In 80 Tagen um die Welt

Buch von Jules Verne

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu In 80 Tagen um die Welt

Hopp oder topp, sagt sich der exzentrische Gentleman Phileas Fogg und setzt die Hälfte seines Vermögens für eine verrückte Wette aufs Spiel: In 80 Tagen oder 115 000 Minuten will er die Erde umrunden und nach Ablauf dieser Zeit pünktlich wieder im noblen Londoner Reform Club am Whisttisch sitzen. Gesagt, getan - und mit 20 000 Pfund im Gepäck macht sich Fogg, begleitet von seinem Diener Passepartout und verfolgt vom Geheimagenten Fix, unverzüglich auf seine turbulente Reise um die Welt. Witz und Charme von Jules Vernes glänzendem Abenteuerroman aus dem Jahr 1872 sind bis heute bestechend.
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Über Jules Verne

Jules Vernes Bücher "In 80 Tagen um die Welt", "20.000 Meilen unter Meer" und "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" zählen zu den Klassikern der Weltliteratur und machten den französischen Schriftsteller zum Mitbegründer des Science-Fiction-Genres. Mehr zu Jules Verne

Bewertungen

In 80 Tagen um die Welt wurde insgesamt 117 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Eine spannende Weltreise, die Figuren sind eher Staffage.

    Aladin1k1

  • der Autor jammert, säuft, raucht und hat eigentlich gar keine Lust zu reisen.

    Amethyst

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu In 80 Tagen um die Welt

    ### Inhalt ###
    Der stoische Phileas Fogg schlägt am 2. Oktober 1872 in seinem Reform-Club mit den dortigen Gentlemen, ein Kreis hochrangiger reicher Mitglieder der damaligen Gesellschaft, in eine Wette ein, die ihm entweder ewigen Ruhm oder den Ruin einbringen werden. Es geht um eine Reise in achtzig um die Welt mit allem, was die damalige Welt an Transportmitteln zur Verfügung stellt: Dampfschiff, Eisenbahn und Elefant, sogar ein Landsegelschiff wird mit dabei sein. Wird ihm dieser Coup mit Passpartout, seinem Treuen Diener an der Seite, gelingen?
    ### Meinung ###
    Diese Geschichte hat naturgemäß ein hohes Erzähltempo und so erfahren wir in schlaglichtartigen Szenen, vermischt mit vielen Erzählungen über die eingeschlagenen Routen und Wege des Phileas Fogg Esquire so einiges über die damalige Welt, über Transportmittel und Reisegesellschaften, über Menschen verschiedener Kulturen, über seltsame Gebräuche und grausame Riten. Die Szenen über die Befreiung von Aouda und das Duell mit Oberst Proctor fesselten mich gespannt an das Buch. In dieser Diogenes - Ausgabe sind überdies 56 schöne Schraffurzeichnungen enthalten, die die Szenen im Buch darstellen. Die phlegmatische, berechnende, ja manchmal kaltblütige Art und Weise Mr. Foggs lassen einem manchmal die Haare zu Berge stehen.
    Der personale Erzähler beschreibt und erzählt vorwiegend das Geschehen, hier und da gibt es eine Szene und einen Dialog, die dann auch meistens die spannendsten Stellen im Buch sind. Der vielen genauen Beschreibungen der Dampfschiff- und Eisenbahn - Routen wurde ich schnell etwas müde, da man sich im Kopf eh keine Vorstellung davon machen kann. In diesen Fällen war ich einfach glücklich, dass ich wusste, auf welchem Kontinent die Reisenden gerade unterwegs waren. Hier hätte ich mir mehr Karten gewünscht. Die Charaktere des Romans sind recht stereotyp: Der phlegmatische Phileas Fogg, der hitzige Franzose Passepartout, die liebliche Aouda und der versessene Fix, das alles kommt hier und da etwas kindergeschichtenartig rüber.
    ### Fazit ###
    Fazit: Eine spannende Weltreise, in der wir einiges von der damalige Welt erfahren. Die Figuren sind eher Staffage.
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  • Rezension zu In 80 Tagen um die Welt

