Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Leopard

Harry Hole ist am Ende, er hat alle Brücken hinter sich abgebrochen und lebt zurückgezogen in Hongkong. Da erschüttert eine Serie aufsehenerregender Morde Oslo. Die junge Kommissarin Kaja schafft es schließlich, ihren berühmten Kollegen zurückzuholen. Schnell wird Harry in den Fall hineingezogen. Der Täter erweist sich als äußerst unberechenbar und intelligent. Als Harry dem Killer schließlich gegenübersteht, muss er eine beinahe übermenschliche Entscheidung treffen. Entdecken Sie auch MESSER, den neuen großen Kriminalroman um Kommissar Harry Hole!
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Serieninfos zu Leopard

Leopard ist der 8. Band der Kommissar Harry Hole Reihe. Diese umfasst 13 Teile und startete im Jahr 1997. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Jo Nesbø

Einer der bekanntesten und renommiertesten Autoren skandinavischer Kriminalliteratur, der Norweger Jo Nesbø, wurde 1960 in Oslo geboren. Bereits sein Debütroman "Der Fledermausmann" wurde 1997 nicht nur mit dem heimischen Riverton-Preis ausgezeichnet, sondern ein Jahr später auch als bester Kriminalroman mit dem skandinavischen Krimipreis. Mehr zu Jo Nesbø

Bewertungen

Leopard wurde insgesamt 71 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Spannend bis zum Schluss, wieder mal ein toller Krimi

    Schüsselchen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Leopard

    Zwei junge Frauen werden auf bizarre Weise gefoltert und getötet, mit einer ungewöhnlichen Mordwaffe, die keinen Zweifel daran lässt, dass da ein Zusammenhang besteht. Genau die Art von Fall, die nach einem feinen Spürsinn wie dem von Harry Hole verlangt, doch der hat sich nach traumatischen Ereignissen nach Hongkong geflüchtet und frönt dort vorwiegend seinen Süchten. Die Polizistin Kaja Solness wird kurzerhand losgeschickt, um ihn zurückzuholen und schafft es tatsächlich, den spröden Ex-Kollegen zur Rückkehr nach Oslo zu bewegen.
    Wenig später geschieht ein weiterer aufsehenerregender Mord, und bald führen die Spuren zu Tony Leike, der gerade in den Klatschblättern Schlagzeilen macht, weil die Hochzeit des Nobodys mit der Tochter eines schwerreichen Reeders bevorsteht, und in den Kongo, wo Leike in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist.
    Während er versucht, die Verknüpfungen zwischen den Indizien und involvierten Personen klarzukriegen und vor allem zu verhindern, dass der Mörder erneut zuschlägt, kämpft Harry, zurück in der Heimat, erst recht mit den Dämonen der Vergangenheit und muss auch noch mit ansehen, wie sein Vater im Krankenhaus dahinsiecht. Keine leichte Zeit für den eigenbrötlerischen Ermittler.
    Eins vorweg: ich habe nicht alle bisherigen Bände der Reihe gelesen und insbesondere fehlt mir der unmittelbare Vorgänger, so dass ich nicht alle Anspielungen auf das Vergangene nachvollziehen konnte, obwohl das Wichtigste (nicht nur einmal) erwähnt wird.
    Vermutlich hätte ich aber dennoch das eine oder andere auszusetzen gehabt an diesem 8. Fall für Harry Hole. Angefangen mit Harry selbst, der sämtliche Klischees vom einsamen Ermittlerwolf bedient, von den Altlasten aus der Vergangenheit über die Suchtproblematik bis zu den abgeranzten Stiefeln. Das hat mich im ersten gelesenen Band gar nicht so gestört, hier ging es mir aber mit fortschreitender Handlung zunehmend auf die Nerven.
    Der Fall selbst ist ohne Frage spannend, und ich habe die Auflösung kaum erahnen können. Als sie dann kam, fand ich sie aber einigermaßen konstruiert. Fesselnd und regelrecht beklemmend ist auch der Showdown in einer Berghütte mit allem, was bei Verfolgungsjagden im Gebirge an Dramatik dazugehört - blöd nur, dass es danach noch 200 Seiten lang weitergeht und das Spannungsniveau nicht wirklich gehalten wird.
    Überhaupt hätte man das Buch gerne um einiges kürzen und straffen können, ohne dass die Handlung darunter gelitten hätte, an einigen Stellen drehte es sich doch ziemlich im Kreis und es waren mir am Ende ein bisschen zu viel der Zutaten: ausbeuterische Bergwerke im Kongo und andere internationale Verwicklungen, widerlich-kreative Folterinstrumente, gestörte Typen aller Art, Bergdrama, Kompetenzgerangel zwischen zwei Ermittlungsbehörden, Liebes- oder vielmehr Matratzensportgedöns, ein paar fiese Ekelszenen und mittendrin unser gebeutelter Held.
    Mir war's zu lang, zu überfrachtet und leider auch zu klischeebeladen, trotz eines mitreißenden Mittelteils reicht das nicht für eine richtig gute Bewertung und ich werde die Serie erst mal nicht weiterverfolgen.
    Der Titel ist auch reichlich unpassend. Es wird genau einmal in Afrika eine nicht näher bezeichnete gefleckte Raubkatze tot durchs Bild getragen, ansonsten ist das Buch komplett leopardenfrei. Der Originaltitel "Panserhjerte" (Panzerherz) hingegen klingt zunächst rätselhaft, erklärt sich aber aus dem Kontext des Buches und erscheint mir sehr viel treffender.
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  • Rezension zu Leopard

