1Q84

Buch von Haruki Murakami

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Zusammenfassung

Serieninfos zu 1Q84

1Q84 ist der 1. Band der 1Q84 Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2009. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Über Haruki Murakami

Der Japaner Haruki Murakami wurde als Autor von Büchern mit surrealistischen Elementen bekannt. Der 1949 in Kyōto geborene Sohn eines Lehrer-Ehepaares studierte an der Universität von Waseda Theaterwissenschaften und arbeitete nebenbei in einem Plattenladen. Mehr zu Haruki Murakami

Bewertungen

1Q84 wurde insgesamt 65 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu 1Q84

    Nach langer Zeit habe ich endlich mal die Ruhe gefunden, einen solchen Wälzer durchzuackern. Seit Kafka am Strand und Hard-boiled wonderland bin ich begeisterte Murakami-Leserin und freute mich sehr auf das Buch. Nun habe ich es vor circa einer halben Stunde beendet und bin noch immer völlig in 1Q84 gefangen. (Ob ich heut Nacht auch zwei Monde sehe?)
    Die beiden Hauptpersonen Aomame und Tengo sind interessant und natürlich gezeichnet, auch wenn mir Tengo ein wenig langweilig erscheint ;) Zwar ist der Stil, zwei Handlungen nach und nach ineinandergleiten zu lassen nicht neu, aber es gefällt mir. Murakami schreibt ziemlich ausführlich und teilweise langatmig, was bei mir normalerweise dazu führt, dass ich Bücher beiseite lege, aber ihm ist es gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Seine Wiederholungen haben mich keineswegs gestört - vergisst man doch gerne mal auf Seite 900, was auf Seite 138 passiert ist. Einiges ist leider bisher noch immer nicht schlüssig, aber ich gehe stark davon aus, dass meine Fragen im dritten Band beantwortet werden. Ich fand das Buch einfach wunderbar und sehr gelungen
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  • Rezension zu 1Q84

