Der Weg der Könige

Buch von Brandon Sanderson

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Weg der Könige

Roschar ist eine sturmumtoste Welt. Einst von mächtigen Kriegern beherrscht, deren magische Schwerter über Leben und Tod entschieden, droht es nun im Chaos zu versinken. Dalinar, der Großprinz von Alethkar, ist besessen von dem Wunsch, das Geheimnis der Schwerter zu ergründen und das zerfallene Königreich zu einen. Doch der ehemals geniale Heerführer wird von nächtlichen Visionen geplagt, und der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst. Noch ahnt Dalinar nicht, dass auch der Sklave Kaladin und die junge Adlige Schallan Teil des großen Spiels um das Schicksal der Sturmwelt sind ...
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Serieninfos zu Der Weg der Könige

Der Weg der Könige ist der 1. Band der Sturmlicht-Chroniken Reihe. Sie umfasst 10 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Über Brandon Sanderson

Brandon Sanderson wurde 1975 in Lincoln, Nebraska, geboren. Er studierte Biochemie und Kreatives Schreiben und lebte zwei Jahre lang als Missionar. Bereits an der Universität schrieb Sanderson für ein Science-Fiction-Magazin, auch während seiner Arbeit als Nachtportier konnte er sich seinen Büchern widmen. Mehr zu Brandon Sanderson

Bewertungen

Der Weg der Könige wurde insgesamt 51 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Auch beim zweiten Hören eine tolle Geschichte mit interessanten Charakteren. Braucht ein bisschen Zeit, aber lohnt sich.

    Hirilvorgul

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Weg der Könige

    Story:
    Der Weg der Könige stellt den Beginn einer neuen Saga im Cosmere da und überzeugt, wie auch in anderen vorherigen Cosmere Werken, durch ein neues und hochentwickeltes Magie-System. Dieser Magie liegen die sogenannten Großstürme zu Grunde, welche durch die Welt Roschar wüten. Diese Stürme versorgen die Bewohner Roschars mit Sturmlicht, welches als "Treibstoff" für diverse Fähigkeiten (die sogenannten Wogen) und Gerätschaften (die sogenannten Fabriale) dient.
    Nach einem Präludium und einem Prolog, welche einen Vorgeschmack für kommende Action und einige Fragen liefert, steigt das Buch sehr abrupt ein. Erst nach geraumer Zeit erfährt man mehr zum Hintergrund. Es entstehen immer mehr Fragen, deren Antwort durch die abwechselnde Handlung von verschiedenen Protagonisten immer weiter verzögert wird. Ausschlaggebende Ereignisse lassen sich schwer vorhersehen, da diese immer etwas auf sich warten lassen. Hierdurch ist nach kurzen Phasen der sich anbahnenden Langeweile, mit welcher man auf die Folter gespannt wird, immer für einen Grund zum weiterlesen gesorgt. Die ausgedehnten Passagen werden jedoch sehr gut zur detaillierten Beschreibung der Umgebung verwendet, wodurch für den fantasievolle Leser ein tiefes eintauchen in die Welt der Großstürme möglich ist.
    Charaktere:
    Kaladin ist auf dem Schlachtfeld, als plötzlich alles schief läuft und er versklavt wird. Shallan ist in Kharbranth um das Mündel der Königstochter Jasnah Kholin zu werden. Stück für Stück werden Fragen erklärt die sich direkt zu Anfang stellen. Der Autor steckt sehr viel Liebe und Detail in die Entwicklung seiner Charaktere. Es folgen nach und nach die Erklärung wie es zu Alldem kam, welche Motivation Schallan hat und wieso und wie Kaladin in die missliche Lage gerät in der er sich befindet. Der Autor nimmt sich Zeit und es wird nicht nur die Umgebung, sondern vor allem die Situation im Dorf und die Beziehungen zwischen Kaladin, seiner Familie und den anderen Dorfbewohnern sehr genau beschrieben. Es wird dem Leser ermöglicht sich sehr gut in den Protagonisten hinein zu versetzen und dessen Gedankengänge nachzuvollziehen. Auch an Beschreibungen der Nebencharaktere wird nicht gespart.
    Fazit:
    Der Weg der Könige ist der Auftakt eines atemberaubenden Epos. Es wird zwar sehr langwierig und detailliert erzählt, wobei man jedoch nicht dazu geneigt ist das Buch zur Seite zu legen. Die größte Stärke dieses Buches ist die Ausarbeitung seiner Charaktere, welche mit sehr viel Hingabe beschrieben werden. Es wird gut für Spannung gesorgt, in dem sich in fast jedem Kapitel der behandelte Protagonist gewechselt wird. Ein Muss für jeden High-Fantasy Fan.
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    Pros/Cons:
    + Charaktere
    + Details
    - Langwierig
    ---> 4,5 von 5 Sterne <---
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  • Rezension zu Der Weg der Könige

