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Corbenic

Buch von Catherine Fisher

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Corbenic

    Klappentext:
    Cal has struggled to cope with his mother's drinking and her psychotic episodes since he was six; cooped up in their dirty council flat he dreams of a new life. So when he leaves to live with his uncle Trevor in Chepstow he is ruthless about breaking with the past, despite his mother's despair. But getting off the train at the wrong station he finds himself at the castle of the Fisher King, and from then on moves in a nightmare spiral of predetermined descent into a wasteland of desolation and adventure, always seeking the way back to the Grail he has betrayed. Catherine Fisher has created a gripping and highly moving novel that moves between myth and a contemporary journey of self-knowledge until one becomes indistinguishable from the other. Drawing in Arthurian themes, historical re-enactments and the Four Hallows, Cal's quest for a return to peace of mind is an elaborate and ambitious Grail novel for our time.
    Meine Meinung:
    Vordergründig handelt es sich um eine Nacherzählung der Gralssage, die in die heutige Welt versetzt wurde. Cal (das Äquivalent zu Percival / Parzival) verlässt seine psychisch kranke und alkoholabhängige Mutter, um in der Ferne ein neues Leben zu beginnen. Unterwegs macht er Halt in einem Hotel, leugnet gegenüber dem Gastgeber, dass er den Speer und den Gral sieht, als diese vorbeigetragen werden, und muss sich danach mühsam zurück nach Corbenic, das Gralsschloss, kämpfen, um den Fischerkönig und damit sich selber zu erlösen.
    In dem Buch steckte aber auch eine sehr schmerzhafte Coming-of-Age-Geschichte, in deren Verlauf Cal immer wieder falsche Entscheidungen trifft, in dem Bemühen, sich von seiner Vergangenheit und den schlimmen Erfahrungen der Kindheit zu befreien. Es geht um die Bewältigung von Schuldgefühlen, um Verzeihen und um Heilwerden. Damit das gelingt, muss Cal sich erst selber verlieren, durch die Dunkelheit und die Abgründe seiner eigenen Seele gehen, sich selber wiederfinden und neu erschaffen.
    Catherine Fisher beschreibt das so eindringlich, dass ich Cals Beweggründe nachvollziehen konnte, auch wenn ich seine Entscheidungen nicht immer gut hieß. Seine Gefühlswelt und sein Leidensweg gingen mir extrem nahe, denn vieles von dem, was ihn innerlich zerreißt, konnte ich sehr gut nachempfinden. Am Ende dieser Coming-of-Age-Geschichte bleibt die Frage offen, ob seine Erlebnisse mit dem Fischerkönig real oder ein Coping-Mechanismus seiner gequälten Psyche waren.
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Ausgaben von Corbenic

Taschenbuch

Seitenzahl: 224

Hardcover

Seitenzahl: 288

Besitzer des Buches 4

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