    Dieses Buch habe ich mit großem Genuss gelesen und ich halte Haruki Murakami für einen großartigen Erzähler. Ich habe auch die Wiederholungen nicht als störend empfunden. Sie beziehen sich auf Ereignisse (manchmal auch Personenbeschreibungen) die dadurch immer mehr an Bedeutung und Tiefe erfahren. Außerdem macht hier der Autor durch seinen sogwirkartigen Erzählstil so manches wieder gut. Besonders düster fand ich das Werk jezt auch wieder nicht, dazu trägt der unnachahmliche Humor des Erzählers bei. Allerdings herrschte eine latent unheimliche mysteriöse Stimmung vor.
    Die eine Hauptperson Aomame macht einige bedenkliche Entdeckungen, die sehr verstörend sind und deren Bedeutung sie erst allmählich erfährt. Sie kann sich an bedeutsame Ereignisse, die vor ein paar Jahren passierten, einfach nicht erinnern und am Himmel hat der Mond einen Gefährten bekommen. Da sie sich auf ihr hervorragendes Gedächtnis einiges einbildet und auch die Zeitung immer sehr ausführlich liest, findet sie zunächst keine Erklärung. Und wenn nicht sie verrückt wird, muss wohl die Welt es sein. Also beschließt sie, dass sie wohl aus dem Jahr 1984 unmerklich in eine andere Welt herübergewechselt haben muss. Und dieses neue Jahr, in dem sie sich dann befindet, nennt sie 1Q84. (S.199 Q für question mark - Fragezeichen. .... Ich muss mich dieser Welt mit Fragezeichen möglichst rasch anpassen.) Was es mit diesem neuen Jahr 1Q84 aber genauer auf sich hat, kommt erst später im Laufe des Romans heraus.
    Die andere Hauptperson ist Tengo, ein bisher unentdeckter Schriftsteller, der das Manuskript eines mysteriösen Mädchens, dass sich Fukaeri nennt, umarbeitet. Dazu hat ihn der Herausgeber einer Literaturzeitschrift, der etwas skurrile Komatsu überredet. Der Roman "Die Puppe aus Luft" wird für den Debütpreis eingereicht und ausgezeichnet. Bald darauf ein Bestseller. Tengo macht vorher aber noch zwecks Zusammenarbeit die Bekanntschaft Fukaeris und diese wird für ihn noch eine große Bedeutung haben. Hier ist zu erwähnen, dass die Gespräche (wenn man es denn so nennen will, da Fukaeri ziemlich wortkarg ist) zwischen den beiden für mich eine der besten Szenen ausmachten. Die Dialoge die sich aus der besonderen Wortknappheit und Gestik Fukaeris ergeben, sind für Tengo dann auch keine einfache Angelegenheit, die er aber sehr gut meistert.
    Im Laufe der Geschichte bewegen sich die Wege der beiden Protagonisten Aomame und Tengo allmählich aufeinander zu. Denn es ergeben sich immer mehr Anhaltspunkte in der Entwicklung der Handlung , die die beiden verbinden. Auch die Bedeutung der "Little People" kristallisiert sich immer mehr heraus. Dabei setzt Murakami hier auch ein wenig auf den Vergleich zu Orwells Roman "1984". Ist es bei Orwell die Angst vor dem "Großen Bruder", sind es bei Murakami "Die kleinen Leute", die eine latente Angstatmosphäre schaffen.
    Mir hat auch die an Metaphern reiche Sprache gefallen. Ein besonders Faible hat der Autor für sehr genaue Beschreibung der Details, was Kleidung und Aussehen einiger Personen betrifft. Auch widmet er sich ausgiebig der Essenszubereitung. Der Leser erhält zwar keine genaue Kochanleitung, da die Mengenangaben fehlen, aber eine ausführliche Zutatenliste wird in einigen Szenen schon geliefert.
    Fazit: Ein humorvoller, hervorragend erzählter Roman, der auch einige mystische und surreale Elemente enthält, ohne allzusehr ins Fantastische abzudriften. Dazu ein Schluss, der die Geschichte gewissermaßen an der spannensten Stelle abbricht, sodass ich gleich mit der Fortsetzung von Buch 3 weitermache. Meine Bewertung:
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  • Rezension zu 1Q84