    So, jetzt auch meine Rezi zu dem Buch. Kritik und Anmerkungen sind wie immer willkommen.
    INHALT
    Der Auftaktband zu Brandon Sandersons neuer Romanreihe, „Der Weg der Könige“ spielt im Land Roschar und erzählt die Geschichte vierer Hauptcharaktere: zum einen ist da der Sklave Kaladin, der unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Armee als sogenannter „Brückenmann“ dient. Das elende Leben der Brückenmänner, die als Kanonenfutter für die wertvolleren Soldaten der Armee dienen, hat aus ihnen seelische Wracks gemacht, und als Kaladin selbst kurz vor dem Selbstmord steht, entschließt er sich, alles zu versuchen, um ihr Leben zu verbessern.
    Zum zweiten begleiten wir die junge Shallan, die um jeden Preis das Mündel einer der berühmtesten, berüchtigtsten und wichtigsten Gelehrten in Roschar werden will – doch nicht nur, um ihr Wissen zu vergrößern …
    Und schließlich erzählt Sanderson die Geschichte von Dalinar und Adolin Kholin, einem der zehn Großprinzen des Königreichs Alethkar und seinem Sohn. In dem nun schon sechs Jahre währenden Krieg der Großprinzen gegen die Parschendi, die Mörder des letzten Königs, Dalinars Bruder, kämpfen die beiden nicht nur gegen den Feind, sondern auch gegen politische Rivalen. Aber Dalinar wird auch immer häufiger von eindringlichen und furchtbaren Visionen heimgesucht, die ihn auffordern, das Reich zusammenzuführen, was Adolin verwirrt, der fürchtet, sein Vater könnte dem Wahnsinn verfallen und damit die ganze Familie ins Unglück stürzen
    KRITIK
    Die Handlung des Romans ist recht konventionell und simpel. Zwar ist man durchaus an den Schicksalen der Figuren interessiert und gut beschriebene Kampfszenen sorgen für die nötige Spannung, aber die Handlung ist doch sehr vorhersehbar und wenig innovativ. Zudem störte mich die Tatsache, dass der Handlungsfaden um Shallan über etwa 450 Seiten völlig fallen gelassen und erst zum Schluss wieder aufgegriffen wird. Positiv erwähnen kann man, dass das Buch trotz der Tatsache, dass es sich nur um die erste Hälfte des englischen Originalbandes handelt, mit einem kleinen Finale endet und der Roman daher nicht einfach ziellos dahinplätschert und schließlich abrupt endet, wie es z.B. die geteilten deutschen Bände von George R. R. Martins Lied von Eis und Feuer-Saga tun.
    Auch bei den Charakteren bietet Sanderson gute, aber nicht überragende Kost. Die Hauptfiguren sind sympathisch und handeln nachvollziehbar, allerdings sind sie weder besonders vielschichtig, noch zeigen sie eine deutliche Entwicklung. Da es sich hier aber um eine Reihe handelt, hoffe ich, dass Sanderson die Figuren in den folgenden Bänden noch weiter ausbaut.
    Für die Welt, die Sanderson in seinem Roman entwirft, muss ich allerdings das größte Lob aussprechen. Selten ist mir eine so detailliert entworfene und stimmige Fantasywelt begegnet. Der Autor hat eine Welt mitsamt Geographie und Meteorologie und einer unglaublich reichhaltigen Flora und Fauna entworfen, die ein höchst stimmiges Gesamtbild abgibt. Die Tatsache, dass Alethkar von häufigen, sehr heftigen Stürmen, den „Großstürmen“ heimgesucht wird, spiegelt sich in hunderten Facetten im ganzen Weltentwurf wieder, was das Setting sehr realistisch, glaubwürdig und einheitlich erscheinen lässt. Dazu bevölkern diverse höchst unterschiedliche Völker den Kontinent Roschar, die allesamt von gängigen Klischees abweichen: da gibt es Menschen, deren Schatten in Richtung der Sonne fällt, ein Volk aus einem friedlichen Grasland, das Stein als heilig betrachtet und ein Volk, dem die Rüstungen aus der Haut wachsen. Auch gesellschaftlich ist Sandersons Welt anders: so gibt es nicht die klassische Rollenteilung – Mann arbeitet, Frau kümmert sich um Haus, Herd und Kinder – sondern Frauen nehmen als Gelehrte und Wissenschaftlerinnen eine wichtige Rolle ein, da es für einen Mann unschicklich ist, lesen oder schreiben zu können. Und zu guter Letzt ist auch das Magiesystem in Roschar bemerkenswert, das Sanderson ebenfalls sehr detailliert ausgearbeitet hat und das regelrecht physikalisch erklärt wird.
    FAZIT
    Sandersons großes Epos, das er selbst als den „Roman seines Herzens“ bezeichnet, bietet eine durchaus kurzweilige, wenn auch durchschnittliche und recht vorhersehbare Geschichte mit einfachen aber sympathischen Figuren. Die Würze des Romans liegt vor allem in der atemberaubend detaillierten Welt, in der sie spielt. Das Buch ist für einen Fantasy-Fan durchaus empfehlenswert und auch wer sich seltener in dieses Genre wagt, findet genau hier vielleicht ein Buch, das ihm das großartige Potential von Geschichten in phantastischen Welten zeigt.
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  • Rezension zu Der Weg der Könige