    Das ist erst mein zweites Buch vom Meister der Reisegeschichten und wieder bin ich zufrieden.
    Über Fogg habe ich mehrmals die Meinung geändert. Zuerst war er mir eher wenig sympathisch und die Art, wie er reist, spricht mich so gar nicht an. Da bin ich eher wie Passepartout, der sich die Orte auch richtig anschaut. Allerdings hat mich die Ruhe, mit der Fogg alle Wendungen des Schicksals annimmt, sehr beeindruckt. Außerdem zeigt er deutlich, dass Geld nicht alles ist, und das ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten Botschaften des Buchs. Wenn man genau hinschaut, erkennt man immer wieder eine dezent angedeutete Gesellschaftskritik, die ich hier gar nicht erwartet hätte und die mir das Lesen noch schmackhafter gemacht hat. Von der breiten Öffentlichkeit, die sich durch „Experten“ beeinflussen lässt bis zu Menschen (in diesem Fall Polizeibeamte), die das sehen, was sie sehen wollen, ist alles Mögliche dabei.
    An Landschaftsbeschreibungen mangelt es nicht, obwohl ich mir die Reise fast aufregender vorgestellt habe. Sie war für mich zu kurz und das Buch viel zu schnell vorbei. Trotzdem bin ich auch zum Mitfiebern gekommen und habe an entsprechenden Stellen an Lesegeschwindigkeit zugelegt. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und unterstützt erfolgreich das Lesen.
    Ich kann nur empfehlen, sich eine Ausgabe mit Bildern aus der Originalausgabe anzuschaffen, wie es bei mir der Fall war. Sie fangen die Stimmung toll ein und passen zum Text wie die Faust auf’s Auge.
    Das Ende ist typisch Verne (ich habe sogar geahnt, was es damit auf sich haben wird) und hat mir sehr gut gefallen. Auch die Schlusssätze bleiben der Botschaft des Buchs treu. Ich kann es nur empfehlen und freue mich auf weitere Werke des Meisters.
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  • Rezension zu In 80 Tagen um die Welt

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:
    London, 1872: Der ehrenwerte Gentleman Phileas Fogg geht täglich in den Reform Club, um seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kartenspiel Whist, nachzukommen. Geradezu pedantisch verfolgt er Tag für Tag seine Gewohnheiten und ist durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu bringen. Durch Zufall geht er mit den Gentlemen im Reform Club eine Wette ein: Er wettet 20.000 Pfund, das er es schafft, die Erde in 80 Tagen zu umreisen. Er darf dabei jedes Transportmittel benutzen.
    Zur gleichen Zeit wird die Londoner Bank von einem Dieb um 55.000 Pfund erleichtert. Der Dieb ist auf der Flucht, aber man weiß, das er wie ein Gentleman aussieht. Agent Fix vom Londoner Scotland Yard macht sich diesem auf die Versen und glaubt, in Phileas Fogg seinen Dieb gefunden zu haben.
    Doch Mr. Fogg tritt die große Reise mit seinem Diener Passepartout an und läßt sich durch nichts und niemanden von seinem Ziel abhalten.
    Mein Fazit:
    Es ist ein spannendes Buch, mit einer gehörigen Portion Witz und Charme! Der Autor hat es verstanden, die Geschehnisse um Mr. Fogg interessant zu gestalten. Mit kleinen Anekdoten gespickt berichtet Jules Verne von den Gegebenheiten der Weltreise und es erweckt sich einem der Eindruck, das es tatsächlich so gewesen sein könnte bzw. das er selbst an den Orten war!
    An der einen oder anderen Stelle werden noch Fragen aufgeworfen und es wird auch nicht jeder Streckenabschnitt ausführlich erörtert. Aber im großen und ganzen ist es eine tolle Geschichte, mit Mißverständnissen um Passepartout und Agent Fix und Frau Aouda! Ich musste schon schmunzeln und auch mal auflachen.
    Ein Klassiker, den ich in jedem Falle empfehlen kann!
    Veröffentlicht am 03.03.09!
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  • Rezension zu In 80 Tagen um die Welt

    Ich meine ein bischen beschreiben sollte man dieses wunderbare Buch schon, hie die Kurzbeschreibung von Amazon und das Cover diese Ausgabe gefiel mir so gut
    Mara
    Die Reise um die Erde in achtzig Tagen / Le tour du monde en quatre-vingt jours
    Kurzbeschreibung
    Gentleman Phileas Fogg schließt in seinem Londoner Klub eine folgenschwere Wette ab: Er wettet um 20.000 Pfund, dass er es schafft, in 80 Tagen um die Erde zu reisen. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt. Noch am selben Abend brechen Fogg und sein Diener Passepartout zu einer Jagd um den Globus auf. Per Schiff, Bahn, Pferdekutsche und Elefant beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn genau am Sonnabend, dem 21. Dezember 1879 um acht Uhr fünfundvierzig abends will Fogg wieder bei seinen Klubgenossen eintreffen. Bevor solches möglich wird, versuchen allerhand Gauner, Foggs Reise um die Welt um jeden Preis zu verhindern. .
    Autorenportrait
    Jules Verne wurde 1828 in Nantes geboren. Er studierte Jura, schrieb aber bereits Theaterstücke und Erzählungen. Sein erster Erfolgsroman "Fünf Wochen im Ballon" erschien 1863. Seine großen Romane waren von Anfang an Bestseller. Als neuer Mythenmeister und Klassiker ist er der Begründer der modernen Science-fiction-Literatur. Jules Verne starb 1905 in Amiens.
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Ausgaben von In 80 Tagen um die Welt

Taschenbuch

Seitenzahl: 164

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 336

Hörbuch

Laufzeit: 00:03:00h

E-Book

Seitenzahl: 166

In 80 Tagen um die Welt in anderen Sprachen

  • Deutsch: In 80 Tagen um die Welt (Details)
  • Englisch: In 80 Tagen um die Welt (Details)
  • Französisch: Tour du Monde en 80 Jours (Details)
  • Italienisch: Le Tour du Monde en 80 Jours (Details)

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