    Klappentext:
    Hongkong: Im Dunst der Garküchen und Drogenhöhlen dämmert einsam ein Mann vor sich hin. Kommissar Harry Hole ist in eine Sackgasse geraten, die chinesische Mafia hat eine Rechnung mit ihm offen. Trotzdem folgt er nur widerwillig der jungen Kommissarin Kaja zurück nach Oslo. Dort tötet ein Killer scheinbar wahllos Opfer auf Opfer. Der Ruf des Morddezernats steht auf dem Spiel, denn die Ermittlungsergebnisse sind gleich null. Deshalb hofft man nun auf den brillanten Kommissar und Profi in Sachen Serienmorde. Und Harry nimmt schnell Witterung auf. Der Killer ist ein Einzelgänger und Jäger wie er. Ein ebenbürtiger Gegner. Sein Profil bleibt widersprüchlich, und die Spuren führen bis nach Afrika. Harry nimmt die Herausforderung an. Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt.
    Meine Meinung:
    Für mich persönlich bisher der beste Teil. Unglaublich. Harry lässt sich von seiner neuen Kollegin aus Hongkong wieder zurück nach Oslo bringen, um mit dem wahrscheinlich schlimmsten Fall in seiner bisherigen Laufbahn betraut zu werden.
    Die Morde sind grausam und ich habe mich so sehr in diese Geschichte vertieft, dass mir die einzelnen Fälle tatsächlich auf den Magen geschlagen sind. Ich war froh, als das Buch zu Ende war und gleichzeitig auch wieder nicht, weil damit wieder ein Kapitel Harry Hole abgeschlossen ist.
    Mittlerweile könnte ich sogar verstehen, wenn er wieder zur Flasche greift. Der Mann braucht meiner Meinung nach psychiatrische Hilfe, um die ganzen Geschehnisse zu verarbeiten, wenn man denn so etwas überhaupt verarbeiten kann.
    Immer tiefer wird er in den Strudel aus Morden gezogen, die Spannung spitzt sich immer weiter zu, bis man dann nach einem hochexplosiven Finale das Buch extrem erschüttert aus der Hand legt.
    Jedenfalls ging es mir so.
    Fazit:
    Klare Leseempfehlung für alle Hole-Fans. Ich mache mich jetzt auf und nehme mir "Die Larve" direkt als nächstes vor.
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  • Rezension zu Leopard

