Von Zauberhand

Buch von Susan Vreeland, Adelheid Zöfel

Bewertungen

Von Zauberhand wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Von Zauberhand

    Org. Titel: The Forest Lover
    Seitenzahl: 495
    Inhalt (Innenklappe):
    Die kanadische Künstlerin Emily Carr (1871 - 1945) müsste wie Frida Kahlo und Georgia O'Keeffe eine Ikone der Frauenbewegung sein. Doch obwohl ihre Bilder in den großen Museen der Welt hängen und auf Auktionen für Millionen gehandelt werden, geriet diese wegweisende und unbeugsame Frau weitgehend in Vergessenheit. Sie opferte die Liebe zu einem Mann der Suche nach Freiheit und Inspiration auf einsamen und mutigen Expeditionen zu den Indianern der kanadischen Wälder. Sie gaben ihr den Namen "Hailot", "die Frau mit den Zauberhänden". Die spätviktorianische Gesellschaft warf ihr vor, "verderbten Verkehr mit Primitiven" zu haben und geißelten ihre bahnbrechende Kunst als "gotteslästerlich und bizarr".
    Autorin:
    Susan Vreeland lehrt Englisch, Literatur und Creative Writing an einer Public School in San Diego, Kalifornien. Sie erhielt für ihre Romane, in denen sie sich gerne speziell der Malerei widmet, zahlreiche Preise.
    Meine Meinung und Bewertung:
    Von der Malerin Emily Carr war mir außer dem Namen und ein, zwei Bildern bisher nichts bekannt. Um so schöner, dass Susan Vreeland diese freiheitsliebende, starke Frau mit ihrem Roman wieder zum Leben erweckt hat. Während ihrer Recherchen besuchte sie alle Orte, in denen die Malerin lebte, sie sprach mit Haida- Frauen, die den letzten noch verbliebenen Pfahl in Tanu hüteten, paddelte im Kajak mit ihrem Mann nach Mimkwamlis auf Village Island, besuchte die Gräber der Kinder von Sophie, der indianischen Freundin. Ihre Erfahrungen und Eindrücke verarbeitet sie im Roman. Mit einer Mischung aus realen und fiktiven Personen gelingt ihr ein umfassendes Bild von Emily Carr zu vermitteln, die von der viktorischen Gesellschaft wegen ihrer Lebensform und ihrer Malerei verspottet wurde. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten unterichtete sie Erwachsene und Kinder in Malerei, doch das war vielen ein Dorn im Auge, dennoch ließ sie sich nie entmutigen. Sie begegnete den Indianern stets freundlich und zuvorkommend. Für sie waren sie keine Primitiven und daher wurde sie von ihnen bewundert und geliebt. In Gedanken wandert man mit ihr durch die Wälder, sieht die Schönheit, entdeckt eine uns fremde Kultur. Mag sein, für manchen vielleicht etwas zu umfassend, zu detailiert. Das muß jeder für sich entscheiden.
    "Von Zauberhand" ist ein einfühlsames, sehr ruhiges Buch. Wer sich für fremde Kulturen, gesellschaftliche Gegensätze und Malerei interessiert, wird es genießen.
    Meine Bewertung:
    Liebe Grüsse
    Wirbelwind
    Robert Seethaler, Jetzt wirds ernst
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Ausgaben von Von Zauberhand

Taschenbuch

Seitenzahl: 496

Hardcover

Seitenzahl: 512

Von Zauberhand in anderen Sprachen

  • Deutsch: Von Zauberhand (Details)
  • Englisch: The Forest Lover (Details)

Besitzer des Buches 5

Update: