Zwei an einem Tag

Buch von David Nicholls, Simone Jakob

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Zwei an einem Tag

Wie lange braucht man, um die große Liebe zu erkennen? Emma und Dexter verbringen eine Nacht miteinander, der 15. Juli wird für sie beide immer etwas Besonderes sein. Schon am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. Über zwanzig Jahre lang denken sie am 15. Juli an den anderen, sie treffen sich oder sie verpassen einander knapp. Wann werden sie sich eingestehen, dass sie für einander bestimmt sind? “Eine herrliche Liebesgeschichte.” Christine Westermann 'Ein wundervolles, wundervolles Buch.' The Times 'Dazu bestimmt, ein moderner Klassiker zu sein.' Daily Mirror Der Weltbestseller mit mehr als 10 Millionen verkaufter Exemplare in neuer Ausstattung.
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Bewertungen

Zwei an einem Tag wurde insgesamt 136 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Eigentlich nicht mein Genre. Aber sehr liebenswert erzählt und tolles Grundthema, den roten Faden fand ich gut gestrickt

    Mojoh

  • Nette Geschichte über Freundschaft, mit einer überraschenden Wendung. Insgesamt fehlt aber das große "Wow".

    SweetGwendoline

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Kurzbeschreibung:
    Es ist der 15. Juli 1988 und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen?
    Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?
    Über den Autor:
    David Nicholls arbeitete zunächst als Schauspieler und Drehbuchautor. Sein erster Roman „Keine weiteren Fragen“ verschaffte ihm als Schriftsteller bereits den Durchbruch und wurde 1996 verfilmt. Nach dem zweiten Roman „Ewig zweiter“ wurde auch der dritte mit dem Originaltitel “One day“ ein großer Erfolg. Für das Drehbuch zur Miniserie „Patrick Melrose“ erhielt der Autor zuletzt eine Emmy- Nominierung.
    David Nicholls lebt in London.
    Eigene Meinung:
    Nichts ist in der Literatur schwieriger zu erklären als die Liebe, vor allem, wenn man nicht will, dass es abgedroschen und kitschig wird. Insofern entscheidet sich für mich immer sehr schnell, ob es sich bei einer Liebesgeschichte lohnt, weiterzulesen. Die Zuneigung zwischen zwei Romanfiguren möchte ich nur dann genauer beschrieben haben, wenn sie für mich glaubwürdig ist, wenn sie Profil hat.
    Und das an sich ist ja eigentlich schon ziemlich anmaßend, denn wem steht es schon zu, über das zu urteilen, was jemand anderes als romantisch empfindet. – Schwierige Sache.
    Ich kann dazu nur sagen, dass, obwohl reine Liebesgeschichten in meinem Bücherregal nicht sehr oft anzutreffen sind, sich dieses Buch zu einem wirklichen Pageturner entpuppt hat.
    Das mag daran liegen, dass „One Day“, wie der Roman im für mich viel besser klingenden Originaltitel heißt, eben nicht nur reine Lovestory ist, sondern auch ein Buch übers Erwachsenwerden.
    David Nicholls bringt die beiden Protagonisten im Jahresrhythmus immer wieder zusammen und lässt den Leser einen Blick auf die persönliche Entwicklung der beiden werfen. Emma und Dexter starten mit einem Rucksack voll Träumen und Wünschen in ihr Erwachsenenleben. Der eine mit Geld und blendendem Aussehen, die andere mit Esprit und Zielstrebigkeit. Sowohl das eine wie das andere scheint zunächst nicht viel zu nützen und, geht zwischenzeitlich verloren. Schnell wird deutlich, wie schwer es ist, zu erkennen, was man wirklich will und was einen tatsächlich als Person ausmacht.
    Ich glaube, dass es dieser Wiedererkennnungswert ist, der einen weiterlesen lässt. Diese Neugier, ob Dexter in kritischen Phasen die Kurve bekommt, und ob Emma ihr Ziel aus den Augen verliert. Und natürlich, ob die beiden jemals erkennen werden, dass das Leben ihnen die besten Voraussetzung geschenkt hat, indem es ihnen eine verbundene Seele zur Seite stellt – auch wenn es manchmal nicht danach aussieht.
    Im Klappentext wird angedeutet, dass die beiden sich lange Zeit immer wieder verpassen. Dieser Satz gehört für mich eher zu der doch etwas oberflächlichen Verfilmung des Romans. Auf eine Stunde und vierzig Minuten Erzählzeit zusammengepresst, könnte man hier meinen, dass die beiden Liebenden, dargestellt durch Anne Hathaway und Jim Sturgess, ständig aneinander vorbeirennen.
    Im Buch ist der Zusammenhalt der Protagonisten viel intensiver geschildert. Im Grunde, sind beide immer für einander da. Selbst in Zeiten in denen der Kontakt abebbt, ist Emma für Dexter die Reißleine, ist Dexter für Emma der Kompass.