    wie ich es mir vorgenommen habe, lese ich nun die Hole-Reihe weiter und bin jetzt bei Nr. 8 angelangt.
    Ich möchte hier keine Inhaltszusammen-Fassung machen, da diés viele von euch bereits super getroffen haben.
    Nesbo hat es aber wieder gut verstanden, in die Gefühlswelt von Harry Einblicken zu lassen. Man spürt richtig, wie tief er gesunken ist, und ihn seinen letzten Fall "Schneemann" mitgenommen hat. Und die Entscheidung, dass seine große Liebe Rakel sich von ihm vollends abwendet.
    Wie auch schon viele geschrieben haben passt der Titel leider meiner Meinung nach nicht wirklich gut zu dem Buch. Das aber ist nebensächlich, der Fall ist wieder gut konstruiert und man tappt eine lange Zeit im Dunkeln , ich vermutete bereits eher den Mörder entdeckt zu haben. Nichts desto trotz hat mich das Buch ca. 4 Wochen begleitet. Zum einen kann es an der Seitenanzahl liegen ... oder eben daran, dass es für mich stellenweise etwas in die Länge gezogen war. Das Mordinstrument der "Leopoldsapfel" war wirklich grausig und allein bei der Vorstellung wurde mir schon anders.
    Jedem Fan von spannenden Krimis empfehle ich die Reihe von Nesbo um den Ermittler von Harry Hole. Ich lege jetzt 1-2 Bücher dazwischen bevor ich mit dem 9. Band beginne !!!
    Schölnen Abend noch !
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  • Rezension zu Leopard

    So tief unten war Harry Hole noch nie. Gestrandet in Hongkong, die Nächte in einer Massenunterkunft für Gastarbeiter verbringend, den Geistern der Vergangenheit diesmal mit Opium statt Alkohol entfliehend und auf der Flucht vor den Triaden denen er Geld schuldet. Doch seiner neuen Kollegin Kaja Solness gelingt es, ihn zurück nach Norwegen zu bringen: doch nicht, weil das Morddezernat seine Hilfe braucht, sondern weil sein Vater im Sterben liegt. Und weil er dann schon mal da ist... Die zwei ungeklärten Mordfälle, wegen deren man ihn um Hilfe gebeten hat, erregen seine Neugier und als während seines Aufenthaltes eine dritte Person stirbt, ist sein Interesse geweckt. Als ob diese Todesfälle nicht anspruchsvoll genug wären, findet er sich zudem inmitten des Polizeiapparates in einer weiteren Kampfzone bzw. einem Intrigenspiel wieder: Morddezernat und Kriminalamt ringen jeweils um die alleinige Kompetenz für die Aufklärung von Mordermittlungen - und er spielt dabei eine entscheidende Rolle.
    Wie auch in seinen bisherigen Büchern (zumindest in den zweien, die ich bisher (leider erst) gelesen habe), ist nichts so wie es scheint, was insbesondere auf die handelnden Personen zutrifft. Immer wieder führt Nesbø vor, wie schnell man sich von Äußerlichkeiten blenden lässt, selbst Harry ist nicht immer dagegen gefeiht. Man fällt von einer Überraschung in die nächste und sogar als man sicher zu sein scheint, die Lösung zu kennen, gelingt es dem Autor noch weitere 150 Seiten Leserinnen und Leser an das Buch zu fesseln. Es sind häufig sehr extreme Wendungen, aber dennoch ist der Verlauf im Nachhinein durchweg in sich schlüssig.
    Nesbø schreibt detailliert und anschaulich, wie beispielsweise die Aufenthalte Holes im Kongo oder das Lawinenunglück. Für nicht so blutrünstige Lesende vielleicht etwas zu anschaulich, denn die Darstellungen der unterschiedlichen Todesarten sind teilweise schon heftige Kost. Kein Buch für schwache Gemüter.
    Alles in allem beste Thrillerunterhaltung für mehrere Stunden - am besten am Wochenende! Denn man wird sich schwer damit tun, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen.
    Eine Anmerkung noch zum Schluss: Wie vielen Anderen hier ist es mir ein Rätsel, wie der deutsche Verlag auf diesen Titel kam. Es gibt lediglich einen Absatz im Buch zu diesem Tier (S. 206) und er passt weder auf Harry noch den Täter. Der norwegische Titel Panzerherz wäre deutlich stimmiger gewesen.
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  • Rezension zu Leopard

    Ich wurde gestern Abend mit dem Buch fertig. Ich kannte den Autor bisher nicht und wusste anfangs auch nicht, dass das Buch zu einer Reihe gehört und ich daher mit Band 8 beginne ... Ich fand das Cover des Buches unheimlich toll und ansprechend und auch der Buchrücken hörte sich interessant an .
    Allerdings hat mir das Buch nur mittelmäßig gefallen. Ich fand, dass man das Buch locker um gut 100 - 150 Seiten kürzen könnte . Einige Passagen fand ich sehr langatmig und daher streckenweise langweilig. Der Ermittler, in dem es hier geht, Harry Hole, war mir leider bereits von Anfang an eher unsympathisch. Er ist meist mies gelaunt, oft etwas egoistisch und alles in allem ein sehr eigensinniger Typ. Spannung wurde zwar aufgebaut, aber ich fand trotzdem vieles eher uninteressant. Mich hat es zeitweise zum Beispiel irritiert, dass doch recht viele Personen in dem Buch mitspielen. Ob sie nun eine "tragende Rolle" haben oder eher am Rande agieren, ich kam da teilweise etwas durcheinander. Was Harry´s Überlebenskünste angeht, da schließe ich mich dem Rest hier an; ich fand es ziemlich übertrieben, in wieviele ausweglose Situationen er kam und wie er sich und andere dann trotzdem oft wieder retten konnte. Die Auflösung hat mir soweit ganz gut gefallen, ich hatte nicht mit diesem Täter gerechnet. Mich hat das Buch insgesamt jedoch leider nicht genug gefesselt. Das liegt aber auch daran, dass ich sonst eher gern typische Frauenromane und lustiges lese. Zwischendurch lese ich dann immer gern einen Krimi, wobei mir dann sympathische Ermittler und schnelle, verständliche Handlungen besser gefallen. Ich konnte dieses Buch nur tagsüber lesen, nicht abends vor dem schlafen, da ich leider eine ziemlich genaue bildliche Vorstellung der Anwendung des Leopoldapfels vor Augen hatte . Sowas ist mir dann schon fast eine Spur zu grausam zum lesen...
    Alles in allem habe ich dem Buch 3 Sterne gegeben, weil es mich jetzt fast zwei Wochen "unterhalten" hat. Die restlichen Bände dieser Buchreihe werde ich mir jedoch nicht kaufen. Sollte ich die Bücher mal geschenkt bekommenm, würde ich sie lesen, aber zum selbst kaufen, um die Reihe zu vervollständigen, hat es mir leider einfach nicht gut genug gefallen.
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  • Rezension zu Leopard

    In seinem achten Fall ist Harry Hole sowohl körperlich als auch seelisch am Ende.
    Er hat sich im Drogensumpf von Hongkong verschanzt, während es in seiner Heimat Oslo zu einer Serie aufsehenerregender Morde kommt.
    Die junge Kommissarin Kaja wird daraufhin nach Hongkong geschickt um Harry zurückzuholen, damit dieser den Fall löst.
    Jo Nesbø schafft es mit „Leopard“ ein weiteres Mal den Leser zu faszinieren und ihn ganz in seiner Harry Hole – Welt gefangen zu nehmen.
    Gewohnt spannend und nüchtern schildert er Harrys Probleme, die brutalen und sehr blutigen Morde und schafft es durch Irreführungen den Leser immer wieder zu überraschen und atemlos zurückzulassen.
    Harry Hole ist für mich mittlerweile wie ein alter Bekannter und ich leide selbst mit ihm mit. Trotz seines oft sehr schwierigen Wesens und seinen ganzen Eskapaden hege ich eine sehr große Sympathie für ihn und bin mental immer direkt im Geschehen dabei.
    Die Atmosphäre ist gewohnt düster und nervenaufreibend und zieht den Leser so in den tiefen Handlungssog, der stellenweise durch Zynismus und Sarkasmus von Seiten Holes aufgelockert wird.
    Jo Nesbø hat mit „Leopard“ wieder einmal ein hochspannendes, thematisch sehr interessantes und authentisch packendes Buch geschaffen mit einem grandiosen, „abgefuckten“ und liebenswerten Hauptprotagonisten, der einen wirklich berührt.
    Ich würde aber empfehlen den Vorgänger „Schneemann“ vorher zu lesen, damit man einen besseren Einblick in Harry Holes Seelenleben bekommt und einige Andeutungen besser verstehen kann.
    Ein wirklich wunderbares Buch und sehr empfehlenswert!
    Ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle von Harry Hole und hoffe inständig, dass es noch viele davon geben wird!
    von
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Ausgaben von Leopard

Taschenbuch

Seitenzahl: 720

Hardcover

Seitenzahl: 704

E-Book

Seitenzahl: 705

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:26h

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