Cover zum Buch Mensch auf Raten

Titel: Mensch auf Raten

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4,3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: Rowohlt Repertoire

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 124

ISBN: 9783688113606

Termin: September 2018

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mensch auf Raten

René Myrtil soll sterben: Im Morgengrauen soll er mit der Guillotine hingerichtet werden, denn René Myrtil ist ein Mörder. Ein reuiger Mörder allerdings – zum Erstaunen aller, die ihn kennen. Er hat seinen Körper der Wissenschaft vermacht, damit ein atemberaubendes Experiment durchgeführt werden kann: die ‹totale Transplantation›, die Professor Marek entwickelt und im Tierversuch erprobt hat. Jedes Glied, jedes Organ, jede Organgruppe kann von einem Hund auf den anderen übertragen werden. Wird es beim Menschen auch gelingen? Es gelingt. Myrtil wird hingerichtet; seine Leiche wird unter strengster Beobachtung aller denkbaren Geheimhaltungsmaßnahmen in Mareks Klinik überführt, um dort auf sieben Verkehrsopfer aufgeteilt zu werden. Alle sieben überstehen die Operation und befinden sich schon auf dem Weg der Besserung – da begeht einer von ihnen Selbstmord. Dann ein zweiter. Und ein dritter … Eine Selbstmordepidemie bricht aus unter den sieben, die sich vorher nicht kannten und die nichts miteinander gemein haben als die ‹Teilhaberschaft› am Körper des toten Mörders.
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Bewertungen

Mensch auf Raten wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mensch auf Raten

    • 20. März 2021 um 16:24
    Die Autoren (Quelle: Wikipedia): Pierre Boileau (* 28. April 1906 in Paris; † 16. Januar 1989 in Beaulieu-sur-Mer) war ein französischer Autor von Kriminalromanen. Nach dem Studium an der Handelshochschule arbeitete Pierre Boileau als Sozialarbeiter. Nebenher schrieb er Kriminalromane um den Meisterdetektiv André Brunel. Als Boileau nach dem Krieg Thomas Narcejac (* 3. Juli 1908 in Rochefort-sur-Mer; † 7. Juni 1998 in Nizza; eigentlich Pierre Robert Ayraud), kennenlernte, der Professor für Literatur und Philosophie war, widmeten sie sich gemeinsam dem Verfassen psychologischer Kriminalromane und wurden unter dem Signet „Boileau-Narcejac“ zu Meistern ihres Fachs. Nach ihrem Roman „Celle qui n'était plus“ (1952) drehte Henri-Georges Clouzot den Film „Die Teuflischen“, „D'entre les morts“ (1954) diente als Vorlage für Alfred Hitchcocks Film „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“.
    Klappentext (Quelle: Rowohlt, 1967): René Myrtil soll sterben: Im Morgengrauen soll er mit dem beklemmenden Pomp der juristischen Maschinerie auf die wesentlich einfachere Maschine geschnallt werden, der ihr Erfinder, der Arzt Guillotin, seinen Namen gegeben hat. René Myrtil ist ein Mörder. Ein reuiger Mörder allerdings – zum Erstaunen aller, die ihn kennen. Er hat seinen Körper der Wissenschaft vermacht, damit ein atemberaubendes Experiment durchgeführt werden kann: die „totale Tansplantation“, die Professor Marek entwickelt und im Tierreich erprobt hat. Jedes Glied, jedes Organ, jede Organgruppe kann von einem Hund auf den andern übertragen werden. Wird es beim Menschen auch gelingen? Es gelingt. Myrtil wird hingerichtet; seine Leiche wird unter strengster Beobachtung aller denkbaren Geheimhaltungsmaßnahmen in Mareks Klinik überführt, um dort auf sieben Verkehrsopfer aufgeteilt zu werden. Alle sieben überstehen die Operation und befinden sich schon auf dem Weg der Besserung – da begeht einer von ihnen Selbstmord. Dann ein zweiter. Und ein dritter … Eine Selbstmordepidemie bricht aus unter den sieben, die sich vorher nicht kannten und die nichts miteinander gemein haben als die „Teilhaberschaft“ am Körper des toten Mörders. Die Behörden – die wenigen, die überhaupt von dem Experiment wissen – sind aufs höchste beunruhigt. Hat die „totale Transplantation“ psychische Folgen, die nicht vorauszusehen waren? Oder – sind es gar keine Selbstmorde?
    Der Roman erschien im französischen Original unter dem Titel „ … Et mon tout est un homme“ 1965 bei Éditions Denoël in Paris. Im selben Jahr erhielt der Kriminalroman auch den seit 1954 vergebenen Grand Prix de l'humour noir Xavier-Forneret. Die deutsche Übersetzung besorgte Eva Rottenberg. Sie erschien im März 1967 unter dem Titel „Mensch auf Raten“ in der von Richard K. Flesch herausgegebenen Reihe „rororo thriller“ im Rowohlt Taschenbuch Verlag in Reinbek bei Hamburg. Diese Taschenbuchausgabe umfasst 123 Seiten. 2018 wurde der Roman in die Reihe „rowohlt repertoire“ aufgenommen, die lange vergriffene Titel wieder als Taschenbuch und E-Book zugänglich machen will. Die Übersetzerin Eva Rottenberg wird jetzt allerdings unter ihrem neuen Namen Eva Koralnik geführt.
    Nach dieser Romanvorlage drehte der Hitcher-Regisseur Eric Red 1991 den Film „Body Parts“ mit Jeff Fahey.
    Was für philosophisch vielschichtige Gedanken ein kleiner, gemeiner Thriller alter Schule doch anregen kann! Dabei geht es weniger um ethische Fragen rund um das Thema Organtransplantation, sondern direktemang um das Problem der menschlichen Identität. Der Krimi aus den Sechzigern liefert schon fast einen Vorgeschmack auf spätere Cyborg-Theorien. Wer allzusehr auf Logik pocht, hat weniger Spaß an dieser cleveren Noir-Variante eines faustischen „Teufelspaktes“: Das frankensteinsche Erschaffen einer menschlichen Einheit aus Einzelteilen. Die Pointenversessenheit hat dem Roman leider einen allzu-cleveren Twist beschert, der all den gedankenanregenden Irrsinn der Geschichte viel zu sehr auf den Boden der Tatsachen herunterholt. Dennoch beeindruckend und außergewöhnlich!
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Ausgaben von Mensch auf Raten

Taschenbuch

Cover zum Buch Mensch auf Raten

Seitenzahl: 124

Hardcover

Cover zum Buch Choice Cuts

Seitenzahl: 207

Mensch auf Raten in anderen Sprachen

  • Deutsch: Mensch auf Raten (Details)
  • Englisch: Choice Cuts (Details)
  • Französisch: ... Et mon tout est un homme (Details)

Besitzer des Buches 5

Update: 21. August 2025 um 09:35