Imagery

Buch von Christoph Marzi

Anzeige

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Imagery

Der tragische und mysteriöse Unfall eines Wirtschaftswissenschaftlers in Boston. Der Krieg um die Vormachtstellung auf dem Markt für Tablet-PCs. Eine neuartige Technologie, die die Welt verändern wird. Die Klage einer Umweltschutzorganisation, die alles zu Fall bringen kann. Ein Institut mit einem Geheimnis. Der einzige Hinweis ist ein Wort, das der Tote sich auf die Hand geschrieben hat: Imagery. Richard Elliot, Leiter der Abteilung für Verhaltensforschung beim Institute for Consumer Research in Boston, beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf findet er sich gefangen in einem Netz aus Internetspionage, Verdächtigungen und Mord, und am Ende ist nicht nur sein Leben bedroht, sondern das aller Menschen. Der atemberaubende Science-Thriller von Bestsellerautor Christoph Marzi wird Ihre Sicht auf moderne Kommunikationmittel verändern - für immer.
Weiterlesen

Über Christoph Marzi

Der Schriftsteller Christoph Marzi wurde 1970 geboren und wuchs in Obermending in der Eifel auf. Er schlug nach einem Studium der Wirtschaftslehre in Mainz die Lehrerlaufbahn ein. Marzi schrieb schon als Teenager Kurzgeschichten. Mehr zu Christoph Marzi

