Mit Feuereifer

Buch von Horst Bosetzky

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mit Feuereifer

Hermann Kappes 14. Fall Während sich Berlin im Sommer 1936 auf die Olympischen Spiele vorbereitet und der Weltöffentlichkeit Toleranz vorspielt, nimmt in Deutschland die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten immer brutalere Formen an. Einer der hoffnungsvollsten deutschen Medaillen-Anwärter, der Mittelstreckenläufer Martin Kammholz, gehört zu einer jener ungelittenen Gruppen: Er ist homosexuell und führt, um unbehelligt an den Spielen teilnehmen zu können, eine Scheinehe mit der Schwester seines Geliebten. Als ein kleinkrimineller Informant der Berliner Kripo, der sich im Schwulenmilieu bewegte, brutal erschlagen wird, führen die Ermittlungen Kommissar Kappe immer tiefer in ein Netz aus Intrigen und dubiosen nationalsozialistischen Moralvorstellungen … Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Im vierzehnten Band nimmt Horst Bosetzky, von Anbeginn treibende Kraft dieser Serie, den Leser mit auf eine Reise in jene dunkle Zeit, in der die deutsche Polizei mehr und mehr von der Politik vereinnahmt wurde.
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Serieninfos zu Mit Feuereifer

Mit Feuereifer ist der 14. Band der Kommissar Hermann Kappe / Es geschah in Berlin Reihe. Sie umfasst 37 Teile und startete im Jahr 2007. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Mit Feuereifer wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mit Feuereifer

    Klappentext:
    Während sich Berlin im Sommer 1936 auf die Olympischen Spiele vorbereitet und der Weltöffentlichkeit Toleranz vorspielt, nimmt in Deutschland die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten immer brutalere Formen an. Einer der hoffnungsvollsten deutschen Medaillen-Anwärter, der Mittelstreckenläufer Martin Kammholz, gehört zu einer jener ungelittenen Gruppen: Er ist homosexuell und führt, um unbehelligt an den Spielen teilnehmen zu können, eine Scheinehe mit der Schwester seines Geliebten.Als ein kleinkrimineller Informant der Berliner Kripo, der sich im Schwulenmilieu bewegte, brutal erschlagen wird, führen die Ermittlungen Kommissar Kappe immer tiefer in ein Netz aus Intrigen und dubiosen nationalsozialistischen Moralvorstellungen...
    Eigene Beurteilung:
    [font=&quot]Nach den vom ehemaligen Regierungssprecher Klaus Vater berichteten Ereignissen im Jahr 1934 greift dieser Roman der Reihe zunächst wieder einen Teilaspekt des Röhm-Putsches auf um damit die Grundlage für einige Betrachtungen des Jahres 1936 zu schaffen. [/font]
    Es tun sich immer neue Spuren auf und beim Umgang mit verschiedenen Homosexuellen beginnt Hermann Kappe, der mittlerweile Vater dreier relativ deutlicher HJ- und BDM-Anhänger, an seiner eigenen sexuellen Orientierung zu zweifeln.Und hier ist auch bereits ein Kritikpunkt zu nennen. Die Idee, dass ein Polizist, der ein normales Familienleben führt, beim Ermitteln in der homosexuellen Szene seine eigenen homoerotischen Tendenzen erkennt ist seit „Cruising“ und „Bis auf die Knochen“ ein bereits vertrauter Dreh und kommt hier nur begrenzt überzeugend von den Seiten hoch. Auch wenn dies Kappe zu einer wichtigen Erkenntnis verhilft, erscheint es doch insgesamt ein wenig überladen. Und ein längerer Einschub zu einem „Böse-BubenBall“ auf dem sich vor allem die weiblichen Homosexuellen feiern trägt zwar zur Situationsdarstellung, aber nicht sonderlich zur Handlung bei.So rückt die historische Darstellung mal wieder in den Vordergrund vor die eigentliche Krimihandlung, was schade ist, denn eigentlich ist die Geschichte um den Mann, der für das Land laufen soll, das seine Sexualität ablehnt und der im Endeffekt auch für einige andere abgelehnte Menschen laufen soll für sich genommen bereits interessant genug und würde einen erfreulichen historischen Kriminalroman abgeben. Und auch Kappes Probleme des politischen Taktieren und Lavierens auch gegenüber bestimmter Familienmitglieder macht eigentlich mehr als genug Historie deutlich, ohne ihn auch noch mit seiner durchbrechenden Bisexualität zu belasten. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.
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Besitzer des Buches 4

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