    Ein typischer Murakami, äußerst spannend und mysteriös, melodisch geschrieben oder übersetzt, aber eben leider noch nicht vollkommen!
    Das Buch wird aus zwei Ebenen her beschrieben und diese wechseln kapitelweise. Die eine Ebene handelt vom Protagonisten Tengo: Ein 30 jähriger Mathematiklehrer und angehender Schriftsteller. Die typisch männliche Murakami Besetzung – häuslich, unentschlossen, etwas schlampige Bekleidung und eher ein Frauenfreund als Draufgänger. Die Andere wird von Aomame getragen – das genaue weibliche Gegenteil – taff, eigentlich gutaussehnend, willensstark, aber tief innerlich sehr verletzlich. Natürlich wieder das perfekte Paar.
    Tengo hat als Schriftsteller schon einige Werke geschrieben, er reicht sie auch regelmäßig bei Roman-Debüt-Preisen ein und sein künftiger Verleger hält auch große Stücke auf ihn, aber irgendwas fehlt immer in seinen Romanen – Lebendigkeit. Doch dann taucht die 17 jährige Fukaeri auf. Sie reicht einen Roman für den Wettbewerb ein, der vom Inhalt, von der Geschichte her, spannend und lebendig ist, nur am Stil mangelt es ihr. Kurzer Hand entschließt sich der Verleger, dass Tengo ihren Roman überarbeiten soll.
    Fukaeri erzählt in ihrem Buch ihre eigene Geschichte, eine Geschichte die bald auf beiden Ebenen überschwappt und „1Q84“ immer spannender macht.
    >>Am Himmel standen zwei Monde. Ein großer und ein kleiner. Nebeneinander. Der große war der ihr vertraute gute alte Mond. Er war fast voll und gelb. Aber neben ihm befand sich ein weitere Mond, der ihr ganz und gar nicht vertraut war.<<
    Diesmal besitzt das Buch ein Leitmotiv, denn direkt zu Beginn in Kapitel 7 geht es um folgende Ausgangsstellung: Aomame ist Auftragskillerin und beseitigt Männer, die Frauen oder Mädchen missbrauchen und misshandeln. In ihrer Ebene geht es immer um die Frage, ob dieses Richten gut oder schlecht ist. Inwieweit ist es richtig, dass man das Böse vernichtet um das Gute zu stützen, wie die Natur mit dieser Frage umgeht und ob dieser Dualismus nur in der menschlichen Moralverstellung seine Gültigkeit hat.
    >>Die Gene denken nicht in Kategorien von Gut und Schlecht. Wir haben Glück oder Pech mit ihnen, aber sie wissen nichts davon. Denn wir sind nicht mehr als ein Mittel zum Zweck. Für die Gene zählt nur, was für sie selbst den größten Nutzen bringt.<<
    Mit dem Leader, eine weitere Figur im späteren Verlauf der Handlung, findet dann der Roman sein „Böses“. Und wenn man das „Gute“ schützen möchte, sollte man das „Böse“ aus der Welt schaffen! Doch von dieser Figur erhält der Leser folgende Betrachtung:
    >>Gut und Böse sind keine festen, unveränderlichen Größen, sondern Aspekte, die ständig je nach Perspektive wechseln, was in einem Moment gut ist, kann im nächsten böse sein. Und umgekehrt …
    Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen den sich in unablässiger Bewegung befindlichen Kategorien von Gut und Böse zu halten. Bekommt eine Seite das Übergewicht, wird es schwierig eine realistische Moral aufrechtzuerhalten. Das Gleichgewicht an sich ist das Gute.<<
    Außer ein paar übertriebene Wiederholungen in der Mitte, wo allmählich die beiden Ebenen verschmelzen, bin ich der Meinung, dass „1Q84“ zeigt, dass Murakami wirklich auf der Höhe seines Schaffens angekommen ist! Äußerst spannend, eine gut umflochtene Handlung, aussagekräftige Metaphern und gute Symbol-Übertragungen, auch die Figuren sind überzeugend und lebendig, all das macht dieses Buch wirklich zu einem Lesegenuss, und sorgt für angenehme Unterhaltung.
    Jetzt bleibt uns Lesern nur noch bis Oktober (2011) zu warten, um voller Erwartung den dritten Teil lesen zu dürfen, in der Hoffnung, dass sich alles auflöst und der Roman perfekt abgerundet wird.
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  • Rezension zu 1Q84

    Ein sehr schönes Buch, das ich sehr genossen habe.
    Zu dem Inhalt wurde schon viel gesagt, und es wurden schon sehr interessante Meinungen abgegeben.
    Ich weiß gar nicht, was mir ganz besonders an diesem Roman gefallen hat. Wahrscheinlich alles.
    Ich fand die Hauptcharaktere sehr sympathisch und fand, dass alle Protagonisten plastisch, tief und liebevoll gezeichnet worden sind.
    Die wechselnde Erzählperspektive zwischen Tengo und Aomane hat mir ebenfalls gut gefallen, dadurch entsteht Spannung und der Leser hat die Möglichkeit in die Welt des Erzählenden einzutauchen.
    Die Sprache, die Murakami gebraucht, ist recht einfach, ohne Schnörkeln. Nicht nicht desto trotz schaffte er es, mich zu begeistern und eine geheimnisvolle und dichte Atmosphäre zu vermitteln.
    Der Aufbau des Romans wirkte auf mich sehr gut durchdacht und präzise. Alles war so gut auf einander abgestimmt und hat mich an Musikstücke oder auch Mathematik erinnert, was von dem Autor auch evt. beabsichtigt war, da beides eine nicht unbedeutende Rolle im Roman spielen. Das ganze Werk wirkte auf mich sehr harmonisch.
    Es gibt viele Wiederholungen, man könnte denken, dass der Autor dies absichtlich wegen der Länge des Romans macht, um den Leser an dies oder jenes zu erinnern. Von mir aus könnte es auf die viele Wiederholungen verzichtet werden.
    Da ich eine Leserin bin, die keine offene Enden mag, hätte ich es besser gefunden, wenn ich Antworten auf all meine Fragen bekommen hätte, und vielleicht auch ausführlicherer Erklärungen zu Manchem, allerdings hätte der Roman dadurch seinen Zauber verloren. Also ist es gut, wie es ist.
    Ein ganz besonderes Buch. Das Bild von den zwei Monden hat mich fasziniert, (obwohl so besonders ist es auch wieder nicht, ich verstehe es nicht, wie Murakami das schafft) ich denke, ich werde künftig immer wieder mal daran denken, wenn ich in den Himmel blicke.
    Es ist eindeutig ein Buch, dass in einer sehr guten Erinnerung bleibt.
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  • Rezension zu 1Q84

    So, ich habe ihn gelesen!
    Vorneweg erst mal ein dickes Dankeschön an Thraka für die wirklich sehr detaillierte und überlegte Rezension!
    Und dann direkt Widerspruch:
    Ist wohl Geschmacksache! Mir gefällt er irre gut, meiner 15jährigen Tochter auch. Auch zur unterkühlten Thematik fand ich ihn total passend u einfach mal - anders...!
    Und dann:
    Zuerst einmal, bevor ich über Thrakas Kritikpunkte nachdenken kann:
    Es war wieder einmal pure Faszination, Atemlosigkeit und gespannte Unterhaltung der Extraklasse, wie auch immer Herr Murakami es anstellt, mit welchen (vielleicht hat Thraka da Recht?) eventuell sogar "miesen" Tricks er da arbeitet, ER KANN ES EINFACH!
    Fulminant ist schon der Einstieg in die Geschichte. Die weibliche Hauptperson, die aufgepimpt im Taxi zu einem "Auftrag" unterwegs ist u im Stau steckenbleibt, hört im Autoradio die Sinfonietta von Janacek. Dies wird so eindringlich geschildert, dass ich schnell mal reinhören musste...
    Fortan folgte ich gebannt den zwei Handlungssträngen, die sich wie in einem ungeheuren Sog immer mehr aufeinander los bewegen.
    Aomame, die Fitnesstrainerin/Physiotherapeutin, die im Nebenjob ist.
    Sie ist als Kind von Zeugen Jehovas aufgewachsen, hat sehr darunter gelitten u ist dem elterlichen Einfluss komplett entflohen.
    Abwechselnd immer mit einem Kapitel über Tengo, dem bei Murakami so klassischen,sympathischen, relativ unmotivierten durchschnittlichen Antihelden, der sich aber redlich bemüht durchs Leben zu kommen.
    So ist es! Tcheschov, die Bibel, Jazzplatten bis in letzte Detail, ... einziges asiatisches Feeling: Wenn Tengo (die männliche Hauptperson) abends kocht, gibt es Misosuppe etc.
    Da es sich um einen Roman handelt, der auch das Verfassen eines Romanes beschreibt, findet man viele Seitenhiebe auf Praktiken in der Literaturszene, amüsant auch das Fachsimpeln über Stilmittel u Tricks.
    Auch hier stimme ich zu. Es ist sehr lange her, dass ich George Orwells "1984" gelesen habe. Aber wenn ich versuche, mich an mein damaliges Lesegefühl zu erinnern, habe ich eine ähnliche Beklemmung empfunden. Vielleicht sollte ich es mal wieder hervorkramen jetzt...?
    Dennoch ist auch Versöhnliches, Tröstliches im Buch zu finden. Und leise schwingt die Botschaft mit: Menschliche Wärme, die Liebe, das ist das Einzige, was uns retten kann (vor den "Little People" wer immer sie sein mögen).
    Auf dem hinteren Buchdeckel findet sich ein Zitat aus "The Japan Times":
    "Murakamis Werke sind für das Verständnis der modernen Welt immer wichtiger geworden, und hier ist sein Können größer als je zuvor."
    Darüber grübele ich nun. Ist die moderne (japanische/nicht-japanische) Welt so leer und einsam oder droht sie es tatsächlich zu werden?
    Und zweitens: Ist 1Q84 wirklich sein bestes Buch? Da würde mich eure Meinung auch brennend interessieren!
    Ich habe schnell mal nachgeblättert in meinen Aufzeichnungen zu "Kafka am Strand" und kam eher zu dem Schluss, dass ich hier nicht entscheiden könnte oder möchte was besser oder schlechter ist.
    Vielmehr fiel mir auf, dass das Werk Murakamis vielleicht eher als Ganzes gesehen werden muss.
    Immer wieder sind seine Themen doch Fragen wie:
    - Was ist das "Ich"?
    - Wie viele Dimensionen hat die Identität?
    - Was ist Realität, wie viele Realitäten gibt es, wo hat Realität Risse, Sprünge, Verschiebungen?
    - Was ist Wahrheit, wie viele Wahrheiten gibt es?
    - Wie unterscheidet sich Wahrnehmung von Vorstellung, wo fließt alles ineinander und verselbstständigt sich?
    Fazit: Ich bin süchtig! Möge der nächste Band wieder 29 € kosten, seis drum! Ich kaufe mir ja keine Cosmopolitan, was ich da spare übers Jahr!!
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  • Rezension zu 1Q84

    " Am Himmel standen zwei Monde. Ein großer und ein kleiner. Nebeneinander. Der große war der ihr vertraute gute alte Mond. Er war fast voll und gelb. Aber neben ihm befand sich ein weiterer Mond, der ihr ganz und gar nicht vertraut war." (Klappentext)
    Haruki Murakamis Roman spinnt die Handlung um zwei Hauptpersonen. Zum Einen ist da Aomame, eine allein lebende Frau, die in einem Sportstudio arbeitet und über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Sie verbirgt ein Geheimnis, das der Leser bald mit ihr teilt, dessen Bedeutung aber erst nach und nach klar wird.
    Zum Anderen ist da Tengo, ein als Teilzeitmathematiklehrer arbeitender Mann, der beginnt als Schriftsteller zu arbeiten. Über diese Tätigkeit und den Herausgeber einer Kunst- und Literaturzeitschrift, Herrn Komatsu, wird Tengo in einen Strudel von (teilweise surrealen) Ereignisssen hineingezogen, der ihn auch immer näher an Aomame heranführt.
    Meine Meinung:
    Haruki Murakamis Roman "1Q84" hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Handlungsstränge der einzelnen Personen führen aufeinander zu, verweben sich zu einer mystischen Welt, in der nachvollziehbare, reale Dinge genau so einen Platz haben, wie surreale, unglaubliche Dinge. Erinnerungen der Hauptpersonen geben Erklärungen für deren Handeln, haben mich mitfühlen und verstehen lassen. Ich konnte so in diesen Roman "eintauchen", dass ich, nach dem ich ihn spätabends fertiggelesen habe, erst einmal aufgestanden bin, um nachzuschauen, ob nicht zwei Monde am Himmel stehen.
    Murakamis unnachahmliche Art, diese Mischung von Realität und Surrealtität, macht auch diesen Roman zu etwas Besonderem. Wem "Kafka am Strand" gefallen hat, der kommt auch an "1Q84" nicht vorbei!
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Ausgaben von 1Q84

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 1024

Taschenbuch

Seitenzahl: 1024

E-Book

Seitenzahl: 1025

Hörbuch

Laufzeit: 00:30:53h

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