Bewertungen

Imagery wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Imagery

    Kurzbeschreibung von Amazon.de:
    Der tragische und mysteriöse Unfall eines Wirtschaftswissenschaftlers in Boston. Der Krieg um die Vormachtstellung auf dem Markt für Tablet-PCs. Eine neuartige Technologie, die die Welt verändern kann. Die Klage einer Umweltschutzorganisation, die alles zu Fall bringen kann. Ein Institut mit einem Geheimnis. Der einzige Hinweis: ein Wort, dass der Tote sich auf die Hand geschrieben hat: Imagery.
    Richard Elliot, Leiter der Abteilung für Verhaltensforschung beim Institute for Consumer Research in Boston, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf findet er sich gefangen in einem Netz aus Internetspionage, Verdächtigungen und Mord und am Ende ist nicht nur sein Leben bedroht, sondern das aller Menschen.
    Über den Autor (von www.phantastik-couch.de):
    Christoph Marzi wurde am 7. Mai 1970 in Mayen geboren und wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf. Er studierte Wirtschaftspädagogik in Mainz und arbeitet hauptberuflich als Gymasiallehrer an einem Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Saarbrücken. Christoph Marzi lebt heute mit seiner Frau Tamara und seinen drei Töchtern im Saarland.
    Handlung:
    Der Tag beginnt nicht gut für Richard Elliot. Er ist Abteilungsleiter für Verhaltensforschung beim „Institute for Consumer Research“ in Boston. Seine Firma übernimmt das Marketing für Konzerne aus der Kommunikationsbranche um diese sicher ins Zeitalter des Web 2.0 und der sozialen Netzwerke zu führen. Just an dem Tag, an dem eine große Präsentation für einen der größten Kunden des Instituts „Chronos Communication Systems“bzgl. deren neuer Marketingstrategie für das neue Tablet, einem Multifunktionsgerät, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll, ansteht, bekommt er morgens einen Anruf, bei dem er erfahren muss, dass sein Freund und Kollege Michael Conway, der die heutige Präsentation leiten sollte, bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen ist. Zusammen mit seiner Ex-Frau Patricia, mit der er immer noch befreundet ist, begibt er sich sofort zu Michaels Haus, wo er auf dessen völlig aufgelöste Frau und den Ermittler Rifkin trifft. Michael soll frühmorgens das Haus verlassen haben und eine Stunde später betrunken und unter Drogen bei einer Amokfahrt mit dem Auto frontal in einen Sattelschlepper gerast und sofort tot gewesen sein. Richard kann dies gar nicht glauben, da Michael ein Mensch war, der dem Alkohol abgeschworen hat und für den Drogen ein völliges Tabu waren. Auf seine Handfläche hat er sich das Wort „Imagery“ geschrieben. Auch darauf kann sich Richard keinen Reim machen, denn es ist ein Begriff, der eigentlich seinem Arbeitsgebiet zuzuordnen ist. Dabei geht es um die Auswirkung von Bildern und Symbolen auf das menschliche Denkverhalten, also die Analyse, was sich der potenzielle Käufer beim Gedanken an diverse Werbespots oder Internetauftritte vor seinem geistigen Auge projiziert.
    Derweilen steht das Institut abgesehen von Michaels Tod sowieso schon Kopf. Vor wenigen Stunden hat eine Umweltorganisation Studien veröffentlicht, dass Chronos’ Produkte krebserregend sein sollen, was die komplette Strategie über den Haufen werfen würde.
    Die Frage ist, was geschah in der Stunde nachdem Michael Conway das Haus verlassen hat und was hat sein Ableben mit dem Institut und deren Geschäftsverbindung zum Chronos-Konzern zu tun? Richard beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und gerät immer tiefer in ein gefährliches Spiel...
    Meine Meinung:
    "Imagery" ist ein sehr untypischer Roman für Christoph Marzi. Bisher hat er sich auf Fantasybücher konzentriert und begibt sich nun mit seinem neuen Werk, das ich als Mixtur zwischen Cyberthriller und Wirtschaftskriminalroman einorden würde, auf völliges Neuland. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Schreibstil und man kann kaum glauben, dass es vom selben Autor ist wie z.B. "Heaven - Stadt der Feen" oder "Lycidas". Hatte seine Art zu schreiben in diesen Büchern eher eine poetische, ausschweifende, fast romantisch anmutende Ausstrahlung, geht es bei "Imagery" sehr faktenreich und nüchtern zu, was aber nicht negativ gemeint sein soll. Dieser Spagat ist ihm nämlich gut gelungen.
    Man muss sich schon konzentrieren um den Ausführungen über die modernen Marketingformen folgen zu können, die da exakt erläutert werden. Aber Marzi schafft es ziemlich gut, dem Leser diese Methoden näherzubringen. Man sollte zumindest kein völliges Desinteresse an diesem Thema haben, damit einem das Buch gefallen könnte. Ein Thema, das ebenso im Fokus steht, ist moderne Kommunikationstechnologie wie das Web 2.0, Soziale Netzwerk-Plattformen, Tablets oder Reader. Auch hier wäre es von Vorteil, damit schon Berührungspunkte gehabt zu haben. Viele Vorkenntnisse sind zwar nicht nötig, aber man sollte diesen Dinge zumindest nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen.
    Trotz der gerade erwähnten interessanten Exkurse ist "Imagery" ein sehr rasantes Buch geworden. Die Handlung spielt sich innerhalb weniger Tage ab und wenn man in den weniger als 300 Seiten umfassenden Buch nicht gerade mit Informationen gefüttert wird, ist man mit Richard und seinen Nachforschungen unterwegs, die zu keiner Sekunde langweilig waren. Action gibt es so gut wie gar nicht, aber dies wurde durch die tolle, bedrückende Atmosphäre mehr als wett gemacht. Wenn Richard sich durch die düster wirkenden Büroräume bewegt, sich in Computer hackt, frühmorgens in der einsamen Tiefgarage ankommt und gegen seinen eigenen Boss, einen herrschsüchtigen und knallharten Geschäftsmann, zu ermitteln beginnt, legt man "Imagery" nur ungern aus der Hand. Auch wenn das Buch sich um moderne Hi-Tech-Geräte und neueste Marketingstudien dreht, hat mich diese Atmosphäre vor allem an alte Cyberthrillerfilme wie "Wargames - Kriegsspiele", "Enthüllung", "Das Netz" oder "Jumpin' Jack Flash" erinnert wenn in vermeintlicher Sicherheit vor einem Bildschirm eine Grenze überschritten wird.
    Der Überraschungseffekt am Ende war zwar nicht allzu groß, da man schon relativ früh ahnt, worum es geht und warum Michael Conway nicht mehr unter den Lebenden weilt. Trotzdem war die Auflösung ein kleiner Schock, da hier mit relativ simplen Mitteln beschrieben wird wie schnell und einfach Menschen manipuliert werden können, was auch sehr realitätsnah und überhaupt nicht abgehoben rüberkam und bestimmt auch schon in einer ähnlichen Form in der Wirklichkeit zum Einsatz kommt.
    Fazit:
    In "Imagery" erleben wir einen völlig anderen Christoph Marzi, dessen Ausflug ins Thriller/Krimi-Genre durchaus als sehr gelungen betrachtet werden kann und den ich an alle Leser empfehlen würde, die sich mal einen technologischen Thriller im Wirtschaftsmilieu, der trotzdem leicht verständlich ist, heranwagen wollen.
    Weiterlesen
Anzeige

Ausgaben von Imagery

Taschenbuch

Seitenzahl: 288

E-Book

Seitenzahl: 290

Besitzer des Buches 5

  • Mitglied seit 6. Dezember 2009
  • Mitglied seit 5. Oktober 2008
  • Mitglied seit 11. Januar 2015
  • Mitglied seit 26. März 2010
  • Mitglied seit 9. August 2008
Update: