Vor der Küste Alaskas
Buch von Dana Stabenow, Mechtild Sandberg-Ciletti
Titel: Vor der Küste Alaskas
Dana Stabenow (Autor) , Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer)
Band 3 der Privatdetektivin Kate Shugak-Reihe
Verlag: Kampa Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208
ISBN: 9783311121169
Termin: Neuerscheinung Oktober 2025
Aktion
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Vor der Küste Alaskas
Der Kapitän unfähig und korrupt, die Mannschaft gierig und unkollegial, die Bedingungen mehr als unwirtlich. Kate Shugak bereut, den gefährlichen Auftrag überhaupt angenommen zu haben. Aber sie kämpft für Gerechtigkeit: Christopher Alcala und Stuart Brown sind vor sechs Monaten von ebendem Schiff verschwunden, auf dem Shugak undercover als Krabbenfischerin angeheuert hat. Eigentlich Ermittlerin für die Staatsanwaltschaft von Anchorage, hält sie jetzt auf der Brücke Ausschau nach Eisbergen, sortiert Krabben, versenkt Fangkörbe in den Untiefen des dunklen Beringmeers – und lässt die Crew der Avilda dabei nicht aus den Augen. Warum sind die beiden Männer nie heimgekehrt? Hat der Skipper sie einfach ihrem Schicksal und der todbringenden Kälte Alaskas überlassen? Der Vorstand der Reederei macht Druck, die Seeversicherung weigert sich zu zahlen, die Familien der Vermissten fordern Aufklärung. Ihr neuester Fall führt Shugak von Dutch Harbor bis in die abgelegensten Ecken der aleutischen Vulkaninseln.
Weiterlesen
Serieninfos zu Vor der Küste Alaskas
Vor der Küste Alaskas ist der 3. Band der Privatdetektivin Kate Shugak Reihe. Diese umfasst 23 Teile und startete im Jahr 1992. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.
Bewertungen
Vor der Küste Alaskas wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,7 Sternen.
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Vor der Küste Alaskas
- Buchdoktor
-
9. Oktober 2025 um 16:05
Klappentext/VerlagstextWeiterlesen
Der Kapitän unfähig und korrupt, die Mannschaft gierig und unkollegial, die Bedingungen mehr als unwirtlich. Kate Shugak bereut, den gefährlichen Auftrag überhaupt angenommen zu haben. Aber sie kämpft für Gerechtigkeit: Christopher Alcala und Stuart Brown sind vor sechs Monaten von ebendem Schiff verschwunden, auf dem Shugak undercover als Krabbenfischerin angeheuert hat. Eigentlich Ermittlerin für die Staatsanwaltschaft von Anchorage, hält sie jetzt auf der Brücke Ausschau nach Eisbergen, sortiert Krabben, versenkt Fangkörbe in den Untiefen des dunklen Beringmeers – und lässt die Crew der Avilda dabei nicht aus den Augen. Warum sind die beiden Männer nie heimgekehrt? Hat der Skipper sie einfach ihrem Schicksal und der todbringenden Kälte Alaskas überlassen? Der Vorstand der Reederei macht Druck, die Seeversicherung weigert sich zu zahlen, die Familien der Vermissten fordern Aufklärung. Ihr neuester Fall führt Shugak von Dutch Harbor bis in die abgelegensten Ecken der aleutischen Vulkaninseln.