    Und vielleicht geht es ja auch darum in einer wirklich innigen Liebe. Wenn man einen Menschen hat, mit dem man irgendwann einmal hingerissen, unbeschwert, nachdenklich und vor allem grundehrlich sein konnte, und diese Ehrlichkeit, das gemeinsame Band nicht zerrissen hat, bleibt die Nähe, auch wenn der andere sich geographisch weit entfernt hat.
    So gesehen, gefällt mir auch, dass der Autor die Geschichte noch einmal mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit abschließt. Dort, wo alles möglich war, findet vieles seinen Anfang und hallt bis in die Gegenwart hinein , wenn auch anders, als Emma und Dexter es sich vorgestellt hätten.
    Wenn ein Autor es schafft, dass man die Figuren eines Romans nicht so gerne vergessen will, hat er meiner Meinung nach einiges gewonnen. Dies ist hier unbedingt der Fall. Und vielleicht sollte ich in Zukunft doch etwas aufgeschlossener in Bezug auf Liebesgeschichten sein…
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  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Ich habe zuerst den Film gesehen - und war maßlos enttäuscht. Ok, Anne Hathaway ist jetzt sowieso nicht meine Lieblingsschauspielerin, aber ich finde die ganze Umsetzung ist einfach schlecht und langweilig.
    Das Buch habe ich mir nur deshalb geholt, weil es eine Weihnachtsgratiskindleausgage gab. Und ich fand es großartig!
    Kurzbeschreibung:
    Alle sind sich einig: der schönste Liebesroman der letzten Jahre
    „Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!“ Es ist der 15. Juli 1988, und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden Sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?
    In dem wundervollen Roman „Zwei an einem Tag“ begleiten wir zwei Menschen, die sich bereits auf dem College kennen gelernt haben, über 20 Jahre hindurch. Emma und Dexter – Em und Dex. Jedes Jahr am 15. Juli gibt der Autor Einblick in ihr momentanes Leben: Die Entwicklung ihres Lebens, ihrer Beziehungen, ihrer Gefühle und Gedanken.
    Nach dem Abschluss entwickeln sich die beiden in völlig entgegengesetzte Richtungen. Emma, die intellektuell und politisch engagiert ist, weiß nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie hält sich mit eher unangenehmen Jobs über Wasser, doch der Wunsch, etwas Großes zu schaffen, bleibt.
    Dexter genießt sein Leben in vollen Zügen. Partys, Alkohol, Frauen, Drogen, keine Rücksicht auf Verluste. Nach einiger Zeit macht er Karriere beim Fernsehen, doch der Erfolg lässt ihn zu einem äußerst unsympathischen und unfreundlichen Menschen werden. Man hat den Eindruck, das einzige, das ihm etwas bedeutet ist Emma und ihre Freundschaft.
    Er enttäuscht seine Eltern, verletzt unzählige Frauen, vergrault Freunde – zwischenzeitlich sogar Emma. Doch die Freundschaft blüht erneut auf und entwickelt sich sogar letztendlich in eine Beziehung.
    Und grade als man denkt, nun passt alles, jeder hat seinen Weg und zu sich selbst gefunden, lässt ein Schicksalsschlag Dexter sein Leben neu überdenken und er ist gezwungen, endlich Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden.
    Die Geschichte ist kein Anwärter auf den Literaturnobelpreis, sie ist keine literarische Meisterleistung, aber sie ist gefühlvoll, romantisch, originell und über zwischenzeitliche Längen sieht man gerne hinweg.
    Meine Bewertung:
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  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Ich bin seit dem Lesen von Zwei an einem Tag ein Fan von Emma Morley. Ich finde ihre Art herrlich erfrischend und sympathisch. Auch ihre Selbstzweifel, die immer dann auftreten, wenn Dexter in der Nähe ist, haben mich nie genervt, wie es vielleicht zu erwarten war. Sie kommt sehr natürlich "rüber" und mehr als einmal konnte ich sie sehr gut verstehen, ich hätte vermutlich so manches Mal genauso gehandelt. Dexter ist da schon ein anderes Kaliber, aber trotz seiner manchmal unausstehlichen Art und seinen bescheuerten Aktionen, war er mir nie absolut unsympathisch. Irgendwie konnte ich seine Lust zu feiern und das Leben zu genießen immer nachvollziehen. Einzig sein Hang zur übertriebener Selbstdarstellung ging mir manchmal auf die Nerven.
    Sowieso sind die Figuren das ganz große Plus des Romans. Auch die Nebenfiguren wie Ian oder Sylvie sind so herrlich schrullig und eigen, dass ich sie irgendwie auch mochte, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das vom Autor so gewollt war. Hin und wieder hat der Autor vielleicht zu sehr in die Klischeekiste gegriffen, aber das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
    Besonders schön fand ich auch das Erzählen der Liebesgeschichte vollkommen ohne Kitsch, es waren eher die kleinen Gesten und Gedanken, wahrscheinlich von den Figuren gar nicht bemerkt, die eine ganz eigene Romantik zeigte.
    Was ich allerdings ein ganz klein wenig schade fand, war, dass mir zu wenig aus der jeweiligen Zeit mit in den Text einfließt. Es wird das Handy erwähnt, Studentenproteste gegen die Atompolitik und einige wenige Musiker, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht bzw. hatte ich es wohl vorher so erwartet. Aber da diese Dinge mit der eigentlichen Geschichte gar nichts zu tun hat, gibt es von mir trotzdem volle Sternenzahl.
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  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Zwei an einem Tag ist eines der Bücher, das man mit einem Seufzen zuklappt, wenn man es beendet hat. Die Geschichte über Emma und Dexter ist intelligent und sprüht voller Leben und Lebensfreude und Tragik und Komik liegen oft dicht beieinander. Die Dialoge zwischen den beiden sind absolut fesselnd und ich als Leser kam mir immer vor wie ein beobachtender Dritter, so bildlich und realistisch hat David Nicholls geschrieben.
    Toll fand ich auch die Zeitspanne, die sich der Autor für die Handlung ausgesucht hat. Die 80er (mein Geburtsjahrzehnt) versprühen mittlerweile Retrocharme und in vielem, wie sich die Protagonisten in ihren jungen, wilden Jahren verhalten, kann ich mich selbst wiedererkennen oder zumindest kam mir einiges bekannt vor. Mit dem Verlauf der Zeit machen Em und Dex eine Entwicklung durch, die für den Leser - trotz der Zeitsprünge - immer sehr gut nachvollziehbar ist. Sehr prägnant fallen mir da z. B. die Alkoholeskapaden Dexters und das Verhältnis Emmas mit einem verheirateten Mann ein (wen will ich an dieser Stelle nicht erwähnen, um nicht zu viel zu verraten). Beide befinden sich in einem emotionalen Tief, das der Leser förmlich mitempfinden kann. Deshalb war dieser Roman sehr intensiv und wunderschön.
    Das Ende war lange Zeit nicht abzusehen, aber zu Anfang des entsprechenden Kapitels,
    Aber schließlich war es in Ordnung und die nachfolgenden Kapitel sind noch einmal besonders schön und melancholisch geworden. Die dann folgenden Rückblicke zum Anfang ihres Kennenlernens fand ich gelungen und auch sehr wichtig, da sie einfach das letzte passende Stück zu einem Puzzle sind, weil der Leser erfährt, wie es dazu kam, dass sich beide nach der ersten Nacht dann schließlich wiedertreffen und Freunde werden.
    Als Fazit kann ich mich meiner Vorrezensentin anschließen, denn sie drückt treffend aus, was nach der Lektüre bleibt:
    […]
    Von mir gibt es und eine klare Leseempfehlung!
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  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Meine Meinung:
    Nach ihrer Abschlussfeier am College verbringen Emma und Dexter eine Nacht zusammen. Am Tag darauf, dem 15. Juli 1988, trennen sich ihre Wege wieder. Aber vergessen können sich die beiden nicht, Freunde wollen sie bleiben, für immer.
    Das besondere an diesem Roman ist, das David Nicholls beschreibt, was Emma und Dexter am 15. Juli jedes darauf folgenden Jahres erleben, zwanzig Jahre lang.
    Nach ihrem Abschluss fängt für beide ein neuer Lebensabschnitt an.
    Während Emma sehr bodenständig ist, sich gesund ernährt, sich politisch engagiert, aber nicht wirklich weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, genießt Dexter das Leben in vollen Zügen: er geht auf ausgedehnte Reisen, feiert Partys, trinkt, nimmt Drogen und macht dann Karriere beim Fernsehen. Währenddessen schlägt sich Emma mit ungeliebten Jobs durch, zunächst.
    In all diesen Jahren treffen Emma und Dexter immer wieder aufeinander oder schreiben sich. Aber Zeiten der Freundschaft wechseln auch mit Zeiten langer Kontaktlosigkeit.
    David Nicholls beschreibt Emma und Dexter so lebendig, dass man sich mühelos in sie hinein versetzen kann. Man erlebt die Höhen und Tiefen mit, man lacht und trauert mit Emma und Dexter. Diese Geschichte ist so mitreißend und entwickelt einen solchen Sog, dass man sich dem nicht entziehen kann. Besonders die zahlreichen tragikomischen Momente fesseln.
    David Nicholls feinfühliger Schreibstil und der außergewöhnliche Plot machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.
    Auf jeden Fall Sterne von mir!
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Zwei an einem Tag