    Klappentext:
    Roschar ist eine sturmumtoste Welt. Jahrtausendelang wurde Roschar von den Herolden und ihren Strahlenden Rittern regiert, übermenschlichen Kriegern, deren magische Splitterklingen jedes Leben auslöschen konnten. Doch die Herolde sind verschwunden, und nun droht Roschar zu zerfallen.
    In dieser Zeit des Untergangs begeben sich vier ganz unterschiedliche Menschen auf die Suche nach neuer Hoffnung.
    Dalinar, der Bruder des ermordeten Königs von Alethkar und ein alternder Krieger in einem der mächtigsten Reiche von Roschar, wird von verstörenden Visionen aus längst vergessenen Zeiten heimgesucht.
    Kaladin, ein junger Sklave, muss sein Schicksal in den Kämpfen und Stürmen des Heeres von Alethkar finden.
    Schallan ist eine junge Adelige, deren Herz sich nach unerforschten Geheimnissen sehnt, deren Familie ihr jedoch einen so frevelhaften wie gefährlichen Auftrag gegeben hat.
    Und schließlich Szeth, ein mysteriöser Assassine, der nicht nur den König von Alethkar ermordet hat, sondern der für noch dunklere Taten ausersehen wurde.
    Alle vier erkennen nach und nach, dass die Zukunft Roschars in den Händen derer liegt, die das Geheimnis der Splitterklingen ergründen können...
    Über den Autor:
    Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen Jugendbüchern um den jungen Helden Alcatraz und seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er wurde auserwählt, Robert Jordans großen Fantasy-Zyklus »Das Rad der Zeit« fortzuschreiben. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
    Allgemeines zum Buch:
    „Der Weg der Könige“ umfasst 888 Seiten und gliedert sich in ein Präludium, einen Prolog, drei Teile, mehrere Zwischenspiele, eine Schlussbemerkung, das Ars Arcanum sowie eine Danksagung des Autors. Als besonderes Extra findet sich am Ende zudem eine Leseprobe des Nachfolgers „Der Pfad der Winde“, der im August 2011 beim Heyne Verlag erscheint.
    Der Handlungszeitraum erstreckt sich über mehrere Jahrtausende, denn der Prolog spielt 4500 Jahre nach den Ereignissen im Präludium. Die Geschehnisse, auf denen das Hauptaugenmerk des Buches liegt, spielen wiederum fünf Jahre nach dem Prolog. Aber lasst euch dadurch nicht verwirren. ;-)
    Geschrieben ist das Buch aus der Sicht eines allwissenden Erzählers in der Vergangenheitsform.
    Erwähnenswert ist auf jeden Fall die Gestaltung des Romans. Schon allein der Buchumschlag ist ein wahrer Hingucker, aber was sich im Inneren des Buches verbirgt, ist einfach toll. Hier finden sich farbige Karten, eine Vielzahl an Zeichnungen, jeder der einzelnen Teile des Buches wird von einer Art „steinernen“ Vorsatzpapier eingeleitet, jede Kapitelüberschrift ist mit einem Banner gestaltet. Die Illustratoren haben wirklich eine großartige Arbeit geleistet und es macht Spaß, die Handlung anhand der Karten zu verfolgen oder sich anhand der Zeichnungen ein Bild von den fantastischen Wesen, die im Buch auftauchen, zu machen.
    Brandon Sanderson hat bereits in den neunziger Jahren begonnen, an diesem Buch zu arbeiten. Es ist sozusagen der „Roman seines Herzens“.
    Die Originalausgabe ist unter dem Titel „The Way of Kings – Book One of The Stormlight Archive“ bei Tor/Tom Doherty Associates, LLC, New York, erschienen. Diese Ausgabe umfasst rund 1000 Seiten. Die Übersetzung wird in zwei Teilen erscheinen. Erster Teil ist der hier vorgestellte Roman „Der Weg der Könige“, der zweite Teil erscheint im August 2011 unter dem Titel „Der Pfad der Winde“, ebenfalls im Heyne Verlag. Insgesamt ist die Reihe um die „Sturmlich-Chroniken“ auf 10 Bände ausgelegt.
    (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/T…ght_Archive#Book_releases)
    Meine Meinung zum Buch:
    Brandon Sanderson hat mit „Der Weg der Könige“ ein wahres Fantasy-Epos geschaffen. Er hat sich eine ganz eigene Welt ausgedacht, in der die Personen und Orte fantastische Namen tragen, die teilweise echte Zungenbrecher darstellen. Dem Leser begegnen fantastische Wesen wie Beiner, Donnerbrocken oder Chulle. Eines dieser fantastischen Wesen ist mir besonders ans Herz gewachsen: Ein kleines Windsprengsel. Doch dieses lernt ihr am besten selbst kenne, ohne dass ich euch an dieser Stelle zu viel darüber verrate.
    Zusätzlich hat der Autor ganze Arbeit geleistet und sich ein ganz neues und eigenes Magiesystem ausgedacht. Es umfasst Seelengießer, mit denen Substanzen in andere umgewandelt werden können; Splitterklingen, die so scharf und machtvoll sind, dass sie massivstes Gestein problemlos durchdringen; und unter anderem das Peitschen, eine Fortbewegung, in der die Regeln der Erdanziehung komplett auf den Kopf gestellt werden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat mir großen Spaß bereitet, mich von Sanderson in diese magische Welt entführen zu lassen.
    Dem Leser begegnet eine Vielzahl an Charakteren. Einige von ihnen spielen nur kleine Rollen, andere hingegen umso wichtigere und bedeutendere. Es fällt dem Leser aber nicht schwer, zu unterscheiden, welchen Charakteren er mehr Aufmerksamkeit schenken muss als anderen. Besonders die vier im Klappentext erwähnten Charaktere sind es, die in diesem Roman eine bedeutende Rolle spielen. Dabei folgt der Autor ihnen nicht geradlinig, sondern springt zwischen vielen Handlungssträngen hin und her. Und dabei schafft er es dennoch, jedem Charakter genügend Aufmerksamkeit zu widmen, um ihn interessant und ausführlich zu zeichnen. Sanderson beleuchtet jeden Charakter umfassend, beschreibt sowohl sein Äußeres als auch sein Innenleben, seine Vergangenheit als auch seine gegenwärtigen Situationen. Mich haben vor allem Schallan und Kaladin interessiert.