Die Autorin
Dana Stabenow, geboren 1952 in Anchorage, Alaska, wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die im Golf von Alaska auf einem Fischerboot arbeitete. Die Eiseskälte in ihrem Heimatstaat im Winter und das Springen der Lachse in den Flüssen im Sommer kennt die Autorin ebenso gut wie ihre Protagonistin. Stabenow erwarb einen Bachelor in Journalismus und einen Master in Creative Writing und schreibt seither Kriminalromane und Science Fiction. Für In der Kälte Alaskas, den ersten Band der derzeit dreiundzwanzig Bände umfassenden Kate-Shugak-Reihe, wurde sie mit dem Edgar Award ausgezeichnet. 2007 wurde sie vom Staat Alaska zur Künstlerin des Jahres gekürt. Die Autorin selbst sagt über ihren Werdegang: »Ich bin in Anchorage geboren und auf einem Fischerboot in Südalaska aufgewachsen, und ich wusste, dass es irgendwo da draußen einen wärmeren, trockeneren Job geben musste.«
Inhalt
Käptn Harry Gault hatte Kate Shugak angeblafft, dass er keine Frauen an Bord dulde und schon gar keine Indianerfrauen. Da er aus Kates Perspektive als schlampiger Kapitän alles erst in letzter Minute erledigt, blieb ihm allerdings keine andere Wahl als Kate in seiner Crew an Bord zu nehmen. Die nur 1,52m kleine Aleutin Kate/Ekaterina war nach einer Messerattacke im Dienst als Staatsanwältin in Anchorage aus ihrem Job ausgestiegen und in die Heimat ihrer Familie am Fuß der Quilak Mountains in Alaska zurückgezogen. Ein halbes Jahr nach ihrem letzten Fall hat sie ihre Huskyhündin samt Welpen in die Hände einer zuverlässigen Hundesitterin gegeben und arbeitet für ihren Ex-Chef (nicht Ex-Lover) Jack Morgan undercover auf einem Krabbenfischerboot in der Beringsee. Von exakt diesem Boot, das Blaue, Rote, Opilio- und Bairdi-Krabben fischt, sind kurz zuvor spurlos zwei Besatzungsmitglieder verschwunden. Zuletzt sollen die Männer beim Wasserholen auf einer kleinen Insel gesehen worden sein; mit dieser Auskunft gaben sich jedoch weder Staatsanwaltschaft noch Versicherungen zufrieden.
Da Kate lästert, sie wäre in Alaska mit der Hälfte der Bevölkerung verwandt, wundert es nicht, dass sie von Schlittenhunden, Schneemobilen, Booten und der Geschichte der Aleuten etwas versteht. Fragen könnte man sich nur, wie Käptn Harry noch nichts von der Aleutin und ihrer legendären Großmutter gehört haben kann. Mit nur drei Mann und einer Frau Besatzung, von denen Harry die Neuen Kate und Andy für absolute Greenhorns hält, hat die Crew in eisiger Oktober-Kälte alle Hände voll mit Fangkästen und Ködern zu tun. Aus den Kriegserzählungen ihres Vaters ist Kate bestens informiert über die natürlichen Häfen der Aleuten, die im Laufe der Geschichte von Japan, Russland und Glücksrittern aller Art begehrt waren. Als sie im Hafen von Dutch Harbor realisiert, wie gut Besatzungen von Fischerbooten verdienen und wie viel davon sie auf ihren Landgängen umsetzen, ahnt sie, dass hier mehr zu holen sein muss als Schiffsladungen voller Riesenkrabben. Als ihr weiter bewusst wird, welch Glücksgriff eine unbewohnte kleine Insel mit sorgfältig gepflegter Landepiste hier oben sein muss, fallen bei Kate endlich die Puzzleteile des Vermisstenfalls an ihren Platz. Kate wäre jedoch nicht Kate, wenn sie kurz vor Ende des Krimis nicht noch in Lebensgefahr geraten und sich um ihr Überleben prügeln müsste.
Fazit
Mit Kates Undercover-Einsatz auf einem Krabbenfischerboot läuft Dana Stabenow zu Hochform auf; denn sie hat als Kind selbst einige Jahre auf einem Fischereifrachter gelebt. Die eiskalten Hände, das Waten im Glibber von Fang und Beifang und das Eis, das vom Boot abgeschlagen werden muss, damit es nicht oberlastig wird und kentert, all das wirkt mitten aus dem Leben an Bord eines Schiffes in diesen Breitengraden gegriffen. An Einsätze von Kate Shugak auf Schiffen könnte ich mich dauerhaft gewöhnen – es war mir ein unerwartetes Vergnügen. Abgesehen von der längst überholten Bezeichnung Killerwal für Orca eine erfreuliche Neuauflage.
---
Die Ausgaben: Erstausgabe 1993
deutsch: Tote Krabben, Scherz 1997
Serieninfo: bisher ins Deutsche übersetzt: 1, 2, 3, 7, 8, 13, 14 von 23
Ausgaben von Vor der Küste Alaskas
Vor der Küste Alaskas in anderen Sprachen
Besitzer des Buches 4
Update: 27. Dezember 2025 um 10:16






