Das Regenmädchen

Buch von Gabi Kreslehner

  • Kurzmeinung

    Frühlingsfee
    Krimi mit machmal poetischer Sprache
  • Kurzmeinung

    Smoke
    spannend, aber ein wenig sehr melodramatisch und konstruiert

Zusammenfassung

Serieninfos zu Das Regenmädchen

Das Regenmädchen ist der 1. Band der Franza Oberwieser Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2014.

Bewertungen

Das Regenmädchen wurde insgesamt 12 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Krimi mit machmal poetischer Sprache

    Frühlingsfee

  • spannend, aber ein wenig sehr melodramatisch und konstruiert

    Smoke

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Regenmädchen

    'Er würde ... die Stille des Hauses spüren, seine Größe, seine Leere.', 'Das ... ist sie also gewesen ohne Tod im Gesicht.', 'Verschwindlichter. Wenn man darauf zuging, verschwand man.'
    Wer Sätze wie diese liest, denkt sicherlich, hier eine gefühlvolle, überaus poetisch geschriebene Lektüre vor sich zu haben statt einen ,schnöden` ;-) Kriminalroman. Doch das Regenmädchen ist beides: Es gibt Tote, zahlreiche Spuren, eine Reihe Verdächtiger - all dies ist in einer spannenden Geschichte verpackt, die zudem einen tiefen Einblick in das Leben der verantwortlichen Kommissarin Franza Oberwieser gewährt.
    Diese versucht gemeinsam mit ihrem Kollegen Felix Herz zu klären, wie es zu dem tragischen Unfall auf der Autobahn kommen konnte, bei dem die junge Marie tödlich verunglückte. Schon bald stellt sich heraus, dass noch eine weitere Person beteiligt gewesen sein musste und aus Maries Leben werden Dinge offenbar, die manch einer lieber verborgen wissen möchte. Selbst zu Franzas Umfeld werden Verbindungen erkennbar, die kaum jemanden mehr überraschen als sie selbst.
    Franza Oberwieser ist eine ungewöhnliche Kommissarin. Geplagt von privaten Problemen (unglückliche Ehe, ein Liebhaber, Beziehung zum Sohn), hat sie sich trotz all der Grausamkeiten und Toten, mit denen sie tagtäglich konfrontiert wird, auch in ihrem Beruf eine verblüffende Empfindsamkeit bewahrt. Die Autorin bringt dies durch eine außergewöhnlich poetische und bilderreiche Sprache zum Ausdruck, die in dieser Literaturgattung doch recht selten anzutreffen ist.
    So bietet dieses Buch gleich zwei Dinge: Ein gefühlvolles und lebensnahes Psychogramm einer Frau in den Vierzigern. Und einen spannenden Kriminalroman über den mysteriösen Tod einer nicht minder mysteriösen jungen Frau.
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  • Rezension zu Das Regenmädchen

    296 Seiten
    Meine Meinung:
    Ein Mädchen wird auf der Autobahn bei Regenwetter überfahren, sie ist dem Lenker vor das Auto gelaufen. Bei den Ermittlungen durch die Kripobeamten Franza Oberwieser und Felix Herz, stellt sich heraus, dass das Mädchen schon vorher verletzt war. Niemand weiß wie sie heißt, sie hatte nichts bei sich. Bei einer nahen Raststätte finden sich Blutspuren, die von ihr stammen. Nach und nach erfahren sie Bruchstücke ihres Lebens, sie heißt Marie Gleichenbach und ist schon lange von zu Hause weg, aber niemand hat gesehen, was passiert ist und wer sie verletzt hat.
    Über der Figur von Marie hängt ein dichter Schleier, ihr ganzes Leben ist sehr undurchsichtig. Sie ist mit Ben, dem Sohn von Franza, eng verbunden und mit ihm sehr fröhlich und lustig, obwohl sie bereits als Kind vom Großvater missbraucht und in alle möglichen Heime und soziale Einrichtungen gesteckt wurde. Sie ist sehr bald von zu Hause weggegangen und hat auch teilweise auf der Straße gelebt. In kursiver Schrift wird in Rückblenden die Vergangenheit nach und nach gelüftet.
    Man erfährt auch über das Privatleben der beiden Kripobeamten, Franza ist verheiratet, betrügt ihren Mann und sorgt sich um ihren erwachsenen Sohn Ben. Felix ist auch verheiratet, hat drei Kinder und seine Frau ist nun mit Zwillingen schwanger. Zwei ziemlich lockere Typen, irgendwie sympathisch, die aber nicht besonders herausstechen. Es gibt viel Ermittlungsarbeit, viele Befragungen, bis sich nach und nach alles herauskristallisiert.
    Eine sehr außergewöhnliche Geschichte und ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, in den ich aber rasch hineingefunden habe. Anfangs ist es noch sehr verwirrend, weil ich mit vielen unterschiedlichen Szenen konfrontiert wurde und erst nach und nach alles einordnen konnte. Danach ging es aber recht flüssig dahin. Die Geschichte ist sehr interessant und einmal etwas anderes, kein 08/15 Krimi. Zwischendurch gibt es ein paar Durststrecken, die mich aber nicht besonders gestört haben. Mir hat es von Seite zu Seite immer besser gefallen und gegen Ende zu wurde es immer spannender.
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  • Rezension zu Das Regenmädchen

    Klappentext:
    Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Komissarin Franza Oberwieder an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Sie Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben?
    Ein junges Mädchen wird auf der A9 angefahren und ist sofort Tot. Zuerst sieht alles aus wie ein Unfall, aber nicht weit vom Unfallort entfernt, wird Blut gefunden, und schnell sieht es so aus, dass das Mädchen einem Mord zum Opfer gefallen ist. Die Ermittler Franza und Felix stossen in ihren Ermittlungen auf viele Geheimnisse des Mädchens und ihre dunkle Vergangenheit. Als Franza dann auch noch entdeckt, dass ihr Sohn, der sich seit Tagen nicht bei ihr gemeldet hat, das Tote Mädchen kannte, wird es richtig spannend.
    Spannend und teilweise richtig poetisch, beschreibt Gabi Kreslehner die Ermittlungen und gewährt dem Leser tiefe Einblicke in das Leben der beiden Ermittler, deren Leben von ihrem Beruf gezeichnet ist.
    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, kam ich gut in das geschehen hinein. Die prothagonisten sind authentisch und sympatisch. Ausserdem hat das Buch ein wirklich schönes Cover. Durch die kurzen Kapitel und die anfangs wechselnden perspektiven zwischen den Ermittlern und einem unbekannten steigt die Spannung noch zusätzlich. Auch wenn man, wie schon erwähnt recht schnell weiß, wer der gesuchte ist, tut das der Spannung keinen abbruch.
    Ich kann das Buch eigentlich empfeheln. Ein guter Krimi für Regnerische Sommertage.
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Ausgaben von Das Regenmädchen

Hardcover

Seitenzahl: 304

Taschenbuch

Seitenzahl: 304

E-Book

Seitenzahl: 304

Hörbuch

Laufzeit: 00:05:10h

Besitzer des Buches 35

Update: