Die Grandauers und die Zeit danach

Buch von Willy Purucker

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Grandauers und die Zeit danach

München nach der Stunde null: Sie besitzen nur noch so viel, wie sie am Leib tragen. Der Krieg ist zu Ende und die Grandauers fangen von vorne an wie so viele: Die Wohnung ist ausgebombt, beide Söhne sind verschollen und es ist wieder einmal der Bäcker Kreitmeier, der die Unbehausten mitsamt der Oma Soleder bei sich aufnimmt. Kommissar Grandauer erlebt den Einmarsch der Amerikaner unter kuriosen Umständen. Wir schreiben die Zeit der Schwarzhändler, Aufsteiger und Blender. Dann sind die Hungerjahre vorbei, die D-Mark zaubert ein wenig Wohlstand für alle auf die Tische und die Kriminalität beginnt allmählich, sich dem Geist und den Gegebenheiten der Zeit anzupassen – der Kommissar hat mehr als genug zu tun. Er durchleidet das unberechenbare Spiel von Aufstieg und Fall: Wer wird der nächste Dienststellenleiter werden? Mitte der Fünfzigerjahre geht Karl Grandauer in Pension. Mit ihm endet seine Zeit und es beginnt eine neue. Wie immer eigentlich. Willy Purucker, selbst in einem kleinbürgerlichen Münchner Viertel aufgewachsen, hat ein wunderbares Gespür für die sogenannten kleinen Leute, für ihre Geschichten, für ihren Blick von unten auf die Obrigkeit. Er erzählt seine bayerische Familiensaga – die als TV-Serie Die „Löwengrube” ein Millionenpublikum erreichte – lakonisch, detailreich und oft amüsant.
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Serieninfos zu Die Grandauers und die Zeit danach

Die Grandauers und die Zeit danach ist der 3. Band der Familie Grandauer Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2007. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Bewertungen

Die Grandauers und die Zeit danach wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Grandauers und die Zeit danach

    Kurzbeschreibung (Quelle: Klappentext Buch)
    München nach der Stunde Null. Sie besitzen nur noch so viel wie sie am Leib tragen. Der Krieg ist zu Ende und die Grandauers fangen von vorne an wie so viele.
    Autor (Quelle: Wikipedia)
    Nach Notabitur und Kriegsdienst begann Willy Purucker seine berufliche Laufbahn 1945 als Zeichner und Karikaturist für die Neue Zeitung in München. Sein zuständiger Feuilleton­redakteur war Erich Kästner. In der Folge schrieb er zahlreiche Hörfunksendungen, bei denen er auch Regie führte. Zu den unzähligen Hörspielen, in denen er Regie führte, gehörte auch das einzige Paul-Temple-Hörspiel, das der Bayerische Rundfunk (BR) produzierte, nämlich Paul Temple und der Conrad-Fall aus dem Jahre 1959 mit Karl John und Rosemarie Fendel.1972 entfachte er mit dem Fernsehfilm "Im Bayerischen Stil", in dem er den Ausverkauf der bayerischen Kulturgüter brandmarkte, in seiner Heimat einen Skandal. Ab 1979 wurde vom BR Puruckers 28-teilige Hörspielserie "Die Grandauers und ihre Zeit" produziert, die von 1980 bis 1985 ausgestrahlt wurde. Die Hörspielserie erzählt eine bayerische Familiensaga im (Münchner) Kleinbürgermilieu von 1893 bis 1945. Die Hörspielreihe "Die Grandauers und ihre Zeit" diente Willy Purucker als Vorlage für seine Fernsehserie "Löwengrube". Die Familien- und Kriminalserie entstand in den Jahren 1987 bis 1992 in drei Staffeln, die in 32 einstündigen Folgen das Schicksal zweier Münchner Familien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre beschreibt und in der er seiner Münchner Heimatstadt ein Denkmal setzte. 1991 erhielt Purucker dafür den Bayerischen Fernsehpreis, 1992 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Außerdem schrieb Purucker u.a. das Drehbuch für drei Tatort-Folgen mit Gustl Bayrhammer als Kommissar Melchior Veigl, für den BR-Zweiteiler "Mali" und für den Fernsehfilm "Frische Ware". Auch das Drehbuch für den Joseph-Vilsmaier-Film "Und keiner weint mir nach", nach dem Roman von Sigi Sommer, stammt von ihm. Er starb am 6. Februar 2015 im Alter von 89 Jahren in Garmisch-Partenkirchen.
    Allgemeines
    Erschienen am 19. August 2010 im Verlag Langen-Müller. 344 Seiten, gebundene Ausgabe. Trilogie. Vorgängerbände: Band 1 "Die Grandauers ; Band 2 "Die Grandauers und die neue Zeit"
    Zum Inhalt
    Der letzte Band beginnt 1945 und endet 1955.
    Die Geschichte der Familie Grandauer mit all den bekannten Charakteren wird nun auch in Band 3 fortgeführt. Die Wohnung ist ausgebombt, beide Söhne sind verschollen.
    Wir erleben den Einmarsch der Amerikaner, die "Entnazifizierung", Knappheit und Mangel an allem und den blühenden Schwarzmarkt. Die Währungsreform 1948 und mit dem Einzug der D-Mark zieht (zumindest in den westlichen Besatzungszonen) wieder eine Art Wohlstand ein, die Zeit des Hungers ist vorüber. Ein Bauboom setzt ein, der Marshallplan greift. Auch in der Dienststelle des Karl Grandauer ändert sich so Einiges, die Kriminalistik beginnt sich der modernen Zeit anzupassen.
    Fazit
    Auch der letzte Band der Familiengeschichte hat mir wieder sehr gut gefallen.
    Sehr interessant auch der plötzliche Sinneswandel der alten Nazis, die so gänzlich unschuldig waren. Leider haben es viele dieser Art bei den Amis doch wieder in hohe Ämter geschafft. Der Bruder von Karl ist so ein Beispiel.
    Die Geschichte war wieder genauso voller Humor und auch voller Unerschüttlichkeit wie die Bände zuvor. Ich konnte mich in diese Zeiten aus der Alltagssicht der kleinen Leute besser hineinversetzen als in aus Geschichtsbüchern oder Biographien. Es endet mit der Pensionierung von Karl im jahre 1955. Schade, als ich das Buch zuklappte war ich richtig traurig, die Familie war mir regelrecht ans Herz gewachsen. Ich hätte noch gern ihren weiteren Lebensweg verfolgt.
    Für diesen tollen Abschlussband volle Sternenzahl
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Ausgaben von Die Grandauers und die Zeit danach

Hardcover

Seitenzahl: 344

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