    Emma und Dexter lernen sich 1988 mit 20 Jahren kennen und verbringen eine gemeinsame Nacht. Am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. Doch beide laufen sich immer wieder über den Weg, sodass dann doch eine gute Freundschaft daraus wird. ...
    Persönliche Meinung:
    Es ist für mich sehr, sehr schwer eine Rezension bzw. überhaupt eine Meinung zu diesem Buch zu haben, ohne in einer Tour zu spoilern.
    Deshalb fasse ich mich hier sehr kurz:
    Obwohl mich das Ende ein paar Tränen gekostet hat, kann ich dieses Buch nicht als "gut" bezeichnen, weil ich den beiden Protagonisten fast das ganze Buch durch am liebsten den Hals umgedreht hätte.
    Ich konnte sowohl von Dexter als auch von Emma die ganzen Handlungen und Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen und war quasi die ganze Zeit damit beschäftigt entweder mit den Augen zu rollen oder mir an den Kopf zu fassen.
    Als Bestseller würde ich diese Geschichte auch nicht bezeichnen. Ich habe in meinem Leben zwar nur sehr wenige Liebesromane gelesen/gehört. Aber ich kenne wirklich besseres. Tanz auf Glas z.B. - eine Geschichte, bei der ich Rotz und Wasser geheult habe.
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Ausgaben von Zwei an einem Tag

Taschenbuch

Seitenzahl: 544

Hardcover

Seitenzahl: 832

E-Book

Seitenzahl: 545

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