Werk ist, sprich: Martins Werk wurde irgendwo nahe der Mitte geteilt und als Einzelband herausgegeben. Es ist auch das erste Band, welches ich auf Deutsch gelesen habe, einfach, weil ich sie bis Bd. 8 auf Deutsch in eBook-Form habe. Die ersten beiden Bände habe ich auf Englisch gelesen (also Band 1-4 der deutschen Ausgabe) und da kam dann "die bitterböse Handlung" immer am Ende des Werks - sie ist also eher in "Das Lied von Eis und Feuer" Band 6 zu erwarten.
    Beispiele (ernst zu nehmender Spoiler für Leser, die die Reihe noch nicht begonnen haben, betrifft Bände 1-4):
    Weil die Handlung über weite Strecken nur wenig vorangetrieben wurde, habe ich dem Buch nur 4 Sterne gegeben. Manches zieht sich doch zu sehr für meinen Geschmack. Dafür waren einige Handlungsstränge aber wieder GRRM-mäßig überraschend, z. B.:
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  • Rezension zu Sturm der Schwerter

    (Das Lied von Eis und Feuer #5)
    Achtung: Spoiler für die Vorgänger !
    Kurzbeschreibung
    Die Sieben Königreiche befinden sich im blutigen Bürgerkrieg um die Vormachtstellung. Einer der Anwärter auf den Thron ist bereits tot, ein andere in Ungnade gefallen, doch der blutige Machtkampf in Westeros tobt erbitterter denn je. Robb Stark, der Herr von Winterfell, leistet dem tyrannischen Haus Lannister hartnäckig Widerstand, obgleich seine Schwester als Geisel am Hof des Kindskönig Joffrey gefangen gehalten wird. Doch plötzlich‪ sehen die Streiter aus Winterfell sich einer neuen Gefahr gegenüber: Aus dem Norden drängt eine Armee von Barbaren in die Königreiche und als Vorhut brechen scheinbar unaufhaltsame Horden übernatürlicher Kreaturen mordend und brandschatzend hinter dem großen Wall hervor, der den Verwunschenen Wal abschirmt. Derweil baut auf den fernen Südkontinenten die verbannte Königin Daenerys mit Hilfe der drei letzten Drachen und einer Furcht einflößenden Armee ihre Macht aus. Sie bereitet sich darauf vor, in den Kampf um die Krone einzugreifen, um die sie sich betrogen fühlt.
    Rezension
    Auch der fünfte Band von "Das Lied von Eis und Feuer" konnte mich wieder begeistern!
    Im ersten Teil des englischen Originals "A Storm of Swords" widmet sich Herr Martin wieder zu großen Teilen den Entwicklungen jenseits der Schlachtfelder und stellt diese ganz unter das Motto neu gemischter Karten. Denn wer nach dem letzten Band dachte, er hätte zumindest eine grobe Ahnung davon, was die Zukunft bringen würde. Nun, der wird hier - das wage ich einfach einmal zu behaupten - in vielen Bereichen überrascht werden. Ja, noch mehr, als man das ohnehin schon gewohnt ist . Für mich zumindest hat nur wenig den Verlauf genommen, den ich angesichts vorangegangener Ereignisse und selbst unter Berücksichtigung des Martinschen Überraschungsfaktors erwartet und teilweise auch erhofft hätte. Wo mich solche abrupten, einschneidenden Richtungswechsel bei vielen anderen Autoren gerne unzufrieden zurücklassen, da schafft Herr Martin in diesem Band das genaue Gegenteil: aufgeregtes Herzklopfen von der ersten bis zur letzten Seite! Was also hat mir gefallen? Der Schreibstil? Inhalt und Charaktere? Spannungsbogen und Überraschungeseffekt? Ihr seht schon: es ist schwer nicht ausufernd zu werden, wenn man nichts zu kritisieren hat. Denn genau das war hier bei mir der Fall. Was also hat mir am besten gefallen? Wenn ich in einem "Pistole an die Brust"-Gespräch entscheiden müsste, dann wären das ein weiteres Mal die unerwarteten Wendungen in Handlung und Charakterentwicklung und natürlich die Gestaltung der Protagonisten selbst. Hätte man mir nach dem ersten Band gesagt, wen ich im fünften am liebsten mögen würde, ich hätte euch ausgelacht. Aber genau dieses Talent hat der Autor: Er zeigt hier Persönlichkeit hinter Menschen auf, die man zu gerne einfach als "Bitte stirb schnell"-Schurken abgetan hätte. Und er zeigt, wie wahnsinnig viel Gedankenarbeit hinter den einzelnen Charakteren steckt. Man erfährt viel über Motive und Hintergründe von Taten, die man in den Vorgängern schon aus anderen Perspektiven betrachtet hat. Und wer wie ich den Fehler gemacht hat, sein Urteil schon gefällt zu haben, der wird das eine oder andere Mal umdenken müssen. Ich möchte dazu gar nicht viel mehr sagen, um nichts vornweg zu nehmen. Aber lehnt euch nicht mit dem Gedanken zurück, ein Handlungsstrang wäre bereits aufgeklärt und abgehakt.
    Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Die ist nicht spektakulär und auf die ganz großen Explosionen wartet man (noch) vergeblich. Aber Langeweile kam für mich trotzdem auf keiner Seite auf. Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich unter Herrn Martins Einfluss schnell und gerne zum Spielball seines Schreibstils werde und das war auch hier wieder der Fall. Man sieht als Leser die große Bedrohung aus dem Norden- und muss sich trotzdem mit den Sichtweisen der Charaktere zufriedengeben, die genau dafür zum großen Teil nach wie vor blind sind. Das schafft eine zum Zerreißen gespannte Atmosphäre, die diese Reihe für mich ausmacht. Kein Durchatmen und kein Zurücklehnen, sondern ein unheimlicher Lesesog, den der Autor einfach nicht abreißen lässt. Wessen Nerven das mitmachen, der wird dann aber immerhin (wenn auch nur häppchenweise) mit neuen Informationen zum "großen Ganzen" belohnt. So glaube ich, langsam aber sicher die Fronten "Eis" und "Feuer" zuordnen zu können. Und wenn ich auch nur ansatzweise recht habe, dann bin ich umso gespannter, auf was für ein Finale Herr Martin letztendlich zusteuert.
    Fazit
    Entscheidene Schritte werden in "Sturm der Schwerter" nicht gegangen. Aber es werden Rucksäcke für eine Expedition gepackt, die es - Stichwörter Daenerys, Priester des Lichtgotts, Wildlinge - in sich haben dürfte.
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Ausgaben von Sturm der Schwerter

Taschenbuch

Seitenzahl: 768

E-Book

Seitenzahl: 704

Hörbuch

Laufzeit: 00:23:48h

Besitzer des Buches 394

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