Die Leibeigenen

Buch von Manfred Böckl

Bewertungen

Die Leibeigenen wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Leibeigenen

    Zur Zeit ist dieser Titel nur als E-Book erhältlich, ich habe das Buch über die Onleihe gelesen.
    Kurzbeschreibung (amazon) zur E-Book-Ausgabe
    Eine Robinsonade aus dem Bayerischen Wald
    An der Donau im 14. Jahrhundert: Konrad und Mariann sind Leibeigene des Natternburger Ritters. Als der Burgherr bei ihrer Hochzeit sein »Recht der ersten Nacht« gegenüber Mariann geltend machen will, erschlägt Konrad einen Waffenknecht und flieht mit seiner jungen Frau. In den umliegenden Wäldern kämpfen die beiden Vogelfreien ums Überleben. Ein spannender historischer Roman über das finstere Mittelalter, der soziale Hintergründe verständlich macht.
    Autor (amazon)
    Manfred Böckl, geboren 1948 in Landau, ist erfolgreicher Autor zahlreicher Romane. Er lebt im Bayerischen Wald. Im Aufbau Taschenbuchverlag erschienen bisher die beiden Kelten-Romane: Die Bischöfin von Rom (AtV 1293) und Die letzte Königin der Kelten (AtV 1296) sowie Agnes Bernauer. Hexe, Hure, Herzogin (AtV 1290), Jennerwein (AtV 1291), Mülhiasl. Die Weissagungen des Sehers vom Rabenstein (AtV 1292), Die Geliebte des Kaisers (AtV 1294) und Die Leibeigenen (AtV 1295).
    Persönliche Beurteilung
    Mir hat "Die Leibeigenen" sehr gut gefallen, da hier - was bei historischen Romanen eher selten vorkommt - "kleine" Leute im Mittelpunkt stehen. Der Roman schildert eindrucksvoll, wie der Protagonist Konrad, nachdem er Ungeheuerliches gewagt und einen Waffenknecht des Natternburger Ritters getötet hat, mit seiner Frau Mariann aus dem Herrschaftsbereich seines Gebieters flieht und sich als Vogelfreier in der (damaligen) Wildnis des Bayerischen Waldes quasi aus dem Nichts ein Heim schafft.
    Der Leser erfährt nicht nur Interessantes über das Leben der Leibeigenen im Frondienst für ihre geistlichen oder weltlichen Herren, sondern bekommt auch spannende Unterhaltung geboten, da die Protagonisten sich mit allerhand Gefahren (Bären, Wölfen, Häschern des Natternburgers) auseinandersetzen müssen.
    Der Erzählstil ist mit seiner altertümlichen Ausdrucksweise perfekt an den Inhalt des Romans angepasst.
    Ein Glossar seltener, bzw. heute eher unbekannter Wörter und ein Nachwort des Autors hätten das Buch noch vervollständigen können.
    Ich vergebe eine Leseempfehlung und .
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Ausgaben von Die Leibeigenen

Taschenbuch

Seitenzahl: 253

E-Book

Seitenzahl: 251

Hardcover

Seitenzahl: 200

Besitzer des Buches 3

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