    So ausführlich wie sich Sanderson seinen Charakteren widmet, so umfangreich bemüht er sich auch, die Umgebung, in der die Handlung spielt, darzustellen. Der Autor beschreibt die Landschaften, die Gebäude, die Wetterbedingungen, und dies alles so eindringlich und anschaulich, dass vor meinem inneren Auge ein detailliertes Bild entsteht. Überhaupt ist die Welt von Roschar sehr von den Naturgewalten, insbesondere den Stürmen, bestimmt. So besteht die Währung zum Beispiel aus Kugeln, die vom Sturmlicht aufgeladen werden und dadurch besonders wertvoll sind.
    Sandersons Schreibstil ist sehr angenehm. Obwohl das Buch sehr umfangreich ist, habe ich es doch schnell verschlungen. Denn es liest sich leicht und flüssig, auch an Humor mangelt es dabei nicht. Dialoge und reine Beschreibungen halten sich angenehm die Waage Und so merkt man gar nicht, wie schnell die Seiten während des Lesens nur so dahin fliegen.
    Das liegt aber auch an der größtenteils spannenden Handlung. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den einzelnen Charakteren zu folgen. Dabei ist die Handlung sehr abwechslungsreich. Während Kaladin zum Beispiel sein Sklavendasein als Brückenträger im Krieg fristet, ist es Schallans größtes Ziel, als Mündel bei der Hoheit Jasnah aufgenommen zu werden. Aber auch über die Vergangenheit von Kaladin und seine Ausbildung erfährt man einiges und so widmet sich Sanderson den unterschiedlichsten Lebensumständen und Schicksalen.
    Es gab sicher Szenen, in denen mein Lesefluss etwas abgeschwächt wurde, weil die Beschreibungen des Autors an manchen Stellen einfach etwas zu detailreich und ausführlich waren. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich durchweg gut unterhalten gefühlt.
    Beim Lesen hatte ich stellenweise das Gefühl, dass ich mir vieles selbst erklären und zusammenreimen muss. Der Autor erläutert zum Beispiel das Magiesystem nur nach und nach und über gewisse Zeiträume hinweg wird der Leser sehr stark im Dunkeln gelassen. Das hat mich doch etwas gestört, denn ich erfahre lieber zu Beginn eines Buches, worum es sich dabei handelt. So hatte ich während des Lesens aber das Gefühl, der Handlung nicht folgen zu können, weil mir einfach dafür nötiges Wissen fehlt. Aufgrund dieses Kritikpunktes ziehe ich in meiner Endbewertung einen Stern ab.
    Da der erste Band der Reihe in der deutschen Übersetzung in zwei Teilen erscheint, endet dieser erste Teil "Der Weg der Könige“ sehr plötzlich und an einer Stelle, die nicht besser gewählt hätte werden können. Das Ende ist ein wahrer Cliffhanger und ich kann das Erscheinen des zweiten Bandes kaum erwarten, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht.
    Mein Fazit:
    Ein wahrer Fantasy-Schmöker abseits von Elfen und Zwergen, der spannende und unterhaltsame Lesestunden bietet.
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Ausgaben von Der Weg der Könige

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 896

Taschenbuch

Seitenzahl: 896

E-Book

Seitenzahl: 897

Hörbuch

Laufzeit: 00:27:57h

Der Weg der Könige in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Weg der Könige (Details)
  • Englisch: The Way of Kings (Details)

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